Alastair MacKenzie
Alistair MacKenzie, teilweise auch Alistair McKenzie genannt, (* 1930; † Dezember 1997) war ein schottischer Fußballschiedsrichter und -funktionär.
Sportlicher Werdegang
MacKenzie pfiff ab den 1960er Jahren in der Division One, der seinerzeit höchsten Spielklasse der Scottish Football League. Dabei wurde er gegen Ende des Jahrzehnts auf die UEFA- und FIFA-Schiedsrichterliste aufgenommen, so dass er auf Vereinsebene Europapokal-Spiele im Europapokal der Landesmeister und Europapokal der Pokalsieger sowie nach der Einführung des Wettbewerbs 1971 im UEFA-Pokal und auf Nationalmannschaftsebene ab 1970 Länderspiel leitete.
Im Januar 1973 war MacKenzie Spielleiter im ersten Spiel des neu eingeführten UEFA Super Cups, als die Glasgow Rangers sich mit Ajax Amsterdam maßen und eine 1:3-Heimniederlage kassierten. Auch auf nationaler Ebene wurde er bei bedeutenden Spielen eingesetzt. So leitete er das Finalspiel im Wettbewerb um den Scottish FA Cup 1971/72 zwischen dem mit einem 6:1-siegreichen Celtic Glasgow und Hibernian Edinburgh sowie die Revanche im Endspiel im Wettbewerb um den Scottish League Cup 1972/73 im Dezember 1972, als Hibernian Edinburgh durch einen 2:1-Erfolg den Titel gewann.
MacKenzie stand auf internationaler Ebene im Schatten seiner Landsmänner Bobby Davidson (Schiedsrichter u. a. bei den WM-Endrunden 1970 und 1974) und John Gordon (Schiedsrichter u. a. bei der WM-Endrunde 1978), so dass ihm die Teilnahme an einem Endrundenturnier versagt blieb.
Nach dem Ende der Schiedsrichterkarriere war MacKenzie in der Administration des schottischen Klubs FC Falkirk tätig.
Im Dezember 1997 starb MacKenzie nach längerer Krankheit.[1]