Ernst Thurnheer

Ernst Thurnheer (* 20. Februar 1933; † 10. Januar 2003) war ein Schweizer Diplomat.

Leben und Wirken

Thurnheer trat 1963 in den diplomatischen Dienst ein und war bis 1966 Mitarbeiter im Eidgenössischen Politischen Departement. Danach wurde er 1964 Praktikant an der Botschaft in Ägypten, 1968 Mitarbeiter der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) im Aussenministerium und von 1969 bis 1973 eine Verwendung als Zweiter Sekretär an der Botschaft in Guatemala. 1973 kehrte Thurnheer in das Politische Departement zurück, in dem er bis 1978 Diplomatischer Mitarbeiter des Finanz- und Wirtschaftsdienstes war. Von 1978 bis 1982 fand er Verwendung als Botschaftsrat an der Botschaft in der Sowjetunion und löste 1982 Jean-Pierre Keusch als Botschafter in Malaysia ab. Er übte dieses Amt bis 1987 aus und wurde von Charles Steinhäuslin abgelöst. Von 1987 bis 1990 war er als Nachfolger von Gaudenz von Alis Botschafter in Rumänien. Sven Meili wurde sein Nachfolger. Thurnheer löste 1990 Claudio Caratsch als Botschafter in Ägypten ab und verblieb in dieser Funktion bis 1993. Er übergab die Botschaft an Marianne von Grünigen. 1993 übernahm Thurnheer von Michael von Schenck den Posten als Botschafter in Neuseeland und übte diesen bis 1996 aus.

VorgängerAmtNachfolger
Jean-Pierre KeuschSchweizer Botschafter in Malaysia
1982–1987
Charles Steinhäuslin
Gaudenz von AlisSchweizer Botschafter in Rumänien
1987–1990
Sven Meili
Claudio CaratschSchweizer Botschafter in Ägypten, zweitakkreditiert im Sudan
1990–1993
Marianne von Grünigen
Michael von SchenckSchweizer Botschafter in Neuseeland, zweitakkreditiert für Fiji, Samoa und Tonga
1993–1996