Zbigniew Matuszczak

Zbigniew Matuszczak (* 21. September 1962 in Biłgoraj) ist ein polnischer Politiker (SLD) und Jurist. Er war von 2007 bis 2015 Abgeordneter des Sejm in der VI. und VII. Wahlperiode.

Leben und Beruf

Matuszczak absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität in Lublin. Später wurde er stellvertretender Direktor eines Bauunternehmens. Ab 2015 war er als Vorstand des städtischen Versorgungsunternehmens in Chełm tätig. Nach einer erstinstanzlichen Verurteilung im Oktober 2017 wegen eines Korruptionsdelikts verlor er diesen Posten.[1] Im Berufungsverfahren sprach ihn das Bezirksgericht Lublin von den Vorwürfen frei.[2]

Politik

In den Jahren 1998 bis 2006 saß er für die Sojusz Lewicy Demokratycznej (SLD) zwei Wahlperioden im Stadtrat von Chełm, bis 2002 war er Vertreter des Stadtpräsidenten. Dabei wurde er bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 auf der gemeinsamen Liste von SLD und Unia Pracy gewählt.[3] Bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 wurde er für die SLD in den Sejmik der Woiwodschaft Lublin gewählt.[4]

Bei den Parlamentswahlen 2007 wurde er über die Liste des Wahlbündnisses Lewica i Demokraci, an dem sich die SLD beteiligt hatte, mit 10.351 Stimmen für den Wahlkreis Chełm in den Sejm gewählt.[5] Er war Mitglied der Sejm-Kommissionen für Gesundheit und Infrastruktur. Am 22. April 2008 wurde er Mitglied der neu gegründeten Fraktion Lewica. Bei der Parlamentswahlen 2011 wurde er wiedergewählt.[6] Bei der Parlamentswahlen 2015 kandidierte er nicht erneut.

Einzelnachweise

  1. „Wyrok na prezesa i wiceprezydenta“ auf www.nowytydzien.pl, abgerufen am 23. Dezember 2025.
  2. „Stracił stanowisko za korupcję, a korupcji nie było. »Padłem ofiarą intrygi«“ auf dziennikwschodni.pl/, abgerufen am 23. Dezember 2025.
  3. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. Dezember 2025.
  4. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. Dezember 2025.
  5. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. Dezember 2025.
  6. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. Dezember 2025.