gang und gäbe

German

Alternative forms

Etymology

Inherited from Middle High German genge und gæbe (common and acceptable), originally associated with Kaufmannssprache. The individual terms (gang, gäbe) are no longer current on their own (fossil words).

Pronunciation

  • IPA(key): /ˌɡaŋ ʊnt ˈɡɛːbə/, /-ˈɡeːbə/
  • Audio (Germany (Berlin)):(file)

Adverb

gang und gäbe

  1. (set phrase) commonplace, usual
    Synonyms: gängig, üblich
    das ist so gang und gäbethis is perfectly normal
    • 1796, Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre [Wilhelm Meister's Apprenticeship]‎[1], volume 8:
      Aus meinem Munde hören sie nichts, als was ich selber für wahr halte, doch kann ich und will ich nicht hindern, daß sie nicht auch von andern manches vernehmen, was als Irrtum, als Vorurteil in der Welt gäng und gäbe ist.
      (please add an English translation of this quotation)
    • 1909 [1901], Thomas Mann, Buddenbrooks [] [2], Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft, →OCLC, page 505:
      Eine Usance, verstehst du, das ist ein Manöver, das nicht ganz einwandfrei ist, sich nicht ganz mit dem geschriebenen Gesetze verträgt und für den Laienverstand schon unredlich aussieht, das aber dennoch nach stillschweigender Übereinkunft in der Geschäftswelt gang und gäbe ist.
      (please add an English translation of this quotation)
    • 2025 October 11, Nina Apin, quoting Sarah Kuttner, “Sarah Kuttner: „Mit Verliebten kann man nicht diskutieren“”, in Die Tageszeitung: taz[3], →ISSN:
      In der Generation unserer Großmütter war es noch gang und gäbe, Kinder zu schlagen.
      (please add an English translation of this quotation)

Further reading