Zuza Banasińska

Zuza Banasińska (* 1994 in Warschau) ist eine polnische Film- und Videokünstlerin. Bekannt wurde sie insbesondere durch den Filmessay Grandmamauntsistercat (2024), der bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin mit dem Teddy Award ausgezeichnet wurde.[1]

Leben

Banasińska wurde 1994 in Warschau geboren und lebt in Amsterdam.[2] Sie studierte an der Academy of Fine Arts in Kraków, an der Universität der Künste Berlin und am Sandberg Instituut in Amsterdam.[3]

Wirken

In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sich Banasińska mit der Reproduktion von Bildern und den damit verbundenen gesellschaftlichen und körperpolitischen Zuschreibungen; sie arbeitet dabei häufig mit Archivmaterial, Found Footage und hybriden audiovisuellen Formen in Essayfilm und Installation.[4][5]

Der Filmessay Grandmamauntsistercat (2024) entstand aus Archivmaterial des Lehrfilmstudios in Łódź bzw. der Wytwórnia Filmów Oświatowych (Studio für Bildungsfilme) und wurde im Forum Expanded der Berlinale gezeigt.[6] Der Film wurde mit dem Teddy Award für den besten Kurzfilm ausgezeichnet.[1]

Filmografie

Kurzfilme

  • 2024: Grandmamauntsistercat – Regie, Drehbuch, Montage

Installationen/Videoarbeiten

  • 2018: I didn’t go to Crimea and all I got was this alien message – Videoarbeit/Installation
  • 2021: The House That Shadows Built – Videoarbeit/Installation

Auszeichnungen

  • 2024: Teddy Award – Bester Kurzfilm (für Grandmamauntsistercat)[3]

Einzelnachweise

  1. a b Zuza Banasińska z nagrodą Teddy podczas Berlinale 2024. In: Polski Instytut Sztuki Filmowej. 27. Februar 2024, abgerufen am 27. Dezember 2025 (polnisch).
  2. Zuza Banasińska: DOKweb. Abgerufen am 27. Dezember 2025 (englisch).
  3. a b Grandmamauntsistercat. In: teddyaward.tv. Abgerufen am 27. Dezember 2025.
  4. Zuza Banasinska. In: Berlinale Talents. Abgerufen am 27. Dezember 2025 (englisch).
  5. Zuza Banasińska. In: Mahler & LeWitt Studios. Abgerufen am 27. Dezember 2025 (britisches Englisch).
  6. Grandmamauntsistercat. In: Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. Abgerufen am 27. Dezember 2025.