Eutelsat 139 West A

Eutelsat 139 West A
Betreiber Eutelsat
Startdatum 15. März 2004, 23:06 UTC
Trägerrakete Proton-M/Bris-M
Startplatz Baikonur Rampe 81/24
COSPAR‑ID 2004-008A
Startmasse 4250 kg
Hersteller EADS Astrium
Satellitenbus Eurostar 3000S
Stabilisation Dreiachsenstabilisierung
Lebensdauer 12 Jahre (urspr. geplant)
Wiedergabeinformation
Transponder 38 Ku-Band
2 Ka-Band
EIRP Europa Ku-Band bis zu 51 dBW
Europa Ka-Band 52 dBW
Afrika Ku-Band 45 dBW
Position
Erste Position 7° Ost
Aktuelle Position 139,2° West
Liste geostationärer Satelliten

Eutelsat 139 West A ist ein Kommunikationssatellit der European Telecommunications Satellite Organization (Eutelsat) mit Sitz in Paris.

Missionsverlauf

Der Satellit hatte ursprünglich die Bezeichnung Eutelsat W3A. Er wurde am 16. März 2004 an Bord einer Proton-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Baikonur ins All gebracht. Als Eutelsat am 1. März 2012 das Bezeichnungssystem der Satelliten änderte, erhielt er gemäß seiner Orbitalposition 7° Ost den Namen Eutelsat 7A.[1]

Eutelsat 139 West A diente dort, neben der Übertragung von Radio- und TV-Programmen, auch der Bereitstellung von Kapazitäten für Internet- und Multimediadienste. Digiturk hatte fast die gesamten Kapazitäten einer der drei europäischen Ausleuchtzonen für Fernseh- und Radioübertragungen angemietet.[2] Die andere europäische Ku-Band Ausleuchtzone wurde vorwiegend von diversen Datendiensten genutzt.

Später wurde der Satellit nach 139° West verschoben, weswegen er in Eutelsat 139 West A umbenannt wurde.[3] Seitdem stellt er Kommunikationsdienste für Flugzeuge und Schiffe zur Verfügung.

An Bord befinden sich mehrere Skyplex-Einheiten: Diese ermöglichen es, verschiedene zum Satelliten gesendete Signale direkt im Satelliten zu verarbeiten/zu bündeln und dann, ohne den Umweg über eine Bodenstation, in das Empfangsgebiet auf der Erde abzustrahlen.

Empfang

Der Satellit konnte auf seiner vorherigen Position in Europa, Afrika, dem Nahen Osten sowie Teilen Asiens und Russlands empfangen werden, inzwischen jedoch nur in Nord- und Südamerika sowie im Südpazifik.

Die Übertragung erfolgt zumeist im Ku-Band.

Einzelnachweise

  1. Eutelsat – Ein Name, eine Gruppe, eine Flotte. Eutelsat, 1. Dezember 2011, archiviert vom Original am 19. August 2012; abgerufen am 14. August 2012.
  2. Search Results - Channel Line-up. Abgerufen am 23. Juli 2018.
  3. Eutelsat W3A → Eutelsat 7A → Eutelsat 139 West A. Abgerufen am 29. September 2021 (englisch).