Zbigniew Kozak
Zbigniew Ryszard Kozak (* 3. April 1961 in Gdynia) ist ein polnischer Politiker (UPR, PiS). Von 2005 bis 2011 war er Abgeordneter des Sejm in der V. und VI. Wahlperiode.
Leben und Beruf
Kozak schloss das Studium an der Fakultät für Elektrotechnik und Automatik an der Technischen Universität Gdańsk und an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der Universität Gdańsk ab. Nach 1993 arbeitete er in IT-Unternehmen.
Politik
1993 wurde Kozak Mitglied der Unia Polityki Realnej (UPR). Er war unter anderem Vorsitzender des pommerschen Regionalverbandes und Mitglied des Parteivorstandes der UPR. Bei der Parlamentswahl 1997 kandidierte er auf der Liste des Wahlkomitees „Unia Prawicy Rzeczypospolitej“, das von der UPR initiiert worden war, zum Sejm. Das Wahlkomitee scheiterte jedoch mit 2,0 % der Stimmen an der 5-%-Hürde.[1] Im Rahmen einer Wahlabsprache kandidierte er bei der Parlamentswahl 2001 für die UPR auf der Liste der Platforma Obywatelska, wurde aber ebenfalls nicht gewählt.[2] Bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 kandidierte er für das Wahlkomitee „NAPRZÓD GDYNIO!- LISTA PRAWICOWA“ zum Stadtrat von Gdynia, erreichte aber kein Mandat.[3]
2004 trat er der Prawo i Sprawiedliwość (PiS) bei, er war Vorsitzender der Partei in Gdynia. Bei den Parlamentswahlen 2005 wurde er für den Wahlkreis Gdynia über die Liste der PiS in den Sejm gewählt.[4] Ein Jahr später kandidierte er bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 für das Amt des Stadtpräsidenten von Gdynia, erreichte aber nur 7,49 % der Stimmen[5]. Bei den Sejmwahlen 2007 wurde er für die PiS mit 9.608 Stimmen als Abgeordneter bestätigt.[6] Er war Mitglied der Sejm-Kommissionen für Wirtschaft und Infrastruktur. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2010 bewarb er sich um das Amt des Stadtpräsidenten von Starogard Gdański, belegte mit 17,7 % der Stimmen aber nur den dritten Platz.[7] Bei der Parlamentswahl 2011 verpasste er die Wiederwahl und schied aus dem Sejm aus.[8]
Einzelnachweise
- ↑ Ergebnis in Monitor Polski 1997, Nr. 64, S. 1238.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. Januar 2026.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. Januar 2026.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. Januar 2026.
- ↑ Geografia wyborcza - Wybory samorządowe - Państwowa Komisja Wyborcza. In: wybory2006.pkw.gov.pl. 3. September 2011, abgerufen am 19. Dezember 2018 (polnisch).
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. Januar 2026.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. Januar 2026.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. Januar 2026.