Xeinostomatinae
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Krangalangia orstom | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Xeinostomatinae | ||||||||||||
| Tavares, 1992 |
Die Xeinostomatinae sind eine Unterfamilie der Krabben mit 13 Arten.[1]
Merkmale
Der Abstand zwischen den beiden äußeren Augenzähnen (Exorbitalzähne) beträgt etwa drei Viertel der maximalen Carapax-Breite. Das Pleon der Männchen besteht aus fünf oder sieben Somiten.[2] Das Pleon der Weibchen ist reduziert und wird durch sechs oder sieben, schwach verknöcherte, kurze und schmale Somiten gebildet. Der erste Pleopode ist einästig und rudimentär. Er setzt an der Bauchseite des ersten Pleonsegments an. Die Pleopoden zwei bis fünf sind dagegen lang, zylindrisch und stark verknöchert. Sie setzen an den Enden der entsprechenden Somiten und nicht an der Bauchseite wie bei anderen Krabben an. Sie sind mit langen Haaren ausgestattet, die wie ein Korb die Eipakete umhüllen. In der Gattung Xeinostoma ist dieser Mechanismus noch weiter entwickelt. Hier ist das Pleon bei tragenden Weibchen unter den Thorax gefaltet und die langen Haare erreichen jene, die am sechsten Sterniten und von den Coxa des zweiten Schreitbeins (P3) entspringen. Sie bilden zusammen den als Brutkammer dienenden Korb.[3]
Systematik
Die Unterfamilie wird in drei Gattungen gegliedert:[1]
- Ketamia Tavares, 1992
- Krangalangia Tavares, 1992
- Xeinostoma Stebbing, 1920
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Xeinostomatinae Tavares, 1992. In: World Register of Marine Species. DecaNet, abgerufen am 6. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Gary C. B. Poore, Shane T. Ahyong: Xeinostomatinae Tavares, 1992. In: Marine Decapod Crustacea: A Guide to Families and Genera of the World. Csiro Publishing, Clayton South 2023, ISBN 978-1-4863-1180-4, S. 438 (englisch).
- ↑ Marcos Tavares: Tendances évolutives chez les Crabes primitifs, avec la description d'un nouveau type de chambre incubatrice (Crustacea, Decapoda: Cyclodorippinae Ortmann, 1892, et Xeinostominae subfam. nov.). In: Comptes rendus de l’Académie des sciences. Série III. Band 314, 1992, S. 509–514 (französisch, nhm.org [PDF; abgerufen am 6. Dezember 2025]).