Ernst Friedrich von Reden
Ernst Friedrich von Reden (* 28. November 1713; † 22. März 1761) war ein kur-braunschweig-lüneburgischer Generalleutnant. Ferner war er Herr auf Hüpede und Hermannsburg.
Herkunft
Er entstammt der Linie Stemmen der Familie Reden. Seine Eltern waren der Oberhofmarschall Franz Johann von Reden (1679–1758) und dessen Ehefrau Elisabeth von dem Bussche-Haddenhausen (* 1687; † 1. März 1748). Sein Bruder Johann Wilhelm (1717–1801) wurde Generalfeldmarschall.
Leben
Er wurde 1737 Rittmeister in Kavallerie-Regiment Schulzen. 1747 wurde er Major im Kavallerie-Regiment Hammerstein, 1753 wurde er zum Oberstleutnant ernannt. Ab Beginn des Siebenjährigen Krieges wurde er Oberst und erhielt das Regiment Bothe. 1759 erhielt er das Dragoner-Regiment Breidenbach. Er wurde 1758 zum Generalmajor und 1761 zum Generalleutnant befördert. Am 20. März 1761 wurde er im Gefecht bei Grünberg[1] (Burggemünden) schwer verwundet. Er geriet in die Gefangenschaft und starb am 22. März 1761.
Familie
Reden heiratete 1749 Juliane von Hauß. Das Paar hatte mehrere Kinder:
- Franz Ludwig Wilhelm (* 10. Oktober 1754; † 4. März 1831), Gesandter und Minister ⚭ 1783 Henriette von Wurmb (1766–1839)
- Eleonore Marie Elisabeth († 21. November 1831) ⚭ 1776 Friedrich Otto von Reden (* 25. März 1745; † 16. Juni 1829)
- Henriette Sophie (* 16. Juli 1756; † 2. August 1819) ⚭ 1776 Ernst Christoph Friederich von Düring (* 24. April 1738; † 20. Oktober 1809)
Literatur
- Bernhard von Poten, Die Generale der Königlich Hannoverschen Armee und ihrer Stammtruppen in Militär-Wochenblatt: Beihefte, 1902, S. 270f Nr. 161
- Gothaisches genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser, 1903, S. 762f