Zisterzienserarchitektur

Als Zisterzienserarchitektur wird die Baukunst des römisch-katholischen Zisterzienserordens bezeichnet. Dazu zählen die Kirchen, Klöster und Abteien des Ordens. Ihre Architektur zeichnet sich durch Schlichtheit und Schmucklosigkeit aus, damit sie die Gläubigen nicht von Kontemplation und Gebet ablenkt. In den Kirchen des Ordens spiegelt sich die Einfachheit des monastischen Lebens wider.[1] Einige Zisterzienser-Bauwerke zählen zu den bedeutendsten Bauten des Mittelalters.[2]

Historische Einordnung

Der Zisterzienserorden wurde im Jahr 1098 als Benediktinischer Reformorden gegründet. Im selben Jahr wurde das erste Zisterzienserkloster, das Kloster Cîteaux, eingerichtet. Der Orden wurde nach dem lateinischen Namen des Ortes, „Cistercium“, benannt.[3] Unter Bernhard von Clairvaux erlebte der Orden eine Blütezeit.[4] Bis ca. 1150 wurden sehr viele Zisterzienserklöster, die auch Zisterzen genannt werden, gebaut. Der Orden breitete sich auch im 13. Jahrhundert weiter aus. Ein erster Niedergang bahnte sich während der Reformation mit der Auflösung der englischen Klöster um 1540[5] an und setzte sich mit anderen Bewegungen[6] bis hin zur Säkularisation im 19. Jahrhundert fort.[7] Heute gehören dem Orden etwa 3000 Mönche und Nonnen an.[8]

Die theoretischen Grundlagen der Zisterzienserarchitektur gehen auf Bernhard von Clairvaux zurück. Er betrachtete überflüssigen Schmuck in Kirchen als Ablenkung.[9] Die Architektur der Zisterzienser sollte die Ideale des Ordens verkörpern. Sie sollte zweckmäßig sein und auf überflüssige Verzierungen verzichten.[10.1] Zisterzienserkirchen unterstehen alle dem Patrozinium der Gottesmutter Maria.[11] Die Bauhütten des Ordens waren auch am Bau von Kirchen und Kathedralen beteiligt, die nicht dem Zisterzienserorden gehörten, wie etwa die Marienkirche in Reutlingen.[12]

Architektur

Mittelalter

Die Zisterzienser erarbeiteten sich einen guten Ruf beim Bau von Klöstern und Kathedralen. Bernhards Vertrauter Achard von Clairvaux überwachte den Bau mehrerer Klöster, darunter das Kloster Himmerod im Rheinland.[13.1] In der Byland Abbey aus dem 12. Jahrhundert in Yorkshire wurden die ersten Architekturzeichnungen gefunden.[13.2] Die Zisterzienser griffen die technischen Neuerungen der Gotik auf und trugen so zu ihrer Verbreitung in ganz Europa bei.[9] Die Bauprojekte des Hochmittelalters zeichnen sich häufig durch ihre monumentale Größe aus. So war die Zisterzienserabtei in Foigny beispielsweise 98 Meter und die in Vaucelles sogar 132 Meter lang.[13.3] Auch Durchgänge oder Küchen wurden oft eindrucksvoll gestaltet.[14] Die Klostergebäude wurden meistens aus Stein errichtet, nur einige Provisorien bestanden aus Holz.[13.4] Die Einfachheit drückt sich unter anderem darin aus, dass Säulen, Pfeiler und Fenster das gleiche Sockelniveau haben und nur gelegentlich Putz verwendet wurde. Neben Stein und Holz gehörte auch Metall zu den verwendeten Baumaterialien.[15] Viele europäische Zisterzienserabteien verwendeten das gleiche „rationale, integrierte Schema“, um den gemeinsamen Bedürfnissen des Ordens mit architektonisch gerecht zu werden.[16.1]

Klosteranlagen

Die Zisterzienser bevorzugten rechteckige Klosteranlagen.[17] Mittelpunkt war der Kreuzgang, der sich meistens an der Südseite der Kirche befand. Dieser sollte im Winkel zwischen dem Mittel- und Querschiff angebaut werden.[18] Von dort aus waren alle anderen Räume zu erreichen. Der Kapitelsaal und die darüber liegenden Schlafsäle waren auf der Ostseite des Kreuzgangs angeordnet und manchmal über eine Nachttreppe mit dem Querschiff der Kirche selbst verbunden.[16.1] Die späteren Erweiterungen wurden um den Kreuzgang herum erstellt. Die Anlagen orientierten sich am Sonnenverlauf sowie am Tagesablauf der Mönche. Das Refektorium wurde beispielsweise so geplant, dass es zur Mittagszeit vom Sonnenschein hell erleuchtet wurde. Die Architektur der Zisterzienserklöster strebte die Trennung von Chormönchen und Laienbrüdern an. Diese wurden auch Konversen genannt und hatten einen eigenen Klausurbereich in Form einer Klostergasse, um Begegnungen mit den Chormönchen zu vermeiden.[19]

Für gewöhnlich besteht ein Zisterzienserkloster aus folgenden Gebäuden: Pforte, Klausur, Dormitorium, Kirche, Kreuzgang, Kapitelsaal, Parlatorium, Durchgang, Brudersaal, Wärmstube, Brunnenhaus, Refektorium, Küche, Laienrefektorium, Keller, Laiendormitorium, Kollationsgang, kleiner Kreuzgang, Bibliothek, Krankenhaus, Latrinen, Abtsgebäude, Wirtschaftsgebäude, Tore und Mauer und Teiche. Nicht alle diese Bauten sind in jedem Kloster vorhanden.[20]

Je nach örtlichen Gegebenheiten wurde die Planung angepasst. Beispielsweise wurde der Kreuzgang mancher Klöster im Norden der Kirche angelegt.[18] Beispiele dafür wären die Klöster in Fontfroide, Eberbach oder Melrose. Bis auf einige Wirtschaftshöfe außerhalb der Klosteranlage waren alle Gebäude in den Klosterkomplex integriert. Die Gärten dienten sowohl der Erholung als auch der Wirtschaft.[21]

Kirchen

Zisterzienserkirchen haben in der Regel den Grundriss eines lateinischen Kreuzes. Der kurze Chor ohne runde Apsis genügte für die liturgischen Bedürfnisse der Zisterzienserbrüder. Das Kirchenschiff war in der Mitte durch eine Trennwand geteilt, die Lettner hieß. Sie trennte die Mönche von den Laienbrüdern. Im Querschiff gab es auf der Ostseite kleine Kapellen für private Gebete.[16.1]

Der Orden verbot große Türme sowie überflüssige Glocken und Kreuze.[22] Nur ein kleiner Dachreiter für eine kleine Glocke, die zu den Gebetszeiten läutete, war erlaubt. Das Verbot wurde allerdings schon bald durch repräsentative Dachreitertürme umgangen.[23] Im Gegensatz zu anderen zeitgenössischen Kirchen gab es keine großen Portale im Westen, da außer den Mönchen, den Gästen und den weltlichen Angestellten des Klosters niemand die Kirche berat. Für gewöhnlich betraten die Mönche die Kirche über einen Zugang vom Kreuzgang aus. Zisterzienserkirchen haben meist keine Krypta, keine Laterne über der Vierung und keinen Chorumgang[22] für Prozessionsumläufe.[24]

In den Anfängen des Ordens gab es keine schmückenden Statuen, verziertes Pflaster, farbige Glasfenster, Ornamente, Skulpturen, Gemälde oder Bildnisse, mit Ausnahme von Christus- und Marienbildnissen.[22] Die Wände waren ebenfalls schmucklos und unverputzt.[25][26] Im 12. und 13. Jahrhundert hatten Zisterzienserkirchen eine Steinfassade.[13] Die Klosterkirche Altfriedland aus dem 13. Jahrhundert beispielsweise war eine Quaderbasilika ohne Turm und mit schmucklosen Werksteinfassaden.[27]

Die Zisterzienser schätzten die Reinheit des einfachen Lichts höher ein als die mystischen Effekte bunter Glasfenster. In der Klarheit des reinen Lichts erblickten sie die Schönheit der Schöpfung. Daher gab es keine bunt verglasten Kirchenfenster.[28]

Die Akustik in Zisterzienserkirchen ist auffallend gut. Da die Mönche einen großen Teil ihres Tages schweigend verbrachten, war es von besonderer Bedeutung, wenn sie sprachen oder sangen. Sie gestalteten den Kirchenraum als riesiges Musikinstrument, einen „Hörsaal Gottes“.[28]

Wirtschaftsgebäude

Zu Beginn seiner Geschichte verzichtete der Orden auf eine Finanzierung durch Pfründe, weshalb eine erfolgreiche Wirtschaft für sein Fortbestehen notwendig war. Der Orden betrieb Stallungen und Mühlen. In den Werkräumen der Klöster arbeiteten meistens Laienbrüder. Die ursprünglichen Wirtschaftsgebäude waren vermutlich aus Holz. Ab 1180 wurden sie vor allem in Nord- und Zentralfrankreich durch Gebäude aus Stein ersetzt. Dort wurde der Bau gotischer Großscheunen und steinerner Lagergebäude für Klöster und Grangien üblich.[29.1] Grangien waren landwirtschaftliche Gutshöfe, die zu Klöstern gehörten. Sie lagen in der Umgebung des Mutterklosters und waren zwischen 50 und 400 Hektar groß.[30]

In den Städten rund um die Klöster unterhielten die Zisterzienser Pfleghöfe. Im späten Mittelalter wurden diese Pfleghöfe wirtschaftlich sehr einflussreich.[31] Sie lagen nicht weiter als drei bis vier Tagesritte vom jeweiligen Kloster entfernt. Die Stadthöfe enthielten unter anderem repräsentative Quartiere für den Abt, Stifter oder Gäste des Klosters.[32]

Renaissance, Barock und Säkularisierung

Klosteranlagen

Die oben beschriebene mittelalterliche Bauweise wurde nach und nach durch eine neuere ersetzt. Die Klosteranlagen veränderten sich: Sie wurden von abgeschotteten Anlagen zu geistlichen Zentren.[33] Bei Erweiterungen in späteren Epochen, wie dem Barock, oder auch beim Wiederaufbau nach Bränden entstanden auch aufwendige, schlossähnliche Räumlichkeiten. In dieser Zeit wurden auch Heizungen installiert und einzelne Zellen für die Mönche gebaut, die zuvor in Schlafsälen wohnten. Dies geschah allerdings in den meisten Fällen maßvoll und passte sich an die bereits vorhandenen Baustrukturen an.[23]

Zum anderen wurden viele Zisterzienserklöster während der Zeit der Reformation oder während späterer Phasen der Säkularisierung, wie beispielsweise im Zuge der Napoleonischen Kriege, aufgelöst. Aufgrund ihrer Nachnutzung wurden sie teilweise umgebaut.[34] So wurden die ehemaligen Klostergebäude vielmals nachgenutzt oder abgerissen. Im Kloster Neuzelle wurde nach seiner Säkularisierung 1817 beispielsweise ein preußisches, evangelisches Lehrerseminar[35] und im Kloster Lehnin wurde im Laufe des 17. Jahrhunderts ein Jagdschloss als Sommerresidenz des Markgrafen von Brandenburg eingerichtet.[36] Die Primärabtei Clairvaux wurde nach ihrer Auflösung als Gefängnis genutzt.[37]

Kirchen

Auch die Kirchen wurden im Barock prunkvoller ausgestaltet und der Bau von Kirchtürmen wurde erlaubt.[23] Die Ausstattung blieb aber auch im Barock vergleichsweise maßvoll, obwohl es auch Ausbrüche aus dieser Bescheidenheit gab, wie den Altenberger Dom oder Royaumont, die sich an monumentalen Bauten wie dem Kölner Dom oder der Kathedrale von Saint-Denis orientierten.[26] Die Wallfahrtskirche Maria Straßengel weicht so stark von den ursprünglichen Regeln des Ordens ab, dass kaum noch erkennbar ist, dass sie von Zisterziensern erbaut wurde. Bei ihr ist das einzige wirkliche zisterziensische Element die abgekragten Wanddienste im Inneren der Kirche. Die prunkvolle Ausstattung der Kirche und der Turm sind weit entfernt von zisterziensischer Einfachheit.[38]

Einige Kirchen wurden umgestaltet, um sie neuen Nutzungsformen anzupassen. Als die Kirchen für Besucher geöffnet wurden, entstanden auch repräsentative Westportale.[26]

Moderne

John Pawson war am Bau einiger moderner Zisterzienserbauten beteiligt. Seine Bauten spiegeln noch heute den minimalistischen Geist und den Hang zur Funktionalität wider,[39.1] beispielsweise beim Kloster Nový Dvůr in Tschechien. Die freitragenden Tonnengewölbe, insbesondere im Kreuzgang, wurden in Anlehnung an die Abtei Le Thoronet errichtet.[39.2] John Pawson bezog sich bei seinem Bau direkt auf die Vorstellungen von Bernhards von Clairvaux „mit seiner Betonung auf Licht, schlichten Proportionen und Klarheit des Raumes“.[39.3]

Das Kloster Maria Friedenshort ist seit dem Mittelalter der erste geplante Klosterneubau im deutschsprachigen Raum.[40] Das neue Kloster wird abseits größerer Siedlungen im Wald errichtet. Die Architektin Tatiana Bilbao bezieht sich bei der Planung direkt auf die historische Zisterzienserarchitektur, so beispielsweise in der Verwendung von Stein und dem quadratischen Bau der Klosteranlage.[41]

Lage der Klöster

Zisterzienserklöster wurden ursprünglich abseits von Städten gebaut, was auch in der Ordensregel festgelegt war. So liegt beispielsweise das Stift Rein in einer Talebene, 15 km entfernt von der Stadt Graz.[42] Zunächst durften sich die Zisterzienser nur in Ödland und Sumpfgebieten niederlassen. Mit der Zeit eigneten sich die Laienbrüder ein umfangreiches Wissen an und die Zisterzienser wurden zu Pionieren bei der Trockenlegung und Rodung unerschlossener Gebiete sowie der Urbarmachung von Feld und Flur.[43]

Da die Ordensregel die Selbstversorgung der Klöster vorschrieb, waren wirtschaftliche Aspekte bei der Wahl des Standorts für ein neues Kloster ausschlaggebend.[44] Die Klöster wurden in der Nähe von Flussläufen gebaut, um die Wasserversorgung sicherzustellen.[45][46] Nahegelegene Teiche wurden für die Fischzucht ausgebaut. Seen oder Flüsse wurden für den Fischfang genutzt.[47] Vor allem während der Fastenzeit spielten die Fischteiche eine wichtige Rolle.[48] Ursprünglich diente der Klostergarten der Selbstversorgung. Die reinen Nutzgärten wurden jedoch im Laufe der Zeit umgestaltet. So entstanden Renaissance- und Barockgärten.[49]

Technik und Ausstattung

Technik

Die Zisterzienser entwickelten verschiedene Techniken weiter.[9] Sie waren für den Bergbau im Hochmittelalter bekannt. Einzelne Konvente erlangten dadurch großen wirtschaftlichen Einfluss,[46] wie das Kloster Sittichenbach zeigt.[12] Sie hatten Köhlereien, Ziegelbrennereien, Kalkbrennereien und das Kloster Val-St-Lambert betrieb Steinkohlebergbau. Sie waren in das Hüttenwesen involviert, betrieben Metallverarbeitung-Werkstätten und stellten Werkzeuge her.[46][50] Beispiele sind das Kloster Walkenried und die französischen Zisterzen Fontenay und Morimond, die bereits um 1140 Schmelzhütten und Hammerwerke besaßen.[46] Holz war nach den großen Abholzungen im 10. und 11. Jahrhundert knapp[13.5] und es wurde in der gotischen Architektur vermehrt Eisen als Verstärkung verwendet.[13.6][51] Der Historiker Alain Erlande-Brandenburg meint, die Qualität der Zisterzienserarchitektur sei ab der zweiten Generation mit dem technologischen Erfindungsreichtum des Ordens verbunden, vor allem im Bereich Metallverarbeitung. Diese Entwicklung habe den Verlauf der gotischen Architektur beeinflusst.[13.7]

Kunst

In seinem Brieftraktat Apologia ad Guillelmum Abbatem aus dem Jahr 1125 kritisierte Bernhard von Clairvaux die reiche Ausstattung von Kirchengebäuden:

„Aber im Kreuzgang, wo es die lesenden Mönche sehen können, was sollen da solche lachhaften Monstrositäten, der sonderbare reizlose Reiz, die reizvolle Reizlosigkeit? Wozu diese unerfreulichen Affen, die wilden Löwen, wozu die greulichen Zentauren, wozu Halbmenschen, wozu gefleckte Tiger, wozu kämpfende Soldaten, wozu hornblasende Jäger? […] Kurz, da gibt es solche mannigfache Vielfalt sonderbarer Formen überall, daß wir lieber den Marmor lesen würden als die Bücher.“[52]

Weiter rügte er die Prunksucht und den Bauluxus des Cluniazenserordens. Besonders kritisierte er die tierischen und menschlichen Darstellungen in Skulpturen. Diese Darstellungen würden nach seiner Auffassung in Kirchengebäuden die klösterliche Askese stören. Dadurch wurden die frühen Bauten der Zisterzienser sehr schlicht gestaltet. Seine Abneigung gegenüber den Bildern in Kirchen wurden als Maßstab für spätere Beschlüsse des Generalkapitels übernommen. Die erstmals 1134 verabschiedete und später mehrfach überarbeitete Instituta generalis capituli apud Cistercium schrieb erstmals ein Verbot von Bildern, Skulpturen, Altarausstattungen und ähnlichem im klösterlichen Raum fest. Diese Verbote wurden bis ins 13. Jahrhundert von darauffolgenden Generalkapiteln übernommen.[53]

Die Mutterabtei des Ordens, das Kloster Cîteaux, hatte in den ersten Jahrzehnten des 12. Jahrhunderts einen fortschrittlichen Malstil entwickelt, zumindest in Bezug auf Bilderhandschriften. Bald erlangte Bernhard von Clairvaux Einfluss; da er der Bilderwelt abgeneigt war, hörte die Malerei auf und wurde schließlich ganz verboten, wahrscheinlich aufgrund der 1154 verabschiedeten überarbeiteten Ordensregeln. Kruzifixe waren erlaubt. Im Lauf der Zeit kam es in den Klöstern allmählich zum Gebrauch von Malereien und anderen Dekorationen.[54]

Obwohl die Zisterzienser ihre Klosteranlagen weniger ausschmückten als die anderen Orden ihrer Zeit, so waren die Kirchen und Konventsgebäude dennoch künstlerisch gestaltet. Es gab Wandmalereien, Farbfenstern, farbig glasierte Fliesen sowie Stein- und Holzskulpturen. Die Zisterziensergesetzgebung zielte laut Forschung eher auf eine Mäßigung als ein Verbot von Dekoration.[55]

Kulturelles Erbe

Die Zisterzienserabteien in Fontenay in Frankreich[56], Fountains Abbey in England[57], Alcobaça in Portugal[58], Poblet in Spanien[59] und Maulbronn in Deutschland zählen zum UNESCO-Welterbe.[60]

Die Abteien in Frankreich und England sind herausragende Beispiele romanischer und gotischer Architektur. Die Architektur von Fontenay wurde als „ein hervorragendes Beispiel für das Ideal der Selbstgenügsamkeit“ beschrieben, das von frühen Gemeinschaften der Zisterzienser praktiziert wurde.[56] Die englischen Abteien aus dem 12. Jahrhundert waren schlicht und schmucklos – ein dramatischer Kontrast zu den kunstvollen Kirchen der wohlhabenderen Benediktinerhäuser – dennoch „ist auch heute noch die schlichte Schönheit der Zisterzienserruinen Fountains und Rievaulx in der Wildnis Yorkshires zutiefst bewegend“.[61]

In der Reinheit des architektonischen Stils, der Schönheit der Materialien und der Sorgfalt, mit der das Alcobaça-Kloster gebaut wurde,[58] besitzt Portugal eines der besten und am meisten erhaltenen Beispiele früher gotischer Architektur.[62] Das Kloster Poblet, eines der größten in Spanien, gilt wegen seiner Strenge und der befestigten königlichen Residenz im Inneren als ähnlich beeindruckend.[59]

Das befestigte Kloster Maulbronn in Deutschland gilt als „die vollständigste und am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen“. Das ausgefeilte Netzwerk aus Abflüssen, Bewässerungskanälen und Stauseen der Abtei gilt seither als von kulturellem Interesse.[60]

Ein Beispiel für ein barockes Zisterzienserkloster wäre das Kloster Neuzelle, welches zwar seit dem 13. Jahrhundert existiert, allerdings im 16. und 17. Jahrhundert mehrere Barockisierungsphasen durchlebt hatte und heute als „Barockwunder Brandenburgs“ beschrieben wird.[63]

In Polen gilt das ehemalige Kloster von Pelplin als ein wichtiges Beispiel der Backsteingotik. Die Abtei Wąchock ist eines der besten Beispiele für polnische romanische Architektur. Der größte Zisterzienserkomplex, das Kloster Leubus (in Lubiąż, Polen), ist ein Meisterwerk barocker Architektur und der zweitgrößte christliche Baukomplex der Welt.

Quellenlage und Forschungsstand

Veröffentlichungen zur Zisterzienserarchitektur

Überblicke über die Zisterzienserarchitektur wurden oftmals publiziert.[64] Carl Schnaase und Ferdinand de Roisin stellten um 1860 die Zisterzienser als Vermittler französischer Bauprinzipien dar und nannten sie „Missionare der Gotik“. Edmund Sharpe veröffentlichte 1875 The Architecture of the Cistercians und wurde dadurch zum Wegbereiter der systematischen Erforschung zisterziensischer Baukunst in England.[65] Matthias Untermanns Werk Forma Ordinis: Die mittelalterliche Baukunst der Zisterzienser gilt als Stand der Forschung.[66] Einige Buchreihen und Zeitschriften setzen sich mit der Zisterzienserarchitektur auseinander, vor allem die Cistercienser-Chronik[67] und die Studien zur Geschichte, Kunst und Kultur der Zisterzienser.[68]

Aktueller Forschungsstand

Grundlage für die Zisterzienserarchitektur war die Ecclesiastica officia, ein Zisterzienser-Gewohnheitsbuch aus dem 12. Jahrhundert. Dieser war ein aus 121 Kapiteln bestehendes Regelwerk, welches Angaben darüber machte, wie Verhalten, Liturgie, Rituale, Feste und Arbeit in der Kirche, im Kreuzgang, im Kapitelsaal, im Schlafsaal und in anderen Gemeinschaftsräumen ablaufen sollten. Die Forschung entwarf einen dem entsprechenden „Idealplan“ (auch „Zisterzienser-Modellplan“ oder „bernhardinische Plan“ genannt), der aber inzwischen weitgehend verworfen wird.[22.1] Der Historiker Thomas Coomans kritisierte den Idealplan, da dieser zu simpel sei. Demnach würde dieser die weiteren Strukturen einer Abtei, wie das Haus des Abtes, Wirtschaftshäuser oder die Räumlichkeiten der Mönche und Laienbrüder nicht erfassen. Dazu komme, dass sich die Baupläne der einzelnen Abteien an die örtlichen Gegebenheiten angepasst haben.[22.2] Die Zisterzienser haben vermutlich keine Bauvorschriften, sondern nur bestimmte Verbote gehabt.[69] Nach Ulrich Köpf gab es kein umfassendes Regelwerk für den Bau von Zisterzienserklöstern und ein solcher ließe sich auch nicht aus den einzelnen Verboten der Generalkapitel rekonstruieren.[70]

Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einer Zisterzienserarchitektur gibt es seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden quellenkritische Editionen zisterziensischer Statuten publiziert. Historiker befassten sich zunächst mit Klosterkirchen, in Großbritannien wurde sogar auf die gesamte Klosteranlage eingegangen.[71]

Die früh aufkommende Frage, ob es einen charakteristischen Architekturstil der Zisterzienser gegeben hat, wurde bereits von John Bilson (1909) und Hans Rose (1916) verneint. Ein „Zisterzienserstil“ sei in der Architektur nie begründet worden.[71] In der folgenden Zeit äußerten sich einige andere Historiker zu der Thematik. Aufgrund der Vielfalt der Zisterziensergemeinschaften kam der Historiker Marcel Aubert zu dem Schluss, es sei zwar ein zisterziensischer Geist in der Architektur vorhanden, es habe aber nie einen zisterziensischen Baustil gegeben.[72]

Mit der aufkommenden Architekturforschung im 19. Jahrhundert wurden zwar auch die Wirtschaftsgebäude der Zisterzienser in Überblickswerken zur mittelalterlichen Baukunst berücksichtigt, jedoch sah man in ihnen keine zisterziensischen Besonderheiten.[29.2] In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts richtete sich das Forschungsinteresse ebenfalls nur auf den reinen Denkmalwert und weniger auf den zisterziensischen Ursprung der Gebäude. Marcel Aubert stellte sie 1943 erstmals in den Kontext französischer Zisterzienserarchitektur.[29.3] Die Forschungen von Arcisse de Caumont (1869) und Marcel Aubert (1943) bestimmten drei Typen: Scheunen, Lagergebäude und Werkstätte. Nach Tobias Schöneweis wird diese Einteilung der Vielfalt der Architektur nicht gerecht. Die Scheune, bedingt durch den im Mittelalter vorherrschenden Getreideanbau, gehört zum architektonischen Standard. Auf den Grangien wurde der Holzpfostenspeicher bis in die Neuzeit verwendet.[29] Auch in den Wirtschaftsgebäude spiegelte sich die Ambition zum Kolossalen wider. So spiegelten die monumentalen Kloster- und Grangienspeicher des 12. und 13. Jahrhunderts die sozialen und ökonomischen Lebensverhältnisse des Ordens wider.[29.4]

Die Architektur der Zisterzienserinnenklöster unterschied sich von der der Männerklöster. Anhand einer Studie am Kloster Friedland schrieben Kerstin Geßner und Annett Dittrich, es „wurde eine individuelle Raumlösung [für jede Zisterze] gefunden, die mit dem ordenseigenen Regelwerk konform ging und im Laufe der Zeit den sich wandelnden Bedürfnissen angepasst wurde“.[73] Zudem sei die Architekturgeschichte der Zisterzienserinnen sehr uneinheitlich gewesen. Dies ließe sich darauf zurückführen, dass die Nonnen ihre Anlage erst beziehen durften, als diese bereits fertiggestellt war und der Bau dabei zum Teil nicht in den Händen der Zisterzienser war. Nach Immo Eberl ließen sich vier Arten der Zisterzienserinnenkirchen feststellen: eine einschiffige Kirche in der Form eines lateinischen Kreuzes, eine rechteckige Saalkirche, eine einschiffige Kirche mit querhausartigen Anbauten und dreiapsidialem Staffelchor oder eine langgestreckte Saalkirche mit halbrundem oder polygonalem Chor.[10.2] Die Abweichung von der Ordensregel im Kirchenbau ließe sich zudem auf eine adelige Stiftung zurückführen.[10.3]

Immo Eberl urteilt in seinem Buch zur Gesamtgeschichte des Ordens im Kapitel zur Architektur, dass sich zur Kunst in den Klöstern festhalten ließ, dass sie die originale Schlichtheit mit dem wachsenden Reichtum der Klöster ablöste und dass seit mindestens der Hälfte des 13. Jahrhunderts die Kunst und Architektur des Ordens nicht mehr außergewöhnlich waren.[10.4]

Einfluss der Zisterzienser auf die Architektur der Gotik

Der Einfluss der Zisterzienser auf die Gotik ist ähnlich umstritten wie der Begriff der Zisterzienserarchitektur selbst.[74] Sie wären so als „Pioniere der Gotik“ überschätzt worden, hätten allerdings dennoch Einfluss auf die in ihrer Umgebung errichteten Bauwerke gehabt.[14] Nach Barbara Schedl hatten die Zisterzienser „[e]inen wesentlichen Anteil an der Verbreitung gotischer Konzepte“.[75] So brachten die Zisterzienser ihren Architekturstil aus Frankreich mit und verteilten ihn mit der Ausbreitung des Ordens in anderen Teilen Europas.[76]

Der romanisch-gotische Übergangsstil der Kirche des Klosters Maulbronn hatte großen Einfluss auf die Verbreitung der gotischen Architektur in weiten Teilen Nord- und Mitteleuropas.[60] Das Kloster an sich gilt als eines der ersten Beispiele der Gotik in Deutschland, welche „die Zisterzienser um 1200 aus Frankreich mitbrachten“.[77]

Siehe auch

Literatur

(Sortiert nach Jahr der Erscheinung)

Primärquellen

  • Danièle Choisselet, Placide Vernet: Les Ecclesiastica officia cisterciens du XIIe siècle. In: Documentation Cistercienne. Reiningue 1989. (Ansammlung von originalen Zisterzienserstatuten)
  • Wie die Mönchsgemeinde leben soll: Ecclesiastica Officia – Gebräuchebuch der Zisterzienser aus dem 12. Jahrhundert. In: German Andreas Herzog, Johannes Müller (Hrsg.): Texte der Zisterzienserväter. Band 5. Patrimonium, 2022, ISBN 978-3-86417-198-7.

Sekundärliteratur

  • Conrad Rudolph: The “Things of Greater Importance”; Bernard of Clairvaux’s Apologia and the Medieval Attitude toward Art, University of Pennsylvania Press, Philadelphia 1990, ISBN 978-0-8122-8181-1.
  • Alain Erlande-Brandenburg: The Cathedral Builders of the Middle Ages. Thames & Hudson, London 1995, ISBN 0-500-30052-6.
  • Matthias Untermann: Forma Ordinis. Die mittelalterliche Baukunst der Zisterzienser (= Kunstwissenschaftliche Studien. Band 89). Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2001, ISBN 3-422-06309-9.
  • Terryl N. Kinder: Cistercian Europe: Architecture of Contemplation. Eerdmans, Grand Rapids 2002, ISBN 0-8028-3887-1.
  • Rolf Toman, Achim Bednorz: Gotik. Architektur – Skulptur – Malerei. Könemann, Köln 2007, ISBN 978-3-8331-1038-2.
  • Jean-Francois Leroux-Dhuys: Die Zisterzienser: Geschichte und Architektur. h.f.ullmann publishing, 2013, ISBN 978-3848003594.
  • Tobias Schöneweis: Die Architektur zisterziensischer Wirtschaftsbauten (= Vita regularis. Ordnungen und Deutungen religiösen Lebens im Mittelalter. Band 65). Lit, Münster 2020, ISBN 978-3-643-13140-9.

Fachartikel

  • Thomas Coomans: Cistercian Architecture or Architecture of the Cistercians? In: M. Birkedal Bruun (Hrsg.): The Cambridge Companion to the Cistercian Order. Cambridge University Press, Cambridge 2013, ISBN 978-1-107-00131-2, S. 151–169.
  • Conrad Rudolph: Medieval Architectural Theory, the Sacred Economy, and the Public Presentation of Monastic Architecture: The Classic Cistercian Plan. In: Journal of the Society of Architectural Historians. Band 78, 2019, Seite 259–275
Commons: Zisterzienserarchitektur – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Zisterzienserarchitektur – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Die Zisterzienserkirche. Abgerufen am 12. April 2025.
  2. Cistercians in the British Isles. In: Catholic Encclopedia. Abgerufen am 24. Oktober 2024.
  3. Alberich Martin Altermatt: Zisterzienser. In: Lexikon für Theologie und Kirche. 3. Auflage. Band 10, Sp. 1466–1470.
  4. Ordensgeschichte. Abgerufen am 14. August 2025.
  5. Dissolution of the monasteries – The Cistercians in Yorkshire. Abgerufen am 14. August 2025 (britisches Englisch).
  6. Schwere Zeiten - Geschichte der Zisterzienser. Abgerufen am 14. August 2025.
  7. Bernd Mathias Kremer: Das Ende der Reichskirche und der Klöster - Die Säkularisation des Jahres 1803. (blb-karlsruhe.de [PDF]).
  8. Orden - Ordo Cistercensis. Abgerufen am 14. August 2025.
  9. a b c Rolf Toman (Hrsg.): The Art of Gothic: Architecture, Sculpture, Painting. Könemann, Köln 2007, ISBN 978-3-8331-4676-3, S. 10.
  10. Immo Eberl: Die Zisterzienser. Geschichte eines europäischen Ordens. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-7995-0190-3.
    1. S. 192–193
    2. S. 203–204
    3. S. 205
    4. S. 212
  11. Donald Attwater: A Dictionary of Mary. 1956, S. 243 (archive.org [abgerufen am 25. Oktober 2025]).
  12. a b Wirtschaft - Leben im Zisterzienser-Kloster. Abgerufen am 11. April 2025.
  13. Alain Erlande-Brandenburg: The cathedral builders of the Middle Ages (= New horizons series). Thames and Hudson, London 1995, ISBN 978-0-500-30052-7.
    1. S. 50
    2. S. 78
    3. S. 32–34
    4. S. 28
    5. S. 117
    6. S. 116
    7. S. 116–117
  14. a b Kunst & Architektur – Baukunst der Zisterzienser. In: cistercium.info. Abgerufen am 25. Oktober 2024.
  15. Cistercians in the British Isles. In: Catholic Encclopedia. Abgerufen am 24. Oktober 2024.
  16. Rachel Moss: Abbeys. In: Brian Lalor (Hrsg.): The encyclopaedia of Ireland. Gill & Macmillan Ltd, Dublin 2003, ISBN 978-0-7171-3000-9.
    1. a b c S. 1
  17. David M. Robinson: Cistercian Cloisters in England and Wales. In: Journal of the British Archaeological Association. Band 159, 2006, S. 134.
  18. a b David M. Robinson: Cistercian Cloisters in England and Wales. In: Journal of the British Archaeological Association. Band 159, 2006, S. 133.
  19. Entfaltung der Formen – Baukunst der Zisterzienser. In: cistercium.info. Abgerufen am 25. Oktober 2024.
  20. Einladung zum Rundgang – Das Kloster der Zisterzienser. In: cistercium.info. Abgerufen am 25. Oktober 2024.
  21. Das Konversenhaus in Kloster Zinna – Ein lebendiges Erbe der Zisterzienser. Abgerufen am 17. April 2025.
  22. a b c Thomas Coomans: Cistercian architecture or architecture of the Cistercians? In: M. Birkedal Bruun (Hrsg.): The Cambridge Companion to the Cistercian Order. Cambridge University Press, Cambridge 2013, ISBN 978-1-107-00131-2
    1. S. 161
    2. S. 163
  23. a b c Spätere Ausweitungen – Baukunst der Zisterzienser. In: cistercium.info. Abgerufen am 25. Oktober 2024.
  24. Alkuin Schachenmayr O.Cist.: Drei typisch untypische Cistercienserwallfahrten der Frühen Neuzeit: Lilienfeld, St. Marienstern und Salem. In: Die Zisterzienser. Konzeptionen klösterlichen Lebens. Regensburg 2016, S. 147.
  25. Baugeschichte der Stiftskirche. In: Kloster Neuzelle. 1. August 2016, abgerufen am 19. Mai 2025.
  26. a b c Kirche - Das Kloster der Zisterzienser. Abgerufen am 12. April 2025.
  27. Kerstin Geßner, Annett Dittrich: Die Klosterfrauen und ihre Klausur. Zur Rekonstruktion des mittelalterlichen Zisterzienserinnenkonvents von Altfriedland. In: Jahrbuch Märkisch-Oderland. 2025, S. 9 (https://www.academia.edu/126415920 Die_Klosterfrauen_und_ihre_Klausur_Zur_Rekonstruktion_des_mittelalterlichen_Zisterzienserinnenkonvents_von_Altfriedland).
  28. a b Zisterzienserbauten im Geist des heiligen Bernhard. 25. Juni 2015, abgerufen am 25. Oktober 2024.
  29. Tobias Schöneweis: Die Architektur zisterziensischer Wirtschaftsbauten (= Vita regularis. Abhandlungen Band 65). LIT, Berlin Münster 2020, ISBN 978-3-643-13140-9.
    1. S. 407
    2. S. 26
    3. S. 28
    4. S. 414
  30. Grangien - Leben im Zisterzienser-Kloster. Abgerufen am 11. April 2025.
  31. Der frühe zisterziensische Handel und die Stadthöfe der fränkischen Zisterzienserklöster. In: Studien zur Geschichte der Zisterzienser. S. 55 (biblioscout.net).
  32. Pfleghöfe - Leben im Zisterzienser-Kloster. Abgerufen am 11. April 2025.
  33. Klosterlandschaft Plasy. S. 9 (cisterscapes.eu [PDF]).
  34. Säkularisation und Auflösung - LEO-BW. Abgerufen am 1. August 2025.
  35. Das Zisterzienserkloster Neuzelle. Abgerufen am 1. August 2025.
  36. Gemeinde Kloster Lehnin: Kloster Lehnin - Zisterzienserkloster Lehnin. 3. August 2025, abgerufen am 1. August 2025.
  37. Rose Joly: The Shockingly Dark History of the Abbey of Clairvaux. In: The French Countryside Guide. 18. Oktober 2020, abgerufen am 1. August 2025 (amerikanisches Englisch).
  38. Kristof Mate Viola: Studien zur Bauplastik der Wallfahrtskirche Maria Straßengel in der Steiermark. Hrsg.: Universität Wien. Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät. Wien 2010, S. 17, doi:10.25365/thesis.12191.
  39. Daniel Ledford: Minimalissimo: John Pawson and Modern Cistercian Architecture. (academia.edu [abgerufen am 22. April 2025]).
    1. S. 2
    2. S. 7
    3. S. 8
  40. Klöster: Zisterzienser planen ersten Klosterneubau seit Mittelalter. 2. Oktober 2023, abgerufen am 17. April 2025.
  41. Tatiana Bilbao Estudio | Kloster Maria Friedenshort. In: tatianabilbao.com. Abgerufen am 31. Juli 2025 (englisch).
  42. Elisabeth Seel: Vielfalt in der Einheit - Zisterziensische Klosterlandschaften in Mitteleuropa. Hrsg.: Landkreis Bamberg. Berlin April 2018, S. 9 (cisterscapes.eu [PDF]).
  43. Fischerei – Abtei Himmerod. Abgerufen am 31. Juli 2025.
  44. Teichlandschaft / Fischerei. In: projekt-welterbe-klosterlandschaft-stiftland.de. Abgerufen am 31. Juli 2025.
  45. Elisabeth Seel: Vielfalt in der Einheit - Zisterziensische Klosterlandschaften in Mitteleuropa. Hrsg.: Landkreis Bamberg. Berlin April 2018, S. 35 (cisterscapes.eu [PDF]).
  46. a b c d Christoph Bartels: Die Zisterzienser im Montanwesen des Mittelalters. Die Bedeutung ihrer Klöster für den. Bergbau und das Hüttenwesen des Harzraumes, Der Anschnitt 53, 2001, Deutsches Bergbau-Museum Bochum
  47. Elisabeth Seel: Vielfalt in der Einheit - Zisterziensische Klosterlandschaften in Mitteleuropa. Hrsg.: Landkreis Bamberg. Berlin April 2018, S. 11 (cisterscapes.eu [PDF]).
  48. Klosterlandschaft Plasy. S. 10 (cisterscapes.eu [PDF]).
  49. Klosterlandschaft Plasy. S. 8 (cisterscapes.eu [PDF]).
  50. Thomas Woods: How the Catholic Church Built Western Civilization. Regnery, Washington 2005, ISBN 0-89526-038-7, Seite 34–35.
  51. Bruno Klein, übersetzt von Marianne Dautrey: Die frühe Gotik im Heiligen Römischen Reich: Neue Fragen, Methoden, Ergebnisse und Lücken in der Forschung, Perspective actualité en histoire de l'art, Institut national d’histoire de l’art, Ausgabe 2, 2014
  52. Bernhard von Clairvaux: Apologia ad Guillelmum Abbatem. In: Gerhard Winkler (Hrsg.): Bernhard von Clairvaux. Sämtliche Werke. Bd. 2. Tyrolia, Innsbruck 1990, S. 192–193. Zitiert nach: Jan Niklas Howe: Monstrosität. Abweichungen in Literatur und Wissenschaften des 19. Jahrhunderts. De Gruyter, Berlin 2016, ISBN 978-3-11-047405-3, S. 11.
  53. Steffen Krämer: Die Kunsttheorie des Bernhard von Clairvaux. In: Winckelmann Akademie für Kunstgeschichte München (Hrsg.): Schriftenreihe der Winckelmann Akademie für Kunstgeschichte München . München 2014, S. 2–6, Textbeitrag Nr. 23; winckelmann-akademie.de (PDF; 0,6 MB).
  54. Charles R. Dodwell: The Pictorial Arts of the West, 800–1200. Yale University Press, New Haven 1993, ISBN 0-300-06493-4, Seite 211–214.
  55. Max Sternberg: Cistercian Architecture. In: Oxford Bibliographies in Medieval Studies. Oxford University Press, New York 2018, S. 8.
  56. a b Cistercian Abbey of Fontenay. Abgerufen am 24. Oktober 2024.
  57. Studley Royal Park including the Ruins of Fountains Abbey. Abgerufen am 24. Oktober 2024.
  58. a b Monastery of Alcobaça. Abgerufen am 24. Oktober 2024.
  59. a b Poblet Monastery. Abgerufen am 24. Oktober 2024.
  60. a b c Maulbronn Monastery Complex. Abgerufen am 24. Oktober 2024.
  61. Charles Warren Hollister: The Making of England, 55 BC to 1399 (= A History of England. Band 1). Heath, Boston 1966, S. 210.
  62. Rolf Toman (Hrsg.): The Art of Gothic: Architecture, Sculpture, Painting. Könemann, Köln 2007, ISBN 978-3-8331-4676-3, Seite 289.
  63. Neuzelle – Das Barockwunder Brandenburgs | Bad Saarow Ort. Abgerufen am 25. Oktober 2024.
  64. Max Sternberg: Cistercian Architecture. In: Oxford Bibliographies in Medieval Studies. Oxford University Press, New York 2018, S. 1.
  65. Jens Rüffer, Stefanie Seeberg, Fabian Wolf, Uwe Gast und Daniel Parello: Zisterzienser, Zisterzienserinnen (B. Architektur). In: RDK Labor. Zentralinstitut für Kunstgeschichte, abgerufen am 5. September 2025.
  66. Max Sternberg: Cistercian Architecture. In: Oxford Bibliographies in Medieval Studies. Oxford University Press, New York 2018, S. 2.
  67. Herzlich Willkommen. In: Cistercienser Chronik. Abgerufen am 11. März 2025.
  68. Studien zur Geschichte, Kunst und Kultur der Zisterzienser. Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, abgerufen am 11. März 2025.
  69. Matthias Untermann: Gebaute Unanimitas. Zu den Bauvorschriften der Zisterzienser. In: Ulrich Knefelkamp (Hrsg.): Zisterzienser. Norm, Kultur, Reform. Springer, Berlin / Heidelberg / New York 2001, ISBN 3-540-64816-X, S. 240.
  70. Ulrich Köpf: Die Zisterzienser. Der erste christliche Orden. C.H.Beck, München 2025, ISBN 978-3-406-82957-4, S. 81.
  71. a b Zisterzienser, Zisterzienserinnen (B. Architektur) – RDK Labor. Abgerufen am 26. August 2025.
  72. Zitiert nach Emilia Jamroziak: The Cistercian Order in Medieval Europe, 1090–1500. Routledge, London/New York 2013, ISBN 978-0-415-73638-1, S. 159 (englisch).
  73. Kerstin Geßner, Annett Dittrich: Die Klosterfrauen und ihre Klausur. Zur Rekonstruktion des mittelalterlichen Zisterzienserinnenkonvents von Altfriedland. In: Jahrbuch Märkisch-Oderland. 2025, S. 12 (academia.edu).
  74. Zisterziensische Architektur - Baukunst der Zisterzienser. Abgerufen am 13. August 2025.
  75. Barbara Schedl: Die Kunst der Gotik – Eine Einführung. Böhlau Verlag, Wien-Köln-Weimar 2013, ISBN 978-3-8252-8525-8, S. 93.
  76. Daniela Marcu-Istrate: Church Archaeology in Transylvania (ca. 950 to ca. 1450). Brill, 2023, ISBN 978-90-04-51614-4, S. 236.
  77. Stilgeschichte: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Abgerufen am 14. August 2025.