De Haven (Schiff, 1944)

Incheon
Die De Haven im November 1970.
Schiffsdaten
Flagge Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (1944–1973)
Korea Sud Südkorea
andere Schiffsnamen De Haven (1944–1973)
Schiffstyp Zerstörer
Klasse Allen-M.-Sumner-Klasse
Bauwerft Bath Iron Works, Bath
Kiellegung 9. August 1943
Stapellauf 9. Januar 1944
Indienststellung Vereinigte Staaten 31. März 1944
Korea Sud 5. Dezember 1973
Außerdienststellung Vereinigte Staaten 3. Dezember 1973
Korea Sud 1993
Streichung aus dem Schiffsregister Vereinigte Staaten 3. Dezember 1973
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 114,76 m (Lüa)
Breite 12,00 m
Tiefgang (max.) 4,78 m
Verdrängung 2.200 tn.l. / 2.235 t
 
Besatzung 336 Mann
Maschinenanlage
Maschine 4 × Dampfkessel,
2 × Getriebeturbinensätze
Maschinen­leistung 60.000 PS (44.130 kW)
Höchst­geschwindigkeit 34 kn (63 km/h)
Propeller 2
Bewaffnung

Bei Indienststellung

Sensoren
  • Radar
  • Sonar

Die USS De Haven (DD-727) war ein Zerstörer der Allen-M.-Sumner-Klasse. Sie war das zweite Schiff der United States Navy, das nach dem Seefahrer und Polarforscher Edwin De Haven benannt wurde. Der Stapellauf erfolgte am 9. Januar 1944 in Bath (Maine). Am 31. März 1944 wurde John B. Dimmick zum ersten Kommandanten des Zerstörers.

Geschichte

Die erste Mission der De Haven war das Eskortieren des Flugzeugträgers Ranger vom Hafen Norfolk zur Marinebasis Pearl Harbor. Hier wurde sie Teil der amerikanischen 7. Flotte. Nach Aufträgen im Südchinesischen Meer nahm die De Haven an der Schlacht um Iwojima sowie der Schlacht um Okinawa teil. Am 2. September 1945 war sie bei der Unterzeichnung der Kapitulation Japans in der Tokioter Bucht anwesend. Am 20. September fuhr sie zurück in Richtung der Vereinigten Staaten und kam am 15. Oktober in San Francisco an.

Nach der Invasion von Südkorea am 25. Juni 1950 hatte die De Haven die Aufgabe, vor der koreanischen Küste zu patrouillieren. Sie unterbrach kurzzeitig ihre Patrouille, um der Rückeroberung Incheons zu helfen, wofür ihr die Navy Unit Commendation verliehen wurde. Am 18. November 1950 kehrte sie nach San Diego zurück. Ihre zweite Koreatour dauerte vom 18. Juni 1951 bis zum 17. Februar 1952, worin sie hauptsächlich in der Seeblockade agierte.

1962 führte die De Haven Patrouillen der nach ihr benannten Operation Desoto durch.

Am 5. Dezember 1973 wurde die De Haven an Südkorea übergeben, wo sie auf den Namen Incheon umgetauft wurde. 1993 wurde sie verkauft und verschrottet.

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