Charlotte Link – Das Echo der Schuld

Folge 11+12 der Reihe Charlotte Link
Titel Das Echo der Schuld
Produktionsland Vereinigtes Königreich, Deutschland
Originalsprache Deutsch
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Ziegler Film
Regie Marcus O. Rosenmüller
Drehbuch Annette Hess
Produktion Regina Ziegler,
Wolfgang Hantke
Musik Gary Marlowe
Kamera Stefan Spreer
Schnitt Claudia Klook
Premiere 12. Apr. 2009 auf ZDF
Besetzung
Episodenliste

Charlotte Link – Das Echo der Schuld ist ein zweiteiliger Fernsehfilm von Marcus O. Rosenmüller aus dem Jahr 2009 nach Charlotte Links 2006 erschienenen gleichnamigem Roman, der im Rahmen der Filmreihe Charlotte Link als elfte und zwölfte Folge entstand. Die deutschsprachige Erstausstrahlung fand am 12. und 13. April 2009 im ZDF statt.

Handlung

Frederick Quentin kandidiert für das Unterhaus, während die Ehe zu seiner Frau Virginia in einer Krise steckt. Während eines gemeinsamen Familienurlaubs an der Küste Englands lernt Virginia den Deutschen Nathan Moor kennen. Nathan unternimmt eine Weltumsegelung mit einem kleinen Boot. Auf der Rückfahrt hören die Quentins in den Nachrichten von Nathans Schiffsunglück, woraufhin dieser als vermisst gilt. Zu Hause in Bristol wird die Familie mit dem Verschwinden eines Mädchens konfrontiert, dessen Leiche später gefunden wird. Es handelt sich um einen Kindermörder, der in der Gegend sein Unwesen treibt. Frederick reist beruflich nach London, und kurz darauf erscheint Nathan, der das Schiffsunglück überlebt hat und nun mittellos ist. Virginia bietet ihm Hilfe an, woraufhin eine Affäre zwischen den beiden beginnt. In der Zwischenzeit verschwindet auch die siebenjährige Tochter der Quentins, Kim, auf dem Heimweg von der Schule spurlos. Daraufhin schöpft Virginia einen Verdacht bezüglich Nathans Rolle in den Geschehnissen.

Hintergrund

Die Dreharbeiten für Charlotte Link – Das Echo der Schuld fanden vom 8. August 2007 bis zum 12. Oktober 2007 in Bristol, Warminster, Dartmoor, Porthleven (Cornwall), London und Berlin statt.[1]

Kritik

Die Kritiker der Fernsehzeitschrift TV Spielfilm zeigten mit dem Daumen zur Seite und schrieben: „Nach einer halben Stunde bleibt die Story stecken. Die Handlungsstränge finden nicht zueinander, Nebenfiguren werden eingeführt und ins Nirgendwo entlassen, die Zuschauer auf eine Auflösung in Teil zwei vertröstet. Dort aber wartet morgen die wahre Katastrophe…“. Sie resümierten: „Nach gutem Auftaktein Sturz ins Leere“ und vergaben für Spannung einen von drei möglichen Punkten.[2]

Einzelnachweise

  1. Charlotte Link – Das Echo der Schuld (Drehdaten) bei crew united, abgerufen am 22. Oktober 2025.
  2. Charlotte Link – Das Echo der Schuld. In: TV Spielfilm. Abgerufen am 22. Oktober 2025.