Blaue Pfeile
| Film | |
| Titel | Blaue Pfeile |
|---|---|
| Originaltitel | Голубая стрела |
| Transkription | Golubaja strela |
| Produktionsland | Sowjetunion |
| Originalsprache | Russisch |
| Erscheinungsjahr | 1959 |
| Länge | 94 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Filmstudio Alexander Dowschenko, Kiew |
| Stab | |
| Regie | Leonid Estrin |
| Drehbuch | T. Tschernoswitow, Wladimir Abramowitsch Alexejew |
| Musik | Wladimir Kirpan |
| Kamera | Alexander Pischtschikow |
| Besetzung | |
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Blaue Pfeile (Russischer Originaltitel: Golubaja strela, Kyrillisch: Голубая стрела) ist ein sowjetischer Farbfilm von 1959 im Genre des Agentenfilms. Die deutsche Synchronisation erfolgte durch das DEFA Studio für Synchronisation, der Verleih durch Progress Film. Die sowjetische Uraufführung fand am 26. Januar 1959 statt, die deutsche Erstaufführung am 10. Juli 1959.
Handlung
Die sowjetische Schwarzmeerflotte testet einen neuen, streng geheimen Düsenjäger mit dem Namen „Blauer Pfeil“. Leutnant Dudnik verrät aus Versehen einer ausländischen Agentin den Termin des Testflugs. Diese Information wird über ein Spionagenetzwerk einer unbekannten ausländischen Macht übermittelt, die vor der Küste mit einem als sowjetische Einheit getarnten U-Boot operiert.
Bei dem Testflug stürzt die Maschine ab, der Testpilot, Major Karpenko, kann sich jedoch mit dem Fallschirm retten. Nach seinem Sturz ins Meer wird er von dem fremden U-Boot aufgenommen. Die sowjetische Marineführung sucht intensiv nach dem Flugzeugwrack und dem abgestürzten Piloten. Das fremde U-Boot versucht, internationale Gewässer zu erreichen. Parallel fahndet die Spionageabwehr nach der Agentin. Schließlich wird das gegnerische Netzwerk entdeckt. Der sowjetischen Marine gelingt es schließlich, das U-Boot zu orten und zum Auftauchen zu zwingen. Die Spione werden festgenommen.
Produktionshintergründe
Die Außenaufnahmen wurden an der Schwarzmeerküste mit Einheiten der Schwarzmeerflotte gedreht. Die deutsche Synchronisation fand unter der Regie von Horst Ruddies statt, Synchronsprecher waren u. a. Eberhard Mellies, Werner Lierck, Harry Hindemith, Horst Preusker und Armin Mueller-Stahl.
Als Requisite für den "Blauen Pfeil" wurde eine MiG-19, für das U-Boot eine Einheit des Projekts 613 (NATO-Bezeichnung Whiskey-Klasse) benutzt.
Thematisch ähnlich gelagerte sowjetische Produktionen sind die Spielfilme Das Geheimnis der Bucht (MORSKI OCHOTNIK, Regie Wladimir Nemoljajew, 1954), Schiffsjunge von der „Columbus“ (JUNGA SO SCHUNY "KOLUMB", Regie Jewgeni Scherstobitow, 1963) und Das Versteck auf dem Meeresgrund (AKWALANGI NA DNJE, Regie Jewgeni Scherstobitow, 1965).