Carl Moritz von Wangelin

Carl Moritz Freiherr von Wangelin (geb. 1706 in Kursachsen; gest. 27. Mai 1791 in Cottbus) war ein königlich-polnischer und kursächsischer Rittmeister, Major und preußischer Landrat.

Herkunft

Carl Moritz Freiherr von Wangelin war Angehöriger des mecklenburgischen Adelsgeschlechts Wangelin.

Leben

Von Wangelin war 1737 Rittmeister beim königlich-polnischen und kursächsischen Garde du Corps[1] und diente ab 1746 diente als Major in einem Leibregiment. Nachdem er zur preußischen Armee gewechselt war, wurde er im Rang eines Majors vom Militärdienst verabschiedet und von Friedrich Wilhelm II. mit einer Pension von 100 Talern bedacht. Am 10. Mai 1760 wurde er zum Landrat des Luckenwaldeschen Kreises ernannt, wo er die Nachfolge von Adam Ernst II. von Rochow antrat, der 1759 verstorben war. Den Posten als Landrat übte er dort bis zum Jahr 1772 aus, als er in gleicher Position in den neu gegründeten Ziesarschen Kreis wechselte. Sein Gesuch um Verabschiedung wurde ihm am 10. Januar 1779 mit Pension gewährt. Ihm im Amt folgte im gleichen Jahr Hans Ernst Dietrich von Werder. Nach seinem Abschied lebte er wahrscheinlich auf dem Gut Schorbus, das seinem Schwiegersohn Karl Kuno Friedrich von Klitzing gehörte.

Familie

Carl Moritz von Wangelin war mit Susanne Eleonore, Tochter des Architekten Jean de Bodt, verheiratet.[2] Tochter Johanna Charlotte Wilhelmine Regina (1740–1824), war seit dem 2. Juli 1771 mit dem preußischen Generalmajor Karl Kuno Friedrich von Klitzing (1728–1785) verheiratet.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Fortsetzung des allgemeinen Historischen Lexicon…, von Johann Franz Budde, Leipzig, 1740 in der Google-Buchsuche
  2. Lausizische Monatsschrift oder Beyträge zur natürlichen, ökonomischen und politischen Geschichte der Ober- und Niederlausiz und der damit grenzenden Landschaften, Band 2, von D. Christian August Peschek, Januar 1791 in der Google-Buchsuche S. 190