Engelbert Buschmann
| Engelbert Buschmann | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 9. März 1959 | |
| Position | Sturm | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| Ratingen 04/19 | ||
| 1982–1986 | SG Union Solingen | 84 (24) |
| 1986–1987 | BC Harlekin Augsburg | |
| 1987–1988 | Kocaelispor | 28 (13) |
| 1988–1989 | MKE Ankaragücü | 32 (11) |
| 1989–1990 | Malatyaspor | 21 (3) |
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| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Engelbert Buschmann (* 9. März 1959) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Der Stürmer war zu seiner aktiven Zeit in Deutschland und der Türkei engagiert.
Sportlicher Werdegang
Buschmann stand ab 1982 im Kader der SG Union Solingen in der 2. Bundesliga. Unter Trainer Lothar Kleim debütierte der Stürmer am zweiten Spieltag der Saison 1982/83 beim 1:1-Remis gegen Aufsteiger TuS Schloß Neuhaus als Einwechselspieler für Boško Đorđević und stand bei der 0:2-Niederlage bei den Kickers Offenbach am folgenden Spieltag an der Seite von Đorđević und Wolfgang Schäfer erstmals in der Startelf. Im weiteren Saisonverlauf war er meist Ergänzungsspieler, auch unter Kleims Nachfolger Eckhard Krautzun kam er nur unregelmäßig zum Einsatz. Im Winter 1982/83 glänzte er zeitweise als regelmäßiger Torschütze – gegen den SC Freiburg, Rot-Weiss Essen und den SC Charlottenburg traf er jeweils doppelt – konnte sich aber nicht dauerhaft in der Stammelf fortsetzen, so dass er seine zehn Saisontore in 23 Ligaspielen erzielte. Auch in den beiden folgenden Jahren kam er kaum über den Status eines Ergänzungsspielers hinaus. Auch ein Trainerwechsel von Krautzun zu Manfred Krafft in der Spielzeit 1985/86 verhalf ihm zu keiner Besserung in seiner Rolle. Im Sommer 1986 lotsten ihn der Spielhallenbesitzer Peter Eiba und der von ihm installierte Manager Armin Veh zum unterklassig antretenden Augsburger Retortenklub BC Harlekin, der auch Reinhard Kindermann, Manfred Tripbacher, Gerd Zimmermann sowie den brasilianischen WM-1974-Teilnehmer Francisco Marinho verpflichtete.[1] Der Klub hatte die Spielberechtigung vom C-Klasse-Klub Forest Haunstetten übernommen, im folgenden Jahr ging Eiba eine Zusammenarbeit mit dem TSV Schwaben Augsburg ein.
Im Herbst 1987 wechselte Buschmann vom deutschen Amateurbereich in die türkische erste Liga, wo er sich dem vom deutschen Trainer Norbert Wagner trainierten Kocaelispor anschloss. In der Spielzeit 1987/88 reüssierte er mit 13 Toren in 28 Spieleinsätzen, der Klub stieg jedoch als Drittletzter im Endklassement ab. Auf Leihbasis blieb er in der höchsten Spielklasse und schloss sich MKE Ankaragücü an, auch hier traf er in der Spielzeit 1988/89 mit zwölf Saisontoren zweistellig. Vor Beginn der folgenden Saison wurde er fest verpflichtet, Trainer Necdet Niş setzte jedoch nicht auf ihn und er wurde Anfang Dezember 1989 bereits wieder abgegeben. Nächste Station war dabei der Ligakonkurrent Malatyaspor, wo er auf seinen Landsmann Alf Fistler traf. Mit dem Klub verpasste er den Klassenerhalt und verließ im folgenden Winter die Türkei.
Später war Buschmann Trainer im nordrhein-westfälischen Amateurbereich.[2]
Weblinks
- Engelbert Buschmann in der Datenbank von transfermarkt.de
Einzelnachweise
- ↑ Augsburger Allgemeine: „Der Harlekin lacht nicht mehr“ (9. Dezember 2024, S. 25)
- ↑ Rheinische Post: „Trabzonspor trennt sich von Buschmann“ (22. Januar 2010)