Téo Rotar

Téo Rotar
Porträt
Geburtstag 23. April 2004
Geburtsort Martigues, Frankreich
Größe 2,03 m
Partner seit 2019–2004 Arthur Canet
seit 2024 Arnaud Gauthier-Rat
Weltrangliste Position 12[1]
Erfolge
2021 – U19-Weltmeister
2022 – U20-Vizeeuropameister
2022 – Zweiter Future Montpellier
2022 – Dritter U19-WM
2022 – Fünfter Elite16 Kapstadt
2023 – Fünfter Challenge Edmonton
2023 – EM-Neunter
2023 – U20-Europameister
2023 – Sieger Futures Montpellier
2023 – Dritter U21-WM
2024 – Sieger CEV Nations Cup
2024 – Sieger Futures Genf
2024 – Fünfter Studenten-WM
2025 – Dritter Challenge Xiamen
2025 – Zweiter Challenge Alanya
2025 – EM-Fünfter
2025 – U22-Europameister
2025 – WM-Dritter
(Stand: 25. November 2025)

Téo Rotar (* 23. April 2004 in Martigues) ist ein französischer Beachvolleyballspieler.

Karriere Beachvolleyball

Rotar spielt seit 2019 Beachvolleyball an der Seite von Arthur Canet. 2020 erreichten Canet/Rotar bei der U18-Europameisterschaft in Izmir Platz fünf. Ein Jahr später belegten sie bei der U18-Europameisterschaft in Ljubljana erneut den fünften Platz und wurden anschließend in Phuket U19-Weltmeister. 2022 wurden sie in Izmir U20-Vizeeuropameister und erreichten in Dikili den dritten Platz bei der U19-Weltmeisterschaft. Außerdem starteten die beiden Franzosen auf der neugeschaffenen World Beach Pro Tour 2022. Hier wurden sie Zweite beim Future-Turnier im heimischen Montpellier und Fünfte beim hochklassigen Elite16-Turnier in Kapstadt. Auf der nachfolgenden World Pro Tour 2023 konnten sich Canet/Rotar bei mehreren Elite16-Turnieren nicht für das Hauptfeld qualifizieren, erreichten allerdings beim Challenge-Turnier in Edmonton Platz fünf. Bei der Europameisterschaft 2023 in Wien konnten sie sich als Zweite in ihrer Vorrundengruppe für die K.-o.-Runde qualifizieren.[2] Hier gewannen sie zunächst gegen die nationalen Konkurrenten Calvin und Quincy Ayé, schieden danach aber gegen das norwegische Spitzenduo Mol/Sørum aus. Anschließend konnten sie ihr Vorjahresergebnis der U20-EM mit dem Titel noch ebenso toppen wie das Erreichen des Endspiels von Montpellier in der Vorsaison. Der Gewinn der Goldmedaille des Futures in der Stadt an der Mittelmeerküste war ihr erster Sieg bei einem FIVB-Event im Erwachsenenbereich. Danach rundeten sie ein erfolgreiches Jahr mit der Bronzemedaille bei den Welttitelkämpfen der unter Einundzwanzigjährigen noch ab. In der folgenden Spielzeit belegten sie bei der U22–Europameisterschaft ebenfalls den dritten Rang. Beim Nations Cup siegten Rotar und Arnaud Gauthier-Rat gemeinsam mit Rémi Bassereau / Julien Lyneel und sicherten so ihrem Heimatland den zweiten Startplatz bei den Olympischen Spielen in Paris. Eine Woche später gewannen Canet und Rotar das Futures in Genf. Mit Gauthier-Rat erreichte Rotar als Gruppenzweiter die erste Hauptrunde der Europameisterschaft 2024, mit Canet erkämpfte er den fünften Platz bei der FISU-Universitätsweltmeisterschaft.

Seit 2025 ist Gauthier-Rat der feste Partner von Rotar. Dem Duo gelangen mit dem dritten Rang in Xiamen und dem zweiten Platz in Alanya zwei Medaillengewinne bei Challengers der World Pro Tour sowie der Einzug in die Runde der Acht bei den kontinentalten Titelkämpfen der Erwachsenen in Düsseldorf. Nachdem der gebürtige Martégaux gemeinsam mit Canet beim Wettbewerb der unter Zweiundzwanzigjährigen seinen zweiten Europameistertitel im Juniorenbereich errungen hatte, stand er mit seinem Standardpartner sowohl in Hamburg als auch in João Pessoa und Rio de Janeiro im Achtelfinale von Elite16-Events. Ihren größten Erfolg bis zu diesem Zeitpunkt erkämpften die Franzosen jedoch bei der Weltmeisterschaft im australischen Adelaide. Nach dem ersten Platz im Pool besiegten sie die Argentinier Bautista Amieva / Maciel Bueno, die Katarer Cherif Younousse / Ahmed Tijan und die Deutschen Lukas Pfretzschner / Sven Winter, bevor sie in der Vorschlussrunde an den Schweden Jacob Hölting Nilsson und Elmer Andersson scheiterten, die sie in der Gruppe noch bezwungen hatten. Das Duell um Bronze gegen die Deutschen Nils Ehlers und Clemens Wickler konnten sie jedoch für sich entscheiden.

Privates

Rotars Eltern spielten in der rumänischen Volleyballnationalmannschaft und in der französischen Liga. Seine ältere Schwester Amélie spielt in der französischen Nationalmannschaft.[3]

Einzelnachweise

  1. FIVB-Weltrangliste (Stand: 24. November 2025)
  2. Aufstrebende Beach-Stars Canet und Rotar kämpfen um einen Platz bei Paris 2024. beachvolleyball.at, 4. August 2023, abgerufen am 10. August 2023.
  3. Olivier Navarranne: Téo Rotar, la pépite du Beach Volley Montpelliérain. sportmag.fr, 21. Dezember 2021, abgerufen am 10. August 2023 (französisch).