Christoph Georg von Bismarck

Christoph Georg von Bismarck (geb. 6. Februar 1667; gest. 19. Dezember 1730) war ein preußischer Landrat und Direktor der Altmark.

Herkunft

Christoph Georg von Bismarck war Angehöriger des Adelsgeschlechts Bismarck. Er war Sohn von Levin Friedrich I. von Bismarck und dessen Ehefrau Emerenze, geb. von Jagow.[1]

Leben

Von Bismarck amtierte seit 1696 als Kreiskommissar und war Direktor der Altmark. Am 18. Januar 1701 nahm er in Königsberg als Vertreter der Altmark an der Königskrönung Friedrichs III. zum König von Preußen teil.[2] Seit 1702 amtierte er als Landrat des Arendseeischen Kreises. Das Amt als Landrat übte er bis zum Jahr 1730 aus, ihm im Amt folgte Hans Wilhelm Friedrich von Lattorf.

Persönliches

Christoph Georg von Bismarck war Herr auf Briest, Döblin und Krevese. In der Klosterkirche Krevese ließ er im Jahr 1721 eine Gansen-Orgel einbauen.[3]

Familie

Er war mit Anna-Elisabeth (1670–1714), geb. von Katte, verheiratet. Ein Sohn aus dieser Ehe war der preußische Justizminister Levin-Friedrich von Bismarck (1703–1774).[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. a b Nachrichten vom Johanniterorden, von Johann Gottfried Dienemann, Johann Erdmann Hasse, Berlin, 1767, bei George Ludewig Winter in der Google-Buchsuche S. 362
  2. Das Wissen der Region – Die Einheitsgemeinde Hansestadt Osterburg – einst und jetzt, Band V, Omnini Verlag, Berlin, 2020 in der Google-Buchsuche S. 360; ISBN 978-3-95894-170-0
  3. Sachsen-Anhalt mit Magdeburg, Halle (Saale), Dessau, Lutherstadt Wittenberg, Naumburg und Ostharz, von Heinzgeorg Oette, Berlin, 2022, 4. Auflage, Trescher Verlag in der Google-Buchsuche S. 344; ISBN 978-3-89794-604-0