Bischofssprengel Magdeburg
| Bischofssprengel Magdeburg | |
|---|---|
| Magdeburger Dom und Landeskirchenamt | |
| Organisation | |
| Landeskirche | Evangelische Kirche in Mitteldeutschland |
| Statistik | |
| Leitung | |
| Regionalbischof | Johann Schneider, Büro Halle |
| Regionalbischöfin | Bettina Schlauraff, Büro Magdeburg |
| Hauptpredigtkirche | Magdeburger Dom |
| Büroanschrift | Am Dom 2 39104 Magdeburg |
| Webpräsenz | www.ekmd.de |
Der Bischofssprengel Magdeburg ist eine Untergliederung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). In den zwei Bischofssprengeln der Landeskirche sind mehrere Kirchenkreise zu einem gemeinsamen Aufsichtsbezirk zusammengefasst, dem ein oder zwei Regionalbischöfe vorstehen.
Lage und Gliederung
Der Bischofssprengel umfasst den nördlichen Teil der Landeskirche bestehend aus dem größten Teil des Landes Sachsen-Anhalt (ohne das Gebiet des Herzogtums und späteren Freistaates Anhalt), einigen benachbarten Gebietsanteilen in Brandenburg (vor allem im Landkreis Elbe-Elster), Sachsen (vor allem im Landkreis Nordsachsen) und Thüringen (vor allem im Landkreis Sömmerda).
Der Sprengel hat ein Büro in 39104 Magdeburg, Am Dom 2 und ein zweites Büro in 06108 Halle/Saale, Puschkinstraße 27.
Den Büros sind die folgenden Kirchenkreise zugeordnet.[1]
- Büro Magdeburg
- Elbe-Fläming
- Halberstadt
- Haldensleben-Wolmirstedt
- Halle-Saalkreis
- Bad Liebenwerda
- Stendal
- Wittenberg
- Büro Halle
- Egeln
- Eisleben-Sömmerda
- Magdeburg
- Saale-Unstrut
- Salzwedel
- Torgau-Delitzsch
Geschichte
Am 1. Januar 2022 wurden der Propstsprengel Stendal-Magdeburg und der Propstsprengel Halle-Wittenberg zum Bischofssprengel Magdeburg vereinigt.
Der Regionalbischof Johann Schneider (Büro Halle) und die 2022 neu gewählte Regionalbischöfin Bettina Schlauraff (Büro Magdeburg) arbeiten im Team und sind gemeinsam für den Bischofssprengel Magdeburg verantwortlich.
Zum 1. Januar 2026 fusionierten die Kirchenkreise Naumburg-Zeitz und Merseburg zum Kirchenkreis Saale-Unstrut mit Sitz in Naumburg (Saale).[2]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Kirchengesetz über die Struktur der regionalbischöflichen Sprengel in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (Sprengelgesetz). In: Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (Hrsg.): Amtsblatt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. 13. Jahrgang, Nr. 5, 2021, ZDB-ID 2637011-6, S. 99 (kirchenrecht-ekm.de [PDF]).
- ↑ Gemeinsamer Kirchenkreis soll Sitz in Naumburg haben. In: ekmd.de. Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, 22. Mai 2024, abgerufen am 1. November 2025.