Frenger & Eder

Frenger & Eder

Rechtsform GbR
Gründung 1990
Auflösung 2015
Auflösungsgrund Unternehmensteilung
Sitz Bruckmühl, Deutschland
Leitung Reinhard Frenger und Roland Eder
Branche Orgelbau

Frenger & Eder war eine deutsche Orgelbaufirma in Bruckmühl. Im Jahr 2015 trennten sich die Firmengründer und führen seitdem zwei eigene Unternehmen: Orgelbau Frenger und Eder Orgelbau.

Geschichte

Die Werkstätte wurde 1990 in Feldkirchen von Reinhard Frenger und Roland Eder gegründet und befand sich von 2001 bis 2015 in Bruckmühl.

Es wurden ungefähr 50 Orgeln neu gebaut. Daneben wurden zahlreiche historische Instrumente renoviert und restauriert, vorwiegend im oberbayerischen Raum. Wegen der zahlreichen Neubauten war es eine der bekanntesten oberbayerischen Orgelbauwerkstätten am Anfang des 21. Jahrhunderts.

Werkliste (Auswahl)

Jahr Ort Gebäude Bild Manuale Register Bemerkungen
1992 Waakirchen St. Martin I/p 6 Chororgel
1994 Bad Feilnbach Zum Guten Hirten II/P 7 (8) Neubau mit Wechselschleife
1994 Ottobrunn Michaelskirche I 5
1995 Pfaffenhofen an der Ilm Kreuzkirche II/P 16 Neubau

Orgel

1998 Dachau Friedenskirche II/P 18 Neubau

Orgel

1998 Landsham St. Stephan I/P 8
1999 Staudach-Egerndach St. Andreas II/P 14 Neubau

Orgel

2002 Götting St. Michael II/P 14 Neubau

(aus dem Kirchenraum ist nur das Rückpositiv zu sehen, Hauptwerk und Pedal befinden sich auf der Empore) → Orgel

2003 Bogen St. Florian II/P 29 Neubau

Orgel

2005 Egmating St. Johann Baptist und Michael II/P 12 Neubau mit Wechselschleife

Orgel

2005 Pörndorf Mariä Himmelfahrt II/P 13 Neubau

Orgel

2005 Oberneukirchen St. Margareta II/P 13 Neubau mit Wechselschleife

Orgel

2005 Denzlingen Neuapostolische Kirche I/P 5 Orgel
2006 Buchbach St. Jakobus der Ältere II/P 26
2008 Hebertshausen Zum Allerheiligsten Welterlöser II/P 26 Neubau

(Instrument als Skulptur im Stil des Bauhauses, in Anlehnung an die Architektur der Kirche) → Orgel

2008 Ellmosen St. Margaretha II/P 14 Neubau

Orgel

2010 Landsham St. Stephan I/P 8
2010 Haindlfing St. Laurentius II/P 10 Restaurierung des gewachsenen Bestandes von Maerz und Staller
Orgel
2012 Kolbermoor Wiederkunft Christi II/P 23 (28) Neubau

Orgel

2012 Unterföhring St. Valentin II/P 12 Neubau mit Wechselschleife

Orgel

2014 Maiselsberg St. Maria II/P 18 Neubau mit Wechselschleife

Beim Bau der neuen Orgel wurde ein Großteil des noch vorhandenen Pfeifenwerkes der auf Franz Borgias Maerz zurückgehenden Vorgängerorgel wiederverwendet.[1]Orgel

Commons: Frenger & Eder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Taufkirchen (Vils)/Maiselsberg, Mariä Himmelfahrt – Organ index, die freie Orgeldatenbank. Abgerufen am 20. November 2025.