Zlatan Čajkovski
Zlatan Čajkovski (* 3. August 1954) ist ein ehemaliger jugoslawischer Fußballspieler.
Sportlicher Werdegang
Als Sohn des Fußballspielers und -trainers Zlatko Čajkovski kam Zlatan Čajkovski früh mit dem Fußball in Verbindung und spielte zu dessen Trainerzeiten beim FC Bayern München, Hannover 96, NK Dinamo Zagreb und 1. FC Nürnberg jeweils in der Jugend der einzelnen Klubs. Beim 1. FC Köln, für den sein Vater ab 1973 tätig war, rückte er in die Reservemannschaft auf.
1975 trennten sich kurzzeitig die Wege, als Čajkovski den 1. FC Köln verließ und beim FC Augsburg in der 2. Bundesliga Süd anheuerte. In der Spielzeit 1975/76 lieg er für die Fuggerstädter in 31 Partien auf, mit drei Saisontoren trug er zum Klassenerhalt bei. Anschließend schloss er sich dem von seinem Vater trainierten Ligakonkurrenten Kickers Offenbach an. Dort war er in den ersten zwölf Ligaspielen der Spielzeit 1976/77 unter sein Vater Stammspieler, nach dessen Demission kam er unter Interimstrainer Hermann Nuber nicht mehr zum Zug und war unter Nachfolger Udo Klug über weite Strecken nur zweite Wahl, konnte aber im Frühjahr 1977 sich zeitweise in der Stammelf etablieren. Dennoch verließ er den Klub am Saisonende und wechselte zum SV Waldhof Mannheim. Hier kam er in zwei Spielzeiten kaum über den Status eines Ergänzungsspielers hinaus, so dass er zum Aufsteiger SSV Ulm 1846 weiterzog. In der Zweitligasaison 1979/80 verpasste er auch hier den Durchbruch.
Im Sommer 1980 verließ Čajkovski Deutschland und heuerte beim Schweizer Zweitligisten FC Grenchen an, der von seinem Vater trainiert wurde. 1981 kehrte er nach der zwischenzeitlichen Entlassung des Vaters nach München zurück, dort schloss er sich dem in der seinerzeit viertklassigen Landesliga Bayern antretenden FC Wacker München an.[1]
Weblinks
- Zlatan Čajkovski in der Datenbank von transfermarkt.de
Einzelnachweise
- ↑ Süddeutsche Zeitung: „Mit frischem Blut und großen Namen“ (18. Juli 1981, S. 32)