Dareen Tatour

Dareen Tatour (arabisch دارين طاطور, DMG Dārīn Ṭāṭūr; geboren am 16. April 1982 in Reineh, Israel[1]) ist eine israelisch-palästinensische Dichterin, Fotografin und Social-Media-Aktivistin. Tatour schreibt auf Arabisch, ihrer Muttersprache.[2] Im Jahr 2019 erhielt sie den Oxfam Novib/PEN Award for Freedom of Expression.[3]

Verhaftung und Verurteilung wegen Social-Media-Beiträgen

Tatour wurde 2018 von einem israelischen Gericht wegen „Anstiftung zur Gewalt“ und „Unterstützung einer terroristischen Organisation“ in Beiträgen in sozialen Medien, darunter ein Video mit einer Lesung ihres Gedichts, angeklagt, verurteilt und zu fünf Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.[4][5][6] Nach ihrer Berufung wurde die Verurteilung für den Beitrag mit dem Gedicht im folgenden Jahr aufgehoben, die Verurteilung für ihre anderen Beiträge jedoch aufrechterhalten.[7]

Verhaftung

Im Oktober 2015 veröffentlichte Tatour auf YouTube und Facebook ein Gedicht mit dem Titel „Qawem Ya Shaabi Qawemahum“ (قوم يا شعبي قومهم ‚Widersteh, oh mein Volk, widersteh ihnen‘),[8] wo die Worte als Soundtrack zu Bildern von Palästinensern in gewalttätigen Auseinandersetzungen mit israelischen Truppen rezitiert wurden.[9] Dies führte zu ihrer Verhaftung und Anklage wegen Anstiftung zur Gewalt und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung. Der Rest der Anklageschrift bezog sich auf drei Facebook-Veröffentlichungen: die Fotografie von Israa Abed, einer Frau aus Nazareth, die auf dem Boden des zentralen Busbahnhofs in Afula liegt, nachdem sie von israelischen Soldaten und Wachleuten erschossen wurde; ein Profilbild mit dem arabischen Schriftzug „Ana al-Šahīd al-Ǧāy“ (أنا الشهيد الجاي ‚Ich bin der nächste Märtyrer‘), und ein Posting, das den Aufruf des Islamischen Dschihad zur Intifada im Westjordanland zitiert und zur Intifada für Al-Aqsa in Israel aufruft.[10] Die Posts fielen mit der so genannten „Messer-Intifada“ zusammen, einer Welle täglicher palästinensischer Messerangriffe, die 2015 begonnen hatte, innerhalb weniger Monate Dutzende von Israelis tötete und weithin auf die Ermutigung durch soziale Medien zurückgeführt wurde.[11][12][13] Die israelischen Ermittler erklärten: „Der Inhalt, seine Verbreitung und die Umstände seiner Veröffentlichung schufen eine reale Möglichkeit, dass Gewalttaten oder Terrorismus begangen werden.“[14]

Hausarrest

Ab Januar 2016 bis zum Gerichtsverfahren im Jahr 2018 wurde Tatour zunächst in Qirjat Ono und später im Haus ihrer Eltern unter Hausarrest gestellt und es wurde ihr ein Publikationsverbot auferlegt. Sie durfte weder das Internet noch Smartphones benutzen. Sie wurde schwer überwacht und musste ständig eine elektronische Fußfessel an ihrem Knöchel tragen. Nach mehr als anderthalb Jahren durfte sie endlich für einige Stunden am Tag das Heim verlassen, allerdings nur in Begleitung einer von acht vom Gericht zugelassenen Personen. „Das Schlimmste ist, dass ich mich nicht mehr selbst versorgen kann“, sagte sie in einem Interview mit dem +972 Magazine.[15] Bis zu ihrer Verhaftung hatte Tatour fünf Jahre lang als Managerin in einem Schönheitssalon in Nazareth gearbeitet und war dort für das Marketing zuständig. „Ich habe versucht, von zu Hause aus zu arbeiten, aber das ist sehr schwierig, weil alles mit dem Internet zusammenhängt. Die Bedingung war von Anfang an, dass Internet oder Smartphones überall dort verboten waren, wo ich unter Hausarrest lebte.“ Auch Tatours Eltern und zwei Brüder, die im selben Haushalt lebten, durften keinen Computer mit Internet nutzen.[16][17][18][15]

Gerichtsverfahren, Verurteilung und Berufungsverfahren

Tatour bestritt zunächst, die Beiträge und das Gedicht verfasst zu haben. Nachdem sie jedoch ihren Anwalt gewechselt hatte, gab sie zu, dies getan zu haben, und behauptete stattdessen, das Gedicht sei falsch übersetzt worden.[14]

Das Plädoyer der Anklage betonte ihr Leugnen, Zurückrudern und anschließendes Beschuldigen anderer. Es wurde geltend gemacht, dass eine Person, „die von der Gerechtigkeit ihres Weges und der Lauterkeit ihrer Absichten überzeugt ist, die ihr zugeschriebenen Veröffentlichungen konsequent zugibt und die Beweggründe offenlegt.“

Tatours Verteidigung argumentierte, dass sie vor Gericht gestellt werde, um „Palästinenser in Israel einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen“ und dass die „Kriminalisierung von Poesie … die kulturelle Vielfalt der gesamten Gesellschaft schmälert.“[14]

Im Verlauf des Prozesses gegen Tatour legte die Staatsanwältin Alina Hardak eine Übersetzung des umstrittenen Gedichts vor, die von einem Polizeibeamten ohne fachliche Kenntnisse in Übersetzung oder Literatur angefertigt worden war. Die Verteidigung brachte daraufhin einen professionellen Übersetzer als Sachverständigen in den Zeugenstand, dessen Aussage jedoch von der Anklage als voreingenommen abgelehnt wurde. Zudem wurden Literaturwissenschaftler geladen, die betonten, dass hebräischsprachige Dichter selbst unter dem zaristischen Regime oder während der britischen Mandatszeit in Palästina für weitaus schärfere Ausdrucksformen nicht strafrechtlich verfolgt worden seien. Die Anklage versuchte darüber hinaus, Tatours Status als Dichterin grundsätzlich zu bestreiten. In den Verhandlungen stützt sich die Staatsanwaltschaft auf eine einseitige Auslegung des arabischen Begriffs shahid (deutsch Märtyrer), den sie durchgehend mit „Terrorist“ gleichsetzte. Palästinensische Terroristen, die bei ihren Gewalttaten zu Tode kommen, gelten in Terrozirkeln und Teilen der palästinensischen Gesellschaft als Märtyrer. Eine wörtliche oder kontextualisierte Übersetzung des Begriffs wurde weitgehend vermieden.[19]

Tatour wurde am 3. Mai 2018 schuldig gesprochen[20] und am 31. Juli 2018 zu fünf Monaten Haft verurteilt. Dareen sagte, sie habe einen kafkaesken Prozess durchgestanden, auf den die unvermeidliche Inhaftierung gefolgt sei. Sie wurde im Mai 2018 zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt. Eine internationale Kampagne für ihre Freilassung – unterstützt durch einen Brief von neun Pulitzer-Preisträgern – war schließlich erfolgreich und sie wurde Ende 2018 aus dem Gefängnis entlassen.[21][22]

Im Mai 2019 hob das Bezirksgericht in Nazareth ihre Verurteilung wegen des Gedichts auf, nicht jedoch die Verurteilungen wegen anderer Beiträge in sozialen Medien.[23] Das Gericht entschied, dass das Gedicht keine „eindeutigen Äußerungen enthält, die als direkte Aufforderung zu Handlungen gewertet werden könnten“[23] Es wurde zudem vom Gericht hervorgehoben, dass Tatour als Dichterin bekannt sei und dass „der Meinungsfreiheit besonderes Gewicht zukommt, wenn sie auch die Freiheit künstlerischen und kreativen Ausdrucks umfasst“.[23]

Internationale Reaktionen

Tatours Gedicht wurde vor ihrem Prozess mehr als 200.000 Mal aufgerufen.[14] Der Prozess gegen Tatour erregte internationales Aufsehen. Laut der BBC sei der Fall zu einer cause célèbre für Befürworter der Meinungsfreiheit geworden. Tatours Verurteilung habe die Aufmerksamkeit auf den Anstieg israelischer Verhaftungen von israelischen Arabern und Palästinensern im besetzten Westjordanland gelenkt, denen Anstiftung oder Planung von Anschlägen im Internet vorgeworfen werde.[24] Das PEN American Center verurteilte 2016 die Verhaftung und Verurteilung von Tatour[25][26] und organisierte Briefkampagnen.[27] Nach ihrer Verurteilung erklärte das PEN American Center, dass die Verurteilung „auf einer mutwilligen Falschdarstellung ihrer Arbeit beruht und ein inakzeptabler Angriff auf die Meinungsfreiheit in Israel ist“.[28] Ihre Verhaftung wurde auch von der Organisation Jewish Voice for Peace verurteilt.[29]

Aufenthalt in Schweden und Rückkehr nach Westjordanland

Nach der Entlassung aus dem Gefängnis war Tatour zwei Jahre lang ICORN writer in residence in Östersund in Schweden[30], bevor sie ins Westjordanland zurückkehrte. In einem Interview mit PEN AMERICA sagte sie, dass sie in Schweden zunächst über die Ortsveränderung habe schreiben können, „aber dann wurde der Ort, Schweden, zu etwas, in dem ich keine Details, keine Identität und keine Geschichte mehr sah, also hörte ich während der zwei Jahre auf zu schreiben, und als ich nach Palästina zurückkehrte, kam das Gefühl wieder zurück.“ In Palästina werde es als Widerstand angesehen, wenn man gegen die Besetzung anschreibe, und deshalb würden Dichter und Autoren von den Besatzern inhaftiert oder gar getötet, wie es anderen Autoren widerfahren sei.[31]

Werke

  • My Threatening Poem – The Memoir of a Poet in Occupation Prisons. Drunk Muse Press, Juli 2023. ISBN 978-1-8384085-0-3
  • I Sing From the Window of Exile. Drunk Muse Press, März 2023. ISBN 978-1838408596
  • A Balcony Over a City Engulfed by War. Drunk Muse Press, 2023[32]
  • The Last Invasion, Nazareth: El Wattan Books, 2010[33]
  • Resist, my people, resist them.[34]

Gedichte in englischer Übersetzung

  • „Detaining a Poem“, “Beware” und “Story of a Child”, Übersetzung durch Andrew Leber. Brooklyn Rail, März 2018.
  • “A Poet’s Hallucinations”, Übersetzung durch Jonathan Wright. ArabLit, September 2017.
  • “Resist, My People, Resist Them”, translated by Tariq al-Haydar. ArabLit, April 2016.

Weitere Werke

  • „Survivors Recount“, ein Dokumentarfilm über das entwurzelte Dorf Al-Damun in Galiläa, 2015, ausgestrahlt in Tamra, in Galiläa.
  • „Tell Me About My Homeland“, 2012, eine Ausstellung mit Fotografien und Gedichten, gezeigt in Nazareth, Haifa, Tamra, Rennes, Shefa-'Amr, Amman (Jordanien) und im palästinensischen Flüchtlingslager Al-Yarmouk in Syrien. Die Ausstellung sollte 2015 auch in Gaza eröffnet werden, wurde jedoch nach der Verhaftung von Tatour im Oktober 2015 abgebrochen.
  • „I, Dareen Tatour“, 2018, Theaterstück in Zusammenarbeit mit der Theaterkünstlerin Einat Weitzman, unter der Regie von Nitzan Cohen und gespielt von Weitzman. Dieses Stück wurde ab Oktober 2018 im Tamu-na-Theater in Tel Aviv vor ausverkauftem Haus aufgeführt und auch im Ausland gezeigt.[35][36]
  • „Min Hotfulla Dikt“ („Mein bedrohliches Gedicht“), 2022, Theaterstück in Zusammenarbeit mit der schwedischen Autorin und Journalistin Malin Nord[37][38]

Auszeichnungen

  • Palestine Book Award 2023 für das Buch I Sing From the Window of Exile[39]
  • Freedom of Expression Award 2020
  • Oxfam Novib/PEN Award for Freedom of Expression 2019
  • Carl Scharenberg Preis 2017[40]
Commons: Dareen Tatour – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Dareen Tatour. In: ICORN international cities of refuge network. (icorn.org [abgerufen am 29. Mai 2025]).
  2. In 2016 Israel, a Palestinian Writer Is in Custody for Her Poetry - Israel News - Haaretz. Archiviert vom Original am 20. Mai 2016; abgerufen am 29. Mai 2025.
  3. PEN International: PEN International — Oxfam Novib/PEN International 2019 award for freedom of expression… In: PEN International. 17. Januar 2019 (pen-international.org [abgerufen am 29. Mai 2025]).
  4. AP and ToI Staff: Arab Israeli poet convicted of incitement to violence. Abgerufen am 29. Mai 2025 (amerikanisches Englisch).
  5. Israel convicts Palestinian poet Dareen Tatour of incitement to violence, supporting terror. In: haaretz.com. (haaretz.com [abgerufen am 29. Mai 2025]).
  6. Israel convicts Palestinian poet Dareen Tatour of Facebook 'incitement'. Abgerufen am 29. Mai 2025 (englisch).
  7. Israeli court clears Palestinian of incitement to violence over 'resist' poem. In: haaretz.com. (haaretz.com [abgerufen am 29. Mai 2025]).
  8. The Poem for Which Dareen Tatour’s Under House Arrest: ‘Resist, My People, Resist Them’. 27. April 2016, abgerufen am 29. Mai 2025 (amerikanisches Englisch).
  9. Palestinian poet jailed over social media post. Abgerufen am 29. Mai 2025 (englisch).
  10. Noa Shpigel, Jack Khoury: Israeli Arab Poet Dareen Tatour Gets Five-month Sentence for Incitement on Social Media. 20. September 2018, abgerufen am 29. Mai 2025 (englisch).
  11. Dareen Tatour: Israeli Arab poet sentenced for incitement. In: BBC News. 31. Juli 2018 (bbc.com [abgerufen am 29. Mai 2025]).
  12. Arab Israeli poet partially acquitted of incitement In: Times of Israel, 16. Mai 2019. Abgerufen am 26. August 2021 (amerikanisches Englisch). 
  13. Dan Williams: Relatives of Palestinian attack victims sue Facebook for $1 billion in U.S. In: Reuters, 11. Juli 2016. Abgerufen am 26. August 2021 (englisch). 
  14. a b c d David Brennan: Who Is Dareen Tatour? Israel Jails Poet for Five Months. 31. Juli 2018, abgerufen am 29. Mai 2025 (englisch).
  15. a b Orly Noy: Meet the Palestinian Israel put on trial for her poetry. 28. August 2017, abgerufen am 29. Mai 2025 (amerikanisches Englisch).
  16. Palestinian poet jailed over social media post. Abgerufen am 29. Mai 2025 (englisch).
  17. ‘I Am a Human Being’: A visit with Dareen Tatour. 13. Juli 2016, abgerufen am 29. Mai 2025 (amerikanisches Englisch).
  18. kanopi_admin: The PEN Ten: An Interview with Dareen Tatour. 11. Mai 2023, abgerufen am 29. Mai 2025 (amerikanisches Englisch).
  19. Poetry by Dareen Tatour | InTranslation. Abgerufen am 29. Mai 2025.
  20. Dreen Tatour: Israeli Arab poet convicted of incitement. BBC, 3. Mai 2018, abgerufen am 29. Mai 2025 (englisch).
  21. Kevin Williamson: Dareen Tatour: A Palestinian poet's journey from prison to exile then back to the West Bank. In: Scottish Poetry Library. 22. Dezember 2023, abgerufen am 29. Mai 2025 (britisches Englisch).
  22. Offline: Dareen Tatour. 4. September 2018, abgerufen am 29. Mai 2025 (englisch).
  23. a b c Jack Khoury: Israeli Court Clears Palestinian of Incitement to Violence Over 'Resist' Poem In: Haʾaretz, 16. Mai 2019. Abgerufen am 29. Mai 2025 (englisch). 
  24. Dareen Tatour: Israeli Arab poet sentenced for incitement. In: BBC News. 31. Juli 2018 (bbc.com [abgerufen am 29. Mai 2025]).
  25. Nigel Wilson: Israel prosecutes a Palestinian poet over Youtube poem. Abgerufen am 29. Mai 2025 (englisch).
  26. 'Resist, My People, Resist Them': PEN America Reports on Israeli… Abgerufen am 29. Mai 2025.
  27. Arab-Israeli Poet Dareen Tatour convicted of incitement to violence. 3. Mai 2018, abgerufen am 29. Mai 2025 (englisch).
  28. Conviction of Palestinian Poet Dareen Tatour Is An Unacceptable Attack on Freedom of Expression in Israel. 7. Mai 2018, abgerufen am 29. Mai 2025 (amerikanisches Englisch).
  29. Poetry is Not A Crime. Abgerufen am 29. Mai 2025 (amerikanisches Englisch).
  30. Dareen Tatour. In: ICORN international cities of refuge network. (archive.org [abgerufen am 29. Mai 2025]).
  31. kanopi_admin: The PEN Ten: An Interview with Dareen Tatour. 11. Mai 2023, abgerufen am 29. Mai 2025 (amerikanisches Englisch).
  32. A Balcony Over a City Engulfed by War - Dareen Tatour. Abgerufen am 29. Mai 2025 (britisches Englisch).
  33. Lucy Popescu - Dareen Tatour. 29. Mai 2025, abgerufen am 29. Mai 2025 (englisch).
  34. The Poem for Which Dareen Tatour’s Under House Arrest: ‘Resist, My People, Resist Them’. 27. April 2016, abgerufen am 29. Mai 2025 (amerikanisches Englisch).
  35. of Prisoners of the Occupation - Norway | Einat weizman. Abgerufen am 29. Mai 2025 (englisch).
  36. iadllaw: IADL interview with Palestinian poet Dareen Tatour: “Being a woman and a poet in Palestine means that I carry in my writings the message of freedom”. In: International Association of Democratic Lawyers. 7. März 2024, abgerufen am 29. Mai 2025 (amerikanisches Englisch).
  37. Min hotfulla dikt. Abgerufen am 29. Mai 2025 (schwedisch).
  38. ICORN Writing Workshop at Biskops Arnö - ICORN - International Cities of Refuge Network. Abgerufen am 29. Mai 2025 (englisch).
  39. I Sing From the Window of Exile. Abgerufen am 29. September 2025 (britisches Englisch).
  40. iadllaw: IADL interview with Palestinian poet Dareen Tatour: “Being a woman and a poet in Palestine means that I carry in my writings the message of freedom”. In: International Association of Democratic Lawyers. 7. März 2024, abgerufen am 29. Mai 2025 (amerikanisches Englisch).