Zu Unserer Lieben Frau (Wippingen)
Die evangelische Kirche Zu Unserer Lieben Frau steht in Wippingen, einem Stadtteil von Blaustein im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg. Die Kirchengemeinde gehört zum Kirchenbezirk Blaubeuren in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Das Bauwerk ist beim Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg als Baudenkmal eingetragen.
Baubeschreibung
Die 1472 gebaute Saalkirche besteht aus einem Langhaus, einem eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor im Osten und einem Chorflankenturm an der Nordwand des Chors, der quer mit einem Satteldach zwischen Staffelgiebeln bedeckt ist, in denen dich die Zifferblätter der Turmuhr und die Klangarkaden des dahinter liegenden Glockenstuhls befinden.
Ausstattung
Die Fresken an den Wänden des Innenraums stammen aus den Jahren ab 1490. An der Nordwand ist eine Schutzmantelmadonna zu sehen.
Ein Marienaltar aus dem Jahr 1505 gelangte als Folge des reformatorischen Bildersturms im Ulmer Münster um 1531 nach Wippingen. Er stand zunächst an der Nordwand und wurde anlässlich der Kirchenrenovierung 1950 in den Chor versetzt.
Die Brüstung der Empore wurde 1861 von Friedrich Dirr mit Bildern der zwölf Apostel geschmückt.[1]
Orgel
Die Orgel mit sieben Registern auf einem Manual und Pedal wurde 1950 als Opus 797 von der Giengener Orgelmanufaktur Gebr. Link gebaut und ersetzte eine Orgel von 1844. Eine Sanierung erfolgte 1990 durch Orgelbau Tzschöckel.[2]
Literatur
- Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Baden-Württemberg II, Regierungsbezirke Freiburg und Tübingen. Deutscher Kunstverlag, München 1997, S. 847.
Weblinks
- Die evangelische Kirche in Wippingen auf der Website der Kirchengemeinde Asch-Sonderbuch-Wippingen
Einzelnachweise
- ↑ Wippingen | Evangelische Kirchengemeinde Asch-Sonderbuch-Wippingen. Abgerufen am 5. Januar 2026.
- ↑ Orgelbeschreibung auf Organ index, abgerufen am 2. Februar 2024.
Koordinaten: 48° 25′ 39,6″ N, 9° 51′ 49,1″ O