Did We Really?

Did We Really?
Studioalbum von Cortex & Hedvig Mollestad

Veröffent-
lichung

5. Dezember 2025

Aufnahme

Ende Februar/Anfang März 2025

Label(s) Sauajazz

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz

Titel (Anzahl)

8

Länge

42:50

Besetzung

  • Gitarre: Hedvig Mollestad Thomassen

Produktion

Cortex, Hedvig Mollestad, Terje Ekrene Vik

Chronologie
Scheen Jazzorkester & Cortex: Frameworks
(2024)
Did We Really?

Did We Really? ist ein Musikalbum von dem norwegischen Quartett Cortex und Hedvig Mollestad. Die Ende Februar/Anfang März 2025 entstandenen Aufnahmen erschienen am 5. Dezember 2025 auf dem Label Sauajazz.

Hintergrund

Did We Really? dokumentiert die Zusammenarbeit der Gitarristin Hedvig Mollestad mit der Modern-Jazz-Formation Cortex – bestehend aus dem Trompeter Thomas Johansson, dem Saxophonisten Kristoffer Berre Alberts, dem Kontrabassisten Ola Høyer und dem Schlagzeuger Dag Erik Knedal Andersen. Cortex und Mollestad gingen im November 2024 auf eine kurze Tournee und trafen sich Ende Februar/Anfang März 2025 erneut, um das gemeinsame Album in den Amper Tone Studios in Oslo aufzunehmen. Did We Really?, das neunte Album des Quartetts,[1] ist nach einem der beiden Stücke benannt, die Mollestad für dieses Album komponierte; Thomas Johansson steuerte sechs weitere Stücke bei.[2]

Titelliste

  • Cortex & Hedvig Mollestad: Did We Really? (Sauajazz SAU008LP)[3]
  1. Liminal 7:57
  2. Liquid Brains (Hedvig Mollestad) 4:20
  3. Did We Really? (Hedvig Mollestad) 3:55
  4. HedTex 4:32
  5. Twoface 7:52
  6. Snap 4:13
  7. Elastics 3:04
  8. Hymans Porch 6:57

Wenn nicht anders vermerkt, stammen die Kompositionen von Thomas Johansson.

Rezeption

Hedvig Mollestad habe sich nahtlos in den Sound und die Dynamik der Band Cortex eingefügt, die das reiche Erbe des amerikanischen Avantgarde-Jazz der 1960er- und 70er-Jahre und von Don Cherry auf ganz eigene Weise neu interpretiere, schrieb Eyal Hareuveni (Salt Peanuts). Gegenüber ihren von Led Zeppelin inspirierten brachialen Riffs oder ihren virtuosen Prog-Rock-Soli à la Mahavishnu Orchestra würde sich Mollestad hier als kluge und virtuose Gitarristin der atmosphärischen Schule von Terje Rypdal, mitunter sogar mit Anklängen an die Melodik von Jon Eberson zeigen. Mollestads getragene Gitarrenlinien würden Johanssons nachdenklichen Themen und Cortex’ langsam reifenden Improvisationsstrategien eine kantige Intensität und rohe Kraft verleihen. Die betont dynamische Spielweise dieses ad-hoc-Quintetts diene stets der Musik; sie sei offener, setze weniger auf eingängige Grooves und flirte stattdessen mit komplexen, gefühlvollen Texturen des modernen Jazz, die auf eine zurückhaltende Fusion-Variante treffen würden.[2]

Einzelnachweise

  1. Cortex bei Discogs
  2. a b Eyal Hareuveni: Cortex & Hedvig Mollestad: Did We Really? In: Salt Peanuts. 15. Dezember 2025, abgerufen am 21. Dezember 2025 (englisch).
  3. Cortex & Hedvig Mollestad: Did We Really? In: Discogs. Abgerufen am 21. Dezember 2025 (englisch).