Aschen (Dissen am Teutoburger Wald)

Aschen
Koordinaten: 52° 7′ N, 8° 13′ O
Fläche: 8,8 km²[1]
Einwohner: 809[1]
Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1970
Postleitzahl: 49201
Vorwahl: 05421
Lage von Aschen in Niedersachsen

Aschen ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Stadt Dissen am Teutoburger Wald im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1970 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Das kleine Dorf Aschen liegt östlich der Dissener Kernstadt. Das Gebiet der ehemaligen Gemeinde Aschen bildet einen relativ schmalen Gebietsstreifen entlang der Grenze zu Nordrhein-Westfalen vom Kamm des Teutoburger Waldes im Norden bis in die Nähe des Ortes Bockhorst im Süden.[1]

Geschichte

Aschen gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Iburg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Aschen zum Kanton Dissen des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Dissen im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Aschen zum Königreich Hannover und gehörte dort zum wieder zum Amt Iburg. 1867 fiel Aschen mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Kreis Iburg, der 1932 in den Landkreis Osnabrück eingegliedert wurde. Am 1. Januar 1970 wurde Aschen im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Stadt Dissen am Teutoburger Wald.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1812 0634 [2]
1845 0716 [3]
1871 0672 [4]
1895 0710 [5]
1910 0765 [6]
1939 0771 [7]
1950 1170 [8]
1961 0864 [8]

Bau- und Naturdenkmale

In Aschen stehen die Höfe Dunker und Niedermartmann unter Denkmalschutz.

Vereine

Der Schützenverein Aschen betreibt Schießsport und Brauchtumspflege.[9] Der lokale Sportverein ist der TuS Aschen-Strang.[10]

Einzelnachweise

  1. a b c Daten und Karte der Gemarkung Aschen
  2. Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 187 (google.de).
  3. Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 119 (google.de).
  4. Volkszählung 1871
  5. Volkszählung 1895
  6. Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. April 2025.
  7. Michael Rademacher: Osnabrueck. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  8. a b Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  9. Website des Schützenvereins Aschen
  10. Website des TuS Aschen-Strang