Daily Mail Transatlantic Air Race

Das Daily Mail Transatlantic Air Race war ein Luftrennen, das im Jahr 1969 von der britischen Tageszeitung Daily Mail veranstaltet wurde. Anlass war der 50. Jahrestag der ersten Nonstop-Atlantiküberquerung durch John Alcock und Arthur Whitten Brown.

Vorgeschichte

Die 1896 gegründete britische Tageszeitung Daily Mail versuchte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, durch die Förderung spektakulärer Luftfahrtereignisse ihre Auflage zu erhöhen. So veranstaltete sie in den 1910er Jahren mehrere Luftrennen und lobte Preisgelder für bisher noch nicht erbrachte fliegerische Leistungen aus.

Dazu zählten unter anderem der erste Flug von London nach Manchester (Auslobung 1906, gewonnen 1910 von Louis Paulhan) und der erste Flug über den Ärmelkanal (Auslobung 1908, gewonnen 1909 von Louis Blériot).

Am 1. April 1913 kündigte die Daily Mail an, 10.000 Pfund Sterling (nach heutiger Kaufkraft etwa 1,3 Millionen Pfund) an denjenigen zahlen zu wollen, der als erster innerhalb von maximal 72 Stunden den Atlantik per Flugzeug überqueren würde.[1] Mehrere Versuche schlugen fehl. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde der Wettbewerb ausgesetzt und erst nach Kriegsende mit geänderten Bedingungen erneuert. Im Jahr 1919 gewannen schließlich John Alcock und Arthur Whitten Brown den Preis. Sie starteten am 14. Juni mit einem speziell umgebauten Bomber des Typs Vickers Vimy in St. John’s auf Neufundland und landeten nach 16 Stunden und 27 Minuten Flugzeit in der Nähe von Clifden in Irland.[2][3]

Das Rennen von 1969

Ende der 1960er Jahre suchte die Daily Mail nach Ideen, wie im Jahr 1969 der 50. Jahrestag des ersten Transatlantikflugs gefeiert werden könne. Ihr Marketingdirektor Brain Harpur wandte sich an John Webb.[4] Webb war ursprünglich in der Öffentlichkeitsarbeit für Luftfahrtunternehmen tätig gewesen, hatte sich dann aber auf den Automobilsport verlegt. Hier war er vor allem für die Rennstrecke Brands Hatch tätig.[5] In späteren Jahren initiierte er auch zahlreiche Rennserien im britischen Formel-Automobilsport.[6][7][8]

Webb schlug Harpur ein transatlantisches Luftrennen vor. Zehn Jahre zuvor, im Juli 1959, hatte die Daily Mail anlässlich des 50. Jahrestages von Blériots Flug bereits ein ähnliches Rennen vom Marble Arch in London zum Arc de Triomphe in Paris veranstaltet.[9] An diesem Rennen hatte Webb selbst teilgenommen.[4]

Webbs Vorschlag wurde sofort akzeptiert.[4] Mit der Organisation des Rennens wurde Peter Bostock vom Daily Sketch beauftragt.[4]

Am 25. Juli 1968 veröffentlichte die Daily Mail schließlich ihren Aufruf zur Teilnahme an dem Rennen:

“This Transatlantic Air Race is open to all comers from any part of the world. Anyone can go in for it. Entries can be made by the Services, Companies, Organisations, tycoons with private “planes”, week-end fliers with light aircraft, and any general public who have the price of a cheap charter or ordinary air fare.”

„Dieses Transatlantik-Luftrennen steht allen Teilnehmern aus aller Welt offen. Jeder kann mitmachen. Anmeldungen sind möglich für die Streitkräfte, Unternehmen, Organisationen, Unternehmer mit Privatflugzeugen, Wochenendflieger mit Kleinflugzeugen und alle Privatpersonen, die sich einen günstigen Charter- oder Linienflug leisten können.“

The Daily Mail, 25. Juli 1968[4]

Teilnahmebedingungen

Post Office Tower (London)
Empire State Building (New York)

Obgleich als Luftrennen bezeichnet, handelte es sich nicht um ein Rennen im herkömmlichen Sinn, bei dem die Teilnehmer gleichzeitig unterwegs waren. Die Flüge konnten im Zeitraum vom 4. bis zum 11. Mai zu jedem beliebigen Zeitpunkt absolviert werden. Die Wahl von Art und Anzahl der Transportmittel war den Teilnehmern freigestellt, solange sie den Atlantik in der Luft überquerten. Gleiches galt für die Flugrichtung. Wiederholte Versuche waren zulässig, allerdings nur auf derselben Route und mit den gleichen Transportmitteln. Die Teilnahmegebühr von 10 Pfund Sterling musste dabei nur einmal bezahlt werden.[4]

Außerdem forderten die Regeln, dass die Teilnehmer die Vorschriften des nationalen Luftfahrtrechts derjenigen Staaten einhalten mussten, in deren Luftraum sie sich bewegten.[10]

Start- bzw. Zielpunkt waren jeweils die Aussichtsplattformen im 33. Stockwerk des Post Office Tower in London und im 86. Stockwerk des Empire State Building in New York.

Kategorien und Preisgelder

Da die absolut schnellste Zeit beinahe mit Sicherheit von einem Militärflugzeug erzielt werden würde, wurden Preise in insgesamt 21 Kategorien vergeben[11][12][13] (nach anderen Quellen: 18[3]). Neben den Kategorien, für die nur die jeweils kürzeste Gesamtzeit ausschlaggebend war (ggf. abhängig vom verwendeten Fluggerät und der Flugrichtung), gab es auch eine Reihe von Trostpreisen / Ehrenpreisen für die jeweils „verdienstvollste nicht prämierte“ Leistung („most meritorious non-winning effort“), meist innerhalb einer bestimmten Personengruppe. So gab es etwa spezielle Kategorien für Briten, US-Bürger, Bürger des Commonwealth, Bewohner des Staates New York oder Schweizer Staatsbürger.[14]

Insgesamt wurden 60.000 Pfund Sterling ausgelobt[3][11] (heutige Kaufkraft etwa 1,3 Millionen Pfund Sterling) (nach anderen Quellen: 57.250 Pfund[13]), wobei nur ein Teil des Geldes von der Daily Mail selbst aufgebracht wurde. Den Rest steuerten Sponsoren bei. Andere Firmen sponserten einzelne Teilnehmer direkt. So wurde etwa Stirling Moss von dem Lebensmittelhersteller Crosse & Blackwell unterstützt.

Liste der Sponsoren[15]
Name Summe gesponserte Kategorie(n)
Daily Mail £ 10.000
Rothmans of Pall Mall Ltd. £ 8.000
Aer Lingus £ 5.000 Schnellster Passagierflug via Shannon
BOAC £ 5.000 Schnellster Passagier-Direktflug[16]
Butlin’s £ 5.000 Preis für Originalität, Einfallsreichtum und persönliche Initiative[15]
Ziff Davis £ 5.000 Verdienstvollste nicht-prämierte Leistung eines US-Bürgers[17]
Daily Sketch £ 5.000
The Evening News £ 5.000 je £ 1.000 für die schnellste Überquerung in einem Leichtflugzeug (nach Flugrichtung und in Frauen/Männer getrennt)[15][18]
Unit Trusts £ 2.500
Financial Times £ 2.500
British Aircraft Corporation £ 1.000
Vickers £ 1.000
Blick £ 1.000 Schnellster Schweizer Staatsbürger
Evening News £ 1.000 Beste Leistung mit einem Flugzeug unter 5.000 Pfund (richtungsunabhängig)[15]
Brooke Bond £ 4.000 Verdienstvollste nicht-prämierte Leistung eines Bürgers des Commonwealth (£ 2.000 je Flugrichtung)[13][18][19]

Teilnehmer

Ursprünglich hatten die Veranstalter mit etwa 300 Teilnehmern gerechnet. Vier Tage vor dem Anmeldeschluss am 18. April 1969[4] lag die Zahl aber erst bei 40. Am letzten Tag der Frist platzten die Anmeldestellen in New York und London jedoch aus allen Nähten. Schlussendlich waren für das Rennen 397 Personen gemeldet.[4]

Aufgrund des enormen öffentlichen Interesses beschlossen die Organisatoren später, kurzfristige Anmeldungen offizieller Teilnehmer noch bis zum letzten Tag des Rennens zu akzeptieren. Diese konnten dann allerdings keine Preise mehr gewinnen.[19]

Jeder Teilnehmer erhielt eine Karte mit einem Passfoto, die er am Start- und am Zielpunkt in eine Stempeluhr stecken musste. Außerdem musste die Karte sowohl unmittelbar vor als auch unmittelbar nach dem Rennen unterschrieben werden. So konnte durch den Vergleich der Unterschriften gewährleistet werden, dass die startende und die ankommende Person identisch waren.[16]

Insgesamt wurden während der 8-tägigen Dauer des Rennens 345 Versuche unternommen, davon 187 von London nach New York und 158 in der Gegenrichtung.[4]

Zivile Teilnehmer

Eine der jüngsten Teilnehmerinnen war die 18-jährige Studentin Anne Alcock, eine Nichte von John Alcock, die per Linienflug reiste. Sie trug eine Grußbotschaft des britischen Postministers John Stonehouse an seinen US-amerikanischen Amtskollegen bei sich. Nach der Landung auf dem John F. Kennedy International Airport fand sie jedoch ihren Reisepass und weitere für die Einreise nötige Dokumente nicht. Durch die dadurch verursachte Verzögerung verpasste sie den Hubschrauber, der sie in die Innenstadt bringen sollte.[3]

Noch jünger war die Gewinnerin in der Kategorie unsponsored personal attempt, Susan M. Scribner, die zu diesem Zeitpunkt 17 Jahre alt war. Sie reiste in einer Linienmaschine der Pan Am, die von ihrem eigenen Vater gesteuert wurde. Um Zeit zu sparen, wurde sie durch eine Luke unter dem Flugzeug, die sonst nur von Besatzungsmitgliedern benutzt wird, in die Maschine gezogen, als diese bereits auf der Rollbahn stand.[16]

Ältester Teilnehmer war mit 74 Jahren Robert Henry McIntosh. Der ehemalige Pilot hatte zusammen mit James Fitzmaurice bereits 1927 vergeblich versucht, den Atlantik erstmals in Ost-West-Richtung mit dem Flugzeug zu überqueren.[20] Für die Fahrt zum Flughafen in London verwendete er einen alten Lieferwagen der Royal Mail vom Typ Morris Minor (Vorkriegsmodell).

Die Gewinnerin in der Kategorie Light aircraft (woman) von London nach New York war Sheila Scott, die drei Jahre zuvor als erste Europäerin alleine mit dem Flugzeug die Welt umrundet hatte.

Weitere prominente Teilnehmer waren u. a. die Olympiasiegerin Mary Rand, Prince Michael of Kent, der Schriftsteller, Journalist, Fernsehmoderator, Politiker und Koch Clement Freud sowie der ehemalige Rennfahrer Stirling Moss,[3] der in einer Vickers VC10 der British United Airways reiste und nach 7 Stunden, 31 Minuten und 45 Sekunden ins Ziel kam. Unter den Teilnehmern in Ost-West-Richtung war auch Tina, eine Schimpansin, die durch Fernsehwerbung für Tee bekannt geworden war.

Die meisten Teilnehmer, die mit einer Passagiermaschine reisten, benutzten reguläre Linienflüge. In einigen Fällen wurden auch Flugzeuge gechartert, etwa von dem Geschäftsmann Tony Drewery, der seine Vickers VC10 mit weiteren 139 Geschäftsleuten füllte. Alle waren mit Nadelstreifenanzug und Melone bekleidet und trugen eine Aktentasche sowie einen Regenschirm bei sich. Sie nutzten die Reise in die USA als Geschäftsreise.[18]

Nur eine Fluglinie, Capitol International Airways, setzte extra eine Maschine ein, eine Douglas DC-8, die von Stansted aus flog und 54 Personen beförderte.[18] Allerdings wurden auch Teilnehmer, die mit regulären Flügen reisten, von der jeweiligen Fluggesellschaft oft unterstützt, etwa durch besonders zügige Erledigung der Formalitäten am Flughafen, durch Bereitstellung von Personal, das die Teilnehmer schnell durch die Flughäfen lotste, oder durch Flugzeuge, die bereits mit laufenden Triebwerken am Flugsteig warteten.[18] Ein Flugkapitän der TWA flog extra auf einer Flughöhe von nur 27.000 Fuß anstatt 35.000 Fuß, wodurch seine Boeing 707 zwar mehr Kerosin verbrauchte, aber auch schneller war.[18]

John Webb, auf dessen Idee das Rennen zurückging, benutzte für den Flughafentransfer auf beiden Seiten des Atlantiks denselben Ford Cortina, der den Atlantik in einem Frachtflugzeug des Typs Boeing 707 überquerte. Webb erreichte eine Gesamtzeit von 9 Stunden und 19 Minuten.[4]

Manche der Teilnehmer hatten eine ausgeklügelte Strategie entwickelt, um ihre Reisezeit zu optimieren. So hatte einer der späteren Gewinner, Peter Hammond, Unterstützung durch mehrere Dutzend Bekannte, die unter anderem in New York den Verkehr auf der 34. Straße stoppten und in London sogar Ampelschaltungen manipulierten, um ihm möglichst freie Fahrt zu verschaffen.[16] Auf seinem ersten Flug (er wiederholte seinen Versuch) mit einer Linienmaschine der BOAC saß sein Schwager am Steuer.[16] Nachdem ein Hubschrauber Hammond vom Londoner Flughafen zu einem Lastkahn in der Nähe der Waterloo Bridge geflogen hatte, brachte ihn ein Boot zur Brücke. Dort stand eine Hubarbeitsbühne bereit, die ihn auf die Brücke hob.[16]

Andere sahen den Wettbewerb mit einem gewissen Augenzwinkern. So trat etwa Michael Wellings, der für die Fluggesellschaft Alitalia teilnahm, als Gladiator verkleidet an und absolvierte sowohl in London als auch in New York die Strecke zwischen Innenstadt und Flughafen mit einem Streitwagen. Andere Teilnehmer verwendeten für diesen Zweck ein Maultier, einen Strauß[12] oder einen Gasballon.

R.V. Wilson, ein britischer Ladenbesitzer, legte die Strecke vom Post Office Tower zum Flughafen London Heathrow auf zehn verschiedenen Motorrädern zurück. An jeder roten Ampel wechselte er sein Fahrzeug wie die Boten des berühmten Pony-Express ihre Reittiere.[12]

Cooper Walker aus Baltimore trug während seiner Reise einen Anzug im Edwardianischen Stil. Er verließ das Empire State Building mit einem roten Stutz Bearcat Roadster. Walker plante, während seiner Reise die Orte in Neufundland und Irland zu besuchen, wo Alcock und Whitten Brown 50 Jahre zuvor gestartet bzw. gelandet waren. Dabei sollten – neben Automobilen – unter anderem eine Pferdekutsche, ein halbes Dutzend Flugzeuge (darunter eine Curtiss JN-4[13]) und zwei Ballone zum Einsatz kommen. Für die letzte Etappe vor dem Ziel wollte er einen 1919er Rolls-Royce verwenden. Walker war sich darüber im Klaren, dass er auf diese Weise nie die schnellste Zeit erzielen würde. Er spekulierte stattdessen auf den Preis für den „verdienstvollsten“ Beitrag.[12] Aufgrund schlechten Wetters musste er aber letztendlich auf den Abstecher nach St. John’s verzichten.[13]

Captain Alan Clark, Mitglied der Grenadier Guards Comrades Association, nahm an dem Rennen teil, obwohl er aufgrund einer früheren Polioerkrankung auf den Rollstuhl angewiesen war. Er reiste mit einer Linienmaschine der BOAC. Auf dem Weg vom Post Office Tower zum Flughafen Heathrow halfen ihm britische Fallschirmjäger, die ihn samt Rollstuhl auch die Gangway hochtrugen. In New York brachten ihn Mitglieder der Guards Comrades Association dann zum Empire State Building.[21]

Das kleinste teilnehmende Flugzeug war eine Piper Colt.[3] Sie schied nach einer Bruchlandung in Pennsylvania aus, der Pilot blieb unverletzt.[22]

Auch ein Flugboot des Typs Grumman Mallard[17] und eine Supermarine Spitfire traten – zumindest auf Teilstrecken – bei dem Rennen an.[12] Letztere (Kennzeichen MJ772) musste das Rennen wegen Problemen mit der Treibstoffversorgung und dem Funk allerdings vorzeitig beenden. Der Pilot kam mit einer anderen Maschine trotzdem ans Ziel.[13]

Am Montagabend verlor ein Teilnehmer bei schlechter Sicht die Orientierung und musste zwischen Island und Schottland notwassern. Er wurde von Fischern gerettet.[22]

Der in Kanada lebende Neuseeländer Neil Stevens wollte mit seiner Tiger Moth von Kanada aus nach London fliegen. Kurz vor dem Rennen wurde der Propeller dieser Maschine jedoch bei einem Startunfall mit einem Bekannten am Steuer beschädigt. Nach weiteren Missgeschicken flog Stevens schließlich mit einem Linienflug der BOAC von Montreal nach Glasgow-Prestwick in Schottland. Er kam aber trotzdem wie geplant mit einer Tiger Moth in London an – er hatte sich die Maschine mit dem Kennzeichen G-ANEL kurzerhand ausgeliehen. Auf der ganzen Reise, für die er insgesamt knapp 108 Stunden und 15 Minuten benötigte, führte er den beschädigten Propeller seiner eigenen Maschine mit sich. Dies alles brachte ihm den mit £ 2.000 dotierten Brooke Bond Award für die verdienstvollste nicht-prämierte Leistung eines Bürgers des Commonwealth in West-Ost-Richtung ein.[13][18]

Mira Slovak benötigte mit einem Leichtflugzeug vom Typ Fournier RF 4D insgesamt 175 Stunden, 42 Minuten und 7,11 Sekunden, also knapp 7 Tage und 8 Stunden.[14]

Der Gewinner des Ehrenpreises für amerikanische Staatsbürger, der ehemalige Militärpilot William Moyer Guinther, absolvierte mit seiner Beechcraft Bonanza das Rennen gleich in beiden Richtungen. Er flog selbst und nahm auch auf den Streckenabschnitten zwischen dem Start-/Zielpunkt und dem jeweiligen Flughafen keine fremde Hilfe in Anspruch, obwohl er bei einer Flugzeugkollision im Jahr 1952 ein Bein verloren hatte.[17][23]

Auch andere Teilnehmer traten in beiden Richtungen an, so etwa die Air-India-Flugbegleiterin Valerie Rosario, die den Brooke Bond Award in Ost-West-Richtung gewann.[19]

Flugzeuge des britischen Militärs

Auch das britische Militär beschloss, an dem Rennen teilzunehmen. Während die Fleet Air Arm drei McDonnell Phantom FG.1 der 892 Squadron stellte, die von West nach Ost fliegen sollten, setzte die Royal Air Force (RAF) zwei Hawker Siddeley Harrier GR.1 ein – je eine pro Richtung. Dieser Flugzeugtyp wurde zu diesem Zeitpunkt gerade erst bei der RAF eingeführt und es gab dort nur drei Piloten, die ihn fliegen durften. Die RAF erhoffte sich mit dieser Maschine einen Vorteil, da sie als Senkrechtstarter sehr nahe am offiziellen Start- bzw. Zielpunkt abheben und landen konnte. Außerdem sollte der Flug als Werbemaßnahme dienen, da die britische Regierung die Harrier an das United States Marine Corps verkaufen wollte. Um die Flugeigenschaften in großer Höhe zu verbessern, wurden die Flügelspitzen der Harrier um jeweils drei Fuß verlängert.[24]

Für die nötigen Luftbetankungen über dem Atlantik waren insgesamt 13 Tankflugzeuge im Einsatz.[25] Zur Unterstützung der Luftbetankungen war die HMS Nubian (F131), eine Fregatte der Tribal-Klasse, für eine Woche in der Mitte des Atlantiks positioniert worden, um die Kontrolle des Luftraums per Radar zu ermöglichen.[10][26]

Des Weiteren nutzte die RAF für das Rennen zwei Handley Page Victor der 543 Squadron (XL161 und XM717), die insgesamt vier Teilnehmer über den Atlantik beförderten – zwei auf dem Hinweg und zwei auf dem Rückweg nach London.[27] Die schnellste Gesamtzeit in Ost-West-Richtung betrug dabei 6 Stunden, 16 Minuten und 55 Sekunden.[27]

Die Einsätze des britischen Militärs wurden von einem Team der Royal Air Force unter dem Codenamen Excercise Blue Nylon koordiniert.[28]

Die Fleet Air Arm schickte ihre Phantom, die die einzigen teilnehmenden Überschallflugzeuge waren, jeweils mit mehreren Tagen Abstand los. Jeder Flug wurde anschließend genau analysiert, um Möglichkeiten zur weiteren Verringerung der Gesamtreisezeit zu finden. Die Flugzeuge starteten jeweils auf dem Floyd Bennett Field im Süden von Brooklyn und landeten auf dem Flugplatz von Wisley in Surrey.[10][29]

Um den jeweiligen Teilnehmer von Manhattan zum Floyd Bennett Field zu bringen, nutzte die Navy einen Hubschrauber des Typs Westland Wessex, der von einem Helipad in der West 30th Street aus startete. In Wisley nahm ein baugleicher Hubschrauber den Teilnehmer auf und brachte ihn zu einer Baustelle in der Nähe des Post Office Tower, auf der extra zu diesem Zweck eine Landeplattform errichtet worden war[30] (die Verwaltungen der Londoner Parks hatten die Landung von Hubschraubern in allen Parks in der Nähe des Post Office Tower untersagt[4]). Bei den verwendeten Hubschraubern war zuvor die Drehzahl der Rotoren optimiert worden, um eine Höchstgeschwindigkeit von 140 Knoten anstatt der üblichen 120 Knoten zu ermöglichen.[31] Die Wahl war auf die Wessex gefallen, da sie, wie von der Civil Aviation Authority gefordert, zwei Triebwerke hatte.[10]

Bereits die erste der drei Phantom unterbot mit Lieutenant Commander Doug Borrowman als Pilot am 4. Mai den bis dahin gültigen Weltrekord für die schnellste Atlantiküberquerung, bezogen auf die reine Flugzeit, um 26 Minuten.[29] Bei der Landung platzten an dem Flugzeug zwei Reifen. Rennteilnehmer Lieutnant Paul Waterhouse, der auf dem Sitz des Waffensystemoffiziers mitgeflogen war, blieb wie der Pilot unversehrt und erreichte sein Ziel nach insgesamt 5 Stunden, 30 Minuten und 24,4 Sekunden.[3]

Drei Tage später verbesserten Pilot Lieutenant Alan Hickling und Rennteilnehmer Lieutenant Hugh Drake den Rekord auf 4 Stunden, 53 Minuten und 6 Sekunden (reine Flugzeit).[29]

Gewinner in West-Ost-Richtung wurde schließlich am 11. Mai, dem letzten Tag des Rennens, mit insgesamt 5 Stunden, 11 Minuten und 22,98 Sekunden[14] Lieutenant Commander Peter Goddard. Mit einer reinen Flugzeit von 4 Stunden, 46 Minuten und 57 Sekunden[10][29] unterbot die von Lieutenant Commander Brian Davies gesteuerte Phantom (Kennzeichen XT858,[14] nach einer anderen Quelle XT859[13]) den erst vier Tage alten Rekord erneut um gut sechs Minuten. Bei ihren insgesamt drei Flügen stellten die britischen Phantom auf diese Weise innerhalb einer Woche dreimal einen neuen Weltrekord für die schnellste Atlantiküberquerung auf.[30]

Den Sieg in Ost-West-Richtung trug Squadron Leader Tom Lecky-Thompson von der RAF mit einer Harrier (Kennzeichen XV741) davon. Lecky-Thompson wurde am 5. Mai zunächst (ebenfalls in einer Westland Wessex) von der oben erwähnten Baustelle zu einer ehemaligen Kohlenlagerfläche nahe dem Bahnhof St Pancras (Standort) geflogen, von wo er mit seiner Harrier startete (das Gelände, nördlich des heutigen Francis Crick Institute gelegen, war aus diesem Anlass vorübergehend offiziell in RAF St Pancras umbenannt worden.[24]) Nach 5 Stunden und 57 Minuten sowie zehn Luftbetankungen landete er in New York auf einer Plattform am East River, die von den US Marines speziell für diesen Zweck im Bristol Bassin (Höhe East 25th Street) (Standort) errichtet worden war[25] (heute befindet sich hier der Gebäudekomplex Waterside Plaza). Dann wurde er als Sozius mit einem Polizeimotorrad zum Empire State Building gebracht. Seine Gesamtreisezeit betrug 6 Stunden, 11 Minuten und 57 Sekunden.[14][24][18]

Die zweite Harrier mit dem Kennzeichen XV744 sollte, von Squadron Leader Graham Williams gesteuert, an einem der darauffolgenden Tage den Atlantik in umgekehrter Richtung überqueren. Im Gegensatz zur XV741 verfügte die XV744 zu diesem Zeitpunkt nur über rudimentäre Navigationssysteme. Williams war kurzfristig für Squadron Leader Mike Adams eingesprungen, der sich Ende Februar eine Rückenverletzung zugezogen hatte, als beim Rollen am Boden das Bugfahrwerk seiner Harrier einknickte.[24]

Am Tag nach Lecky-Thompsons Flug lief die Queen Elizabeth 2 auf ihrer Jungfernfahrt in New York ein. Ohne vorher eine Genehmigung von ihren Vorgesetzten einzuholen, starteten die beiden britischen Piloten mit ihren Maschinen und geleiteten das Schiff im Schwebeflug in den Hafen.[25]

Die für Williams vorgesehene XV744 hatte Lecky-Thompson am 28. April von Großbritannien nach Amerika gebracht. Dieser Flug, der 6 Stunden und 20 Minuten dauerte, diente quasi als Generalprobe, insbesondere für die erforderlichen Luftbetankungen.[32] Eine dritte Harrier (Kennzeichen XV746) stand in Amerika als Reserve bereit.[32] Williams flog mit der XV744 schließlich am 9. Mai nach London zurück. Er erzielte dabei eine Gesamtzeit von 5 Stunden, 49 Minuten und 58,5 Sekunden.[24]

Das ehemalige Kohlenlager beim Bahnhof St Pancras grenzte im Norden an einige Hochhäuser und eine alte Kirche. Vor der Ankunft der ersten Harrier auf RAF St Pancras waren die Anwohner aufgefordert worden, die Fenster zu öffnen, um Schäden an den Scheiben durch die Abgasstrahlen des Triebwerks zu vermeiden. Bei der Landung wirbelte die Maschine jedoch eine riesige Wolke an schwarzem Kohlenstaub auf. Dieser drang durch die geöffneten Fenster und legte sich auch auf die Uniformen der vor Ort anwesenden Offiziere sowie die Kleidung einiger Models, die für einen Fototermin mit dem Flugzeug gebucht waren. Eine Hochzeitsgesellschaft, die vor der nahen Kirche gerade Hochzeitsfotos machte, wurde von der Kohlenstaubwolke ebenfalls eingehüllt. Der Kommandant von RAF St Pancras konnte den Zorn der Hochzeitsgäste nur besänftigen, indem er ihnen erlaubte, die Hochzeitsfotos vor der Harrier zu machen.[33][31]

Die Besatzung einer Vickers VC10 der RAF (Kennzeichen XR810) nutzte einen Trainingsflug, um auf eigene Faust an dem Rennen teilzunehmen. Nachdem Sergeant Heather Robinson bereits auf dem Flug nach New York eine respektable Gesamtzeit erzielt hatte, schaffte sie den Rückweg 4 Tage später in der Siegerzeit von insgesamt 6 Stunden, 29 Minuten und 11,03 Sekunden. Da sie jedoch auf dem Weg vom Empire State Building zum Heliport statt des ursprünglich vorgesehenen Sportwagens ein Motorrad benutzt hatte, ohne den Offiziellen diese Änderung mitzuteilen, wurde sie nachträglich disqualifiziert.[34]

Aufgrund der Übermacht der militärischen Teilnehmer beschloss die Daily Mail nach einigen Beschwerden rückwirkend eine Regeländerung: Das Militär konnte demnach pro Kategorie nur einen einzigen Preis gewinnen. So ging der Preis für die schnellste Überquerung in einem Überschallflugzeug (wenig überraschend) an die Fleet Air Arm, während die RAF für den Flug von Lecky-Thompsons Harrier ausgezeichnet wurde.[30]

Nichtteilnahme der US Air Force

Ursprünglich plante die United States Air Force, einen ihrer Überschallbomber vom Typ Convair B-58 ins Rennen zu schicken. Aufgrund des immer noch andauernden Vietnamkriegs erschien eine Teilnahme an einer solchen Veranstaltung jedoch nicht ratsam, so dass die US Air Force letztendlich doch nicht teilnahm.[4][35]

Liste der Sieger

(Quellen:[11][14][17])

Kürzeste Gesamtzeit von London nach New York
Kategorie Name Status Flugzeugtyp Betreiber Zeit Preisgeld
Kürzeste Zeit (absolut) SqnLdr Tom Lecky-Thompson Pilot Hawker Siddeley Harrier Royal Air Force 6 h 11 min 57,15 s £ 6.000
Unterschallflugzeug Richard W. Selph Passagier Boeing 707 Pan Am Cargo 7 h 6 min 26,00 s £ 4.000
Linienflug via Shannon Clement R. Freud Passagier Boeing 707 Aer Lingus 8 h 4 min 18,00 s £ 5.000
Private Teilnahme ohne Sponsor via Shannon Edmond A. Freudmann Passagier Boeing 707 Aer Lingus 8 h 14 min[11]
8 h 4 min 21,00 s[14][17]
£ 2.500
Gechartertes Geschäftsreiseflugzeug Billy Butlin[Anm. 1] Passagier Hawker Siddeley HS.125 11 h 30 min[Anm. 2][14] £ 500
Leichtflugzeug (Männer) Stephan Wilkinson Copilot Beagle B.206 20 h 23 min 31,48 s £ 500
Leichtflugzeug (Frauen) Sheila Scott Pilotin Piper PA-24 Comanche 26 h 34 min[11]
26 h 54 min 1,81 s[14]
£ 1.000
Kürzeste Gesamtzeit von New York nach London
Kategorie Name Status Flugzeugtyp Betreiber Zeit Preisgeld
Kürzeste Zeit (absolut) LtCdr Peter Goddard Passagier McDonnell Phantom FG.1 Fleet Air Arm 5 h 11 min 22,98 s £ 6.000
Unterschallflugzeug Peter Hammond[Anm. 3][16] Passagier Boeing 707 BOAC 6 h 54 min 0,07 s £ 4.000
Passagier-Direktflug Kenneth J. Holden Passagier Boeing 707 TWA 6 h 48 min 33.33,88 s £ 5.000
Private Teilnahme ohne Sponsor Susan M. Scribner Passagierin Boeing 707 Pan Am 6 h 55 min 48.00 s £ 2.500
Gechartertes Geschäftsreiseflugzeug Tony Drewery Passagier BAC Super VC10 BOAC 7 h 03 min 5,01 s £ 500
Leichtflugzeug (Männer) Michael Fallon Pilot Piper Twin Comanche 21 h 31 min 57,36 s £ 1.000
Leichtflugzeug (Frauen) Nancy Kelly Copilotin Riley Rocket[Anm. 4] 22 h 31 min 48.61 s £ 1.000
„verdienstvollste nicht prämierte Leistung“
Kategorie Name Status Flugzeugtyp Betreiber Flugrichtung Zeit Preisgeld
Commonwealth-Bürger Valerie Rosario Flugbegleiterin Boeing 707-420 Air India LON-NYC 7 h 15 min 31,34 s[14][Anm. 5]
7 h 21 min 39 s[17]
7 h 29 min 31,5 s[19]
£ 2.000
Commonwealth-Bürger Neil C. Stevens Passagier;
Pilot
Passagierflugzeug;
De Havilland DH.82 Tiger Moth
NYC-LON 108 h 14 min 38.67 s £ 2.000
US-Bürger William M. Guinther Pilot Beechcraft 36 Bonanza LON-NYC 22 h 13 min 18,31 s £ 5.000
NYC-LON 24 h 1 min 1,34 s
Beste Leistung mit einem Flugzeug unter 5000 Pfund Mira Slovak Pilot Fournier RF 4D 175 h 42 min 7,11 s £ 1.000
Briten (Preis geteilt) David Wynne-Davies Piper Aztec 44 h 3 min 10,43 s £ 1.750
Julia Turner Piper Comanche PA30A 33 h 34 min 13,07 s £ 1.750
Patricia Johnson Passagierin Verschiedene 27 h 29 min 45,69 s £ 1.750
Bewohner des Staates New York Nicholas Kleiner Passagier Boeing 707 Pan Am 10 h 55 min 20,92 s £ 1.000
Schnellster Schweizer Staatsbürger Bert Studer Passagier Boeing 707 BOAC 7 h 45 min 45,00 s £ 1.000
  1. Der Gründer der Ferienlager-Kette Butlin’s
  2. incl. 6 h Handicap
  3. Hammond wiederholte das Rennen. Im ersten Durchlauf war er noch knapp 56 Sekunden langsamer.
  4. Eine modifizierte Cessna
  5. Laut The Magic Carpet war dies ihre Zeit von New York nach London

Öffentliche Rezeption

„Daily Mail Transatlantic Air Race Starts“
"Franklin", 1969
Karikatur
Daily Mirror

Link zum Bild
(bitte Urheberrechte beachten)

Das Rennen stieß auf ein enormes öffentliches Interesse – nicht nur im Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten, sondern in ganz Europa, vor allem in Frankreich, Italien und Belgien.[3]

Das Motor Sport Magazine schrieb vor Beginn des Rennens:

“To many this will be the last great adventure left to the individual before the supersonic and "jumbo" jets take over the new era of mass travel.”

„Für viele wird dies das letzte große Abenteuer sein, das dem Einzelnen noch bleibt, bevor die Überschall- und Jumbo-Jets die Oberhand gewinnen.“

Motor Sport Magazine[4]

Tatsächlich war das Jahr 1969 in der Luft- und Raumfahrt ein Jahr des Umbruchs – in diesem Jahr fanden nicht nur die Erstflüge der Boeing 747 und der Concorde statt, sondern auch die erste Mondlandung.

Der britische Spielwarenhersteller Chad Valley brachte zum Transatlantikrennen ein Brettspiel heraus.

Während des Rennens säumten in London und in New York Tausende von Menschen die Straßen vor den Gebäuden, in denen sich die offiziellen Start- bzw. Zielpunkte befanden, und feuerten die Teilnehmer an.[3]

Sowohl die BBC als auch ITV berichteten ausführlich über das Rennen. Für die BBC moderierte Cliff Michelmore jede Nacht vom Dach des Post Office Tower eine Zusammenfassung der Highlichts des Tages.[3]

Verbleib einiger der Flugzeuge

Die von Lecky-Thompson geflogene Harrier mit dem Kennzeichen XV741 ist heute in Privatbesitz, kann aber im Brooklands Museum besichtigt werden. Sie wurde von ihrem neuen Eigentümer restauriert und wieder in den Zustand von 1969 zurückversetzt.

Williams' Harrier XV744 steht im Tangmere Military Aviation Museum.[24]

Eines der von der RAF eingesetzten Tankflugzeuge vom Typ Handley Page Victor (Kennzeichen XH672) befindet sich in der Zweigstelle des Royal Air Force Museums Cosford (Shropshire).[36]

Die Bugsektion der Victor XM717, die selbst am Rennen teilgenommen hatte, ist seit 1997 im Royal Air Force Museum in Hendon ausgestellt.[37]

Sonstiges

Um den Jahreswechsel 1969/70 fand ein weiteres spektakuläres Luftrennen statt, und zwar von London nach Sydney. Anlass war auch hier der 50. Jahrestag einer fliegerischen Pionierleistung, nämlich des Fluges der Brüder Keith und Ross Macpherson Smith sowie zweier Mechaniker von England nach Australien im November und Dezember 1919 (ebenfalls in einer Vickers Vimy). Außerdem sollte damit an ein weiteres, 200-jähriges Jubiläum erinnert werden: Im Jahr 1770 hatte James Cook im Rahmen seiner ersten Reise als erster Europäer die Ostküste Australiens betreten.[38] Sheila Scott nahm auch an diesem Rennen teil.[38]

Auf dem Gelände von RAF St Pancras wurde in den 1970er Jahren die Reihenhaussiedlung Cooper's Lane Estate errichtet.

Am 8. Mai 2019, 50 Jahre nach dem Rennen und 100 Jahre nach dem Flug von Alcock und Whitten Brown, trafen sich viele der noch lebenden Teilnehmer des Daily Mail Transatlantic Air Race in Brooklands.[3][39]

Einzelnachweise

  1. British Civil Aviation in 1913 auf der Website des Royal Air Force Museum, abgerufen am 16. November 2025.
  2. British Civil Aviation in 1919 auf der Website des Royal Air Force Museum, abgerufen am 7. Dezember 2025.
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