Bertha Sánchez

Bertha Sánchez
Voller Name Bertha Oliva Sánchez Rivera
Nation Kolumbien Kolumbien
Geburtstag 4. November 1978 (47 Jahre)
Geburtsort Betania, Kolumbien
Größe 169 cm
Gewicht 48 kg
Karriere
Disziplin Langstreckenlauf
Status zurückgetreten
Karriereende 2015
Medaillenspiegel
Panamerikanische Spiele 0 × 1 × 1 ×
Südamerikaspiele 0 × 0 × 1 ×
Südamerikameisterschaften 6 × 1 × 3 ×
Zentralamerika- und Karibikspiele 1 × 1 × 2 ×
U20-Südamerikameisterschaften 4 × 5 × 0 ×
U18-Südamerikameisterschaften 2 × 1 × 1 ×
 Panamerikanische Spiele
Silber Winnipeg 1999 5000 m
Bronze Santo Domingo 2003 10.000 m
Südamerikaspiele
Bronze Cuenca 1998 1500 m
Südamerikameisterschaften
Bronze Manaus 1995 5000 m
Gold Bogotá 1999 1500 m
Silber Bogotá 1999 5000 m
Gold Cali 2005 5000 m
Gold Cali 2005 10.000 m
Gold Tunja 2006 5000 m
Gold Tunja 2006 10.000 m
Gold Tunja 2006 3000 m Hindernis
Bronze São Paulo 2007 5000 m
Bronze São Paulo 2007 10.000 m
Zentralamerika- und Karibikspiele
Bronze Maracaibo 1998 5000 m
Silber San Salvador 2002 5000 m
Bronze San Salvador 2002 1500 m
Gold Cartagena 2006 5000 m
Juniorensüdamerikameisterschaften
Gold Santa Fe 1994 3000 m
Silber Santa Fe 1994 1500 m
Gold Santiago 1995 1500 m
Silber Santiago 1995 3000 m
Silber Bucaramanga 1996 1500 m
Silber Bucaramanga 1996 3000 m
Gold San Carlos 1997 3000 m
Gold San Carlos 1997 5000 m
Silber San Carlos 1997 1500 m
Jugendsüdamerikameisterschaften
Bronze Santiago 1992 3000 m
Gold Cochabamba 1994 1500 m
Gold Cochabamba 1994 3000 m
Silber Cochabamba 1994 800 m
letzte Änderung: 30. Dezember 2025

Bertha Oliva Sánchez Rivera (* 4. November 1978 in Betania) ist eine ehemalige kolumbianische Leichtathletin, die sich auf den Langstreckenlauf spezialisiert hat. Mit sechs Titeln bei Südamerikameisterschaften sowie zahlreichen weiteren Medaillen auf kontinentaler und regionaler Ebene zählt sie zu den erfolgreichsten Leichtathletinnen ihres Landes sowie zu den erfolgreichsten Langstreckenläuferinnen Südamerikas.

Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Bertha Sánchez vermutlich im Jahr 1992, als sie bei den Jugendsüdamerikameisterschaften in Santiago de Chile in 10:03,63 min die Bronzemedaille im 3000-Meter-Lauf gewann. Im Jahr darauf siegte sie bei den Crosslauf-Südamerikameisterschaften 1993 in Cali in 14:55 min im U17-Rennen und sicherte sich auch in der Teamwertung die Goldmedaille. 1994 siegte sie bei den Juniorensüdamerikameisterschaften in Santa Fe und 9:41,36 min über 3000 Meter und gewann im 1500-Meter-Lauf in 4:32,0 min die Silbermedaille. Kurz darauf siegte sie bei den Jugendsüdamerikameisterschaften in Cochabamba in 4:46,99 min und in 10:35,2 min über 1500 und 3000 Meter und gewann im 800-Meter-Lauf in 2:16,64 min die Silbermedaille und belegte mit der kolumbianischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 4:11,45 min den vierten Platz. Bei den Crosslauf-Südamerikameisterschaften 1995 in Cali siegte sie in 13:40 min im U20-Rennen und sicherte sich in der Teamwertung die Silbermedaille, ehe sie bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Durham nach 15:23 min auf den 41. Platz im Juniorinnenrennen gelangte. Im Juli gewann sie bei den Südamerikameisterschaften in Manaus in 16:49,58&bsp;min die Bronzemedaille im 5000-Meter-Lauf hinter der Chilenin Marlene Flores und ihrer Landsfrau Esneda Londoño und belegte über 1500 Meter in 4:30,89 min den sechsten Platz. Anschließend gewann sie bei den Panamerikanischen Juniorenmeisterschaften in Santiago de Chile in 4:27,00 min die Silbermedaille über 1500 Meter und sicherte sich über 3000 Meter in 9:46,93 min die Bronzemedaille. Kurz darauf siegte sie bei den Juniorensüdamerikameisterschaften ebendort in 4:30,9 min über 1500 Meter und gewann über 3000 Meter in 10:05,42 min die Silbermedaille. Bei den Crosslauf-Südamerikameisterschaften 1996 in Asunción verteidigte sie in 14:21 min ihren Titel im U20-Rennen und gewann in der Teamwertung die Silbermedaille. Kurz darauf wurde sie bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Stellenbosch in 14:51 min 40. im Juniorinnenrennen. Im Mai belegte sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Medellín in 4:32,15 min den sechsten Platz über 1500 Meter, ehe sie bei den Juniorensüdamerikameisterschaften in Bucaramanga in 4:32,9 min und 10:12,4 min jeweils die Silbermedaille über 1500 und 3000 Meter gewann. Bei den Crosslauf-Südamerikameisterschaften 1997 in Comodoro Rivadavia gewann sie in 14:51 min die Bronzemedaille im U20-Rennen und sicherte sich in der Teamwertung die Silbermedaille, ehe sie kurz darauf bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Turin nach 16:31 min auf Rang 44 gelangte. Im Juni siegte sie bei den Juniorensüdamerikameisterschaften in San Carlos in 9:56,15 min und in 16:57,53 min über 3000 und 5000 Meter und gewann über 1500 Meter in 4:32,5 min die Silbermedaille.

1998 belegte sie bei den Zentralamerika- und Karibikspielen (CAC) in Maracaibo in 4:30,09 min den vierten Platz über 1500 Meter und gewann über 5000 Meter in 16:51,89 min die Bronzemedaille hinter den Mexikanerinnen Nora Leticia Rocha und Adriana Fernández. Anschließend gewann sie bei den Südamerikaspielen in Cuenca in 4:26,29 min die Bronzemedaille über 1500 Meter hinter der Ecuadorianerin Janeth Caizalitín und Niusha Mancilla aus Bolivien. Im Jahr darauf siegte sie bei den Südamerikameisterschaften in Bogotá in 4:35,72 min über 1500 Meter und gewann über 5000 Meter in 17:02,89 min die Silbermedaille hinter ihrer Landsfrau Stella Castro. Anschließend belegte sie bei den Panamerikanischen Spielen in Winnipeg in 4:21,10 min den fünften Platz über 1500 Meter und gewann über 5000 Meter in 15:59,04 min die Silbermedaille hinter der Mexikanerin Adriana Fernández. Bei den Crosslauf-Südamerikameisterschaften 2000 in Cartagena siegte sie in 28:10 min über die Langdistanz und sicherte sich über die Kurzdistanz in 13:24 min die Silbermedaille hinter der Brasilianerin Fabiana Cristine da Silva. Daraufhin wurde sie bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Vilamoura nach 14:12 min 79. über die Kurzdistanz. 2001 gewann sie bei den Juegos Bolivarianos in Ambato in 4:38,2 min die Silbermedaille über 1500 Meter hinter der Bolivianerin Niusha Mancilla und sicherte sich im 3000-Meter-Hindernislauf in 11:53,1 min die Bronzemedaille hinter Mancilla und der Ecuadorianerin Marlene Acuña. Bei den Crosslauf-Südamerikameisterschaften 2002 in Santa Cruz de la Sierra siegte sie in 14:02 min über die Kurzdistanz und gewann über die Langsdistanz in 30:54 min die Silbermedaille hinter der Brasilianerin Adriana de Souza. Im Mai gewann sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Guatemala-Stadt in 9:34,99 min die Bronzemedaille über 3000 Meter hinter den Mexikanerinnen Nora Leticia Rocha und Margarita Tapia und belegte über 5000 Meter in 17:00,36 min den vierten Platz. Daraufhin gewann sie bei den Zentralamerika- und Karibikspielen in San Salvador in 4:27,75 min die Bronzemedaille über 1500 Meter hinter der Mexikanerin Dulce María Rodríguez und Korene Hinds aus Jamaika und sicherte sich über 5000 Meter in 16:39,23 min die Silbermedaille hinter Dulce María Rodríguez.

2003 belegte sie bei den Panamerikanischen Spielen in Santo Domingo in 16:13,59 min den fünften Platz über 5000 Meter und gewann im 10.000-Meter-Lauf in 33:56,17 min die Bronzemedaille hinter der Mexikanerin Adriana Fernández und Yudelkis Martínez aus Kuba. Im Jahr darauf belegte sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Huelva in 16:47,99 min den sechsten Platz über 5000 Meter und 2005 siegte sie bei den Südamerikameisterschaften in Cali in 16:47,03 min bzw. 34:34,40 min über 5000 und 10.000 Meter. Anschließend siegte sie bei den Juegos Bolivarianos in Armenia in 17:40,58 min über 5000 Meter und gewann über 10.000 Meter in 35:25,39 min die Silbermedaille hinter der Ecuadorianerin Martha Tenorio. Im Jahr darauf siegte sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Ponce in 16:10,32 min über 5000 Meter und gewann in 9:19,04 min die Bronzemedaille über 3000 Meter hinter der Portugiesin Jéssica Augusto und Lucélia Peres aus Brasilien. Anschließend verteidigte sie bei den Südamerikameisterschaften in Tunja in 17:16,39 min und 37:36,16 min ihre Titel über 5000 und 10.000 Meter und siegte in 10:48,44 min auch über 3000 m Hindernis. Zudem siegte sie bei den CAC-Spielen in Cartagena in 16:17,13 min über 5000 Meter. 2007 gewann sie bei den Südamerikameisterschaften in São Paulo in 16:21,17 min und 34:23,89 min jeweils die Bronzemedaille über 5000 und 10.000 Meter. Anschließend belegte sie bei den Panamerikanischen Spielen in Rio de Janeiro in 15:49,97 min den sechsten Platz über 5000 Meter und gelangte über 10.000 Meter mit 34:13,25 min auf Rang acht. Daraufhin wurde sie bei den Straßenlauf-Weltmeisterschaften in Udine nach 1:14:40 h 42. im Halbmarathon. Im Jahr darauf siegte sie bei den CAC-Meisterschaften in Cali in 35:16,36 min über 10.000 Meter und gewann im 5000-Meter-Lauf in 16:43,82 min die Silbermedaille hinter der Mexikanerin Nora Leticia Rocha. Anschließend nahm sie im Marathonlauf an den Olympischen Sommerspielen in Peking teil und klassierte sich dort mit 2:47:02 h auf dem 62. Platz. 2009 belegte sie bei den Südamerikameisterschaften in Lima in 16:42,19 min und 35:07,82 min jeweils den fünften Platz über 5000 und 10.000 Meter. Daraufhin wurde sie bei den Juegos Bolivarianos in Sucre in 19:23,49 min Sechste über 5000 Meter und 2011 gelangte sie bei den Halbmarathon-Südamerikameisterschaften in Buenos Aires nach 1:15:06 h auf den fünften Platz. 2015 beendete sie dann ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 37 Jahren.

In den Jahren 2005 und 2007 wurde Sánchez kolumbianische Meisterin im 5000-Meter-Lauf sowie 2005, 2006 und 2009 über 10.000 Meter sowie 2006 auch über 3000 m Hindernis.

Persönliche Bestleistungen

  • 1500 Meter: 4:20,97 min, 25. Juli 2000 in Barcelona
  • 3000 Meter: 9:19,04 min, 27. Mai 2006 in Ponce
  • 5000 Meter: 15:49,97 min, 27. Juli 2007 in Rio de Janeiro
  • 10.000 Meter: 33:56,17 min, 8. August 2003 in Santo Domingo
  • 10-km-Straßenlauf: 33:21 min, 25. Januar 2004 in Girardot
  • Halbmarathon: 1:13:11 h, 3. Juli 2005 in Cali
  • Marathon: 2:39:12 h, 13. April 2008 in Rotterdam
  • 3000 m Hindernis: 10:22,81 min, 16. Juni 2006 in Caracas
Commons: Bertha Sánchez – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien