Karmensölden

Karmensölden
Stadt Amberg
Koordinaten: 49° 28′ N, 11° 47′ O
Höhe: 404 m ü. NHN
Einwohner: 224 (1987)[1]
Postleitzahl: 92224
Vorwahl: 09621
Die Hofkapelle „St. Anna Selbdritt“ in Karmensölden

Karmensölden ist ein in der Oberpfalz gelegenes Dorf, das ein Gemeindeteil von Amberg ist.

Lage

Der Ort befindet sich in der Region Oberpfälzer Jura und liegt in der gleichnamigen Gemarkung. Karmensölden selbst ist einer von 23 Ortsteilen der kreisfreien Stadt Amberg.[2] Die Ortsmitte der Kernstadt liegt fünfeinhalb Kilometer entfernt und Sulzbach-Rosenberg sechs Kilometer.

Die Gemarkung Karmensölden (094514) umfasst 9,766 km² und 1872 Einwohner.[3]

Geschichte

Bereits 1138–1139 wird ein Carlmannesselden in den Traditionen des Klosters Prüfening erwähnt.[4]

1818 wurden mit dem Zweiten Gemeindeedikt relativ selbstständige Landgemeinden mit eigenem Vermögen gebildet, über das sie frei verfügen konnten. Karmensölden wurde Ruralgemeinde.

Am 1. Juli 1972 wurde das Dorf Karmensölden im Zuge der Gebietsreform nach Amberg eingemeindet.[5]

Verkehr

Am südlichen Ende von Karmensölden verläuft die Bundesstraße 85, eine direkte Zufahrt ist von dort aus aber nicht möglich. Die am nächsten gelegene Auffahrt befindet sich einen halben Kilometer südwestlich des Ortes.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

In und um Karmensölden gibt es zwei denkmalgeschützte Bauwerke, eines davon ist eine außerhalb des Ortes gelegene kleine Steinquader-Bogenbrücke.

Commons: Karmensölden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Karmensölden. In: bavarikon. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 19. April 2025.
  2. Ortsteile - Stadt Amberg, Kreisfreie Stadt - BayernPortal. In: behoerdenwegweiser.bayern.de. Bayerisches Staatsministerium des Innern, abgerufen am 19. April 2025.
  3. Gemarkung Karmensölden (Amberg) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 26. September 2025.
  4. Karmensölden. In: Ortsnamen - Geschichte Bayerns. Abgerufen am 26. September 2025.
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 600.