1,4-Dibenzylbenzol

Strukturformel
Allgemeines
Name 1,4-Dibenzylbenzol
Andere Namen
  • para-Dibenzylbenzol
  • p-Dibenzylbenzol
Summenformel C20H18
Kurzbeschreibung

farbloser Feststoff[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 793-23-7
EG-Nummer (Listennummer) 660-941-3
ECHA-InfoCard 100.187.477
PubChem 236047
ChemSpider 205991
Wikidata Q82019663
Eigenschaften
Molare Masse 258,36 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Dichte

1,175 g·cm−3[1]

Siedepunkt

158–163 °C (0,15 mmHg)[1]

Löslichkeit

löslich in Ethanol[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar[2]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

1,4-Dibenzylbenzol ist eine organische chemische Verbindung aus der Gruppe der Dibenzylbenzole.

Gewinnung und Darstellung

1,4-Dibenzylbenzol kann durch Alkylierung von Benzol mit α,α'-Dichlor-p-xylol in einer Ausbeute von 35 % synthetisiert werden.[1]

Es entsteht als gemisch mit ortho-Dibenzylbenzol bei der Herstellung von Diphenylmethan (3) durch elektrophile Substitutionsreaktion von Benzol (1) mit Benzylchlorid (2) in Gegenwart einer Lewis-Säure wie amalgamiertem Aluminium.[3]

Eigenschaften

1,4-Dibenzylbenzol ist ein farbloser Feststoff, der eine orthorhombische Kristallstruktur mit der Raumgruppe Pbca (Raumgruppen-Nr. 61)Vorlage:Raumgruppe/61 besitzt. Beide Phenylringe im Molekül sind um 88,39° aus der Ebene des zentralen Benzolrings verdreht. In der Kristallstruktur lagern sich die Moleküle in einer Fischgrätenanordnung mit zueinander gerichteten Phenylgruppen aneinander.[1]

Verwendung

1,4-Dibenzylbenzol kann als Zwischenprodukt zur Herstellung von Flammschutzmitteln verwendet werden.[1]

Einzelnachweise

  1. a b c d e f g h Y.-J. Cui, G. Li, F.-X. Ren, Z.-Y. Duan, W.-J. Zhang: 1,4-Dibenzylbenzene. In: Acta Crystallographica Section E: Structure Reports Online. Band 63, Nr. 8, 2007, S. o3393–o3393, doi:10.1107/S1600536807031236.
  2. Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  3. W. W. Hartman and Ross Phillips: Diphenylmethane In: Organic Syntheses. 14, 1934, S. 34, doi:10.15227/orgsyn.014.0034; Coll. Vol. 2, 1943, S. 232 (PDF).