Es war (Faulkner)
Es war (Originaltitel: Was) ist die erste Episode innerhalb des Erzählbandes Das verworfene Erbe von William Faulkner. Eine Urfassung mit dem Titel Almost war bis 1. Juli 1940 fertiggestellt, konnte von Faulkner jedoch nicht zur Publikation verkauft werden,[1][2] so dass der Text erstmals in Das verworfene Erbe abgedruckt wurde. Die deutsche Übersetzung stammt von Hermann Stresau.
Kurzbeschreibung
Der Südstaaten-Landeigner Buck McCaslin reitet mit seinem Neffen Cass zur benachbarten Plantage von Hubert Beauchamp, um den entflohenen Sklaven Tomeys Turl zu verfolgen, der Tennie besuchen will, eine Sklavin der Beauchamps, in die Turl verliebt ist. Weil die Verfolgung unter Erfolglosigkeit leidet, müssen Buck und Cass die Nacht im Beauchamp-Haus verbringen, landen ohne böse Absicht im Schlafzimmer der altjüngferlichen Schwester Huberts: Sophonisba. Sie wacht schreiend auf, und Hubert nutzt die Situation, um Buck zu drängen, Sophonsiba zu heiraten. Die beiden Männer spielen Karten, um zu entscheiden, ob Buck tatsächlich Sophonsiba heiraten muss und ob Tennie oder Turl den Besitzer wechselt, da deren Liebesgeplänkel ohnehin unkontrollierbar ist. Buck verliert die Runde, Bucks Bruder Buddy überredet Hubert zu einer Revanchepartie, und wieder gewinnt Hubert das Spiel: Buck und Sophonisba sowie Tennie und Tomeys Turl werden heiraten.
Inhalt
Der Sklave Tomeys Turl flieht von dem Südstaaten-Landgut der Gebrüder Buck und Buddy McCaslin, auf einem Maultier,[3] in „seinem Sonntagshemd, […] das er jedesmal anzog, wenn er weglief, genau so wie Onkel Buck jedesmal, wenn er ihn zurückholen wollte, die Krawatte anlegte“.[4] Denn jedes Mal, wenn Tomeys Turl flieht, ist sein Ziel eine Frau namens Tennie, Sklavin auf dem Nachbargut eines gewissen Hubert Beauchamp. Buck McCaslin und sein neunjähriger[5] Neffe Cass Edmonds verfolgen Tomeys Turl, erstmal vergeblich, denn „bei Mr. Hubert schien sich Tumeys Turl vorerst auch nicht zu befinden.“[6] Um sich die Zeit zu vertreiben, lassen Buck, der es eigentlich eilig hat, und Hubert sich von Huberts lediger Schwester Sophonisba bewirten, die heftig mit Buck flirtet: Ihr „Papa hätte immer gesagt, nichts versüße einen Mississippi-Grog so sehr, wie wenn er von einer Mississippierin kredenzt werde […]. Sie hob das Glas und nippte daran und reichte es Onkel Buck“.[7] Irgendwann sind die weißen Sklavenhalter des Wartens überdrüssig, nehmen mit Beauchamps Hunden die Suche nach Tomeys Turl auf, finden auf der Verfolgung Turls dessen Maultier.[8] Hubert Beauchamp wettet 500 Dollar, dass man Turl in Tennies Hütte finden würde, Buck McCaslin hält dagegen,[8] während Sophonisba ihm in einer Art „lächerlicher Beschwörung der Ritterlichkeit“[9] ihr rotes Halsband zusendet, nach Art jener bunten Bänder und Schleifen, wie sie im Mittelalter Rittern von ihren Damen angeheftet und später unter Liebenden ausgetauscht wurden.[10] Die Hunde, die Turl verfolgen sollten, werden eingesperrt in einem Baumwollschuppen „etwa zwei Meilen von Mr. Huberts Haus entfernt“ gefunden, von Turl eingesperrt.[10] Da es dunkelt, gibt man die Suche nach Turl eigentlich vorerst auf, doch mittels eines Hundes wird Turl von Buck in der Hütte ausfindig gemacht, in der auch Tennie wohnt, allerdings bricht Turl dort aus und bringt Buck dabei zu Fall. „Buck hatte sich nichts getan; es hatte ihm nur den Atem verschlagen, als Tomeys Turl ihn so auf den Rücken hingeworfen hatte.“[11] Da Turl abermals entwischt ist, wollen Buck und sein Neffe Cass sich endlich zu Bett begeben. Buck ist zuversichtlich, auch im Dunkeln eine passende Schlafkammer zu finden, denn „eine unverheiratete Dame wird bestimmt ihre Tür verschlossen haben, wo Fremde im Haus sind.“[11] Buck und Cass finden ein unverschlossenes Nachtgemach, „Buck ließ die Hosenträger herunter und knöpfte sich die Hosen auf und ging zu dem Bett und ließ sich bedächtig auf dem Bettrand nieder“, auch seine Hose wird abgelegt: „Da erst richtete sich Miß Sophonisba an Onkel Bucks anderer Seite auf und gab den ersten Schrei von sich.“[12] Hubert Beauchamp stellt die beiden aus der Schlafkammer fliehenden Gäste, in der die in ihrer Ehre erschütterte Sophonisba ihr Geschrei fortsetzt, und sieht eine gute Gelegenheit, Sophonisba unter die Haube zu bringen: „Schließlich, ich möchte auch mal ein bißchen Frieden und Ruhe und Freiheit haben, jetzt wo mir die Gelegenheit winkt. Jawohl, Herr. Sie hat Sie geschnappt“.[13] Schließlich einigen sich die beiden älteren Männer auf ein Kartenspiel: Wenn Hubert das Spiel gewinnt, verliert er die 500 Dollar wieder, die er durch die gewonnene Wette von Buck zu erhalten hätte, wird aber seine Schwester los und kauft Tomeys Turl für 300 Dollar, damit Turl endlich mit Tennie zusammenbleiben kann und man sich die wiederholten Verfolgungsjagden spart. Wenn Buck gewinnt, darf er die 500 Doller behalten, muss die entehrte Sophonisba nicht heiraten, dafür aber Tennie für 300 Dollar kaufen, damit Turl endlich mit Tennie zusammenbleiben kann und man sich die wiederholten Verfolgungsjagden spart. Hubert gewinnt.[14] Der daheimgebliebene Buddy McCaslin, der sich mit einem in das Haus eingedrungenen Fuchs und den diesen verfolgenden Hunden herumzuschlagen hat, wechselt zum Anwesen der Beauchamps über und es kommt zu einem Revanchespiel zwischen Hubert und Buddy: Wenn Hubert gewinnt, braucht er Sophonisba keine Mitgift mitgeben, wenn er verliert, braucht Buck Sophonisba doch nicht heiraten, muss aber dennoch Tennie kaufen; auch diese Partie gewinnt Hubert und bewirkt somit zwei Heiraten.[15]
Textanalyse
Bei Es war handelt es sich um eine auktorial erzählte „Klamauk-Komödie“,[16] deren Handlung im Jahr 1859 spielt[17] und damit innerhalb von Das verworfene Erbe die einzige Episode aus der Zeit vor dem Sezessionskrieg darstellt.[18] Ort der Handlung ist das McCaslin-Landgut im fiktiven Yoknapatawpha County sowie das knapp an den Yoknapatawpha County angrenzende Landgut der Beauchamps.
Themen
Es war gibt als einleitende Episode von Das verworfene Erbe die „Geschichte über die ‚Balz‘ der Eltern von Isaac McCaslin und Lucas Beauchamp“ wieder,[19] den episodenübergreifenden Hauptfiguren von Das verworfene Erbe. Außer um die Jagd nach einem Fuchs, einem Sklaven, einem Ehemann, außer um eine „Schlafzimmer-Farce“[20] geht es in Es war auch um eine „vielschichtige Betrugs-Geschichte“, in der es „immer schwieriger wird, zwischen Betrüger und Betrugsopfer zu unterscheiden, weil sie ständig ihre Rollen tauschen“:[21] Tomeys Turl versucht Buck und Buddy auzumanövrieren, Sophonisba und Hubert versuchen Buck auszumanövrieren, und in der finalen Revanchepartie versuchen Buddy und der die Karten ausgebenden Tomeys Turl nach Hubert Beauchamps Meinung, Hubert auszumanövrieren.[22] „Indem Faulkner drei Männern erlaubt, in einem Kartenspiel über das Schicksal dreier anderer Menschen zu entscheiden, kommentiert er die Missstände des patriarchalischen Südens mit düster-ironischem Humor“,[23] so die Anglistin Betina Entzminger (Commonwealth University Bloomsburg). Die US-Literaturwissenschaftlerin Thadious Davis (University of Pennsylvania) hinterfragt ebenfalls traditionelle Lesarten, die Es war „ausschließlich komödiantisch und parodistisch interpretieren“,[24] die US-Anglistin Linda Wagner-Martin (University of North Carolina at Chapel Hill) meint, Es war wäre „keine Komödie, sondern eine ironische Distanzierung von der Rassentragödie“,[25] und der US-Anglist Ted Atkinson (Mississippi State University) konstatiert, die Geschichte Turls zeige, dass die Beziehung zwischen Schwarzen und Weißen „symbiotisch, dynamisch und in gegenseitiger Abhängigkeit verwurzelt“ sei.[26]
Figuren (Auswahl)
- Theophilus „Buck“ McCaslin: „Wenn Onkel Buck zu Pferde stieg, […] dann durchaus nicht wie ein Sechzigjähriger, schlank wie er war und so gelenkig wie eine Katze, mit seinem runden kurzgeschorenen weißen Kopf und den kleinen grauen harten Augen und dem weißstoppeligen Kinn“.[3] Er und sein Bruder bilden ein „ungleiches Paar, das in einer frauenfeindlichen Utopie lebt, frei von einer Herrschaft der Unterröcke“,[27] und beide sind sie „insgeheime Abolitionisten. Sie weigern sich, in der Villa ihres Vaters zu leben, und sie drängen ihre Sklaven dazu, sich ihren Weg zur Emanzipation zu erarbeiten.“[28]
- Amodeus „Buddy“ McCaslin: Dieser alkoholabstinente[29] „feminisierte Koch und Hüter von Haus und Herd“[30] ist „grau von oben bis unten, wie ein alter grauer Felsen […], mit seinem runden weißen Schädel, genau wie Onkel Buck, nur daß er nicht wie Onkel Buck blinzelte und ein bißchen dicker war als dieser“.[31] Er und sein Bruder bilden ein „ungleiches Paar, das in einem frauenfeindlichen Utopia lebt, frei von einer Herrschaft der Unterröcke“,[27] und beide sind sie „insgeheime Abolitionisten. Sie weigern sich, in der Villa ihres Vaters zu leben, und sie drängen ihre Sklaven dazu, sich ihren Weg zur Emanzipation zu erarbeiten.“[28]
- Sophonisba Beauchamp: Diese „alte Jungfer auf der Suche nach einem Ehemann“[32] gefällt sich darin, eine britische Landedelfrau zu imitieren:[33] „Sie trug das Haar in hoher Frisur unter einer Spitzenhaube; sie hatte ihr Sonntagskleid an und Perlen und ein rotes Band um die Kehle, und ein kleines Negermädchen trug ihr den Fächer“.[34] Der mühsam aufrechterhaltenen Fassade ist allerdings das teilweise „stockfleckige“[35] Gebiss abträglich. Dass die McCaslins sich standhaft weigern, Tennie zu kaufen und so Bucks wiederholter Jagd nach Tomeys Turl ein Ende zu machen, kann Sophonisba so deuten, dass Buck sie immer wieder gerne sieht.
- Hubert Beauchamp: Standhaft hat der Hausherr des Beauchamp-Landguts sich geweigert, Tomeys Turl zu kaufen und so den regelmäßigen Ausflügen Buck McCaslins zu ihm und Sophonisba ein Ende zu machen. Nun nutzt Hubert eiskalt die sich ihm bietende Chance, die alte Jungfer mit dem schadhaften Zahnweiß loszuwerden, die ihn vom ungehemmten Alleinstehenden-Leben abhält: „Schließlich, ich möchte auch mal ein bißchen Frieden und Ruhe und Freiheit haben, jetzt wo mir die Gelegenheit winkt.“[13]
- Tomeys Turl: Nur dem Namen nach ein Sklave,[36] nimmt sich der halb-weiße Tomeys Turl (und Halbbruder von Buck und Buddy) regelmäßig das Recht heraus, seine geliebte Tennie auf dem Nachbargut zu besuchen: Die Zügel des Maultiers ergreifen dann „sattelbraune Hände“,[29] und weg ist er.
- Cass Edmonds: Er ist zum Zeitpunkt der Handlung neun Jahre alt.[5]
Rezeption
Die „humorvolle Geschichte“[37] Es war mit ihrem Slapstick[38] und ihrem „derben Südstaatenhumor“[39] ist nach Meinung des US-Anglisten David L. Vanderwerken (Texas Christian University) „die lustigste unlustige Geschichte, die je geschrieben wurde“,[40] eine „komische Burleske, scheinbar mehr Tom und Jerry als Onkel Toms Hütte“,[41] so der britische Anglist John Lennard (University of the West Indies), „so dass fast jeder einen Grund finden kann, sich an Faulkners Leichtfertigkeit zu stoßen und ihm frauenfeindliche Komplizenschaft mit Rassismus und Billigung von Brutalität zu unterstellen“.[42]
Deutschsprachige Textausgaben (Auswahl)
- Es war. In: William Faulkner: Go down, Moses. Chronik einer Familie. (= Diogenes-Taschenbücher, Band 30,11) Aus dem Amerikanischen von Hermann Stresau. Diogenes, Zürich 1974. ISBN 3-257-20149-4. S. 9–32.
- Es war. In: William Faulkner: Das verworfene Erbe. Chronik einer Familie. (=Fischer-Bücherei, Band 626) Aus dem Amerikanischen übertragen von Hermann Stresau. Fischer, Frankfurt am Main 1964. S. 11–34.
Literatur
- Melvin E. Bradfort: All the daughters of Eve. „Was“ and the unity of „Go Down Moses“. In: Arlington Quarterly. A journal of literature, comment, and opinion Jg. 1, Nr. 1, 1967, S. 28–37.
- John Lennard: Was. In: John Lennard: Reading William Faulkner. „Go down, Moses“ & „Big Woods“. Humanities-Ebooks, Tirril 2012. ISBN 978-1-84760-198-8. S. 60–63.
- John B. Padgett: Was. In: Robert W. Hamblin et al. (Hrsg.): A William Faulkner Encyclopedia. Greenwood Press, Westport CT 1999. ISBN 0-313-29851-3. S. 431–432.
- Linda Wagner-Martin: Race and folklore. „Was“ and comedy. In: Nicola Allen et al. (Hrsg.): Reassessing the twentieth-century canon. From Joseph Conrad to Zadie Smith. Palgrave Macmillan, Basingstoke 2014. ISBN 978-1-137-36600-9. S. 124–127.
- David Walker: Out of the old time. „Was“ and „Go Down Moses“. In: Journal of Narrative Technique. Jg. 9, 1979, ISSN 0022-2925, S. 1–11.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ „An early version, titled Almost, was completed by 1 July 1940, but is unpublished“ – John Lennard: Was. In: John Lennard: Reading William Faulkner. „Go down, Moses“ & „Big Woods“. Humanities-Ebooks, Tirril 2012. ISBN 978-1-84760-198-8. S. 60–63. Hier S. 60.
- ↑ „Faulkner reworked the short story Almost, written in 1940 but unsold, into Was“ – A. Nicholas Fargnoli, Michael Golay, Robert W. Hamblin: Go Down, Moses. In: A. Nicholas Fargnoli, Michael Golay, Robert W. Hamblin: Critical companion to William Faulkner. A literary reference to his life and work. Facts On File, New York NY 2008. ISBN 0-8160-6432-6. S. 97–113. Hier S. 98.
- ↑ a b William Faulkner: Es war. In: William Faulkner: Das verworfene Erbe. Chronik einer Familie. (=Fischer-Bücherei, Band 626) Aus dem Amerikanischen übertragen von Hermann Stresau. Fischer, Frankfurt am Main 1964. S. 11–34. Hier S. 15.
- ↑ Faulkner, Es war, S. 33.
- ↑ a b Faulkner, Es war, S. 27.
- ↑ Faulkner, Es war, S. 16.
- ↑ Faulkner, Es war, S. 19.
- ↑ a b Faulkner, Es war, S. 21.
- ↑ „ludicrous invocations of chivalry“ – Catherine G. Kodat: Making camp. Go Down, Moses. In: Catherine G. Kodat: Faulknerista. Louisiana State University Press, Baton Rouge LA 2023. ISBN 978-0-8071-7849-2. S. 156–179. Hier S. 170.
- ↑ a b Faulkner, Es war, S. 22.
- ↑ a b Faulkner, Es war, S. 25.
- ↑ Faulkner, Es war, S. 26.
- ↑ a b Faulkner, Es war, S. 28.
- ↑ Faulkner, Es war, S. 29.
- ↑ Faulkner, Es war, S. 31–33.
- ↑ „knockabout comedy“ – David H. Evans: A great story. Pathfinding and providence in „Go Down, Moses“. In: David H. Evans: William Faulkner, William James, and the American pragmatic tradition. Louisiana State University Press, Baton Rouge LA 2008. ISBN 0-8071-3315-9. S. 193–234. Hier S. 204.
- ↑ Mark Royden Winchell: Family Values in „Go Down, Moses“. In: Mark Royden Winchell: Reinventing the South. Versions of a literary region. University of Missouri Press, Columbia MO 2006. ISBN 0-8262-1618-8. S. 139–160. Hier S. 155.
- ↑ „the only chapter set before the Civil War“ – Betina Entzminger: Go Down, Moses. In: Abby H. P. Werlock et al. (Hrsg.): The Facts on File companion to the American novel. Facts On File, New York NY 2006. ISBN 0-8160-4528-3. S. 505–507. Hier S. 505.
- ↑ „a story about the ‚courtship‘ of Isaac's and Lucas Beauchamp's parents“ – Noel Polk: Reading blood and history in „Go Down, Moses“. In: Noel Polk: Faulkner and Welty and the southern literary tradition. University Press of Mississippi, Jackson MS 2008. ISBN 978-1-934110-84-3. S. 68–81. Hier S. 76.
- ↑ „bedroom farce“ – David H. Evans: A great story, S. 206.
- ↑ „a multistoried trickster tale […] increasingsly difficult to distinguish between trickster and butt, because they reverse positions incessantly“ – David H. Evans: A great story, S. 202.
- ↑ „Tomey's Turl plotting against Buck and Buddy; Sophonisba and Hubert plotting against Buck; Buddy and Tomey's Turl plotting against Hubert“ – David H. Evans: A great story, S. 202.
- ↑ „By allowing three men to decide the fate of three other human beings in a game of cards, Faulkner comments on the abuses of the partriarchal South through darkly ironic humor“ – Entzminger, Go Down, Moses, S. 505.
- ↑ „questions traditional readings of the novel that interprete the opening chapter Was as exclusively comedic and parodic“ – Matthew Dischinger: It was enough that the name was written. Ledger narratives in Edward P. Jones’s „The Known World“ and Faulkner’s „Go Down, Moses“ . In: Jay Watson, James G. Thomas, Jr. (Hrsg.): Faulkner and the black literatures of the Americas. Faulkner and Yoknapatawpha, 2013. University Press of Mississippi, Jackson MS 2016. ISBN 978-1-4968-0634-5. S. 219–232. Hier S. 227.
- ↑ „provides not comedy but an ironic distancing from the tragedy of race“ – Linda Wagner-Martin: Race and folklore. „Was“ and comedy. In: Nicola Allen et al. (Hrsg.): Reassessing the twentieth-century canon. From Joseph Conrad to Zadie Smith. Palgrave Macmillan, Basingstoke 2014. ISBN 978-1-137-36600-9. S. 124–127. Hier S. 124.
- ↑ „reveals the relationship to be symbiotic, dynamic, and rooted in mutual dependency“ – Ted Atkinson: The impenetrable lightness of being. Miscegenation imagery and the anxiety of whiteness in „Go Down, Moses“. In: Annette Trefzer et al. (Hrsg.): Faulkner and formalism : returns of the text. Faulkner and Yoknapatawpha, 2008. University Press of Mississippi, Jackson MS 2012. ISBN 978-1-61703-256-1. S. 126–138. Hier S. 128.
- ↑ a b „odd couple, living in a misogynist utopia, free of petticoat government“ – Winchell, Family Values in „Go Down, Moses“, S. 141.
- ↑ a b „inarticulate abolitionists. They refuse to live in their father's mansion and they prod their slaves into working their way toward emancipation“ – Fargnoli et al.,Go Down, Moses, S. 99.
- ↑ a b Faulkner, Es war, S. 31.
- ↑ „feminized cook and keeper of the house and kitchen“ – Polk, Reading blood and history in „Go Down, Moses“, S. 77.
- ↑ Faulkner, Es war, S. 30.
- ↑ „old maid in search of a husband“ – André Bleikasten: Legacies. Go down, Moses. In: André Bleikasten: William Faulkner. A life through novels. Indiana University Press, Bloomington IN 2017. ISBN 978-0-253-02284-4. S. 308–323. Hier S. 310.
- ↑ „plays the British landed gentlewoman“ – Wagner-Martin, Race and folklore, S. 124.
- ↑ Faulkner, Es war, S. 17.
- ↑ Faulkner, Es war, S. 18.
- ↑ „a slave by name only“ – Winchell, Family Values in „Go Down, Moses“, S. 141.
- ↑ „humorous tale“ – Fargnoli et al.,Go Down, Moses, S. 102.
- ↑ „slapstick“ – Entzminger, Go Down, Moses, S. 505.
- ↑ „ribald Southern humor“ – Wagner-Martin, Race and folklore, S. 123.
- ↑ „the funniest unfunny story ever written“ – David L. Vanderwerken: Go Down, Moses. In: Robert W. Hamblin et al. (Hrsg.): A William Faulkner Encyclopedia. Greenwood Press, Westport CT 1999. ISBN 0-313-29851-3. S. 148–152. Hier . S. 150.
- ↑ „comic burlesque, seemingly more Tom & Jerry than Uncle Tom’s Cabin“ – Lennard, Was, S. 60.
- ↑ „so almost everyone can find some ground on which to take offence at Faulkner's levity, imputing to him misogynistic complicity with racism and approval of brutality“ – Lennard, Was, S. 60–61.