Raunacht

German

Alternative forms

Etymology

Uncertain, often analyzed as rau(h) (rough; hirsute) +‎ Nacht (night) or obsolete rauch +‎ Nacht; less likely from Rauch (incense) +‎ Nacht.

Pronunciation

  • IPA(key): /ˈʁaʊ̯ˌnaxt/
  • Hyphenation: Rau‧nacht
  • Audio (Germany (Berlin)):(file)

Noun

Raunacht f (genitive Raunacht, plural Raunächte)

  1. (European folklore, uncommon) Yule night, a night of the Twelve Days of Christmas, associated with pagan superstition, evil spirits and the Wild Hunt
    Synonym: Glöckelnacht
    • [1890, “Unglückstage”, in Adolf Kröner, editor, Die Gartenlaube, number 23, page 740:
      Der christliche Kalender beherrscht heute Brauch und Vorstellung des Volkes, aber in seinem Aberglauben, z. B. in der Furcht vor den sogenannten „Rauhnächten“, in denen die alten Götter als unheimliche Gespenster noch immer umgehen sollen, tauchen deutlich genug die Anklänge an eine ferne Vergangenheit empor, und eine Menge uraltheidnischer Vorstellungen sind in seine Glücks- und Unglückstage mitherüber genommen worden.
      (please add an English translation of this quotation)]
    • 1944, Julius Petersen, Die Wissenschaft von der Dichtung, Berlin, page 469:
      In manchen Landschaften haben sich Schwertertänze und wilde Männer, Pferdeweihe, Perchtenlaufen, Haberfeldtreiben und Bräuche der Rauhnacht bis in unsere Zeit erhalten.
      (please add an English translation of this quotation)
    • 1953, Horst Wolfram Geißler, Alles kommt zu seiner Zeit, München: Franz Ehrenwirth, page 392:
      Und jetzt, an die frische Nachtluft gewöhnt, spürte sie erst, daß auch in der Stube ein kleiner Weihrauchduft hing, in dieser ersten Rauhnacht würden ihr die Geister wohl nichts anhaben können.
      (please add an English translation of this quotation)
    • 1970, Paul Celan, “Allmählich clowngesichtig”, in Klaus Reichert, editor, Paul Celan: Ausgewählte Gedichte, Suhrkamp, page 160:
      die Brauen, Brauen: wachsend,
      zwei Riesenfühlerkämme, zwei,
      —du großgestrählte,
      großgespürte Rauhnacht Immerimmer—,
      schon fortgeschwungen aus der Flocke Welt,
      nicht hin, nicht her.
      (please add an English translation of this quotation)
    • 1971, Walter Mehring, “Wien, in der Rauhnacht”, in Briefe aus der Mitternacht, 1937–1941, Heidelberg: Lambert Schneider, page 11:
      Ich habe diese Nacht befragt
      Rauhnacht, vom wilden Heer durchjagt—
      Da tun sich vor dem Mordsgeschnauf
      Abgründe unserer Zukunft auf…
      (please add an English translation of this quotation)

Declension

See also

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