F-19 Stealth Fighter

F-19 Stealth Fighter
Entwickler MicroProse
Publisher MicroProse
Leitende Entwickler Sid Meier
Veröffentlichung 10. November 1988
Plattform PC-kompatibles DOS, Amiga, Atari ST, PC-98
Genre Luftkampfsimulatorspiel
Thematik Stealth-Bomber
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Tastatur, Joystick
Medium Diskette, digitale Distribution
Sprache Englisch
Aktuelle Version 435.04

F-19 Stealth Fighter ist ein Kampf-Flugsimulations-Computerspiel, das von MicroProse entwickelt wurde. Es erschien 1989 für PC-kompatibles DOS, 1990 erschienen Portierungen für Amiga und Atari ST. 1992 wurde es für PC-98 von MicroProse Japan portiert. Es stellt selbst eine Portierung von Project Stealth Fighter dar, das ursprünglich für 8-Bit-Heimcomputer erschien. Bei Steam und GOG.com erschien es erneut mit vorkonfigurierter DOSBox.

Spielprinzip

Simuliert wird ein Tarnkappenbomber in den Regionen Libyen, dem Persischen Golf, Mitteleuropa und nördliches Skandinavien. Wählbar ist auch die Art des Konfliktes: Kalter Krieg oder konventioneller Krieg. Die Missionen reichen von Trainingsflügen über Luft-Luft-Gefechte bis hin zu Angriffen auf Bodenziele. Die Einsätze werden in einem Besprechungsraum und einem Waffenraum vorbereitet.[1]

Rezeption

Wertungsspiegel
PublikationWertung
AmigaAtari STDOS
ASM9/12[4]7/12[1]
Amiga Joker90 %[3]
Power Play72 %[5]72 %[6]73/100[2]

Torsten Blum urteilte für die Zeitschrift Aktueller Software Markt, dass es sich um eine komplexe Simulation handele, die für einen normalen PC zu anspruchsvoll sei. Kritisch äußerte er sich über die Tastatursteuerung, ein Joystick sei notwendig. Die Steuerung stufte er als realistisch ein. Er lobte die schnelle und gleichzeitig detailreiche Grafik sowie die Geräuschuntermalung. Aufgrund des hohen Kaufpreises wertete der Redakteur ab, da das Urteil stets als Preis-Leistungs-Verhältnis angegeben wurde.[1] Gregor Neumann von Power Play machte neue Grafikdetails gegenüber dem 8-Bit-Vorgänger aus. Auch er verwies auf damals hohe Hardware-Anforderungen.[2]

Für die Amiga-Fassung gab Max Magenauer von der Zeitschrift Amiga Joker eine Auszeichnung als Hit. Er bezeichnete die Simulation als technisch brillant. Ihm fiel auf, dass für die Plattform Amiga zahlreiche Grafiken neu erstellt wurden. Motivierend sei die detaillierte Auswertung der Flüge zum Einsatzende.[3] Hans-Joachim Amann bewertete die Fassung für Amiga als besser im Vergleich zur Urversion. Kritisch sah er die Soundeffekte, die unterhalb dessen blieben, was die Plattform böte.[4] Anatol Locker bewertete für Power Play die Amiga und die Atari-ST-Fassung als gleichwertig.[5][6]

John C. Dvorak stellte den Flugsimulator von MicroProse dem Konkurrenzprodukt Jetfighter von Velocity gegenüber und fand letztere besser.[7]

Einzelnachweise

  1. a b c Torsten Blum: Realistisch, spritzig, gut - aber etwas teuer! In: Aktueller Software Markt. März 1989, S. 78–79 (Textarchiv – Internet Archive).
  2. a b Gregor Neumann: F-19 Stealth Fighter (MS-DOS). In: Power Play. Februar 1989, S. 60 (Textarchiv – Internet Archive).
  3. a b Max Magenauer: F-19 Stealth Fighter. In: Amiga Joker. Oktober 1990, S. 10 (Textarchiv – Internet Archive).
  4. a b Hans-Joachim Amann: F-19 Stealth Fighter. In: Aktueller Software Markt. Dezember 1990, S. 134 (Textarchiv – Internet Archive).
  5. a b Anatol Locker: F-19 Stealth Fighter. In: Power Play. November 1990, S. 124 (Textarchiv – Internet Archive).
  6. a b Anatol Locker: F-19 Stealth Fighter. In: Power Play. Oktober 1990, S. 124 (Textarchiv – Internet Archive).
  7. John C. Dvorak: Jet Fighter Simulators: State of the Deadly Art. In: PC Mag. 27. Juni 1989, S. 412–414 (englisch, Textarchiv – Internet Archive).