Arthur Schmidt (Innenarchitekt)
Arthur Schmidt (Lebensdaten unbekannt) war ein deutscher Innenarchitekt, Lehrer und Bildhauer in Weimar.
Leben
Schmidt gehörte unter Henry van de Velde zum Lehrkörper der Kunstgewerbeschule Weimar für das Fach Kunstgewerbliches Zeichnen von 1908 bis 1915 und zugleich zu deren geschäftsführendem Ausschuss.[1][2] Schmidt errang auch zum Teil hochdotierte Kunstpreise.[3][4] Der Innenarchitekt Schmidt war in Weimar in der Grunstedter Straße 24 wohnhaft. Auf die künstlerische Entwicklung von Margarethe Geibel wird ihm ein gewisser Einfluss attestiert, was von Andreas Rumler an ihren Holzschnitten von Goethes Wohnhaus festgemacht wird.[5]
Einzelnachweise
- ↑ Volker Wahl (Hrsg.): Henry van de Velde in Weimar. Dokumente und Berichte zur Förderung von Kunsthandwerk und Industrie 1902 bis 1915. Böhlau, Weimar 2007, S. 253 und S. 439.
- ↑ Achim Preiß, Klaus-Jürgen Winkler: Weimarer Konzepte. Die Kunst- und Bauhochschule 1860–1995 VDG Weimar, Weimar 1996, S. 284. ISBN 3-929742-84-5.
- ↑ Die Werkkunst: Zeitschrift des Vereins für deutsches Kunstgewerbe, Bd. 3, Berlin 1908, S. 8 f.
- ↑ Zeitschrift für Bildende Kunst, 1909, S. 2.
- ↑ Andreas Rumler: Neue Einblicke dank alter Holzschnitte – Goethes Wohnhaus und Weimar gesehen von Margarethe Geibel auf www.goethe-gesellschaft.de