Dekanat Heidelberg-Weinheim
| Dekanat Heidelberg-Weinheim | |
|---|---|
| Bistum: | Freiburg |
| Dekantsnummer: | 08[1] |
| Seelsorgeeinheiten: | 6[2] |
| Pfarreien: | 26[2] |
| Gläubige: | über 80.000 (Stand: 2015)[2] |
| Dekan: | Johannes Brandt |
| Stellvertretender Dekan: | Klaus Rapp |
| Internetseite: | [1] |
Das Dekanat Heidelberg-Weinheim war bis Ende 2025 eines von 26 Dekanaten in der römisch-katholischen Erzdiözese Freiburg. Sitz war Heidelberg.
Geschichte
Vorgeschichte
Heidelberg und Weinheim wiesen ursprünglich eigenständige Dekanate auf.
Dekanatsreform
Am 1. Januar 2008 kam es mit einer Dekanatsreform im Erzbistum Freiburg zur Bildung des Dekanats Heidelberg-Weinheim als einem von 26 Dekanaten. Die zuvor eigenständigen Dekanate Heidelberg und Weinheim wurden im Zuge dieser Reform zusammengelegt.[2]
Das Dekanat bildete zusammen mit den Dekanaten Mannheim, Wiesloch und Kraichgau die Region Rhein / Neckar.[1]
Auflösung
Zum 1. Januar 2026 wurde das Dekanat durch die Pfarreien Heilig Geist Heidelberg (Kirchengemeinde Heidelberg) und St. Marien Weinheim (Kirchengemeinde Nordbadische Bergstraße) abgelöst.
Gliederung
Das Dekanat Heidelberg-Weinheim gliederte sich in die folgenden sechs Seelsorgeeinheiten:[2]
| Seelsorgeeinheiten | zugehörige Pfarreien und Filialen |
|---|---|
| SE Hemsbach | St. Laurentius (Hemsbach) mit St. Maria (Sulzbach), St. Bartholomäus (Laudenbach) |
| SE Weinheim-Hirschberg | Herz Jesu (Weinheim), St. Laurentius (Weinheim), St. Marien (Weinheim), St. Jakobus (Hohensachsen) mit den Filialen Christkönigskirche (Großsachsen) und St. Josef (Lützelsachsen), St. Johannes Baptist (Leutershausen) mit der Filialgemeinde Herz Jesu (Oberflockenbach). |
| SE Ladenburg-Heddesheim | St. Gallus (Ladenburg), St. Remigius (Heddesheim) |
| SE Steinachtal | Heiligkreuzsteinach, Schönau, Wilhelmsfeld |
| SE Schriesheim-Dossenheim | Mariä Himmelfahrt (Schriesheim) mit Filiale St. Michael (Altenbach), St. Pankratius (Dossenheim) |
| Katholische Stadtkirche Heidelberg | Heilig Geist (Altstadt), St. Laurentius (Ziegelhausen), St. Laurentius (Schlierbach), St. Raphael (Neuenheim), St. Vitus (Handschuhsheim), St. Michael (Südstadt), St. Johannes (Rohrbach), St. Peter (Kirchheim), St. Paul (Boxberg), St. Bartholomäus (Wieblingen), St. Marien (Pfaffengrund), St. Albert (Bergheim), St. Bonifatius (Weststadt), St. Joseph (Eppelheim) |
Demographische und sozialräumliche Struktur
Zum Dekanat Heidelberg-Weinheim gehörten 26 Pfarreien mit über 80.000 katholischen Christen. Geographisch erstreckte sich das Dekanat entlang der badischen Bergstraße von Laudenbach im Norden bis Heidelberg-Kirchheim im Süden.[2]
Die Seelsorgeeinheit Katholische Stadtkirche Heidelberg des Dekanats Heidelberg-Weinheim war mit rund 40.000 Katholiken (in den beiden Städten Heidelberg und Eppelheim) die größte Seelsorgeeinheit in der Erzdiözese Freiburg.[3]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Erzbistum Freiburg: Region Rhein / Neckar ( des vom 16. Januar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. Online auf www.erzbistum-freiburg.de. Abgerufen am 4. Mai 2016.
- ↑ a b c d e f Dekanat Heidelberg-Weinheim: Herzlich Willkommen auf der Webseite des Dekanats Heidelberg-Weinheim. Online auf www.kath-dekanat-hw.de. Abgerufen am 14. Dezember 2015.
- ↑ Katholische Stadtkirche Heidelberg: Katholische Stadtkirche Heidelberg. Online auf www.stadtkirche-heidelberg.de. Abgerufen am 14. Dezember 2015.