Ammersricht (Amberg)
Ammersricht ist eine ehemalige Gemeinde mit den Ortsteilen Unterammersricht und Oberammersricht. Beide sind heute Stadtteile der kreisfreien oberpfälzischen Stadt Amberg.
Lage
Unterammersricht und Oberammersricht befinden sich in der Region Oberpfälzer Jura und liegen in der Gemarkung Ammersricht der Stadt Amberg.
Die Gemarkung Ammersricht (094516) umfasst 5,261 km² und 1542 Einwohner.[1]
Geschichte
Um 1170–1180 wird ein Ammannesrivte in den Traditionen des Klosters Prüfening erwähnt,[2] 1390 wird auch ein Obern Ammansriet in Urkunden erwähnt.[3]
1818 wurden mit dem Zweiten Gemeindeedikt relativ selbstständige Landgemeinden mit eigenem Vermögen gebildet, über das sie frei verfügen konnten. Ammersricht wurde Ruralgemeinde. Am 1. Juli 1972 wurde Ammersricht im Zuge der Gebietsreform nach Amberg eingemeindet.[4]
1939 wurde die erste Kirche in (Unter-)Ammersricht geweiht. Sie erhielt das Patrozinium des erst 1934 heiliggesprochenen Kapuziner-Bruders Konrad von Parzham. 1960 wurde Ammersricht zur Pfarrei erhoben. 1963 wurde die alte Kirche niedergelegt und die derzeitige neue Pfarrkirche St. Konrad gebaut, die am 29. November 1964 geweiht wurde.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Gemarkung Ammersricht (Amberg) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 26. September 2025.
- ↑ Unterammersricht. In: Ortsnamen - Geschichte Bayerns. Abgerufen am 26. September 2025.
- ↑ Oberammersricht. In: Ortsnamen - Geschichte Bayerns. Abgerufen am 26. September 2025.
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 600.