Cantrup
Cantrup Gemeinde Neuenkirchen
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|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 46′ N, 8° 44′ O | |
| Fläche: | 8,92 km²[1] | |
| Einwohner: | 235[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 26 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |
| Postleitzahl: | 27251 | |
| Vorwahl: | 04245 | |
Lage von Cantrup in Niedersachsen
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Cantrup ist ein Ortsteil der Gemeinde Neuenkirchen im Landkreis Diepholz in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine Gemeinde im damaligen Landkreis Grafschaft Diepholz.
Geographie
Das kleine Dorf Cantrup liegt etwa einen Kilometer südwestlich von Neuenkirchen. Zum Ortsteil gehört auch das kleine Dorf Göddern. Der Klosterbach bildet streckenweise die östliche Grenze des Ortsteils.
Geschichte
Cantrup gehörte bis 1810 zum Amt Ehrenburg des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zum Kanton Bassum des Departement Wesermündung. 1814 kam Cantrup zum Königreich Hannover und gehörte dort zum Amt Freudenberg. Cantrup fiel 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Sulingen. Seit 1932 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Grafschaft Diepholz. Am 1. März 1974 wurde Cantrup im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Gemeinde Neuenkirchen, die seit 1977 zum Landkreis Diepholz gehört.
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 83 | [2] |
| 1871 | 307 | [3] |
| 1905 | 327 | [4] |
| 1939 | 297 | [5] |
| 1950 | 466 | [6] |
| 1961 | 289 | [6] |
| 1970 | 261 | [6] |
Bodendenkmale
Reste einer alten Landwehr bei Cantrup sind ein Bodendenkmal.
Öffentliche Einrichtungen
Cantrup besitzt eine Ortsfeuerwehr mit einem Gerätehaus an der Egenhauser Straße.[7]
Einzelnachweise
- ↑ a b Daten zur Gemarkung Cantrup
- ↑ Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 108 (google.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1905
- ↑ Michael Rademacher: Diepholz. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- ↑ a b c Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
- ↑ Feuerwehren im Landkreis Diepholz