Burschenschaft Teutonia Jena

Burschenschaft Teutonia Jena
Zirkel
Basisdaten
Hochschule/n: Friedrich-Schiller-Universität Jena
Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Gründung: 12. Juni 1815[1]
Stiftungsdatum: 28. Februar 1845[2]
Korporationsverband: Süddeutsches Kartell
Farben:
Art des Bundes: Männerbund
Stellung zur Mensur: schlagend
Wahlspruch: Ehre, Freiheit, Vaterland!
Website: www.teutonia-jena.de

Die Burschenschaft Teutonia Jena, zwischen 1949 und 1992 Burschenschaft Teutonia zu Jena in Berlin, zählt zu der am 12. Juni 1815 in Jena gegründeten Urburschenschaft, die den Grundstein für alle Burschenschaften im deutschsprachigen Raum legte. Sie vereint heute aktive und ehemalige Studierende der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie der Ernst-Abbe-Hochschule Jena in einem Freundschafts- und Lebensbund.

Die traditionsreiche Studentenverbindung steht zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und lehnt eine konfessionelle oder parteipolitische Linie sowie Rechts- als auch Linksextremismus ab.

Couleur

Die Teutonia trägt die Farben Königsblau-Weiß-Gold mit goldener Perkussion in Band und blauer Mütze.

Gründung

Geprägt von dem Leitspruch Ehre, Freiheit, Vaterland gründeten am 12. Juni 1815 Studenten der Universität Jena die erste Burschenschaft im deutschsprachigen Raum. Diese später sogenannten Urburschenschafter hatten an den Befreiungskriegen teilgenommen und forderten nach ihrer Rückkehr liberale Reformen, insbesondere Verfassungen, Bürgerrechte und Rechtsstaatlichkeit. Zentrale Ziele der Studenten waren zum einen das Ideal einer übergreifenden studentischen Gemeinschaft (die Burschenschaft sollte alle deutschen Studenten miteinander verbinden) und zum anderen ein freies, einheitliches und modernes Deutschland.

Auf Einladung der Jenaer Burschenschaft manifestierten am 18. Oktober 1817 über 500 Studenten aus ganz Deutschland auf dem Wartburgfest erstmals öffentlichkeitswirksam ihre Forderungen und gingen damit bewusst in Opposition zur Politik der verschiedenen deutschen Regierungen. Nach dem Hambacher Fest (1832) und insbesondere dem missglückten Frankfurter Wachensturm (1833) kam es zu Verboten, Verfolgungen, Verhaftungen, und Verurteilungen zu langjährigen Haftstrafen.

Dies führte zu Richtungskämpfen innerhalb der Jenaer Burschenschaft, die sich 1840 in die Burschenschaft auf dem Fürstenkeller und die Burschenschaft auf dem Burgkeller spaltete. Aus diesen beiden Studentenverbindungen gingen letztlich 1845 die Teutonia Jena und 1846 die Germania Jena sowie die Arminia Jena hervor. Die Mitglieder der Teutonia setzten sich fast ausschließlich aus Mitgliedern der Burgkeller-Burschenschaft zusammen, deren letzter Vorsitzender erster Senior der Teutonia wurde.

Nichtsdestotrotz hielten die Burschenschaften gemeinsam an demokratischen und nationalen Grundsätzen fest und beteiligten sich führend an der Revolution 1848/49. Am 18. Mai 1861 schlossen sich die Burschenschaften Teutonia Jena und Germania Erlangen unter Beitritt von Allemannia Heidelberg, Germania Tübingen und Allemannia auf dem Pflug zu Halle zum Süddeutschen Kartell (SK) zusammen. Dieses gehörte mit seinen Mitgliedsburschenschaften dem Allgemeinen Deputierten-Convent (ADC) an, aus dem später als Dachverband die Deutsche Burschenschaft (DB) hervorging.

Am 22. Juni 1870 gründeten die Jenenser Armenia, Germania und Teutonia den Jenenser Deputierten-Convent (kurz Jenenser D.C.), der eine gemeinsame Studentenvertretung an der Salana darstellte.[3] (Salana, Akronym von Saale, lateinisch Sala, und Jena, ist eine früher oft verwendete synonyme Bezeichnung der Universität Jena.[4])

Jüdische Mitglieder

In der Verfassung der Jenaischen Urburschenschaft von 1815 waren Juden nicht ausgeschlossen. Erst auf den folgenden Burschentagen wurde festgelegt, dass nur „Deutsche von Geburt und nur Bekenner der christlichen Religion“ Mitglied einer studentischen Verbindung werden konnten. Dementgegen folgte 1818 auf dem Burschentag in Jena der Mehrheitsbeschluss, jeder Burschenschaft es selbst zu überlassen, Juden aufzunehmen. Hingegen verabschiedeten die Delegierten 1820 beim Burschentag in Dresden in Reaktion auf die Karlsbader Beschlüsse die einstimmige Resolution, künftig keine Ausländer und Juden mehr in Verbindungen zu integrieren.[5]

Die sogenannte Demagogenverfolgung bewirkte spätestens Anfang der 1830er Jahre eine Entpolitisierung der Burschenschaften, verbunden mit einer Rückbesinnung auf die urburschenschaftliche Gleichheit aller Studenten.[5] Auf dem Frankfurter Burschentag 1831 beschlossen die Teilnehmer, in der Satzung die Forderung einer „christlich-deutschen Mitgliedschaft“ in die Forderung einer „deutschen Mitgliedschaft“ umzuwandeln. Damit stand der Aufnahme von Juden nichts mehr im Wege.[6]

In den folgenden 50 Jahren waren mit Ausnahme der katholischen Verbindungen in sämtlichen Burschenschaften jüdische Bundesbrüder vertreten. Bis zum Anfang der 1880er Jahre wurde beim Keilen (Werben von neuen Mitgliedern für eine Verbindung) überhaupt nicht gefragt, welcher Religion jemand angehört. Erst mit Gründung der Vereine deutscher Studenten, die sich im Zuge des Berliner Antisemitismusstreits auf den deutschen Universitäten ausbreiteten, begannen einzelne Verbindungen Juden kategorisch auszuschließen.[6]

Auch in Jena unterschrieben viele Studenten die Antisemitenpetition an den Reichskanzler. Nur zwei Jenenser Verbindungen widersetzten sich geschlossen diesen Forderungen: die Teutonen und die Arminen. Beide Burschenschaften versuchten jede Auseinandersetzung mit der sogenannten Judenfrage zu vermeiden. Innerhalb des Deputierten-Convents konnte sich jedoch sukzessive von Semester zu Semester eine wachsende antisemitische Mehrheit in der Aktivitas sowie unter den Alten Herren etablieren.[7]

Mehrere Vertreter des Jenenser Deputierten-Convents hatten seit Ende der 1870er Jahre eine antisemitische Richtung eingeschlagen. Als zum Sommersemester 1881 der jüdische Heidelberger Allemanne Otto Lubarsch nach Jena wechselte, verlieh ihm Teutonia ihr Band nur äußerst widerwillig und weil sie als SK-Burschenschaft dazu verpflichtet war. Lubarsch wurde am Ende des Semesters nahegelegt, Jena wieder zu verlassen und bei der Teutonia auszutreten, was er auch tat. In der Folge fassten die Aktiven eilig den Beschluss, künftig keine Juden mehr aufzunehmen. Nachdem sich Proteste aus der eigenen Altherrenschaft und den Kartellburschenschaften dagegen erhoben, wurde der Beschluss revidiert, ebenso musste Teutonia ihre Zustimmung zum gleichlautenden Beschluss des Jenenser DC zurückziehen.[8]

1886 beschloss der Allgemeine Deputierten-Convent in Eisennach, dass fortan in keiner deutschen Burschenschaft Juden aufgenommen werden sollen.[5] Dementsprechend existierten, abgesehen von rein jüdischen Studentenverbindungen, gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf deutschen Hochschulen keine Burschenschaften mehr, die Juden aufnahmen.[6]

Kaiserzeit

Während sich viele Burschenschaften nach der Reichsgründung (1871) von einer revolutionären zu einer eher staatstragenden Kraft wandelten, versuchte die Burschenschaft Teutonia Jena im Deutschen Kaiserreich an den ursprünglichen Idealen der Urburschenschaft festzuhalten. Der „Studentengeschichtler“ und Schriftleiter der Deutschen Hochschulzeitung Alfred Otto von Terzi (1889–1977) verwies in verschiedenen Veröffentlichungen auf die schon seit den 1860er Jahren stark ausgeprägte Verschiedenheit der Burschenschaften. Über die Teutonia hielt er fest (Fragmente):

„Die Teutonen: Sie vertreten eine den Corps am nächststehende Richtung, indem sie von ihren Mitgliedern Charakterfestigkeit, Persönlichkeitsbildung und forsches, selbstbewusstes Auftreten verlangen. Sie setzen sich selbst ein straffes studentisches Arbeitsprogramm, pflegen eine völlig unpolitische Richtung, fordern aber trotzdem auch politisches Interesse.“[9]

Obwohl Bildungsarbeit seit der Kaiserzeit im Vordergrund des Gemeinschaftslebens der pflichtschlagenden Verbindung steht, prägte insbesondere diese Epoche das studentische Leben der Teutonia mit eigenen Insignien wie Wappen und Zirkel, dem öffentlichen Auftreten in Mütze und Band sowie Pauktagen und besonderen Feiern wie den Kneipen und Stiftungsfesten.

Ein bedeutsames Ereignis war das 20. Stiftungsfest, das an vier Tagen vom 9. bis 12. August 1865 mit über 150 Gästen befreundeter Burschenschaften aus Erlangen, Göttingen, Heidelberg, Kiel und Tübingen nebst Kommers, Katerfrühstück und Feuerwerk stattfand. Höhepunkt war ein kostümierter Festumzug mit 30 Wagen, 150 Pferden und zwei Spielmannszügen. Der Zug bewegte sich durch ganz Jena zum Bierstaat Ziegenhain.[10] Von der Parade fertigte Andreas Villers einen Holzstich mit dem Titel „Auszug nach Ziegenhain zum zwanzigsten Stiftungsfest der Burschenschaft Teutonia in Jena“ an, wovon Abzüge noch heute in Antiquariaten erhältlich sind.[11]

Von den Umzügen zur Bierrepublik Ziegenhain berichtete bereits Die Gartenlaube in einer Ausgabe von 1858, in der sie die Geselligkeit der Teutonen, aber auch ihre Empathie lobte, weil sie für einen anwesenden Vater aus einer Gemeinde in Schleswig, der seinen Sohn im Deutsch-Dänischen Krieg verloren hatte, spontan „Schleswig-Holstein meerumschlungen“ anstimmten.[12] Völlig anders betrachtete 1895 Das Vaterland den Brauch der Burschenschafter. Diese klerikale deutschenfeindliche österreichische Tageszeitung titelte „Flegelei oder Religionsverspottung?“ und fuhr fort (Fragmente):

„In dem altberühmten Bierdorf Ziegenhain regiert seit ein und einem halben Jahrhundert das gewaltige Geschlecht der Teutonen, die am Ende jedes Semesters Hoftag abhalten, in dem sie in hitzigen Bierturnieren gegen die alten Widersacher des Reiches, Papst Pius samt dessen geistlicher Gefolgschaft, ankämpfen. […] Verkleidete Kapuzinermönche verteilen hinterher Ablasszettel in Gestalt von Bierbons. Das ist deutsche Bildung!“[13]

Ein Foto einer Waldkneipe in Ziegenhain mit rund 40 Teutonen nebst Couleurhund ist im Jahrbuch der Deutschen Burschenschaft von 1904 enthalten.[14] Ein weiteres schon damals praktiziertes Ritual war das Bierduell, das allerdings nicht selten mit Strafen endete. Klassiker in den Akten der Universitätsleitung Jena sind:[15]

  • Disziplinaruntersuchung wegen vorgekommener Beleidigungen zwischen Teutonen und Burgkellereranen (Arminia)
  • Disziplinarstrafsache gegen Mitglied der Teutonia wegen Beleidigung eines akademischen Lehrers.
  • Disziplinarstrafsache gegen Mitglied der Teutonia, wegen Unfugs am Karzer (Leuten der Karzerglocke).
  • Untersuchung gegen Mitglieder der Burschenschaft Teutonia wegen ausstehender Zahlungen bei Gastwirten.
  • Disziplinarstrafsache gegen die Burschenschaften Arminia, Germania, Teutonia wegen Unfugs am Johann-Friedrich-Denkmal.
  • Disziplinarstrafsache gegen den hiesigen D. C. (Teutonia) wegen eines Aufzuges mit Musik durch die Stadt ohne Erlaubnis der Behörden.
  • Vorladung des Sprechers der Burschenschaft Teutonia wegen erneuten Unfugs am Johann-Friedrich-Denkmal (Begießen des Denkmal-Sockels mit Bier).
  • Disziplinarstrafsache gegen Mitglied der Teutonen wegen Beschädigung eines Briefkastens.

Im Sommersemester 1906 waren 193 studierende Burschenschafter an der Universität Jena eingeschrieben, davon entfielen 88 auf die Teutonia.[16]

Erster Weltkrieg

Bis zum Ersten Weltkrieg waren an deutschen Universitäten nahezu alle Studenten in irgendeiner Weise in Verbindungen aktiv oder mit diesen verbunden. Das Bundesleben gestaltete sich während des Kriegs schwierig, jedoch blieben Deutschlands Universitäten geöffnet, obwohl etwa zwei Drittel der immatrikulierten Studenten eine Einberufung erhielten.[17] Bis November 1915 zogen 227 Jenenser Teutonen (Aktive, Inaktive und Alte Herren) freiwillig ins Feld.[18] Bereits ein Jahr später waren 41 gefallen.[19]

Daheim gebliebene Bundesbrüder versuchten auf andere Art und Weise einen Anteil zu leisten, sei es durch die Einrichtung von Lazaretten, in der Verwundetenpflege oder der Flüchtlings- und Hinterbliebenenfürsorge. Insgesamt starben im Ersten Weltkrieg 74 Mitglieder der Teutonia.

Weimarer Republik

Junge Akademiker waren in der Weimarer Republik besonders von Arbeitslosigkeit betroffen. Primäre Ursache war die steigende Anzahl der Studierenden, die sich zwischen 1920 und 1930 verdoppelte. Der Anstieg war auf mehrere Faktoren zurückzuführen, darunter die Aufnahme von vielen Kriegsteilnehmern des Ersten Weltkriegs, die ihr Studium nachholten, die Umstellung der Wirtschaft auf Friedensproduktion, die Zulassung von Frauen zum Studium.[20]

Der Alltag der Studenten war von einer äußerst desolaten wirtschaftlichen und finanziellen Lage gekennzeichnet. Es fehlte an Wohnraum, das Angebot blieb bei steigenden Studentenzahlen ungefähr gleich mit der Folge, dass die Mieten stiegen. Auch die Ernährungssituation war derart miserabel, dass sich in Teilen der unterernährten Studentenschaft tuberkulöse Erkrankungen ausbreiteten. Infolge der Inflation verloren Eltern nicht selten sämtliche Ersparnisse, was viele Studenten zu zusätzlichen Arbeiten zwang, um ihr Studium fortsetzen zu können. Für diese wurde der Begriff Werkstudenten als offizielle Bezeichnung eingeführt. 1921 gab es rund 10.000 Werkstudenten, 1923 bereits 64.000. Der Status verlor allerdings Ende der 1920er Jahre vollends an Bedeutung, da die Arbeitslosenzahlen rapide angestiegen und für Studenten keinerlei Nebenjobs erhältlich waren.[21][22]

Studentenverbindungen übten zu dieser Zeit eine enorme Anziehungskraft aus. Beziehungen zu Alten Herren gewannen an Attraktivität und stellten eine wichtige soziale Versorgungsfunktion dar. Burschenschaften waren beliebt wie nie zuvor. Die Anzahl der Burschenschafter unter den Studenten erreichte Anfang der 1930er Jahre ihren Höhepunkt. Es gab 49 Dachverbände mit mehr als 1500 studentischen Verbindungen.[17]

Im Wintersemester 1930/31 bestand die Teutonia aus 29 Aktiven, 65 Inaktiven und 395 Alten Herren. Inaktive sind Mitglieder, die ihr Studium abgeschlossen haben oder sich auf das Examen vorbereiten, aber noch nicht offiziell als Alter Herr (berufstätig) gelten. Ursache der vielen Inaktiven war die Weltwirtschaftskrise, die 1929 begann, und die zu einem dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit führte, wovon Jungakademiker besonders stark betroffen waren.[23]

Die Mehrzahl der Mitglieder studentischer Verbindungen waren traditionell liberal-konservativ eingestellt.[7] Den kommunistischen und sozialdemokratischen Klassenkampf lehnten viele Studenten ab. So hatte die KPD in ihren Reihen im Vergleich zu anderen Parteien einen äußerst geringen Anteil an Akademikern, da sich ihre Politik primär auf die Interessen der Arbeiterklasse fokussierte. Aber auch die SPD fand bei Studenten wenig Anklang. 1926 wurde der Verband sozialdemokratischer Akademiker gegründet. Das Projekt scheiterte nach vier Jahren, weil es selbst in der SPD keine Sympathien und Anhänger fand. Das gipfelte in Kommentaren sozialdemokratischer Organe, dass es „nichts Überflüssigeres als eine Vereinigung sozialistischer Akademiker gäbe“. Die der SPD nahestehende Monatszeitschrift Die Arbeit riet Intellektuellen, „sie sollen sich als Mägde der Arbeiterklasse betrachten.“ Sowohl bei der KPD wie der SPD herrschte ein tiefes Misstrauen gegenüber den (vermeintlich) gut situierten Bürgersöhnen und -töchtern. Heute besteht unter Historikern Einigkeit, dass von „gut situiert“ bei Studenten, Intellektuellen und Akademikern in der Weimarer Republik überhaupt nicht die Rede sein konnte.[24]

Nahezu zeitgleich mit der Gründung des Verbands sozialdemokratischer Akademiker erfolgte 1926 die Gründung des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB), der sich ebenfalls auf Konfrontationskurs zu den vermeintlich „arroganten und überheblichen Verbindungen“ befand. Zwar stimmten nicht wenige Burschenschafter zunehmend in politischer Hinsicht mit den Nationalsozialisten überein, aber da der NSDStB einen Alleinvertretungsanspruch verfolgte, stand er in institutioneller Konkurrenz zu allen Studentenverbindungen.[25]

Von 1924 bis 1932 erschien die Teutonenzeitung. Zeitung der Burschenschaft Teutonia zu Jena. Gedruckt in der Universitätsbuchdruckerei Gustav Neuenhahn Jena, stellt dieses monatliche Periodikum ein wichtiges Zeitdokument in der Historie und Entwicklung der Burschenschaft Teutonia Jena vor 1933 dar.[26]

NS-Zeit

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten führten Funktionäre des Korporationsverbands Deutsche Burschenschaft das Führerprinzip ein, was einen Widerspruch zur demokratischen Selbstverwaltung der Burschenschaften darstellte. Ein im September 1934 angekündigter Plan sah die Einbeziehung von Studenten in den Reichsarbeitsdienst und die Bildung von sogenannten Wohnkameradschaften unter Führung des NSDStB vor.[27]

Nicht wenige Mitglieder der Teutonia Jena identifizierten sich mit der nationalsozialistischen Weltanschauung, die Mehrheit der Mitglieder tat dies jedoch nachweislich nicht. Mehrere Verbindungen versuchten, sich den nationalsozialistischen Plänen mit aktiver Gegenwehr zu widersetzen.[28] Zu denen gehörte die Teutonia Jena, die am 12. November 1934 aus dem Verband der Deutschen Burschenschaft austrat.[29]

Die Teutonen wurden Mitglied in dem neu gegründeten Verband Alte Burschenschaft, der Verbindungen vereinigte, die sich gegen die zunehmende Gleichschaltung und den zunehmenden Einfluss des Nationalsozialismus wehrten. In den folgenden zwölf Monaten waren Mitglieder der Teutonia einem immensen Druck ausgesetzt, sich freiwillig in eine Wohnkameradschaft umzuwandeln. Dabei kam es vielerorts neben verbalen und handgreiflichen Übergriffen zu ausgeprägten Straßenschlachten zwischen Verbindungsstudenten und nationalsozialistischen Kameradschaftsangehörigen.[30] Um einer vollständigen Zerschlagung zu entgehen, löste sich die Burschenschaft Teutonia Jena am 29. November 1935 selbst auf und wandelte sich nicht in eine nationalsozialistische Studentenkameradschaft um.[31]

Ehemalige Teutonen trafen sich dennoch privat in kleinen Runden und versuchten, auf diese Weise das Verbindungsleben aufrechtzuerhalten. Aus den Archivunterlagen der Friedrich-Schiller-Universität geht unter anderem ein Disziplinarstrafverfahren gegen einen studierenden Burschenschafter der Teutonia hervor, dem ein Vergehen gegen das Gesetz zum Schutze von Partei und Staat vorgeworfen wurde, weil er sich in der Öffentlichkeit kritisch über die aufgezwungene Auflösungserklärung der Burschenschaft Teutonia geäußert hatte. Dies war jedoch nicht der einzige Fall: 1936 erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die Burschenschaft Teutonia, mit dem Vorwurf der unrechtmäßigen Weiterführung der Verbindung.[32]

Die Altherrenvereine – die Eigentümer und Träger der Verbindungshäuser – blieben jedoch zumeist erhalten. Auch die Alten Herren der Teutonia wollten den Zusammenhalt bewahren und schlossen sich zunächst der Altherrenschaft der Kameradschaft Nordschleswig der ehemaligen Kartellburschenschaft Teutonia Kiel an. 1942 gründete der Altherrenverein die eigene Kameradschaft Auf der Tanne in Jena, die jedoch keine Aktivitas aufnahm.[33]

Mitglieder der Teutonia waren im Zweiten Weltkrieg sowohl Opfer als auch Täter. Es gab keine einheitliche Haltung. Einige beteiligten sich an den Verbrechen der Nationalsozialisten, wie der Jurist Dietrich Allers, der die Aktion T4 koordinierte, der Arzt Werner Fischer-Defoy, eine treibende Kraft antisemitischer Maßnahmen auf kommunaler Ebene, oder Bernhard Baatz, SS-Obersturmbannführer und Führer einer Einsatzgruppe. Andere wurden verfolgt, bespitzelt, verhaftet und gefoltert, wie Ernst Stegmann, erster Bürgermeister von Apolda, oder Erich Kreutz, der sich 1943 das Leben nahm.

Einige bewiesen außergewöhnlichen Mut, wie der Mediziner Ewald Meltzer, der die Tötung von geistig Behinderten aus rechtlichen und ethischen Gründen ablehnte, selbst wenn die Beeinträchtigung noch so schwerwiegend ausfiel. Standhaft blieb auch Bruno Radwitz, der Oberbürgermeister von Naumburg, der im April 1945 die Stadt den US-Amerikanern kampflos übergab, womit er Leben und mittelalterliches Weltkulturerbe rettete. Viele Teutonen waren auch im Zweiten Weltkrieg Offiziere, oder einfache Soldaten, die an den Fronten kämpften und wie Millionen andere Deutsche versuchten, zu überleben. 54 Mitglieder fielen im Zweiten Weltkrieg.

Nachkriegszeit

Nach dem Zweiten Weltkrieg war ein Verbindungsleben in Jena nicht mehr möglich. Das SED-Regime betrachtete die traditionellen Studentenverbindungen als eine ideologische Bedrohung und zerschlug sie vollständig. Viele Teutonen, die in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) lebten, verließen ihre Heimat und zogen nach Westdeutschland. 1948 trafen sich in Hamburg zahlreiche Alte Herren und berieten über eine Reorganisation der Teutonia in einer anderen Universitätsstadt.

Die Wahl fiel auf West-Berlin, wo am 27. Juli 1949 die Verbindung als Burschenschaft Teutonia zu Jena in Berlin neu konstituiert wurde. Pünktlich mit Beginn des Sommersemesters schrieben sich die ersten Aktiven, darunter mehrere junge aus der SBZ geflüchtete Studenten, an der neugegründeten Freien Universität Berlin ein. Die Stadt war zu dieser Zeit noch offen, sodass auch der Kontakt zu den in Mitteldeutschland verbliebenden Bundesbrüdern gehalten werden konnte.[34]

Der Bau der Mauer 1961 war eine Zeitenwende. Damit wurde die Teilung Deutschlands zementiert. Fassungslos erlebten die Teutonen in Berlin die hermetische Abriegelung der Stadt mit. Wie Millionen Deutsche wussten sie zu dieser Zeit nicht, ob sie Familienangehörige oder Bundesbrüder im jeweils anderen Teil Deutschlands jemals wiedersehen. Den Mauerbau verstanden Burschenschafter als einen Angriff auf ihre Ideale. Sie traten energisch und öffentlich gegen die Teilung ein und setzten sich für die Einheit Deutschlands ein, wie es in ihren Grundsätzen verankert ist.[35]

1965 zur 150-Jahr-Feier der Teutonia Jena rief der Jenenser Burschenschafter Klaus Asche in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor unter tosendem Beifall hunderter Gäste aus:

„Wir werden nicht eher ruhen, als bis wir wieder auf dem Marktplatz des freien Jenas stehen!“[34]

Der Sitz der Burschenschaft Teutonia zu Jena in Berlin befand sich in Steglitz, Brentanostraße 52.[36][37]

Wiedervereinigung

Mit der Wiedervereinigung gewann das Studentenleben in Deutschland einen Teil seiner Geschichte zurück. 40 Jahre lang ließen die Burschenschaften keinerlei Abstriche am Wiedervereinigungsgebot zu. Ein 1989 von ihnen aufgestellter Zehn-Punkte-Plan zur Deutschlandfrage nahm wesentliche Punkte des späteren Zehn-Punkte-Programms von Helmut Kohl vorweg.[38]

Am Ursprungsort burschenschaftlicher Geschichte in Jena war das Interesse zum Wiederaufbau von Studentenverbindungen und die Unterstützung dafür sowohl bei den Studierenden, wie bei Professoren, als auch bei Einwohnern, Gastwirten und der Stadtverwaltung sehr groß.[38] Die 175. Jahrfeier der Teutonia Jena fand im Juni 1990 zwar noch offiziell in Berlin statt, endete aber mit einem Ausflug in Couleur nach Jena. Anlässlich des Jubiläums fertigte die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) Andenkenteller und Vasen an, die heute als Rarität gehandelt werden.[39][40]

Ab 1990 lebten an allen Hochschulen und Universitäten der ehemaligen DDR studentische Verbindungen nach über 40-jährigem Verbot wieder auf. 1992 existierten in den neuen Bundesländern bereits wieder 60 Verbindungen, darunter sechs in Jena.[41] Letztlich konnten auch die Teutonen 1992 an ihren Stammsitz zurückkehren.[34]

Kartellverhältnis

Am 18. Mai 1861 gründeten die Burschenschaften Teutonia Jena, Germania Erlangen, Allemannia Heidelberg, Germania Tübingen und die Allemannia auf dem Pflug zu Halle das Süddeutsche Kartell (SK). 1888 trat das Kartell dem Allgemeinen Deputierten-Convent (ADC), dem späteren Dachverband der Deutschen Burschenschaft, bei.[42]

Die Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde von der Führung der Deutschen Burschenschaft begrüßt, was die Mitglieder des Süddeutschen Kartells am 12. November 1934 veranlasste, geschlossen aus dem Verband auszutreten.[43] Anschließend trat das Süddeutsche Kartell gemeinsam dem Korporationsverband Alte Burschenschaft bei, der versuchte, die Gleichschaltung der Burschenschaften zu verhindern, sich aber unter zunehmenden Druck und persönlichen Drohungen am 16. Oktober 1935 auflösen musste.[44]

Bei der Wiedergründung der Deutschen Burschenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Süddeutsche Kartell 1950 erneut Verbandsmitglied. Ab 1973 kam es zum Bruch zwischen dem Süddeutschen Kartell und dem Dachverband. Hintergrund war der sogenannte historische Kompromiss, der zu einer Stärkung rechtsextremer Kräfte innerhalb des Verbandes führte, was den Rückgang des liberal-konservativen Flügels zur Folge hatte. Zwischen 1973 und 1975 trat das gesamte Süddeutsche Kartell aus dem Burschenschaftsverband aus.[45]

Die friedliche Revolution der Bürger in der DDR ermöglichte der Burschenschaft Teutonia zu Jena in Berlin eine Rückkehr aus dem Exil. Hierbei erhielten die Teutonen organisatorische Unterstützung der Deutschen Burschenschaft und traten 1989 noch in Berlin dem Dachverband wieder bei. Infolge fehlender Distanzierung und unzureichender Abgrenzung von strittigen Äußerungen und Positionierungen verschiedener Funktionäre erklärte die Teutonia Jena am 17. Juni 2006 erneut ihren Austritt.[46] Seitdem sind keine Altherrenschaften und keine Aktivitates des Süddeutschen Kartells mehr Mitglied im Verband der Deutschen Burschenschaft.[42]

Das heißt, die Teutonia Jena ist eine verbandsfreie Burschenschaft. Unverändert besteht jedoch ein Kartellverhältnis mit den pflichtschlagenden und ebenfalls verbandsfreien Burschenschaften:

Hierbei handelt es sich um den Zusammenschluss gleichgesinnter Verbindungen, dem der Grundsatz „ein Bund an sechs Hochschulen“ zugrunde liegt. Anstatt nur in einer, sind die Mitglieder des Süddeutschen Kartells in sechs verschiedenen Verbindungen gleichzeitig aktiv. Sie werden in der anderen Burschenschaft zwar nicht richtig mit eigener Bandaufnahme Mitglied, genießen aber einen bundesbrüderlichen Status.[42]

Das Freundschaftsverhältnis bietet ferner den hierarchiefreien Austausch zwischen Jung und Alt – bundesweit und über Generationengrenzen hinweg. Durch gegenseitige Besuche und Aktionen, wie Segeln in Kiel, Stocherkahnfahren in Tübingen, Wandern in Göttingen, Festball in Heidelberg oder Pauktag in Erlangen, lassen sich außerordentliche Freundschaften über die eigene Universitätsstadt hinaus knüpfen.[42]

Teutonenhaus

Das erste Korporationshaus befand sich mitten in der Innenstadt von Jena am Löbdergraben 30. Der Bau des repräsentativen Gebäudes begann im Dreikaiserjahr am 20. September 1888. Die finanziellen Mittel zum Kauf des Grundstücks und zur Errichtung des Hauses stellten vollständig die Alten Herren der Verbindung zur Verfügung.[47] Die Straße hinter dem Neubau wurde neu angelegt und trägt seitdem den Namen Teutonengasse.

Schon ein Jahr später, am 1. Juli 1889 konnte das neue Heim seiner Bestimmung übergeben werden. Der Sockel war aus Muschelkalkstein, alle übrigen Mauerungen aus Backstein und das Dach aus Schiefer. Im Erdgeschoss befanden sich ein Lesezimmer mit großer Bibliothek, ein sogenanntes Schmuckzimmer zur Aufbewahrung der Insignien der Burschenschaft, verschiedene Aufenthaltsräume wie etwa Raucherraum, Billardzimmer, eine Dienerwohnung und eine großräumige Herrentoilette – damals Kneipzimmer genannt, das oft auch als „Trinkstübchen“ und Ort vertraulicher Gespräche genutzt wurde.[47]

Das 1. Obergeschoss umfasste einen 6,50 m hohen Festsaal, verschiedene Nebenzimmer, ein Damen-WC, ein Buffetraum und ein kleines Pissoir. Eine Treppe höher lagen einige Wohnräume für Mitglieder der Verbindung. Das Untergeschoss des vollständig unterkellerten Gebäudes enthielt eine große Küche, einen Bierkeller, ein Hausmeisterzimmer sowie Heizungs-, Kohlen- und andere kleinere Wirtschaftskeller.[47] Von dem Teutonenhaus gab der Weltpostverein 1907 eine Postkarte in Umlauf.[48]

Nach der zwangsweisen Auflösung der Verbindung während der NS-Zeit nutzte das Gebäude ab 1936 die Forschungsstelle Thüringer in aller Welt, eine Behörde zur Erfassung von Auswanderern aus Thüringen, die dem Stellvertretenden Gauleiter Heinrich Siekmeier unterstand.[49]

Während nach dem Zweiten Weltkrieg in der sowjetischen Besatzungszone eine Rückübertragung durch das NS-Regime entzogener Korporationshäuser unterblieb, erhielten in den westlichen Besatzungszonen alle Burschenschaften ihre Vermögenswerte zurück.[50] Das SED-Regime ließ nicht nur die Häuser der Burschenschaften beschlagnahmen, sondern sämtliche noch vorhandene Vermögenswerte wie Sparguthaben, Schuldverschreibungen, Wertpapiere, welche in der NS-Zeit unangetastet blieben.[50]

Ab Juni 1945 nutzte die Verwaltungspolizei der SBZ das Gebäude am Löbdergraben 30 als Dienststelle.[51] Anschließend wurde die SED, dann der Rat der Stadt Jena, später die Staatsanwaltschaft der DDR Rechtsträger der Liegenschaft. Nach 1990 übernahm der Freistaat Thüringen das Haus als landeseigenes Gebäude und brachte dort bis 2007 eine Zweigstelle der Staatsanwaltschaft Gera unter.[52] Heute ist von der ursprünglichen Architektur des ersten Teutonenhauses wenig zu erkennen: 2008/2009 erfolgte ein kompletter Umbau zu einem Wohn- und Geschäftshaus.[53]

Wie alle anderen Verbindungen auf dem ehemaligen Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik erhielt auch die Burschenschaft Teutonia Jena nach der Wiedervereinigung weder ihr ursprüngliches Korporationshaus, noch ihr anderes Vermögen zurück. Unter anderem gab die zuständige Verwaltungsgerichtsbarkeit an, dass sich die Burschenschaften auf Grund von Druck selbst aufgelöst, jedoch Verfolgungen durch die Nationalsozialisten nicht stattgefunden hätten. Die unterschiedliche Rückerstattung in West- und Ostdeutschland nach 1945 beziehungsweise 1990 stießen auf großes Unverständnis, zumal die Richter in den Verfahren nach 1990 die individuelle Verfolgung der Studentenverbindungen während der NS-Zeit, aber auch während der DDR-Zeit völlig verkannten. Klagen vor dem EGMR beurteilten Juristen jedoch als aussichtslos. Zivilrechtlich gab und gibt es keine Möglichkeit, Korporationshäuser zurückzuerlangen. Das Thema ist bis heute unter anderem Gegenstand in Dissertationen.[50]

Vor diesem Hintergrund bezogen die Teutonen am 5. Oktober 1995 mit Unterstützung ihrer Alten Herren ein neues Verbindungshaus in Jena-West nebst Wohnheim, in dem heute auch weibliche und ausländische Studierende leben.[54][55] Die Friedrich-Schiller-Universität ist mit dem Auto in fünf oder zu Fuß in nur 15 Minuten zu erreichen.

Gegenwart

Wie andere Burschenschaften trotzte die Teutonia Jena den politischen Strömungen der vergangenen 200 Jahre. Sie überdauerte Bismarck, Hitler und Ulbricht, ohne sich dem jeweiligen System anzudienen. Ihre ursprünglichen Forderungen, unter anderem Rede- und Pressefreiheit, Gleichheit vor dem Gesetz, galten im 19. Jahrhundert als fortschrittlich. Bis heute rührt daraus ein starkes Selbstbewusstsein: Tradition ist den Jenenser Teutonen Verpflichtung.[55]

Die Verbindung steht zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und lehnt eine parteipolitische oder eine konfessionelle Linie sowie radikale Weltanschauungen strikt ab. Das betrifft ausdrücklich sowohl Rechts- als auch Linksextremismus. Jedes Mitglied ist angehalten, sich mit Politik zu beschäftigen und einen eigenen politischen Standpunkt zu entwickeln. Ziel dabei ist nicht die Vermittlung einer bestimmten Überzeugung, sondern die Förderung einer intellektuellen Auseinandersetzung mit dem politischen Geschehen in Deutschland, Europa und der Welt.[56]

Bekannte Mitglieder

  • Michael Albert (1836–1893), siebenbürgischer Schriftsteller und Dichter
  • Dietrich Allers (1910–1975), Jurist
  • Heinrich Altvater (1842–1913), Jurist und Präsident des Oberlandesgerichts Rostock
  • Franz Arndt (1848–1917), Theologe und Pfarrer
  • Bernhard Baatz (1910–1978), SS-Obersturmbannführer
  • Gustav Bellermann (1838–1918), Lehrer und Autor
  • Bruno Berlet (1825–1892), Lehrer und Reiseschriftsteller des Erzgebirges
  • Erich Berlet (1860–1936), Pädagoge und Heimatforscher
  • Gustav Julius Berlet (1834–1901), Politiker, Landrat in Hildburghausen
  • Hermann Brückner (1834–1920), Richter am Reichsgericht
  • Max Burgmann (1844–1929), Jurist und Bürgermeister von Schwerin
  • Friedrich Busch (1844–1916), Chirurg und Zahnarzt
  • Otto Büsing (1837–1916), Reichstagsabgeordneter
  • Wilhelm Casper (1902–1999), Militärverwalter
  • Bernhard Dommes (1832–1916), Politiker und Rittergutsbesitzer, Abgeordneter im Preußischen Abgeordnetenhaus
  • Gustav Drechsler (1833–1890), Agrarwissenschaftler, Hochschullehrer, Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses, Reichstagsabgeordneter
  • Otto Dresel (1824–1881), deutscher Revolutionär, US-amerikanischer Jurist, Journalist und Politiker, Mitglied des Repräsentantenhauses des Bundesstaates Ohio
  • Heinrich von Eggeling (1838–1911), Kurator der Universität Jena, Ehrenbürger von Jena
  • Rudolf Ehwald (1847–1927), Bibliothekar, Historiker und Altphilologe
  • Bernhard Erdmannsdörffer (1833–1901), Historiker
  • Otto Fischer (1861–1916), Physiologe und Mathematiker
  • Werner Fischer-Defoy (1880–1955), Arzt und Medizinalbeamter, Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes
  • Eduard Francke (1842–1917), Reichstagsabgeordneter
  • Arthur Johannes Gaitzsch (1879–1951), Bürgermeister in Taucha und Oberbürgermeister in Pirna
  • Heino Goepel (1833–1896), Mediziner
  • Stefan Gruhner (* 1984), Landesvorsitzender der Jungen Union in Thüringen, Mitglied des Thüringer Landtags
  • Oliver Grundei (* 1970), Staatssekretär in Schleswig-Holstein
  • Adolf von Heerwart (1828–1899), Politiker, Wirklicher Geheimer Staatsrat, Stellvertretender Bevollmächtigter zum Bundesrat
  • Bruno Henneberg (1830–1899), Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses und des Provinziallandtages von Schleswig-Holstein
  • Richard Hoffmann (1863–1939), Mediziner
  • Volkmar Hopf (1906–1997), Landrat, Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium und Präsident des Bundesrechnungshofes
  • Georg Ludwig von Hoppenstedt (1830–1894), Landesökonomierat
  • Alfred Hüthig (1900–1996), Verleger
  • Curt Joël (1865–1945), Reichsjustizminister
  • Max Jordan (1837–1906), Kunsthistoriker
  • Fritz Jungherr (1879–1948), Jurist und Landrat von Gera
  • Edmund Kamm (1825–1895), Landesgerichtspräsident in Mosbach und Konstanz, Mitglied der Ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung
  • Friedrich Wilhelm Kieling (1902–1953), Verwaltungsjurist und Bürgermeister von Bad Oldesloe
  • Wilhelm Kircher (1831–1901), Jurist, Bürgermeister und Reichstagsabgeordneter
  • Hartmann Kleiner (* 1942), Verbandsjurist
  • Fritz Koerner (1893–1959), Geograph und Hochschullehrer
  • Erich Kreutz (1884–1943), Politiker, Oberbürgermeister von Brandenburg an der Havel und Cottbus
  • Ernst Krüger (1867–1926), Jurist und Politiker (DVP), Abgeordneter des Landtages von Mecklenburg-Schwerin
  • Hans Krüger (1902–1971), NSDAP-Blockleiter, NSDAP-Ortsgruppenleiter, NS-Richter. Später CDU-Bundestagsabgeordneter; ab Oktober 1963 Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte. Rücktritt im Februar 1964 nach Vorwürfen, als Sonderrichter in Polen Todesurteile gefällt zu haben.
  • Rolf Lechner (* 1942), Wirtschaftsjurist, Unternehmer
  • Heinrich Lepique (1824–1902), Kameralist
  • Carl Liebe (1854–1912), Landrat im Kreis Greiz, Präsident des Greizer Landtags
  • Wilhelm Liebenam (1859–1918), Althistoriker
  • Otto Liebmann (1840–1912), Philosoph
  • Otto Lubarsch (1860–1933), Pathologe und Hochschullehrer
  • Ernst Mantius (1838–1897), Bürgermeister der Stadt Bergedorf
  • Georg Mantius (1870–1924), Mitglied und Vizepräsident der Hamburgischen Bürgerschaft
  • Ferdinand Meister (1828–1915), Klassischer Philologe und Gymnasiallehrer
  • Ewald Meltzer (1869–1940), Mediziner
  • Hans-Joachim von Merkatz (1905–1982), Politiker (DP/CDU), Bundesminister verschiedener Ministerien
  • Otto Model (1884–1964), Jurist und Autor
  • Willy Mücke (1888–1968), Admiralarzt der Kriegsmarine
  • Otto Muther (1832–1881), Coburger Landtagsabgeordneter
  • Theodor Muther (1826–1878), Rechtswissenschaftler und Historiker
  • Ernst Nonne (1826–1895), Vizepräsident des Landtags von Sachsen-Meiningen
  • Carl Oeste (1832–1898), Bürgermeister von Vacha, Landtagsabgeordneter im Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach
  • Karl Pabst (1835–1910), Politiker, Oberbürgermeister von Weimar
  • Adolph Phillips (1845–1886), Journalist und Politiker (DFP), Chefredakteur der Volkszeitung und Reichstagsabgeordneter
  • Friedrich Edmund Pilling (1830–1907), Landesgerichtspräsident und Landtagsabgeordneter
  • Karl Pilling (1863–1930), Altphilologe und Gymnasiallehrer
  • Bruno Radwitz (1895–1953), Oberbürgermeister von Naumburg
  • Alfred Richter (1890–1959), Schriftsteller
  • Fritz Rödiger (1824–1909), Publizist, Gründungsbursch
  • Wilhelm Roßmann (1832–1885), Kunsthistoriker, Prinzenerzieher und Bühnenautor
  • Kurt von Sanden (1842–1901), Rittergutsbesitzer und Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses
  • Joseph Victor von Scheffel (1826–1886), Dichter und Schriftsteller (Ehrenmitglied)
  • Rudolf Scheller (1822–1900), Unternehmer und Nahrungsmittel-/Suppenfabrikant
  • Richard Semon (1859–1918), Zoologe und Evolutionsbiologe
  • Albert Schmidt (1850–1919), Jurist und Landrat
  • Franz Schönemann (1868–1953), Bürgermeister von Helmstedt und Mitglied der Braunschweigischen Landesversammlung
  • Werner Schotte (1835–1910), Landrat in Beckum und Schleusingen
  • Richard Schroeder (1856–1908), Oberbürgermeister von Stargard
  • Johannes Martin Schupp (1883–1947), Schriftsteller
  • Karl Friedrich Schwanitz (1823–1903), Richter und Gelehrter, Landtagsabgeordneter
  • Ernst Stegmann (1870–1955), Oberbürgermeister von Apolda (1935 ausgetreten)
  • Hugo Stöckel (* 1874), Richter und Politiker, Mitglied im Landtag Reuß jüngerer Linie und dort stellvertretender Schriftführer
  • Wilhelm Thomas (1834–1897), Jurist und Politiker (DFP), Mitglied des Deutschen Reichstags
  • Richard Tuercke (1862–1930), Landrat in Rotenburg an der Fulda, Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses
  • Gustav von Tungeln (1835–1903), Gutspächter und Mitglied des Reichstags
  • Emil Venske (1847–1915), Landrat in den Kreisen Tuchel und Danziger Höhe
  • Richard Ludwig Venus (1835–1873), Jurist und Politiker, Abgeordneter im Landtag von Sachsen-Weimar-Eisenach
  • Ernst August Otto Versmann (1823–1889), Apotheker, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft
  • Oskar Vogt (1870–1959), Neurologe
  • Otto Weidner (1875–1953), Jurist und Landrat
  • Adalbert Welcker (1838–1911), Zweiter Bürgermeister von Nordhausen, Erster Bürgermeister von Weißenfels, Oberbürgermeister von Eisleben
  • Kurt Witthauer (1865–1911), Internist
  • Gustav Wittmer (1834–1917), Kunsthistoriker und Schriftsteller
  • Georg Wolfram (1858–1940), Historiker und Archivar
  • Ernst Wilhelm Wreden (1926–1997), Studentenhistoriker und Burschenschaftsfunktionär
  • Karl Zeuner (1824–1859), Lehrer und Abgeordneter im Landtag Reuß jüngerer Linie

Siehe auch

Literatur

  • Wilhelm Liebenam: Die Burschenschaft Teutonia zu Jena. 1845–1895. Jena 1895.
  • Carl Gustav Rothe: Die Gründung der Burschenschaft Teutonia in Jena. Festgabe zur Feier ihres 50jährigen Bestehens dargebracht von alten Teutonen aus den ersten drei Semestern (1845–1846). Altenburg, 1895.
  • E. Ortmann: Exkneipenlieder und Anstiche und Exstiche der Burschenschaft Teutonia zu Jena. Hansebooks, 2024 (Nachdruck der Ausgabe von 1896). ISBN 9783348097765
  • Teutonia Jena (Verfasser): Burschenschaft Teutonia zu Jena. Verfassung, Geschichte und Mitglieder-Verzeichnis. Universitäts-Buchdruckerei, Jena 1912.
  • Willy Nolte: Burschenschaft Teutonia Jena. In: Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Verlag der Deutschen Burschenschaft Berlin 1934, S. 1056–1057.
  • Burschenschaft Teutonia Jena (Hrsg.): 150 Jahre Burschenschaft Teutonia zu Jena in Berlin 1815–1965. Berlin, 1965.

Einzelnachweise

  1. E. H. Eberhard: Handbuch des studentischen Verbindungswesens. Leipzig, 1924/25, S. 71.
  2. Meyers Konversationslexikon. 5. Auflage, Leipzig 1896, Beilage zum Artikel Studentenverbindungen.
  3. Hans-Georg Balder: Die deutschen Burschenschaften. Ihre Darstellung in Einzelchroniken. WJK-Verlag, 2005, S. 231.
  4. J. Vollmann: Burschicoses Wörterbuch. Zweiter Theil. Druck und Verlag Rudolf Unteregger, 1846, S. 404.
  5. a b c Andreas Bohne: Studenten und Alte Herren im kolonialen Rausch. Burschenschaften und Kolonialismus vom Vormärz bis zur Gegenwart. Transcript Verlag, 2024, S. 88–90, 186.
  6. a b c Verein zur Abwehr des Antisemitismus (Hrsg.): Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus. Band 14. F. Sommer Buchdruckerei und Verlag, Berlin, 1904, S. 196–197.
  7. a b Gustav Heinrich Schneider: Die Burschenschaft Germania zu Jena. Costenoble, 1897, S. 494, 548.
  8. Franz Egon Rode: Die Universitätsburschenschaften im Kaiserreich. In: Christian Oppermann (Hrsg.): Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einheitsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert, Bd. 23, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2021, ISBN 978-3-8253-4727-7, S. 343.
  9. Deutsches Volksblatt vom 6. April 1913: Aus der Frühzeit des Wiener akademischen Vereinswesens…, S. 6–7. ANNO, abgerufen am 3. Dezember 2025.
  10. Allgemeine Illustrirte Zeitung vom 15. Oktober 1865: Ein Studentenauszug nach Ziegenhain. Holzstich, Titelseite und S. 19. Google Books, abgerufen am 1. Dezember 2025.
  11. Holzstich von Villers ZVAB, abgerufen am 3. Dezember 2025.
  12. Die Gartenlaube. Nr. 36/1858. Das Jubelfest in Jena. S. 513. Wikisource, abgerufen am 3. Dezember 2025.
  13. Das Vaterland vom 25. August 1895: Flegelei oder Religionsverspottung? S. 5. ANNO, abgerufen am 3. Dezember 2025.
  14. Hugo Böttger (Hrsg.): Jahrbuch der Deutschen Burschenschaft 1904. Carl Heymanns Verlag Berlin, 1904, S. 114. Google Books, abgerufen am 3. Dezember 2025.
  15. E Abt. II Universitätsamt Jena – Studentisches Vereinswesen und Studentenverbindungen Archivportal Thüringen, abgerufen am 3. Dezember 2025.
  16. Wiener Zeitung vom 15. September 1906: Die deutsche Burschenschaft S. 5. ANNO, abgerufen am 3. Dezember 2025.
  17. a b Peter Friedrich Haberkorn, Ingo Frhr. von Stillfried und Rattonitz, Joachim Baumeister (Hrsg.): Das SV-Handbuch. Sondershäuser Verband Akademisch-Musikalischer Verbindungen (gegründet 1867). München 1988, S. 10f.
  18. Ostdeutsche Rundschau vom 26. November 1915: Die Kriegsbeteiligung der Deutschen Burschenschaften, S. 3. ANNO, abgerufen am 1. Dezember 2025.
  19. Ostdeutsche Rundschau vom 24. November 1916: Die Toten der reichsdeutschen Burschenschaften im Weltkriege, S. 6. ANNO, abgerufen am 1. Dezember 2025.
  20. Alexandra Wernerowna Rebelein: Studentisches Leben in der Weimarer Republik. GRIN Verlag, 2002, S. 8.
  21. Jürgen Schwarz: Studenten in der Weimarer Republik. Duncker & Humblot, 1971, S. 70.
  22. Friedhelm Golücke: Studentenwörterbuch. Styria, 1987, S. 499.
  23. Wolfgang Krabbe: Die gescheiterte Zukunft der Ersten Republik. Jugendorganisationen bürgerlicher Parteien im Weimarer Staat (1918–1933). Springer-Verlag, 2013, S. 312.
  24. Ulrich Alemann, Gertrude Cepl-Kaufmann, Hans Hecker, Bernd Witte: Intellektuelle und Sozialdemokratie. Leske + Budrich, 2000, S. 80.
  25. Sonja Kuhn: Die Deutsche Burschenschaft – eine Gruppierung im Spannungsfeld zwischen Traditionsformalismus und Traditionsstiftung. Eine Analyse für den Zeitraum von 1950–1999. Diplomarbeit im Studiengang Pädagogik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Ernst Steiniger Druck- und Verlagsanstalt, 2000, S. 65.
  26. Teutonenzeitung. Zeitung der Burschenschaft Teutonia zu Jena. Booklooker, abgerufen am 3. Dezember 2024.
  27. Das Reichsstudentenwerk in der NS-Diktatur, hier S. 15. Studierendenwerke, abgerufen am 10. Dezember 2025.
  28. Harald Lönnecker: Die Versammlung der „besseren Nationalsozialisten“? − Der Völkische Waffenring (VWR) zwischen Antisemitismus und korporativem Elitarismus. (PDF; 267 kB) Frankfurt am Main, 2003. S. 23.
  29. Paul Wentzcke (Hrsg.): Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einheitsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert. Band 1, Heidelberg 1957, S. 219.
  30. Ulli Kulke: Erwin Wickert. Abenteurer zwischen den Welten. Ein Leben als Diplomat und Schriftsteller. Langen Mueller Herbig, 2022, S. 181.
  31. Mike Bruhn, Heike Böttner: Die Jenaer Studenten unter nationalsozialistischer Herrschaft 1933-1945. Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, 2001, S. 187.
  32. Universitätsamt – Studentisches Vereinswesen und Studentenverbindungen (Disziplinaruntersuchungen 2262/ff, Datierung: 1935–1936) Archivportal Thüringen, abgerufen am 10. Dezember 2025.
  33. Bernhard Grün: Zwischen Fronteinsatz und Freiheitsklang - Studententum und Kameradschaftswesen im Nationalsozialismus. In: Historia academica – Schriftenreihe der Studentengeschichtlichen Vereinigung des Coburger Convents, Band 57, Würzburg 2019, S. 69.
  34. a b c Die Geschichte der Teutonia Homepage Teutonia Jena, abgerufen am 11. Dezember 2025.
  35. Heinrich Kanz: Bundesrepublikanische Bildungsgeschichte, 1949–89. Quellen und Dokumente. P. Lang, 1989, S. 652 f.
  36. Adressbuch-Gesellschaft Berlin (Hrsg.): Stadtadressbuch für West-Berlin. 1949–1970. Band 2. Adressbuch-Gesellschaft Berlin, 1977, S. 44.
  37. Schmidt-Römhild (Hrsg.): Gewußt wo. Branchenadreßbuch Berlin 1985/1986. Schmidt-Römhild, 1985, S. 54.
  38. a b lngo Bach, Hannah Lund, Jens Schley (leitende Redakteure): "Uns liegt das Vaterland am Herzen" Gespräch mit einem Aktiven der Burschenschaft "Teutonia" Jena (von 1949 - 1992 im Westberliner "Exil"). in: Studentenrat der Humboldt-Universität (Hrsg.): UnAufgefordert. Die Studentenzeitung der Berliner Humboldt-Uni., Nr. 41, 25. November 1992, S. 7–8. (PDF)
  39. Teutonia Burschenschaft zu Jena und Berlin, Vase und Teller dofine.modelight.de, abgerufen am 12. Dezember 2025.
  40. Teutonia Burschenschaft zu Jena und Berlin, Vase und Teller kleinanzeigen.de, abgerufen am 12. Dezember 2025.
  41. lngo Bach, Hannah Lund, Jens Schley (leitende Redakteure): Zwischen Rebellion und Männerfreundschaft. in: Studentenrat der Humboldt-Universität (Hrsg.): UnAufgefordert. Studentenzeitung der Berliner Humboldt-Uni. Studentenrat der Humboldt-Universität, Nr. 41, 25. November 1992, S. 6.
  42. a b c d Ein Bund an sechs Hochschulen Gemeinsame Homepage Süddeutsches Kartell, abgerufen am 12. Dezember 2025.
  43. Paul Wentzcke (Hrsg.): Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einheitsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert. Band 1, Heidelberg 1957, S. 219.
  44. Tübinger Bürger- und Verkehrsverein (Hrsg.): Tübinger Blätter. Bände 50–56. Verlag Bürger- und Verkehrsverein Tübingen e.V., 1969, S. 20.
  45. Sonja Kuhn: Die Deutsche Burschenschaft. Eine Gruppierung im Spannungsfeld zwischen Traditionsformalismus und Traditionsstiftung – eine Analyse für den Zeitraum von 1950 bis 1999. Burschenschaft Hilaritas Stuttgart 2002, S. 175f.
  46. Burschenschaft aus Jena kritisiert Burschenschafts-Treffen Ostthüringer Zeitung vom 30. Mai 2012.
  47. a b c Das Haus der Burschenschaft „Teutonia“ zu Jena lokalgeschichte.de, abgerufen am 29. November 2025.
  48. Jena. Teutonenhaus Museumsverband Thüringen e.V., abgerufen am 4. Dezember 2025.
  49. Gustav Paul: Die räumlichen und rassischen Gestaltungskräfte der Großdeutschen Geschichte. J. F. Lehmanns Verlag München, 1938, S. 522.
  50. a b c Michael Feistl: Eigentumsverhältnisse an Corpshäusern…Eine rechtshistorische Untersuchung. Dissertation, Universität Regensburg, 2010. Museumsverband Thüringen e.V., abgerufen am 4. Dezember 2025.
  51. Albert Vinzens: Renate Riemeck:. Historikerin, Pädagogin, Pazifistin (1920–2003). Wallstein Verlag, 2023, S. 80.
  52. Freistaat Thüringen (Hrsg.): Landeshaushaltsplan 2000. Einzelplan 05. Thüringer Justizministerium. Thüringer Landtag, 2000, S. 51.
  53. Referenzobjekt Löbdergraben 30, Jena (ehemalige Staatsanwaltschaft) Jena-Immobilien, abgerufen am 30. November 2025.
  54. Akrützel vom 1. November 2018, S. 10–11: Teutonia: Der bunte Haufen Akrützel, abgerufen am 6. Dezember 2025.
  55. a b Alexander Cierpka: Der Fuchs dient dem Burschen . In: Neues Deutschland, Feuilleton (Reportage, Burschenschaft Teutonia Jena), 3. Juli 2004.
  56. Wichtige Fragen zur Verbindung Homepage Teutonia Jena, abgerufen am 7. Dezember 2025.