Flughafen Laayoune
| Flughafen Laâyoune | ||
|---|---|---|
|
| ||
| Kenndaten | ||
| ICAO-Code | GSAI/GMML | |
| IATA-Code | EUN | |
| Koordinaten | 27° 9′ 6″ N, 13° 13′ 9″ W | |
| Höhe über MSL | 63 m (207 ft) | |
| Verkehrsanbindung | ||
| Entfernung vom Stadtzentrum | 2 km südwestlich von Laâyoune | |
| Basisdaten | ||
| Betreiber | ONDA | |
| Fläche | 5 ha | |
| Terminals | 2 (1 Fracht-/1 Passagierterminal) | |
| Passagiere | 254.768 (2023) | |
| Luftfracht | 580 Tonnen (2006) | |
| Flug- bewegungen |
3967 (2006) | |
| Kapazität (PAX pro Jahr) |
500.000 Passagiere | |
| Start- und Landebahnen | ||
| 02/20 | 2700 m × 45 m Asphalt | |
| 04/22 | 2500 m × 45 m Asphalt | |
Der Flughafen Laâyoune (englisch Hassan Airport, französisch Aéroport de Laâyoune, IATA-Code: EUN, ICAO-Code: GSAI/GMML) ist der internationale Flughafen von Laâyoune (auch El Aaiún), der Hauptstadt der im Jahr 1975 von Marokko besetzten und in den darauf folgenden Jahren offiziell annektierten Westsaharagebiete.
Aufgrund der besonderen politischen Situation in der Westsahara wird der Flughafen im marokkanischen Luftfahrthandbuch als GMML und im spanischen Luftfahrthandbuch als GSAI geführt.
Lage
Der ca. 60 m hoch gelegene Flughafen ist nur etwa 1 km in südwestlicher Richtung von der Stadt und etwa 20 km (Luftlinie) vom Meer entfernt.
Geschichte
Bereits während der spanischen Kolonialzeit gab es ein militärisch genutztes Flugfeld, das in den Jahren 1977/78 von Marokko ausgebessert wurde. Außerdem erhielt der neue Flughafen den Namen Aéroport Hassan I. Im Jahr 1981 wurde eine zweite Start- und Landebahn gebaut.
Flugverbindungen
Mehrmals täglich wird Casablanca angeflogen, aber es gibt auch Flüge nach Agadir, Rabat, Ad Dakhla und Marrakesch. Einziges internationales Ziel ist die Insel Gran Canaria.[1][2]
Zwischenfall
Am 4. Dezember 1976 stürzte eine Militärmaschine vom Typ Lockheed C-130 Hercules kurz nach dem Start ab – angeblich wegen eines Beschusses durch Rebellen. Angaben über Tote und Verletzte wurden nicht veröffentlicht.