Brandkatastrophe von Crans-Montana

Brandkatastrophe von Crans-Montana
Ursache Tischfeuerwerk
Ort Crans-Montana (Kanton Wallis),
Schweiz Schweiz
Datum 1. Januar 2026
Uhrzeit 01:26 Uhr MEZ[1]
Todesopfer 40
Verletzte 116

Die Brandkatastrophe von Crans-Montana (französisch [kʁɑ̃ mɔ̃taˈna) ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 1. Januar 2026 in der Bar Le Constellation im Zentrum des Schweizer Wintersportortes Crans-Montana (Kanton Wallis).

Ersten Ermittlungen zufolge hatten an Champagnerflaschen angebrachte Sprühfontänen die brennbare Deckenverkleidung der Bar an einer Stelle in Brand gesetzt. Innerhalb kurzer Zeit stand die gesamte Decke in Flammen. Durch einen anschliessenden Flashover wurde der Brand nach der Entstehungsphase schlagartig zu einem Vollbrand. Inwieweit die kantonalen Brandschutzvorgaben eingehalten wurden und ob die Gemeinde ihrer Verantwortung zur Kontrolle dieser nachgekommen ist, ist Gegenstand behördlicher Untersuchungen.

Die Zahl der Opfer beläuft sich auf 40 Tote und 116 meist Schwerverletzte. Es handelt sich grösstenteils um Jugendliche und junge Erwachsene.

Brandursache und Hergang

In der Bar Le Constellation, die sich in einem Gebäude an der Rue Centrale in Crans-sur-Sierre, einem Ortsteil von Crans-Montana, befindet, brach in der Silvesternacht um 01:26 Uhr im Untergeschoss des Lokals ein Feuer aus.

Nach Angaben der Walliser Generalstaatsanwältin Béatrice Pilloud[4] vom 2. Januar 2026 deutet die Auswertung von Zeugenaussagen und Videoaufzeichnungen aus der Bar darauf hin, dass an Champagnerflaschen befestigte Sprühfontänen als Zündquelle fungierten. Durch mangelnden Sicherheitsabstand zur Raumdecke geriet die aus brennbarem Schaumstoff gefertigte Deckenverkleidung an einer Stelle in Brand. Zeugen berichteten, dass innerhalb weniger Sekunden die gesamte Decke in Flammen stand. Anschliessend soll ein Flashover aufgetreten sein. Sobald ein bestimmtes Verhältnis vom Gemisch aus Raumluft und den Gasen, die durch Pyrolyse im Raum freigesetzt wurden, erreicht ist, zündet das Gemisch bei Erreichen der Zündtemperatur schlagartig durch. Dabei gerät alles Brennbare im gesamten Raum gleichzeitig in Brand – ohne direkten Flammenkontakt.[5][6][7]

Opfer

Mitteilungen über Opfer

Am Abend des 1. Januar 2026 teilte der Walliser Staatsrat mit, es seien rund 40 Menschen ums Leben gekommen und 115 verletzt worden, die meisten davon schwer.[8] 34 der 40 Todesopfer der Brandkatastrophe wurden am Fuss der Treppe vom Unter- zum Obergeschoss gefunden.[9]

Der italienische Aussenminister Antonio Tajani teilte am Nachmittag nach dem Unglück mit, es seien zwischen 12 und 15 italienische Staatsangehörige unter den Verletzten, etwa ebenso viele würden noch vermisst.[10] Er reiste am 2. Januar 2026 nach Crans-Montana.[11] Das französische Aussenministerium teilte am Abend des 1. Januars 2026 mit, neun Franzosen seien verletzt worden und acht weitere würden vermisst.[10] Auf der Website von Crans-Montana wurde die Bar «Le Constellation» mit einer Kapazität von 300 Personen beworben. Wie viele Menschen zum Unglückszeitpunkt tatsächlich in der Bar waren, ist Gegenstand der Ermittlungen.[12]

Am 2. Januar 2026 teilte Stéphane Ganzer (FDP), Walliser Staatsrat und Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport, mit, dass sich 80 bis 100 Verletzte in kritischem Zustand befänden.[13] In einem Lagebericht des Staatsrats vom 2. Januar 2026 wurde von 40 Toten und 119 meist schwerverletzten Personen berichtet.[11] 18 Länder haben spezialisierte Behandlungskapazitäten bereitgestellt.[14] Gemäss dem Walliser Polizeikommandanten Frédéric Gisler kamen von den verletzten Personen 71 Personen aus der Schweiz, 14 aus Frankreich, 11 aus Italien, vier aus Serbien sowie je eine aus Belgien, Bosnien und Herzegowina, Luxemburg, Polen und Portugal. Die Nationalität von 14 verletzten Personen war zu diesem Zeitpunkt unbekannt.[15]

Mehrere Mitglieder eines Fussballklubs aus Lutry (Kanton Waadt) im Alter von 16 bis 18 Jahren wurden schwer verletzt,[16] sieben kamen ums Leben.[17]

Am 5. Januar 2026 wurden alle Verletzten als identifiziert erklärt und die Verletztenanzahl auf 116 korrigiert, da anfänglich drei Personen in der Notaufnahme fälschlicherweise dem Ereignis zugerechnet worden waren. 83 Personen waren zu diesem Zeitpunkt noch hospitalisiert.[18]

Herkunftsländer der Opfer
Staats­ange­hörig­keit Tote[19] Ver­letzte[18]
Schweiz Schweiz 021 0069[Anm. 1]
Frankreich Frankreich 009[Anm. 2] 0023[Anm. 3]
Italien Italien 006[Anm. 4] 0011[Anm. 5]
Belgien Belgien 001 0001
Portugal Portugal 001 0001
Rumänien Rumänien 001
Turkei Türkei 001
Serbien Serbien 0004
Polen Polen 0002
Australien Australien 0001
Bosnien und Herzegowina Bosnien-Herzegowina 0001
Luxemburg Luxemburg 0001
Kongo Republik Republik Kongo 0001
Tschechien Tschechien 0001
Insgesamt 040[19] 0116[18]
  1. darunter ein Schweizer mit belgischer Staatsangehörigkeit
  2. darunter eine Französin mit Schweizer Bürgerrecht und
    eine Person mit dreifacher Staatsbürgerschaft (Frankreich,
    Israel, Vereinigtes Königreich)
  3. darunter je ein Franzose mit italienischer und
    mit finnischer Staatsbürgerschaft
  4. darunter ein Italiener mit emiratischer Staatsbürgerschaft
  5. darunter ein Italiener mit philippinischer Staatsbürgerschaft

Massnahmen zur sicheren Identifikation

Laut dem Leiter des Disaster Victim Identification Schweiz, Christian Brenzikofer, wurde eine Leichensammelstelle eingerichtet, in der die Abnahme der DNA-Proben, Fingerabdrücke und des Zahnstatus der Opfer erfolge. Parallel dazu wurde versucht, von den Angehörigen Ante-mortem-Daten zu erhalten, also Informationen über die Vermissten vor ihrem Tod. Diese beiden Datensätze wurden abgeglichen.[20]

Todesopfer

Todesopfer (nach Alter)
Alter Tote
14 Jahre 02
15 Jahre 06
16 Jahre 10
17 Jahre 04
18 Jahre 05
20 Jahre 02
21 Jahre 02
22 Jahre 02
23 Jahre 01
24 Jahre 02
26 Jahre 01
31 Jahre 01
33 Jahre 01
39 Jahre 01
Gesamt 40

Die ersten acht identifizierten Todesopfer, vier Schweizerinnen im Alter von 16, 21, 22 und 24 Jahren sowie vier Schweizer im Alter von 16, 18 und 21 Jahren, wurden am 3. Januar 2026 ihren Familien übergeben.[21][22] Weitere identifizierte Todesopfer waren ein 16-jähriger italienischer Nachwuchsgolfer,[23] sowie eine 24-jährige Französin, die in der vergangenen Saison als Saisonarbeiterin in Crans-Montana gearbeitet hatte.[24]

Am Morgen des 4. Januar wurde die Identifikation von drei weiteren Todesopfern bekanntgegeben. Alle drei kamen aus Italien. Dabei handelt es sich um zwei 16-Jährige aus Bologna beziehungsweise Mailand und einen 17-Jährigen aus Genua.[25]

Weitere Todesopfer wurden bis zum Morgen des 4. Januar 2026 identifiziert, und zwar vier Schweizerinnen, davon eine im Alter von 14, zwei im Alter von 15 Jahren und eine im Alter von 18 Jahren, sechs männliche Schweizer im Alter von 17, 18, 20, 31 Jahren und zweimal 16 Jahren sowie ein italienisch-emiratischer Staatsangehöriger im Alter von 16 Jahren, ein Rumäne im Alter von 18 Jahren, ein Franzose im Alter von 39 Jahren sowie ein Türke im Alter von 18 Jahren.[26]

Am Abend des 4. Januars meldete die Kantonspolizei Wallis, dass die 16 letzten Todesopfer identifiziert wurden,[27] und gab deren Identität bekannt. Es handelt sich um zwei 15-jährige Schweizerinnen, eine 22-jährige Schweizerin, eine 24-jährige schweizerisch-französische Doppelbürgerin, zwei Französinnen im Alter von 26 und 33 Jahren, vier Franzosen im Alter von 14, 17, 20 und 23 Jahren, zwei Italienerinnen im Alter von 15 und 16 Jahren, einen Italiener im Alter von 16 Jahren, eine 22-jährige Portugiesin, eine 17-jährige Belgierin sowie eine 15-jährige Dreifachstaatsbürgerin (Frankreich/Israel/Vereinigtes Königreich).[28]

Dass sich unter den Todesopfern auch acht unter 16-Jährige befanden, die sich nach kantonalem Jugendschutzrecht ohne Begleitung nach 22 Uhr in der Bar nicht mehr hätten aufhalten dürfen, wurde in der Presse mit besonderer Aufmerksamkeit thematisiert.[29]

Rettungsmassnahmen

Die Schweiz hatte zum Zeitpunkt des Unglücks drei spezialisierte Spitäler, die zusammen zwanzig Patienten mit schweren Verbrennungen betreuen konnten: Im Universitätsspital Zürich, im Universitätsspital Lausanne, und im Kinderspital Zürich. Da Verbrennungsmedizin personalintensiv ist und erfahrene Spezialisten benötigt, kann nur eine relativ kleine Kapazität bereitgehalten werden.[30]

Aufgrund der hohen Anzahl Brandverletzter waren 42 Krankenwagen aus mehreren Kantonen, acht Hubschrauber der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) sowie fünf der Walliser Luftrettungsorganisationen Air-Glaciers und Air Zermatt im Einsatz, um die Verletzten in einer ersten Phase in die Spitäler von Sitten, Visp, Siders, Martigny (allesamt Spital Wallis), Rennaz (HRC), Lausanne (CHUV), Genf (HUG), Zürich (Universitätsspital und Kinderspital), Bern, Freiburg (HFR) und Basel (Universitätsspital) zu bringen.

In einer zweiten Phase wurden zahlreiche Verletzte ins Ausland, nach Aachen (Universitätsklinikum), Köln (Krankenhaus Merheim),[31] Stuttgart (Marienhospital), Tübingen (BG Klinik),[32] Ludwigshafen (BG Klinik),[33] Halle (Saale) (BG Klinikum Bergmannstrost),[34] Berlin (Unfallkrankenhaus),[35] Hannover (MHH),[36] Nürnberg (Klinikum),[37] Lyon,[38] Paris, Metz[39] und Mailand (Niguarda)[40] gebracht. Es ist oder war geplant, weitere Verletzte nach Wien und Graz[41] sowie nach Belgien (Brüssel)[42] und Polen[43] zu transportieren.[42] Weitere Überführungen erfolgten nach Nantes und Luxemburg.[44] Ungünstiges Wetter behinderte und verzögerte teilweise die Verlegungen.[39]

Unterstützung erfolgte durch Rettungshubschrauber der Guardia di Finanza und Zivilschutzangehörige aus Italien sowie durch die drei Bombardier-Challenger-650-Ambulanzflugzeuge der Rega.[45] Frankreich bot der Schweiz an, bis zu 19 Verletzte aufzunehmen, darunter vier minderjährige Patienten.[10] Patienten wurden mit einer Alenia C-27J Spartan der rumänischen Luftwaffe in Krankenhäuser in Paris und Lyon transportiert.[46][47] Am 2. Januar entsandte das französische Verteidigungsministerium drei Fachärzte und eine Krankenschwester zur Vorbereitung der Verlegung Verletzter.[48] Weiter kamen italienische Ärzteteams als Unterstützung in Schweizer Spitälern zum Einsatz.[49]

Über den EU-Zivilschutz-Mechanismus wurden am 2. und 3. Januar 35 Verbrennungsopfer in Spezialkliniken im Ausland geflogen (Frankreich 15, Belgien 7, Deutschland 7, Italien 6).[50]

In der Brandnacht waren über 150 medizinische Rettungskräfte im Einsatz, welche die Opfer versorgten und in die verschiedenen Spitäler brachten.[51] Im Einsatz standen ferner 70 Feuerwehrleute und 90 Polizeikräfte.

Passanten versuchten, Verletzte nach draussen zu ziehen.[52] Ein Anwohner zog nach eigenem Bericht zahlreiche Menschen aus dem Haupteingang und öffnete zusammen mit einem Passanten eine blockierte oder verschlossene Ausgangstür, hinter der Menschen eingesperrt waren.[52][53][54][55]

Am 11. Januar gab der Walliser Staatsrat Mathias Reynard bekannt, dass sich noch 80 Patienten im In- und Ausland in Spitalpflege befanden.[56] Die Behandlung von Patienten mit sehr schweren Verbrennungen kann Monate dauern, gefolgt von einer langen Rehabilitationsphase. Die Genesung könnte bei einigen Opfern Jahre dauern.[57]

Reaktionen

Schweiz

Der Walliser Staatsrat rief am 1. Januar 2026 die «besondere Lage» für den Kanton aus, damit die Ressourcen des Bevölkerungsschutzes einfacher eingesetzt werden können.[58] Staatsratspräsident Mathias Reynard (SP) sprach den Opfern und den Angehörigen sein Beileid aus und lobte die Rettungskräfte und die Solidarität aller Beteiligten. Bundespräsident Guy Parmelin (SVP) verschob seine Neujahrsansprache[59] und schrieb, was ein Moment der Freude sein sollte, habe sich in der Nacht in Crans-Montana in eine Trauer verwandelt, die die ganze Schweiz und das Ausland betreffe.[60]

Die Fahnen auf den Gebäuden des Bundes wurden auf halbmast gesetzt.[61][62] Ebenso beschloss der Waadtländer Staatsrat, die Regierung des Kantons Waadt, die Fahnen an kantonalen Gebäuden auf halbmast zu setzen, und forderte die waadtländischen Gemeinden auf, sich dieser Massnahme in den kommenden fünf Tagen anzuschliessen.[63] Die Trauerbeflaggung übernahm auch der europäische UNO-Sitz in Genf für den nationalen Trauertag am 9. Januar.[64]

Die Orte Luzern, Ascona und Gstaad sagten ihr geplantes Neujahrsfeuerwerk aufgrund der Brandkatastrophe ab.[65][66][67]

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) verschob am 2. Januar 2026 die für den 4. Januar 2026 geplante Gala zur Verleihung der Sports Awards 2025 aus Respekt gegenüber den Opfern auf den 29. März 2026.[68][69] Der Schweizerische Fussballverband und die Swiss Football League haben gemeinsam entschieden, die am 12. Januar 2026 geplante Swiss Football Night in Bern abzusagen. Ob sie zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird, ist unbekannt.[70]

Am 2. Januar 2026 veröffentlichte die Bundeskanzlei den auf Französisch verfassten Text einer Ansprache von Bundespräsident Guy Parmelin vom Vortag anlässlich der Brandkatastrophe.[71]

Am 9. Januar 2026 fand in der Schweiz ein landesweiter Trauertag statt. Um 14:00 Uhr läuteten die Kirchenglocken der Schweiz, auch eine Schweigeminute wurde durchgeführt.[72] An diesem Tag fand in Martigny eine offizielle Gedenkzeremonie statt.[73] Als ausländische Staatsgäste nahmen neben anderen der französische Staatspräsident Emmanuel Macron, der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella,[74] der belgische Premierminister Bart De Wever, der vormalige Grossherzog von Luxemburg, Henri, sowie die EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola und die EU-Kommissarin Hadja Lahbib teil.[75]

International

Weitere Reaktionen folgten von ausländischen Staatsoberhäuptern und Regierungschefs, so von Papst Leo XIV., Emmanuel Macron, König Charles III., dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier,[76] der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen. Auch der Internationale Skiverband (FIS) und die Organisatoren des Weltcups Crans-Montana bekundeten ihr Mitgefühl.[77] Der israelische Staatspräsident Isaak Herzog rief den Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin an und bot den Schweizer Behörden jegliche israelische Unterstützung an.[78]

Aufarbeitung und Folgen

Am Abend des 2. Januars 2026 eröffnete die Walliser Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Jessica und Jacques Moretti (französische Staatsangehörige), die beiden Betreiber der Bar, wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung, fahrlässigen Körperverletzung sowie fahrlässigen Verursachung einer Feuersbrunst.[79][80] In Massenmedien stellten Brandschutzexperten infrage, ob die Bar genügend Notausgänge hatte und ob das Material, das unter der Decke wahrscheinlich zur Schalldämmung installiert war, gesetzeskonform war.[81]

Eine erste staatsanwaltschaftliche Einvernahme wurde auf den 9. Januar in Sitten angesetzt. Wegen Fluchtgefahr wurde Jacques Moretti danach in Untersuchungshaft genommen.[82] Er war in Frankreich aufgrund einer Vorstrafe mit einem Verbot zum Führen eines Betriebs belegt worden.[83] Seine Ehefrau blieb in Freiheit,[84] am 13. Januar wurden jedoch verschiedene gerichtliche Auflagen erhoben. So darf sie die Schweiz nicht verlassen, muss ihre Ausweispapiere abgeben, täglich bei einer Polizeidienststelle erscheinen und eine Kaution hinterlegen.[85] Bereits am 7. Januar hatte Alain Macaluso, Leiter des Zentrums für Strafrecht an der Universität Lausanne,[86] kritisiert, dass die Ermittlungsbehörden bis dahin weder die beiden Barbetreiber zur Beweissicherung und Verhinderung von Kollusion in Gewahrsam genommen noch Durchsuchungen der Geschäftsräume und Privatwohnung der Betreiber oder bei der Gemeindeverwaltung durchgeführt hatten.[87]

Im Januar 2026 wurden Teile eines im Dezember 2025 eingereichten öffentlichen Baugesuches publik.[88] Aus diesem gehen Baupläne hervor, die den Zustand seit 2015 dokumentieren. Die Türen des oberen Stockwerkes waren zum Unglückszeitpunkt jeweils 150 Zentimeter breit, und deren Türflügel – obwohl sie als Fluchtwege geplant waren – gingen nach innen auf. Berichten zufolge wurde beim Umbau 2015 unter anderem die Treppe zur unterirdischen Bar verengt und die schalldämmende Decke eingebaut.[89] Das Baugesuch vom Dezember 2025 sowie ein weiteres öffentliches Baugesuch aus 2015 bezogen sich nur auf die Terrasse, nicht auf Umbauten im Gebäudeinneren.[88] Hierfür wurde eine nicht-öffentliche Baumeldung eingereicht, auf die die Gemeinde nicht reagierte. Ob für die tatsächlich erfolgten Umbauten eine nicht-öffentliche Baumeldung ausreichend war und ob die Gemeinde hierbei ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen ist, ist Gegenstand behördlicher Untersuchungen.[9]

Medienberichten zufolge sind bereits in der Silvesternacht 2019/2020 Sprühfontänen an Flaschen angebracht worden. Dabei sei den Mitarbeitenden der Bar die Gefahr, dass diese die Schaumstoffdecke entzünden könnten, bekannt gewesen. Entsprechende Warnungen an die Betreiber im Jahr 2015 seien jedoch ignoriert worden. Auch sei die im Untergeschoss vorhandene Fluchttür in der Vergangenheit verschlossen gewesen.[90]

Mehrere Lokalbesitzer in Crans-Montana erhoben Vorwürfe gegen die Behörden: So sei die Gemeinde ihrer Verantwortung zur Kontrolle der lokalen Brandschutzbestimmungen nicht nachgekommen,[91] bezüglich der Kontrollen herrschten «mafiöse Zustände».[92] Der Betreiber erklärte am 5. Januar, der Betrieb sei in den vergangenen zehn Jahren dreimal kontrolliert worden, wobei «alles vorschriftsmässig abgelaufen» sei.[93] Am 6. Januar räumte der Gemeindepräsident von Crans-Montana, Nicolas Féraud (FDP), ein, dass die Bar zuletzt sechs Jahre zuvor bezüglich Brandschutz kontrolliert worden war; Kontrollen hätten jedoch jährlich stattfinden müssen. Féraud erklärte, dass nun ein externes Büro sämtliche öffentlichen Betriebe auf Sicherheitsmängel kontrollieren und die Verwendung von Pyrotechnik in Gebäuden verboten werde.[94] Dieses Verbot wurde später auf das gesamte Kanton Wallis ausgeweitet.[95]

Wenige Tage nach dem Brand stellte ein unbeteiligter Jurist Strafanzeige gegen Amtsträger der Gemeinde wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger schwerer Körperverletzung und fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst. Laut Anzeige gebe es Hinweise, dass Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten oder nicht durchgesetzt wurden. Zu den im Raum stehenden Pflichtverletzungen zählen unzureichende oder seltene Brandschutzkontrollen, die mutmassliche Duldung von Pyrotechnik im Innenraum ohne Genehmigung, die Verwendung ungeeigneter, hochentzündlicher Baumaterialien sowie fehlende oder blockierte Fluchtwege.[96] Ein Genfer Rechtsanwalt vertritt über 20 Familien der Opfer und bereitet eine Staatshaftungsklage gegen die Gemeinde Crans-Montana vor.[97]

Das interkantonale Projekt «BSV 2026» (Abkürzung für «Brandschutzvorschriften»), das eine Überarbeitung und Liberalisierung der Brandschutzvorschriften in der Schweiz vorsah, wurde am 5. Januar 2026 vor dem Hintergrund der Brandkatastrophe vorerst gestoppt.[98][99]

Am 6. Januar 2026 nahm der Schweizer Presserat zur Berichterstattung über die Katastrophe Stellung. In seiner Stellungnahme betonte er, dass die Opfer und ihre Angehörigen keine Personen des öffentlichen Interesses seien und ihre Privatsphäre zu respektieren sei. Namen, Bilder oder detaillierte Einblicke in das private Umfeld dürften ohne ausdrückliche Zustimmung nicht veröffentlicht werden. Sensationalistische Darstellungen, die das Leid der Betroffenen instrumentalisieren oder sie zu Objekten der Berichterstattung machen, seien unzulässig. Der Presserat verwies zudem auf frühere Leitentscheide, insbesondere aus dem Jahr 2012 nach dem tödlichen Busunfall im Sierre-Tunnel, wonach eine systematische Durchleuchtung des privaten Umfelds von Unfallopfern unverhältnismässig sei und Einwilligungen von Angehörigen – insbesondere in Schocksituationen – nicht leichthin angenommen werden dürften.[100][101]

Am 14. Januar 2026 gab der Kanton Wallis bekannt, dass Opfer und Hinterbliebene eine finanzielle Soforthilfe in der Höhe von 10'000 Franken erhalten werden. Zudem wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Ein Hinterbliebenen-Anwalt gab den Start einer Onlineplattform bekannt, um Informationen zu sammeln. Auf der Onlineplattform sollen Bilder, Videos und Zeugenaussagen zum Brand gesammelt werden.[95]

Siehe auch

Commons: Brandkatastrophe von Crans-Montana 2026 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Sebastian Babic: Silvester-Brand in «Le Constellation»: Das Video-Minutenprotokoll. In: Blick.ch. 3. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026.
  2. Kara Fox, Thomas Bordeaux, Lou Robinson: Champagne sparklers and a fast-spreading inferno: How a deadly Swiss bar tragedy unfolded. In: CNN. 2. Januar 2026, abgerufen am 4. Januar 2026 (englisch).
  3. Dominik Balmer, Marc Brupbacher, Christian Brönnimann, Mathias Lutz, Mathieu Rudaz, Oliver Zihlmann: Rekonstruktion des Katastrophenbrands. Berner Zeitung, 8. Januar 2025.
  4. Roman Fillinger: Katastrophe in Crans-Montana – Beatrice Pilloud steht unter Druck – ein Porträt. In: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). 4. Januar 2025, abgerufen am 4. Januar 2025.
  5. Ermittler gehen von Feuerfontänen auf Champagnerflaschen als Brandursache aus. In: spiegel.de. 2. Januar 2026, abgerufen am 2. Januar 2026.
  6. Brandexperte zu Crans-Montana – «Raum innerhalb weniger Sekunden im Vollbrand». In: tagesschau.de. Norddeutscher Rundfunk, 2. Januar 2026, abgerufen am 4. Januar 2026.
  7. Inferno in Crans-Montana: Die Physik hinter dem Flashover. In: ingenieure.de. VDI Verlag GmbH, 2. Januar 2026, abgerufen am 8. Januar 2026.
  8. Crans-Montana – Lagebericht zur Betreuung der Opfer. Kanton Wallis, 1. Januar 2026, abgerufen am 1. Januar 2026.
  9. a b Ex-Wirt der Bar «Le Constellation» übt Kritik an Umbauarbeiten. In: srf.ch. 13. Januar 2926, abgerufen am 16. Januar 2026.
  10. a b c Une quarantaine de personnes ont péri dans l’incendie de Crans-Montana, hommages aux victimes. In: Radio Télévision Suisse (RTS). 1. Januar 2026, abgerufen am 1. Januar 2026 (französisch).
  11. a b Crans-Montana – Lagebericht zur Identifizierung der Opfer. Kanton Wallis, 2. Januar 2026, abgerufen am 2. Januar 2026.
  12. Neue Erkenntnisse zur «verborgenen» Bar. mit Darstellung der Bar «Le Constellation» in 3D. In: srf.ch. 11. Januar 2026, abgerufen am 12. Januar 2026.
  13. Katastrophe an Neujahrsfeier – Viele Familien warten nach Brand in Crans-Montana auf Klarheit. In: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). 2. Januar 2026, abgerufen am 2. Januar 2026.
  14. Crans-Montana – Brandkatastrophe durch Tischfeuerwerk ausgelöst – noch 80 Verletzte in Lebensgefahr. In: Deutschlandfunk. Deutschlandradio, 2. Januar 2026, abgerufen am 3. Januar 2026.
  15. Polizeikommandant: 119 Personen verletzt, 113 identifiziert. Liveticker 2. Januar 2026 15:34. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 2. Januar 2026, abgerufen am 2. Januar 2026.
  16. Auch mehrere junge Sportler betroffen. In: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). 2. Januar 2026, abgerufen am 3. Januar 2026.
  17. FC Lutry trauert um Mitglieder. Liveticker 6. Januar 2026 11:45. In: nau.ch. 6. Januar 2026, abgerufen am 7. Januar 2026.
  18. a b c Crans Montana: Alle Verletzten identifiziert. In: Kantonspolizei Wallis. 5. Januar 2026, abgerufen am 5. Januar 2026.
  19. a b 21 Schweizerinnen und Schweizer unter den Opfern. Liveticker 4. Januar 2026 21:31. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 4. Januar 2026, abgerufen am 4. Januar 2026.
  20. Das Warten für die Angehörigen ist furchtbar. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 2. Januar 2026, abgerufen am 3. Januar 2026.
  21. Crans-Montana: Erste Opfer identifiziert und ihren Familien übergeben. Kantonspolizei Wallis, 3. Januar 2026, abgerufen am 3. Januar 2026.
  22. Crans-Montana: Identifizierung der Opfer – Ergänzung. Kantonspolizei Wallis, 3. Januar 2026, abgerufen am 3. Januar 2026.
  23. 16-jähriger Nachwuchsgolfer als erstes Opfer der Feuer-Katastrophe identifiziert. In: Stern. 2. Januar 2026, abgerufen am 3. Januar 2026.
  24. Incendie à Crans-Montana: 9 Français introuvables et 16 blessés, une jeune femme de 24 ans de Sète fait partie des victimes. In: La Dépêche du Midi. 3. Januar 2026, abgerufen am 3. Januar 2026 (französisch).
  25. Drei weitere minderjährige Opfer identifiziert. Liveticker 4. Januar 2026 08:40. In: blue News. Abgerufen am 4. Januar 2026.
  26. Crans-Montana: Identifizierung der Opfer – Ergänzung – Kantonspolizei Wallis. Kantonspolizei Wallis, abgerufen am 4. Januar 2026.
  27. Crans-Montana: Alle verstorbenen Personen identifiziert. Kantonspolizei Wallis, 4. Januar 2026, abgerufen am 4. Januar 2026.
  28. Alle verstorbenen Personen identifiziert. Liveticker 4. Januar 2026 20:45. In: Tages-Anzeiger. 4. Januar 2026, abgerufen am 4. Januar 2026.
  29. Lukas Hausendorf, Oliver Zihlmann: Brandkatastrophe in Crans-Montana: Diese fünf Fragen müssen die Gemeinde und der Betreiber beantworten. In: Tages-Anzeiger. 5. Januar 2026, abgerufen am 6. Januar 2026.
  30. Roman Fillinger: Wie versorgt man so viele schwerverletzte Personen?, Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 1. Januar 2026. Abgerufen am 8. Januar 2026 
  31. Brand-Katastrophe in der Schweiz: Crans-Montana-Opfer in NRW-Städten. In: tagesschau.de. Norddeutscher Rundfunk, 3. Januar 2026, abgerufen am 3. Januar 2026.
  32. Brandkatastrophe in Crans-Montana: Krankenhäuser in BW versorgen Patienten. In: SWR Aktuell. Südwestrundfunk, 1. Februar 2026, abgerufen am 1. Februar 2026.
  33. Nach Brand in Schweizer Skiort: BG-Klinik in Ludwigshafen nimmt zwei Brandopfer auf. In: tagesschau.de. Norddeutscher Rundfunk, 2. Januar 2026, abgerufen am 2. Januar 2026.
  34. Feuerkatastrophe in der Schweiz: Schwerverletzter lag schon im Flieger nach Leipzig. In: Leipziger Volkszeitung. 5. Januar 2026, abgerufen am 5. Januar 2026.
  35. Schweizer Brandopfer in Berlin: Unfallklinikum behandelt 18-Jährigen nach Feuerinferno in Crans-Montana. In: tagesspiegel.de. 5. Januar 2026, abgerufen am 5. Januar 2026.
  36. Brandkatastrophe in der Schweiz: MHH nimmt Opfer auf. Norddeutscher Rundfunk, 2. Januar 2026, abgerufen am 3. Januar 2026.
  37. Spezialisten des Klinikums Nürnberg versorgen Schweizer Brandopfer. In: Klinikum Nürnberg. 5. Januar 2026, abgerufen am 5. Januar 2026.
  38. Drame de Crans-Montana: Deux mineurs un français et un suisse transférés à Lyon. In: leprogres.fr. 1. Januar 2026, abgerufen am 2. Januar 2026.
  39. a b Drame de Crans-Montana : une jeune femme a été transférée ce vendredi au CHR de Mercy. In: republicain-lorrain.fr. 2. Januar 2026, abgerufen am 2. Januar 2026 (französisch).
  40. Al Niguarda di Milano in arrivo altri quattro feriti nell incendio di Crans-Montana. In: Corriere del Ticino. 2. Januar 2026, abgerufen am 2. Januar 2026.
  41. Vorerst keine Patienten nach Brand in Crans-Montana nach Wien und Graz verlegt. In: vienna.at. 3. Januar 2025, abgerufen am 4. Januar 2025.
  42. a b Auch Schweizer Brandopfer müssen in ausländische Spitäler. In: blue News. 3. Januar 2026, abgerufen am 3. Januar 2026.
  43. Schweiz nach Feuer-Tragödie im Ausnahmezustand: Wo sich jetzt gerade was abspielt. In: blue News. Abgerufen am 3. Januar 2026.
  44. Rega: Sechs Patienten werden ins Ausland verlegt. Liveticker 3. Januar 2026 13:25. In: bz – Zeitung für die Region Basel. Abgerufen am 3. Januar 2026.
  45. Al niguarda di Milano attiva piano maxi emergenze attesi feriti da Crans. In: mattinopadova.it. 1. Januar 2026, abgerufen am 1. Januar 2026 (italienisch).
  46. Romanian medical aircraft joins Crans-Montana burn patients airlift efforts under EU Civil Protection Mechanism. AGERPRES, 3. Januar 2026, abgerufen am 4. Januar 2026 (englisch).
  47. Live Flight Tracker—Real-Time Flight Tracker Map. Flightradar24, abgerufen am 4. Januar 2026 (englisch).
  48. Crans-Montana: une mousse anti-bruit et des bougies incandescentes au centre de l’enquête. Radio Télévision Suisse (RTS), 2. Januar 2026, abgerufen am 2. Januar 2026 (französisch).
  49. Gabriel Knupfer: Silvester-Drama: Tote und Schwerverletzte in Crans-Montana. In: Blick.ch. 3. Januar 2026, abgerufen am 3. Januar 2026.
  50. Brand in Crans-Montana: 35 Patientinnen und Patienten konnten im Rahmen des europäischen Zivilschutzmechanismus in spezialisierte Kliniken in Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien gebracht werden. Medienmitteilung. In: News Service Bund (admin.ch. Bundeskanzlei BK, 4. Januar 2026, abgerufen am 5. Januar 2026.
  51. Crans-Montana – Aktueller Stand zu den eingesetzten Mitteln. Kanton Wallis, 1. Januar 2026, abgerufen am 1. Januar 2026.
  52. a b Die Feuerhölle von Crans-Montana: Junge Opfer und mutige Retter. In: rnd.de. 2. Januar 2026, abgerufen am 4. Januar 2026.
  53. Christian Döbber: Paolo rettet bis zu 20 Gäste aus Feuerhölle: «Habe keinen Moment gezögert». In: focus.de. 2. Januar 2026, abgerufen am 4. Januar 2026.
  54. Brand in Crans-Montana: Italiener rettete Dutzende Jugendliche. In: kleinezeitung.at. 3. Januar 2026, abgerufen am 4. Januar 2026.
  55. Paolo (55) rettete über ein Dutzend Menschen aus der Feuerhölle. In: 20min.ch. 2. Januar 2026, abgerufen am 2. Januar 2026.
  56. Mathias Reynard: „Quasiment complet au moment du drame, l'Hôpital du Valais a tenu le coup grâce à la solidarité“. rts.ch, 11. Januar 2026.
  57. So verläuft die Behandlung der Brandopfer von Crans-Montana, Blick, 2. Januar 2026. Abgerufen am 5. Januar 2026.
  58. Philipp Reich: Das bedeutet es, wenn ein Kanton die «besondere Lage» ausruft. In: Watson.ch. 1. Januar 2026, abgerufen am 3. Januar 2026.
  59. Dutzende Tote an Neujahrsfeier – Brandkatastrophe in Crans-Montana: Was bisher bekannt ist. In: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). 1. Januar 2026, abgerufen am 1. Januar 2026.
  60. Brand in Bar an Neujahrsfeier – Katastrophe in Crans-Montana löst weltweit Bestürzung aus. In: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). 1. Januar 2026, abgerufen am 1. Januar 2026.
  61. Flaggen auf dem Bundeshaus stehen auf Halbmast. In: bluewin.ch. 1. Januar 2026, abgerufen am 1. Januar 2026.
  62. Weisungen über die Beflaggung der Gebäude des Bundes. BBl 2016 3603. In: Fedlex (admin.ch) – die Publikationsplattform des Bundesrechts. Bundeskanzlei BK, 20. April 2016, abgerufen am 3. Januar 2026 (vgl. Artikel 9 Absatz 5 der Weisungen über die Beflaggung der Gebäude des Bundes vom 20. April 2016 (BBl 2016 3603)).
  63. Drame de Crans-Montana: les autorités vaudoises mettent en berne les drapeaux sur le territoire vaudois. Kanton Waadt, 2. Januar 2026, abgerufen am 2. Januar 2026 (französisch).
  64. UN flag flies at half-mast. In: unognewsroom.org. Büro der Vereinten Nationen in Genf, 9. Januar 2026, abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch).
  65. Neujahrsfeuerwerk Luzern wegen Crans-Montana abgesagt. In: Luzerner Zeitung. 1. Januar 2026, abgerufen am 1. Januar 2026.
  66. Neujahrsfeuerwerk in Ascona TI abgesagt. In: Blick.ch. 1. Januar 2026, abgerufen am 2. Januar 2026.
  67. «Zum Fremdschämen»: Feuerwerk nach Tragödie sorgt für Empörung. In: 20 Minuten. 2. Januar 2026, abgerufen am 3. Januar 2026.
  68. Nach Brandkatastrophe – SRG verschiebt Sports-Awards-Gala. In: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). 2. Januar 2026, abgerufen am 2. Januar 2026.
  69. Am 29. März 2026 - Neues Datum der «Sports Awards» 2025 bekannt. In: srf.ch. 16. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026.
  70. Schweizer Fussball: News – Keine Swiss Football Night am 12. Januar. In: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). 5. Januar 2026, abgerufen am 5. Januar 2026.
  71. Incendie de Crans-Montana le 1er janvier 2026. Allocution de M. le Président de la Confédération Guy Parmelin. In: News Service Bund (admin.ch). Bundeskanzlei BK, 2. Januar 2026, abgerufen am 4. Januar 2026 (französisch).
  72. Crans-Montana: Ermittlung gegen Wirte – Gedenktag geplant. In: BR24. Bayerischer Rundfunk, 4. Januar 2026, abgerufen am 4. Januar 2026.
  73. Nationale Gedenkfeier für die Opfer. In: crans-montana.ch. 7. Januar 2026, abgerufen am 8. Januar 2026.
  74. Sergio Mattarella reist für Crans-Montana-Gedenktag in die Schweiz. In: swissinfo.ch. 6. Januar 2026, abgerufen am 6. Januar 2026.
  75. Hommage aux victimes de Crans-Montana. In: RTS. 9. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026 (französisch).
  76. Bundespräsident Steinmeier bestürzt nach tödlichem Brand in der Schweiz. In: Stuttgarter Zeitung. 2. Januar 2026, abgerufen am 2. Januar 2026.
  77. Tragödie in Crans-Montana: Auch der Ski-Sport trauert. 1. Januar 2026, abgerufen am 3. Januar 2026.
  78. Nach Brandkatastrophe: Jüdische Schwestern tot, Jüdische Allgemeine, 2. Januar 2026. Abgerufen am 5. Januar 2026.
  79. Crans-Montana: Strafuntersuchung gegen die Betreiber der Bar «Le Constellation» eröffnet. Kantonspolizei Wallis, 3. Januar 2026, abgerufen am 3. Januar 2026.
  80. Strafuntersuchung gegen Barbetreiber von Crans-Montana VS eröffnet. In: SWI swissinfo.ch. 3. Januar 2026, abgerufen am 3. Januar 2026.
  81. Crans-Montana: Ermittlungen gegen Bar-Betreiber eingeleitet. In: ZDFheute. Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), 3. Januar 2026, abgerufen am 4. Januar 2026.
  82. Betreiber der ausgebrannten Bar in Crans-Montana festgenommen. In: Der Spiegel (online). 9. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026.
  83. Daniel Glaus, Andy Müller: Wirtepaar von Crans-Montana – Wieso durfte Jacques Moretti trotz Vorstrafen Lokale betreiben? In: srf.ch. 9. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026.
  84. Katastrophe in Crans-Montana – Betreiber von «Le Constellation» in U-Haft. In: srf.ch. 9. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026.
  85. Erich Aschwanden: Frau von Barbetreiber in Crans-Montana muss Pass abgeben. In: spiegel.de. 13. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026.
  86. Centre de droit pénal. Universität Lausanne, abgerufen am 9. Januar 2026 (französisch).
  87. Crans-Montana : pourquoi les gérants n’ont-ils pas été arrêtés ? Un juriste dénonce un « risque de collusion ». In: lalsace.fr. 7. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026 (französisch).
  88. a b François Ruchti: Barbetreiber wollte «Le Constellation» noch vergrössern, Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 5. Januar 2026 
  89. Lara Hofer: Brandschutz: Gemeinde Crans-Montana gerät wegen Kontrollen in Erklärungsnot. In: L’essential. 4. Januar 2026, abgerufen am 5. Januar 2026.
  90. "Faites gaffe à la mousse!", la vidéo accablante d’un précédent Réveillon au bar Le Constellation. In: Radio Télévision Suisse. 5. Januar 2026, abgerufen am 12. Januar 2026 (französisch).
  91. Christian Gehrke: Nur zwei Kontrollen in zehn Jahren: Barbetreiber aus Crans-Montana: «Die von der Gemeinde sagten: Es gibt keine Strafen». In: Focus Online. 3. Januar 2026, abgerufen am 5. Januar 2026.
  92. Simon Maurer, Muriel Kalisch: Brandkatastrophe an Silvester: In Crans-Montana erheben Lokalbesitzer nun Vorwürfe gegen die Behörden. In: Der Spiegel (online). 4. Januar 2026, abgerufen am 5. Januar 2026.
  93. Marc Renfer: Drame de Crans-Montana: Le propriétaire du Constellation: «Nous avons été contrôlés trois fois en dix ans». In: 24 heures. 2. Januar 2026, abgerufen am 5. Januar 2026 (französisch).
  94. Gemeinde gibt zu, Bar in Crans-Montana zuletzt vor sechs Jahren kontrolliert zu haben. In: spiegel.de. 6. Januar 2026, abgerufen am 6. Januar 2026.
  95. a b Katastrophe in der Silvesternacht: Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana erhalten 10.000 Schweizer Franken. In: Der Spiegel (online). 14. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026.
  96. Simon Maurer, Muriel Kalisch: Anzeige erstattet – jetzt rücken Politiker in den Fokus. In: spiegel.de. 5. Januar 2026, abgerufen am 6. Januar 2026.
  97. Katastrophe mit 40 Toten – Staatshaftungsklage gegen Gemeinde Crans-Montana wird vorbereitet. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 7. Januar 2026, abgerufen am 8. Januar 2026.
  98. Neue schweizerische Brandschutzvorschriften: Marschhalt bei Liberalisierungsbestrebungen und Überprüfung. (PDF) Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren-Konferenz BPUK, 5. Januar 2026, abgerufen am 5. Januar 2026.
  99. Erich Aschwanden: Nach der Katastrophe von Crans-Montana: Schweiz sistiert geplante Lockerung des Brandschutzes. In: Neue Zürcher Zeitung. 5. Januar 2026, abgerufen am 5. Januar 2026.
  100. Berichterstattung zur Tragödie in Crans-Montana: Schweizer Presserat mahnt zur Rücksichtnahme. Privatsphäre der Opfer und Angehörigen schützen. In: Schweizer Presserat. 6. Januar 2026, abgerufen am 12. Januar 2026 (Schweizer Hochdeutsch).
  101. Michel Venetz: Brandkatastrophe Crans-Montana: «Es braucht kritischen Journalismus, aber man darf die Leute nicht einfach an den Pranger stellen». In: Walliser Bote. 9. Januar 2026, abgerufen am 12. Januar 2026 (Schweizer Hochdeutsch).

Koordinaten: 46° 18′ 28,5″ N, 7° 28′ 6,8″ O; CH1903: 602304 / 128502