Are We All Angels

Are We All Angels
Studioalbum von Scowl

Veröffent-
lichung

4. April 2025

Label(s) Dead Oceans

Genre(s)

Hardcore-Punk, Alternative Rock

Titel (Anzahl)

11

Länge

32:51

Besetzung

  • Gitarre: Malachi Greene

Produktion

Will Yip

Studio(s)

Studio 4 Recording (Conshohocken)

Chronologie
Psychic Dance Routine
(2023)
Are We All Angels

Are We All Angels (englisch Sind wir alle Engel) ist das zweite Studioalbum der US-amerikanische Hardcore-Punk-Band Scowl.

Entstehung

Das Album wurde innerhalb von anderthalb Monaten in dem Tonstudio Studio 4 Recording in Conshohocken, Pennsylvania aufgenommen.[1] Die Band hatte das Ziel, mit mehr Melodien und Harmonien als bisher zu arbeiten, um ihre besser gewordene Musikalität zu zeigen.[2] Kat Moss nutzt auf dem Alben vermehrt ihre klare Gesangstimme, wobei sie bei mehreren Liedern zwischen klarem Gesang und Screaming hin- und herwechselt. Die Texte handeln von Kummer, Entfremdung, Missbrauch, Beziehungen, Selbstwahrnehmung sowie Systeme der Kontrolle wie Gaslighting. Gemischt wurde Are We All Angels von Rich Costey, während Howie Weinberg und Will Borza das Mastering übernahmen. Musikvideos wurden für die Lieder Special, Not Heaven, Not Hell, B.A.B.E., Tonight (I’m Afraid) und Fantasy veröffentlicht. Am 9. Mai 2025 trat die Band zum ersten Mal im Fernsehen auf. In der The Late Show with Stephen Colbert spielten Scowl das Lied Tonight (I’m Afraid).[3]

Titelliste

  1. Special – 2:57
  2. B.A.B.E. – 2:33
  3. Fantasy – 3:29
  4. Not Heaven, Not Hell – 3:01
  5. Tonight (I’m Afraid) – 3:25
  6. Fleshed Out – 2:22
  7. Let You Down – 3:16
  8. Cellophane – 2:23
  9. Suffer the Fool (How High Are You?) – 3:15
  10. Haunted – 3:16
  11. Are We All Angels – 2:48

Rezeption

Neil Z. Yeung vom Onlinemagazin Allmusic schrieb, dass die Band „die Kanten ihres muskulösen Hardcore Punk polieren“ und damit „eine zugänglichere und eingängigere Erfahrung“ ermöglichen. Das Album wären eine „erfrischende Dosis schnörkeloser, jugendlicher Punk-Energie“. Nick Ruskell vom Magazin Kerrang beschrieb das neue Album als „kontrollierter und wohlüberlegter“. Alles würde „mit dem Selbstvertrauen eines Schwergewichtschampion eintreffen“. Ruskell vergab fünf von fünf Punkten.[4] Adam Turner-Heffer vom Magazin The Skinny hingegen schrieb, dass das Album zwar „vielversprechend“ beginnt. In der zweiten Hälfte befinden sich aber Lieder, die „auf einem gewöhnlichen Pop-Punk-Album der frühen 2000er Jahre nicht auffallen würden“.[5]

Einzelnachweise

  1. David James Young: How Scowl’s Kat Moss Climbed the Mountain and Put Her Flag on Top. Cone Magazine, abgerufen am 22. Dezember 2025 (englisch).
  2. Scowl Made Hardcore Purists Angry. Now the Band Is Doubling Down. The New York Times, abgerufen am 22. Dezember 2025 (englisch).
  3. Surej Singh: Watch Scowl make their raucous TV debut with ‘Tonight (I’m Afraid)’ on ‘Colbert’. NME, abgerufen am 22. Dezember 2025 (englisch).
  4. Nick Ruskell: Album Review: Scowl – Are We All Angels. Kerrang, abgerufen am 22. Dezember 2025 (englisch).
  5. Adam Turner-Heffer: Scowl – Are We All Angels. The Skinny, abgerufen am 22. Dezember 2025 (englisch).