Bucksch (Album)

Bucksch
Livealbum von Theo Jörgensmann

Veröffent-
lichung

2014

Aufnahme

20112012

Label(s) Konnex Records

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz, Neue Improvisationsmusik

Titel (Anzahl)

8

Länge

39:13

Besetzung

Produktion

Manfred Schiek, Theo Jörgensmann

Aufnahmeort(e)

Sound Salon Berger, Berlin; Lüneburg

Chronologie
Theo Jörgensmann, Albrecht Maurer: Melencolia
(2011)
Bucksch Krzysztof Dys, Theo Jörgensmann, Michael Marcus: Elements in Candor
(2016)

Bucksch ist ein Musikalbum von Theo Jörgensmann. Die 2011/12 entstandenen Aufnahmen erschienen 2014 auf Konnex Records. Es enthält überwiegend Solowerke Jörgensmanns auf seiner Tief-G-Klarinette.

Hintergrund

Die Solostücke entstanden im Sound Salon Berger, Berlin, in dem Jörgensmann am 2. Februar 2012 als Solist auftrat. Das Theo Jörgensmann Freedom Trio mit Christian Ramond (Bass) und Hagen Stüdemann (Gitarre) spielte am 27. August 2011 „Interweave Thoughts“ live in Lüneburg. Ramond war seit 1996 Mitglied im Theo Jörgensmann Quartett; Hagen Stüdemann hatte seit 2007 (Burn Free) mit Jörgensnann eine Reihe von Alben eingespielt.

Titelliste

  • Theo Jörgensmann: Bucksch (Konnex Records KCD 5303)[1]
  1. Like a Burdock 4:52
  2. Calm Down 4:06
  3. Urban Voices 3:02
  4. Lonesome Yellow Bird 2:34
  5. Inside A Plastic Bag 3:10
  6. Interweave Thoughts (Christian Ramond, Hagen Stüdemann, Theo Jörgensmann) 14:08
  7. Strange Colours 4:16
  8. Before the End 3:05

Wenn nicht anders vermerkt, stammen die Kompositionen von Theo Jörgensmann.

Rezeption

Nach Ansicht von Glenn Astarita, der das Album in All About Jazz rezensierte, würde dieses musikalische Porträt die Andeutung einer dynamischen Gedankenverflechtung widerspiegeln, die durch eine komplementäre Perspektive seiner Mitstreiter, des Akustikgitarristen Hagen Studemann und des Bassisten Christian Ramond, komplementiert werde. Es handele sich zwar um ein frei gestaltetes Werk, doch Ramonds ausschweifende Arco-Linien vermittelten ein schwungvolles und gewundenes Fundament für die Solisten. Er diene im Wesentlichen als Dreh- und Angelpunkt für die sich ausdehnenden und zusammenziehenden Artikulationen von Jorgensmann und Ramond. Und die geschlossenen Obertöne des Gitarristen erzeugten einen farbintensiven Effekt, während Jorgensmann die Tonhöhe variiere und melodische Intervalle in das Gesamtschema einfüge. Hier füge sich das Trio in ein oszillierendes und asymmetrisches Klima ein, das eine lebendig angedeutete Begegnung der Geister vermittele. Das Gruppenformat biete einen Kontrast zu den swingenden, federnden und manchmal unkonventionellen Soloeinlagen des Leaders, die über das Album verteilt sind.[2]

Einzelnachweise

  1. Theo Jörgensmann: Bucksch. In: Discogs. Abgerufen am 14. Oktober 2025 (englisch).
  2. Glenn Astarita: Theo Jorgensmann: Bucksch. In: All About Jazz. 23. Februar 2014, abgerufen am 11. Oktober 2025 (englisch).