Askan Schmitt

Askan Schmitt (* 12. Juli 1867 in Spandau; † 1945) war ein deutscher Schriftsteller.

Leben

Schmitt war Sohn eines Hauptmanns in Spandau, wuchs in Kassel auf.[1] Er studierte in Leipzig Chemie und Volkswirtschaft und geriet dort unter den Einfluss von Berthold Otto, mit dem er zeitlebens verbunden blieb. Nach seinem Studium zog er nach Weimar und betätigte sich auch politischer Redner und Stadtführer. Er war ein völkischer Humorist im Umkreis von Adolf Bartels.[2] Schmitt war Mitglied der Schlaraffia.[3] Im Haus Lisztstraße 29 der Schriftsteller Askan Schmitt wohnhaft.[4] Er betrieb dort auch eine Versandbuchhandlung. Askan Schmitt brachte 1932 Weimar von A-Z im Selbstverlag heraus.[5]

Werke (Auswahl)

  • Schmitt, Askan: Herrn Manfred Pulvermüllers Wanderungen von Lindenstadt nach Kaldenbreit. - 1924
  • Schmitt, Askan: Unberühmte Frauen berühmter Männer. - 1924
  • Schmitt, Askan: Störungen. - 1924
  • Schmitt, Askan: Der dritte Wunsch. - 1924
  • Schmitt, Askan: Fräulein Elfriede Tinkepanks Verlobungsgeschichte. - 1924

Einzelnachweise

  1. Klemens Ketelhut: Berthold Otto als pädagogischer Unternehmer. Eine Fallstudie zur deutschen Reformpädagogik, Böhlau, Köln-Weimar-Wien 2016, S. 318.
  2. Lothar Ehrlich, Jürgen John, Justus H. Ulbricht: Das Dritte Weimar: Klassik und Kultur im Nationalsozialismus, Böhlau, Köln-Weimar-Wien 1999, S. 179 und 212.
  3. Schlaraffia Zeyttungen ..., 1911, S. 4560.
  4. Kürschners Literaturkalender 1929, S. 881.
  5. Gitta Günther: Weimar: eine Chronik, Böhlau, Weimar 1996, S. 132.