Franz Daniels

Franz Daniels (* 1886 in Aachen; † 1978) war ein deutscher Generalveterinär der Wehrmacht.

Leben

Daniels studierte Veterinärmedizin in Berlin und gehörte seit 1909 der Berliner Burschenschaft Obotritia an.[1] Am 27. Januar 1914 wurde er als Unterveterinär von der Königlichen Militär-Veterinär-Akademie in Berlin unter Beförderung zum Veterinär in das Kürassier-Regiment Nr. 8 nach Köln-Deutz versetzt.[2] 1917 erhielt er das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen.[3]

Nach dem Krieg wurde er in die Reichswehr übernommen und wurde am 1. Juli 1922 Stabsveterinär. 1925 war er an der Kavallerieschule in Hannover.[4] Am 16. Juli 1929 promovierte er an der Tierärztlichen Hochschule zu Berlin mit dem Thema Über die Entstehung von Dextrose aus Gliadin beim Phlorhizindiabetes. 1931 war er im 4. (Preußischen) Pionier-Bataillon in Magdeburg.[5]

1932 war er als Veterinär im Gruppenkommando 2 eingesetzt. Als Oberfeldveterinär (Beförderung am 1. März 1936)[6] wurde er 1938 Divisionsveterinär der 21. Infanterie-Division, blieb dies noch über den Beginn des Zweiten Weltkriegs hinweg. Am 1. Oktober 1939 wurde er Oberstveterinär und diente er später als Armeeveterinär. Am 1. Oktober 1943 wurde er zum Generalveterinär befördert.

Literatur

  • Wolf Keilig: Das deutsche Heer 1939–1945. Gliederung, Einsatz, Stellenbesetzung. Band 2, Podzun, Bad Nauheim 1956, 214, S. 3.

Einzelnachweise

  1. Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 78.
  2. Tierärztliche Rundschau. Band 20. Kreisveterinärarzt a. D. Dr. Schaefer, 1914, S. 67.
  3. Zeitschrift für Fleisch- und Milchhygiene. Band 27, 1917, S. 128.
  4. Rangliste des Deutschen Reichsheeres. Mittler & Sohn, 1925, S. 96.
  5. Rangliste des Deutschen Reichsheeres. Mittler & Sohn, 1931, S. 80.
  6. Personalamt: Das deutsche Heer, 1939: Gliederung, Standorte, Stellenbesetzung und Verzeichnis sämtlicher Offiziere am 3. 1. 1939. Podzun, 1953, S. 78.