Cyclodorippinae
| Cyclodorippinae | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
Corycodus disjunctipes | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cyclodorippinae | ||||||||||||
| Ortmann, 1892 |
Die Cyclodorippinae sind eine Unterfamilie der Krabben.[1]
Merkmale
Der Abstand zwischen den beiden äußeren Augenzähnen (Exorbitalzähne) beträgt maximal zwei Drittel der maximalen Carapax-Breite. Die Augenhöhlen öffnen sich in die Antennengrube, die Augen sind quer oder leicht schräg orientiert und können zurückgezogen werden. Der Exopodit des dritten Maxillipeden hat keine Geißel. Die Finger der Scherenbeine sind so lang wie die Hand und haben keine abstehenden Dornen.[2] Die Somiten des Pleons sind sehr stark verknöchert und konkav, mit nach unten abgebogenen Rändern. Das Endsegment aus den Somiten 6 und 7 ist dagegen flach und halbkreisförmig. Die ausgehöhlten Pleoniten bilden eine Brutkammer, die das Fehlen einer echten Sternopleonalhöhle wie bei den Heterotremata und Thoracotremata kompensiert. Die Pleopoden zwei bis fünf sind aber nicht wie bei den Xeinostomatinae mit langen Haaren ausgestattet.[3]
Systematik
Die Unterfamilie wird in sieben Gattungen gegliedert:[1]
- Clythrocerus A. Milne-Edwards & Bouvier, 1899
- Corycodus A. Milne-Edwards, 1880
- Cyclodorippe A. Milne-Edwards, 1880
- Deilocerus Tavares, 1993
- Neocorycodus Tavares, 1993
- Simodorippe Chace, 1940
- Tymolus Stimpson, 1858
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Cyclodorippinae Ortmann, 1892. In: World Register of Marine Species. DecaNet, abgerufen am 6. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Gary C. B. Poore, Shane T. Ahyong: Cyclodorippinae Ortmann, 1892. In: Marine Decapod Crustacea: A Guide to Families and Genera of the World. Csiro Publishing, Clayton South 2023, ISBN 978-1-4863-1180-4, S. 436 (englisch).
- ↑ Marcos Tavares: Tendances évolutives chez les Crabes primitifs, avec la description d'un nouveau type de chambre incubatrice (Crustacea, Decapoda: Cyclodorippinae Ortmann, 1892, et Xeinostominae subfam. nov.). In: Comptes rendus de l’Académie des sciences. Série III. Band 314, 1992, S. 509–514 (französisch, nhm.org [PDF; abgerufen am 6. Dezember 2025]).