Bautista Amieva
| Bautista Amieva | |
| Bautista Amieva (2018) | |
| Porträt | |
|---|---|
| Geburtstag | 29. Februar 2000 |
| Geburtsort | Tunuyán, Argentinien |
| Größe | 1,86 m |
| Partner | 2017–2019 Mauro Zelayeta 2020–2023 Leo Aveiro 2021 Tomás Capogrosso 2022, seit 2024 Maciel Bueno |
| Weltrangliste | Position 49[1] |
| Erfolge | |
| 2018 – Fünfter CSVP-Finals Resistencia 2018 – Dritter Olympische Jugendspiele 2019 – Fünfter Südamerikaspiele Rosario 2021 – Sieger Continental Cup Finals Santiago 2021 – Sieger Futures Cirò Marina 2021 – Sieger Futures Leuven 2021 – Sieger Futures Ljubljana 2022 – Fünfter Südamerikaspiele Asunción 2023 – Sieger Futures Messina 2023 – Sieger Futures Miguel Pereira 2024 – Sieger CSVP Manaus 2024 – Fünfter CSVP-Finals Uberlândia 2025 – Neunter CSVP-Finals Iquique 2025 – WM-Siebzehnter | |
| (Stand: 13. Januar 2026) | |
Juan Bautista Amieva Tarditti (* 29. Februar 2000 in Tunuyán) ist ein argentinischer Beachvolleyballspieler.
Karriere
Der in der Provinz Mendoza geborene Sportler bestritt 2017 seine ersten beiden internationalen Wettkämpfe im Sand mit Mauro Zelayeta. Beim Wettbewerb des Circuito Sudamericano de Voleibol Playa (CSVP) in Lima wurden sie Neunte, bei der Weltmeisterschaft der unter Einundzwanzigjährigen in Nanjing Siebzehnte. Nachdem sie eine Saison später mehrere Viertelfinalteilnahmen bei der von der Confederación Sudamericana de Voleibol (CSV) organisierten Beachserie erkämpft hatten, endete die wieder in der Hauptstadt der Provinz Jiangsu stattfindende U19-WM für sie erst in der Vorschlussrunde. Noch besser lief es bei den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires. In der Hauptstadt ihres Heimatlandes wurden die Argentinier für ihre Leistung mit Bronze belohnt. Ihren ersten Turniersieg erreichten sie im Februar 2019 beim Continental Cup in Mar del Plata. Bei den Südamerikaspielen im folgenden Monat belegten sie den fünften Platz. Bei der U21-WM war für sie im Achtelfinale Endstation nach der Niederlage gegen Lukas Pfretzschner und Robin Sowa. Dies war gleichzeitig der letzte gemeinsame Wettbewerb der Südamerikaner.
Mit Leo Aveiro wurde Amieva 2020 Vierter bei einem Event der Südamerikatour und gewann mit ihm ein Jahr später das Endspiel des Continental Cups in Santiago. Mit Tomás Capogrosso erkämpfte er als bestes Resultat einen Bronzeplatz beim Ein-Stern-Event der FIVB World Tour in Apeldoorn. Die beiden wurden danach Fünfte bei den Junior Pan American Games. 2022 spielte der in Tunuyán geborene Athlet zum ersten Mal gemeinsam mit dem aus der gleichen Stadt stammenden Maciel Bueno. Eine Halb- und eine Achtelfinalteilnahme sprangen bei der CSVP-Tour dabei heraus. Anschließend begann eine längere Zusammenarbeit mit Leo Aveiro, die Siege bei den drei aufeinanderfolgenden Futures in Cirò Marina, Leuven und Ljubljana im Juli 2022 erbrachte. Hinzu kamen eine Saison später bei den gleichwertigen Veranstaltungen in Messina und Miguel Pereira weitere Goldmedaillen. Bei den Südamerikaspielen 2022 waren sie Fünfte geworden, bei einer Etappe der Beachserie ihres Heimatkontinents hatten sie 2023 das Finale erreicht. Nach dem Erfolg beim Fédération Internationale de Volleyball (FIVB)-Turnier im Bundesstaat Rio de Janeiro trennten sie sich.
Nach einem vierten und einem dritten Platz bei der Südamerikatour Anfang 2024 mit Jose Augusto Sosaya stand Bautista Amieva im April wieder mit Maciel Bueno auf der gleichen Seite des Netzes. Ihre zweite Zusammenarbeit begann mit einem Sieg beim CSVP-Event in Manaus. Beim Finalturnier in Überlandia wurden sie Fünfte. Bei der letzten Möglichkeit, ihrem Land einen Startplatz für die Olympischen Spiele in Paris zu sichern, scheiterten sie gemeinsam mit den Capogrosso-Brüdern Nicolás und Tomás knapp an den chilenischen Beachpaaren. Sowohl bei den Elite16 in João Pessoa und in Rio de Janeiro als auch bei der gleichwertigen Veranstaltung in Quintana Roo im nächsten Jahr überstanden sie die Quali, konnten jedoch im Hauptwettkampf kein Spiel für sich entscheiden. Als eines von vier Duos aus Südamerika, die nicht automatisch durch die Weltranglistenposition qualifiziert waren, erwarben sie die Startberechtigung für die Weltmeisterschaft 2025 in Adelaide. In Australien besiegten sie in der Vorrunde das nicaraguanische Beachpaar Mora / López und konnten von den Deutschen Paul Henning und Lui Wüst erst im Entscheidungssatz bezwungen werden. Als Pooldritte verloren sie in der ersten Hauptrunde gegen die Bronzemedaillengewinner Téo Rotar / Arnaud Gauthier-Rat und belegten so im Abschlussklassement den geteilten siebzehnten Rang.
Weblinks
- Profil beim Weltverband FIVB (englisch)
- Profil in der Beach Volleyball Database (englisch)
- Profil bei Volleybox
Einzelnachweise
- ↑ FIVB-Weltrangliste (Stand: 12. Januar 2026)