Behrensen (Coppenbrügge)

Behrensen
Koordinaten: 52° 7′ N, 9° 29′ O
Höhe: 125 m ü. NHN
Fläche: 4,44 km²[1]
Einwohner: 338 (30. Juni 2022)[2]
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 31863
Vorwahl: 05159
Lage von Behrensen in Niedersachsen

Behrensen ist ein Ortsteil im Flecken Coppenbrügge, im Landkreis Hameln-Pyrmont in Niedersachsen.

Der Ort ist nicht zu verwechseln mit Behrensen, einem Ortsteil von Barntrup, der Gemeinde Behrensen bei Moringen oder mit den Dorfwüstungen Bergoldeshusen bei Berwartshausen oder Bernsen und Bernherssen bei Adelebsen.

Lage

Behrensen liegt im Naturpark Weserbergland Schaumburg-Hameln am nördlichen Rand der Ithbörde auf 125 m ü. NHN und ist jeweils von Teilen des Weserberglands im Westen bzw. des Leineberglands im Osten umgeben. Die Ortschaft liegt westlich des Hauptortes Coppenbrügge am nördlichen Ausläufer des Ith. Am südlichen Ortsrand fließt der Fluss Remte entlang, der vor Hameln in den Fluss Hamel mündet.

Geschichte

Vorgeschichte

Bereits in der Bronzezeit lebten Menschen, die halbsesshaft waren, in der Ithbörde, wie das Hügelgrab (Tumulus) im Schecken westlich von Diedersen zeigt.[3]

Frühmittelalter

Nach der Siedlungsforschung sind Orte mit den Endungen „-hausen“ und „-husen“, abgeschliffen zu „-sen“, wie „Biaranhusen“ (Behrensen)[4], in der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends n. Chr. in zweitrangiger Siedlungslage angelegt worden.[5] Eine genaue Zeitangabe für die Ortsgründung ist aufgrund der Quellenlage nicht möglich.

Die unmittelbar am Südrand von Behrensen südlich der Remte vorbeiführende Bundesstraße 1 war eine uralte west-östlich verlaufende Heer- und Handelsstraße, die von Brügge bis nach Nowgorod führte. Ihre Anfänge reichen bis in die Römische Kaiserzeit (Barbaricum) zurück, sie wurde bereits vom griechischen Mathematiker, Geographen und Astronom Ptolemäus (100–175) in seiner „Erdbeschreibung“ erwähnt. Um das Jahr 1.000 entwickelte sich die Straße zur „Via Regia“, der ottonischen Königsstraße von Aachen nach Magdeburg. Sie geht im rheinisch-westfälischen Bereich auf den noch älteren „Hellweg“ zurück. Später wurde darauf die 1.392 Kilometer lange „Reichsstraße 1, sowie in unserer heutigen Zeit die „Bundesstraße 1“ (B1) gebaut. Am Hellweg wohnten die Gewinner der ökonomischen und militärischen Auseinandersetzungen im 1. Jahrtausend. So können die frühen sesshaften Bewohner in der Nähe dieser Fernstraße (auch in Behrensen) im Mittelalter Nutznießer dieser Entwicklung gewesen sein.[6]

In der karolingischen Okkupationszeit im 9. Jahrhundert (Frühmittelalter), als die Franken die Sachsen unterwarfen, sollen bereits ein Bero und ein Maginhardus Besitz in Behrensen gehabt haben. Direkt nach der fränkischen Okkupation der sächsischen Stammesgebiete waren diese Adligen nach Auffassung von Ludolf Fiesel keine Altsachsen, sondern fränkischstämmig bzw. stammten aus anderen Stammesgebieten aus der Mitte oder aus dem Süden Deutschlands.[7] Behrensen wird schon 977 in den Corveyer Traditionen und 989/990 als „Biaranhusen“ urkundlich erwähnt.[8] Das Dorf wird erneut 1007 in einer Grenzbeschreibung der Hildesheimer Diözese erwähnt und dem Tilithi-Gau sowie dem Bistum Minden zugeordnet.[9][10]

Hochmittelalter

Die ersten urkundlich bekannten adligen Bewohner von Behrensen waren Seghebode und Theodoricus de Bernusen im Hochmittelalter, im Jahr 1228.[11]

Behrensen gehörte vom Mittelalter bis Mitte des 19. Jahrhunderts zur Goe auf der Hamel,[12][13] einem Untergau und Gerichtsbezirk im altsächsisch-engernschen Tilithigau im Stammesherzogtum Sachsen.[14] Es gehörte kirchlich zum historischen, um 800 vom römisch-deutschen Kaiser Karl der Große gegründeten und 1821 endgültig aufgehobenen Bistum Minden und zum Archidiakonat Ohsen (heutiges Kirchohsen) des Bistums Minden. Ein Platz auf dem Eichberg westlich von Behrensen war der Gerichtsort (auch Malstätte oder Mahlstätte genannt) für das Gogericht und das Holting der Goe auf der Hamel. Dort wurden Versammlungen aller Eingesessenen („Erven“) der Goe abgehalten, die einen „eigenen Rauch“ hatten und ihr Vieh auf die gemeine Weide (Allmende) trieben.[15]

Spätmittelalter

Nach 1282 kam die Goe auf der Hamel an das welfische Herzogtum Braunschweig-Lüneburg und gehörte seit der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts zum Amt Springe. Das Gogericht und das Holzgericht (Holting) fanden bis um 1500 auf dem Eichberg bei Behrensen statt und wurden anschließend in den Wiesblock, ein Waldgebiet zwischen Flegessen, Hasperde und Hachmühlen verlegt.[16]

Die Edelherren von Bernussen (von Berensen) wurden in der ersten Hälfte des 14. Jh. von den Grafen von Spiegelberg mit Behrensen belehnt. Hermann von Berensen war 1328 Gograf der Goe auf der Hamel. Aus den spiegelbergischen und aus calenbergischen Lehen entstand das heute noch bestehende Rittergut Behrensen. Später sollen die Edelherren von Stuben auf dem Rittergut gesessen haben. 1380 verkauften Graf Otto von Hallermund und seine Söhne Otto und Wilbrand ihrem Vetter Graf Heinrich von Hallermund die alte Wassermühle Schevenmühle an der Remte westlich von Behrensen unterhalb des Eichbergs, die später Scheckmühle genannt und in der Neuzeit stillgelegt wurde. Die Grafen von Hallermund waren bis 1411 Oberlehnsherren im nördlichen Teil dee Goe auf der Hamel. Während der zweiten Spiegelberger Fehde zwischen den Grafen von Spiegelberg (Coppenbrügge) und dem Bischof von Hildesheim gegen die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg brannte Behrensen 1435 ab.

Neuere Geschichte

Ende des 15. Jahrhunderts und Anfang des 16. Jahrhunderts war das Rittergut durch Vererbung und Übergabe im Besitz der Edelherren von Dudingen.

Um 1550 gehörte das Rittergut den Edelherren von Halle. Die Familie von Halle war in Niedersachsen 1553 zu Drakenburg und Rinteln, 1559 zu Elbingerode sowie 1611 zu Bernsen, einem Ortsteil der Gemeinde Auetal, begütert.[17] Zwischen 1585 und 1616 besaßen die Edelherren von Halle auch im Behrenser Nachbardorf Diedersen vier Bauernhöfe.[18]

Von ca. 1559 bis 1639 wurden die Dörfer Afferde, Behrensen, Hastenbeck, Rohrsen und Wehrbergen dem Braunschweig-Lüneburgischen Amt Hastenbeck für die Verwaltung zugeordnet.

Nach weiteren Besitzerwechseln wurde das Gut 1681 durch den Schatzrat David Johann Strube erworben, dessen Familie es bis 1932 besaß.[19] Heinrich Casimir Fürst von Nassau, Katzenellenbogen, Vianden, Diez und Spiegelberg belehnte Johann David von Strube 1682 mit dem Rittergut Behrensen. 1840 bewirtschaftete Alexander von Strube als gelernter Landwirt das Gut 40 Jahre lang selbst. Ab 1852 gehörte Behrensen zum Amt Coppenbrügge. 1865 wurde das Rittergut allodifiziert.[20] Die Landesherrschaft lag bei den Welfen (Fürstentum Calenberg/Amt Springe). 1875 erhielt Behrensen einen Bahnhof mit zwei Außenbahnsteigen für Reisezüge (Haltepunkt bei km 21 in der Straße Riepenkamp) an der Strecke Elze-Hameln-Löhne, teilweise auch Weserbahn genannt, die am nördlichen Ortsrand entlangführt. Der Bahnhof bestand über 100 Jahre bis zum 31. Mai 1986 und wurde in den 1970er Jahren aufgelassen.

1932 verkaufte Gertrud von Strube als letzte Erbin ihres Adelsgeschlechts das Gut an den 1900 in Hameln geborenen Juristen und Pharma-Fabrikanten Heinrich Ludwig Karl Janssen, der 1947 die hessische Gräfin Marie Gabriele von Schlitz, genannt von Görtz aus der Burgenstadt Schlitz heiratete.[21]

In den Bruchsteinmauern des Gutes sind an verschiedenen Stellen die Wappen der verschiedenen Besitzerfamilien eingelassen: das Wappen mit „drei Blüten“ der Familie von Halle am Pächterhaus, das Wappen mit dem „Kranich mit Schlüssel“ der Familie von Strube am Haupttor und das Wappen mit dem „Herz mit Kreuz“ der Familie Janssen am südlichen Tor zum Gutspark.[22] Auf dem südlichen Geländeteil des Ritterguts befindet sich ein Gutspark mit großen Rasenflächen und bis zu dreihundertjährigen, teilweise exotischen Bäumen wie z. B. Sequoia, Platanen und kanadischen Hainbuchen. Auf dem Rittergut gibt es heute eine Zimmervermietung und eine Reitanlage; in einer Ecke des Gutsparks befindet sich heute ein Kinderspielplatz. Zum Gut gehört ein Waldbesitz von ca. 45 ha.

Im Ersten Weltkrieg gab es sieben Gefallene aus Behrensen.

Im Zweiten Weltkrieg arbeiteten Zwangsarbeiter in der Landwirtschaft in Behrensen. 1945 kam es zur Befreiung der Region um Coppenbrügge von der NS-Herrschaft, als am 5. April 1945 die Offensive der 2. US-Panzerdivision von Gross Berkel aus über Hameln in Richtung Hildesheim begann. Am 6. April 1945 wurde Bisperode besetzt. US-Einheiten marschierten vom Schecken bei Diedersen auf der Reichsstrasse 1, der heutigen Bundesstraße 1 Richtung Coppenbrügge. In Behrensen gab es keinen Widerstand. Auf der Reichsstrasse 1 wurden hunderte Militärfahrzeuge der Wehrmacht und auch Zivilfahrzeuge von US-amerikanischen „Tieffliegern“ beschossen.[23]

Neueste Geschichte

Behrensen gehörte 1945 zur Britischen Besatzungszone. 1946 gehörte es zuerst zum Land Hannover, im gleichen Jahr zum Land Niedersachsen, und seit 1949 gehört es zum Bundesland Niedersachsen. Am 13. April 1951 trat die „Vorläufige Niedersächsische Verfassung“ in Kraft. Behrensen gehörte bis zur Auflösung der Regierungsbezirke am 31. Dezember 2004 dem Regierungsbezirk Hannover an; seitdem gibt es Regionalbeauftragte.

1971 wurde der Wasserverband Remte mit den Gemeinden Bessingen, Behrensen und Diedersen gegründet. Erst 1980 wurde die Wasserversorgung und die Abwasserkanalisation fertiggestellt.

Ev.-luth. Kirchengemeinde Behrensen

Das Rittergut und das Dorf Behrensen waren noch 1568 nach Bäntorf eingepfarrt. Die Behrenser klagten über „Nachlässigkeit des Pastors [...], daß sie mannigetags zu Bäntorf der Predigt gewartet, aber ohne gehörter Predigt wieder nach Hause gegangen“.[24] Wegen der weiten Entfernung und der schlechten Wegstrecke nach Bäntorf wurde Behrensen schließlich nach dem damals noch braunschweigischen Bessingen umgepfarrt. Zum Unterhalt der kirchlichen Bauten und weiterer kirchlicher Aufwendungen in Bessingen leistete Behrensen die Hälfte. 1734 fanden in der alten Kapelle in Behrensen jeweils öffentliche Gottesdienste am dritten Tage der drei großen Feste Ostern, Pfingsten und Weihnachten statt, sonst wöchentliche Betstunden durch den Schulmeister. Später fanden dort viermal jährlich ein Abendmahlsgottesdienst und alle zwei Wochen die Kinderlehre statt.[25] Die Glocke der Kapelle stammt aus dem Jahr 1640. Nach Abbruch der alten Fachwerkkapelle wurde mit finanzieller Unterstützung des Konsistoriums und des Oberstleutnants Strube als Besitzer des Ritterguts Behrensen 1829/1830 ein Neubau errichtet.[26] Die von der Firma Ludwig Hoffmann (Betheln) angefertigte Orgel wurde am 22. Oktober 1967 eingeweiht.

Behrensen wurde 1863, obwohl es kirchlich noch immer der braunschweigischen Pfarre Bessingen zugeordnet war, in Angelegenheiten der Schule und für die Ephoralprüfung der Konfirmanden der Aufsicht des Superintendenten in Münder und ab 1. Juni 1867 der Inspektion Börry unterstellt.[27] Zum 1. Juni 2000 wurden die Kirchengemeinden Bessingen, Hohnsen und Brünnighausen-Bäntorf sowie die Kapellengemeinde Behrensen zur Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Ith-Nesselberg vereinigt.[28]

Der Friedhof von Behrensen steht in Trägerschaft der Kirchengemeinde. Das Konsistorium genehmigte 1838 die Anlage eines Begräbnisplatzes an der Ostseite des Dorfes. Vorher fanden die Beisetzungen auf dem Friedhof in Bessingen statt.[29]

In den Kirchenbüchern sind Eintragungen für Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Begräbnisse ab 1815 eingetragen (Kommunikanten ab 1898). Frühere Eintragungen stehen in den Kirchenbüchern von Bessingen. Mittlerweile liegen die Kirchenbücher in digitalisierter Form bei Archion vor.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1973 wurde Behrensen in den Flecken Coppenbrügge eingegliedert.[30]

Einwohnerentwicklung

Jahr 1910 1925 1933 1939 1950 2017 2022
Einwohner 281 302 283 285 743 338 338
Quelle [31] [32] [32] [32] [1] [33] [34]

Politik

Ortsrat und Ortsbürgermeister

Der Ortsrat der Ortschaft Bisperode vertritt auf kommunaler Ebene die Coppenbrügger Ortsteile Behrensen, Bessingen, Bisperode, Diedersen und Harderode.

Wappen

Blasonierung: „In Blau ein silberner (weißer) Kranich mit angezogenem rechten Bein und goldenem (gelbem) Schlüssel im Schnabel.“[35]
Wappenbegründung: Das Wappen entstammt dem Wappen der Familie von Strube, frühere Besitzer des Ritterguts Behrensen

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Rittergut Behrensen aus dem 14. Jahrhundert mit dem historischen Gutspark.
  • Gogerichtsstätte („Gohenstuhl“) des mittelalterlichen Gerichtsbezirks „Goe auf der Hamel“ im altsächsischen Tilithigau auf dem Eichberg bei Klein Hilligsfeld.
  • Schevenmühle/Scheckmühle an der Remte westlich von Behrensen unterhalb des Eichbergs, stillgelegt in der Neuzeit. Es ist heute ein Privathaus.
  • Kragsteingewölbe aus Natursteinquadern, erbaut 1875, Durchlass am Eichberg bei km 23,816 für die frühe Eisenbahnlinie Elze-Löhne über einen temporären Wasserlauf, Objekt-Nr. 1362.[36]

Freiwillige Feuerwehr und Vereine

  • Die Freiwillige Feuerwehr Behrensen hat 23 Mitglieder und eine Jugendfeuerwehr. Sie ist mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TFF-W) und einem Mannschaftstransportwagen (MTW) ausgestattet.
  • Die DRK Ortsgruppe Behrensen wurde im Jahr 2024 aufgelöst.
  • Der Schützenverein Behrensen e. V. wurde 1895 gegründet. Er hat heute 42 Mitglieder und bietet die Sportarten Luftgewehrschießen und Kleinkaliberschießen an.
  • Dorfverschönerungsverein von 1992 e. V.
  • Verein zur Förderung des Kindergartens Coppenbrügge

Literatur

  • Adelgunde Schäfer: Dorfchronik von Behrensen, hrsg. vom Flecken Coppenbrügge, Selbstverlag, Coppenbrügge, 1991.
  • Gustav Stölting-Eimbeckhausen & Börries Freiherr von Münchhausen-Moringen: Die Rittergüter der Fürstentümer Calenberg, Göttingen und Grubenhagen. Beschreibung, Geschichte, Rechtsverhältnisse und 121 Abbildungen, H. Th. Wenner, Osnabrück, 1985.
  • Eine von einem Lehrer Müller aus Behrensen erstellte Dorfchronik von Behrensen ist leider nicht mehr auffindbar.

Einzelnachweise

  1. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Endgültige Ergebnisse nach der Volkszählung vom 13. September 1950. Band 33. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart/Köln August 1952, S. 29, Sp. 1 (Digitalisat [PDF; 26,4 MB; abgerufen am 12. November 2019] Landkreis Hameln-Pyrmont, S. 38).
  2. Landkreis Hameln-Pyrmont (Hrsg.): Nahverkehrsplan 2023 – 2027 / ANLAGE 1 – Einwohnerzahlen Ortsteile 2022. 30. Juni 2022, S. 1 (hameln-pyrmont.de [PDF; 406 kB; abgerufen am 7. November 2024]).
  3. Joachim Schween: Die archäologischen Fundstellen im Landkreis Hameln-Pyrmont: Katalog der archäologischen Bodenurkunden bis 1992, Teil 1 und 2 + Katalogbeilage, hrsg. vom Landkreis Hameln-Pyrmont, Nr. 654, Hameln, 1993.
  4. Vgl. zur Ortsnamenforschung das Niedersächsische Ortsnamenbuch (NOB). Es ist ein langfristig angelegtes Projekt des Instituts für Historische Landesforschung an der Universität Göttingen.
  5. Helga Knoke: Wald und Siedlung im Süntel. Eine siedlungsgeschichtliche Untersuchung, Rinteln, 1968, S. 118.
  6. Paul Leidinger: Der westfälische Hellweg als frühmittelalterliche Etappenstraße zwischen Rhein und Weser, in: Westfälische Zeitschrift 149, 1999, S. 9.
  7. Ludolf Fiesel: Franken im Ausbau altsächsischen Landes, in: Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen (Hrsg.): Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte, Band 44, August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim, 1972, S. 74–158; zit. Traditiones Fuldenses, Kap. 41, Nr. 127 und 129.
  8. Ludolf Fiesel: Franken im Ausbau altsächsischen Landes, in: Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen (Hrsg.): Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte, Band 44, August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim, 1972, S. 74–158; zit. Traditiones Fuldenses, Kap. 41, Nr. 127 und 129.
  9. N. N. (1988). Dorfchronik von Bessingen, S. 7; zit. Bistum Hildesheim, Grenzbeschreibung der Hildesheimer Diözese. Hildesheim, 1007.
  10. Siehe auch Adelgunde Schäfer, Bessingen, 1988.
  11. Ludolf Fiesel, 1972, S. 149; zit. Trad. Fuld. Kap. 41, Nr. 127 und 129.
  12. Werner Spieß: Die Großvogtei Calenberg. Die Ämter und Vogteien Calenberg, Springe, Langenhagen, Neustadt vor Hannover und Koldingen. Topographie, Verfassung, Verwaltung. In: Studien und Vorarbeiten zum Historischen Atlas Niedersachsen, Band 14, Göttingen, 1933, S. 116 ff.
  13. Siehe auch NLA HA Hann. 74 Springe.
  14. Ludwig Fricke: Dorfchronik Welliehausen, Druck- und Verlagshaus J. C. Erhardt GmbH, Springe, 2002, S. 18–22.
  15. Siehe auch Gogericht.
  16. Jürgen Schlieckau: Die Geschichte der Dörfer Diedersen und Dadersen, Verlag Jörg Mitzkat, Holzminden, 2025, S. 25 und 107, ISBN 978-3-95954-174-9.
  17. Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon. 4: Graffen - Kalau v. Kalheim. Leipzig 1863, S. 168.
  18. Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon. 4: Graffen - Kalau v. Kalheim. Leipzig 1863, S. 168.
  19. Einzelgemeinde Behrensen (Coppenbrügge). HLKH, abgerufen am 16. Dezember 2025.
  20. Allodifikation bedeutet: Das Rittergut wurde gegen eine Abfindung an den Lehnsherrn in frei vererbbares Eigentum umgewandelt.
  21. Dewezet Medien GmbH: WebSite der Gästezimmer Rittergut Behrensen. Abgerufen am 29. Dezember 2025.
  22. Zu den Angaben über die adligen Besitzer des Rittergutes Behrensen siehe NLKH, Artikel Behrensen.
  23. Christian Goeke: 80 Jahre nach der Befreiung der Region. 8. April 2025, abgerufen am 30. Dezember 2025.
  24. Oskar Töpfer: Historische Nachrichten über die Pfarre zu Brünnighausen und Bäntorf. In: ZGNK. Band 9, 1904, S. 236.
  25. Gustav Stölting-Eimbeckhausen & Börries Freiherr von Münchhausen-Moringen: Rittergüter, 1995, S. 166.
  26. LkAH, D 22a, Spec. Behrensen 510.
  27. LkAH, D 22a, Gen. A 140.
  28. Artikel Behrensen (Coppenbrügge). HKLH, abgerufen am 16. Dezember 2025.
  29. LkAH, D 22a, Spec. Behrensen 591.
  30. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 195 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  31. Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Hameln. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 3. Februar 2019, abgerufen am 13. November 2019.
  32. a b c Michael Rademacher: Landkreis Hameln-Pyrmont (Siehe unter: Nr. 7). Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  33. Landkreis Hameln-Pyrmont, Nahverkehrsplan 2023-2027, Anlage 1, abgerufen am 23. November 2025.
  34. Landkreis Hameln-Pyrmont: Nahverkehrsplan 2023-2027, Anlage 1, abgerufen am 23. November 2025.
  35. Wappen der Coppenbrügger Ortsteile
  36. Niedersächsisches Amt für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmalatlas Niedersachsen, Kragsteingewölbe DB1820.