Galápagos-Seelöwe

Galápagos-Seelöwe

Galápagos-Seelöwe

Systematik
Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Unterordnung: Hundeartige (Caniformia)
ohne Rang: Robben (Pinnipedia)
Familie: Ohrenrobben (Otariidae)
Gattung: Zalophus
Art: Galápagos-Seelöwe
Wissenschaftlicher Name
Zalophus wollebaeki
(Sivertsen, 1953)

Der Galápagos-Seelöwe (Zalophus wollebaeki) ist eine Ohrenrobbe, die hauptsächlich auf dem Galápagos-Archipel heimisch ist. Er gilt als die kleinste Seelöwen-Art. Die dortige Population umfasst etwa 17.000 Tiere.[1] Es war lange Zeit umstritten, ob es sich beim Galápagos-Seelöwen um eine eigene Art oder eine Unterart des Kalifornischen Seelöwen handelte. Als Unterart wurde er unter Zalophus californianus wollebaeki geführt.[2] Seit 2007 ist klar, dass es sich um eine eigene Art handelt.[3]

Bereits 1953 nahm der Zoologe Erling Sivertsen eine neue Einteilung richtungsweisend vor, nachdem er im Museum von Oslo die von dem norwegischen Expeditionsschiff MK Norvegia bereits zwischen 1928 und 1929 gesammelten Schädel und Exponate neu untersucht bzw. klassifiziert hatte.[4]

Eine molekulargenetische Studie 2007 zu dem Schluss, dass die SNPs der Mitochondrien und Zellkerne eine Auftrennung in mehrere Arten rechtfertigen. Laut molekularer Uhr haben sich der Kalifornische (Zalophus californianus) und der Galápagos-Seelöwe (Zalophus wollebaeki) vor rund 1 bis 2,3 Millionen Jahren getrennt, sodass von einer eigenständigen Art ausgegangen werden muss, zumal es bei den Galápagos-Seelöwen eben nicht den klassischen genetischen Flaschenhals-Effekt der Populationsgenetik gibt.[3]

Merkmale

Der Galápagos-Seelöwe ähnelt seinem Verwandten, dem Kalifornischen Seelöwen, auf den ersten Blick. Die Unterschiede ergeben sich in der Körpergröße und der Morphologie des Schädels. Letzterer ist bei männlichen Galapagos-Seelöwen schmaler, hat eine kürzere Schnauze und einen um 20–25 % kleinerer Scheitelkamm.[5]

Diese Art zeigt den für Ohrenrobben typischen Geschlechtsdimorphismus, wobei ausgewachsene Weibchen um einiges kleiner sind als ausgewachsene Männchen.

Männchen erreichen eine Länge von 210 Zentimeter sowie ein Maximalgewicht von 200 Kilogramm. Dabei haben sie dunkelbraunes Fell und entwickeln einen markanten Scheitelkamm, wenn sie ausgewachsen sind. Der Scheitelkamm so hoch, dass sich die Stirn deutlich hebt. Der Oberkörper und Hals sind gut entwickelt aber ihre Schädel sind kürzer, als die der Weibchen.

Weibchen bleiben hingegen mit 156 bis 176 Zentimeter und einem Maximalgewicht von 95 Kilogramm deutlich kleiner und leichter. Ihr Durchschnittsgewicht ist 60 Kilogramm. Ihr Fell ist heller als das von erwachsenen Männchen. Da ihnen der Scheitelkamm fehlt, haben weibliche Galápagos-Seelöwen eine flachere Kopfform mit nur leicht ausgeprägter Stirn und einen grazilen Hals.

Jungtiere werden mit einem Durchschnittsgewicht von 6 Kilogramm geboren und ihr Lanugofell ist dunkelbraun bis schwarz. Das Fell verblasst innerhalb von 3 bis 5 Monaten zu braun, gefolgt von einem Fellwechsel zum weiblichen/jugendlichen Fell.[6] Bereits bei der Neugeborenen zeigt sich der spätere Geschlechtsdimorphismus, da neugeborenen Weibchen mit durchschnittlich 5,8 Kilogramm leichter sind neugeborene Männchen mit 6,7 Kilogramm.[1]

Verbreitung

Die Galápagos-Seelöwen leben hauptsächlich im östlichen Pazifik auf den zu Ecuador gehörenden Galapagosinseln. Die Inseln sind etwa 1.000 Kilometer vom Südamerikanischen Festland entfernt. Dort sind sie auf allen Inseln der Gruppe über das gesamte Jahr hin anzutreffen, wobei die größten Kolonien sich auf den südöstlichen-gelegenen Inseln befinden. Die größten Kolonien befinden sich auf den Inseln San Cristóbal, Española und Floreana. Die Tiere auf diesen Inseln machen die halbe Population aus.[1]

Seit 1986 findet man Kolonien dieser Seelöwen auch auf der Insel Isla de la Plata (Ecuador), welche nur etwa 24 Kilometer vor dem Festland liegt. Diese Lokalität wird jedoch nur unregelmäßig genutzt.[6] Des Weiteren werden umherstreifende Tiere vor der Küste Ecuadors gesehen, sowie von der Küste Ecuadors nach Norden bis hin zur Insel Gorgona in Kolumbien. Außerdem gibt es einen unbelegten Sichtungsbericht von der Kokos-Insel, welche etwa 500 Kilometer südwestlich von Costa Rica liegt.[2] Auch vor der Küste Mexikos wurden einzelne Tiere gesichtet.[7]

Lebensweise

Galápagos-Seelöwen bevorzugen Sandstrände ohne große Felsbrocken und benötigen Zugang zu Wasser oder zumindest Schatten in der heißesten Zeit des Tages, um ihre Körpertemperatur zu regulieren. Die Galápagos-Inseln sind vulkanischen Ursprungs und ein Großteil der Küste besteht aus scharfkantigem Lavagestein. Damit eignet sich nur ein kleiner Teil der Küste für die Tiere als Ruhehabitat.

Ernährung

Der Galápagos-Seelöwe frisst sowohl tagsüber als auch nachts und taucht bis zu einer Tiefe von 230 Metern. Sie ernähren sich vor allem von 12 bis 33 kleinen benthischen und pelagischen Fischarten und in geringerem Maße von Kopffüßern (z. B. Oktopus).[1][8] Sardellen (Engraulidae), Stachelmakrelen (Carangidae), Sägebarsche (Serranidae) und Laternenfische (Myctophidae) dominieren die Ernährung.

Seelöwen suchen auf der Schelfplattform des Archipels und auf den westlichen Inseln entlang dessen Rand nach Nahrung. Erwachsene Weibchen mit Jungtieren entfernen sich maximal 50 bis 97 Kilometer von ihrer Kolonie, während junge Tiere maximale Entfernungen von weniger als 15 Kilometer zurücklegen.[1]

Sozialverhalten und Lebenserwartung

Wie alle Ohrenrobben-Arten sind Galápagos-Seelöwen sehr gesellig. Im Gegensatz zu meisten Robbenarten in gemäßigten Zonen, die sich hauptsächlich während kurzer, stark synchronisierter Fortpflanzungszeiten an Land versammeln, ist der Galápagos-Seelöwen eine nicht wandernde Otariidae-Art, die das ganze Jahr über kleine Kolonien unterhält.[9] Generell bevorzugen Männchen Orte, die von Weibchen selten genutzt wurden. Weibchen mit Jungtieren nutzen andere Orte als Weibchen ohne Jungtiere oder mit älteren Jungtieren.[10]

Die maximale Lebenserwartung liegt bei 21 Jahren.[1]

Fortpflanzung und Aufzucht

Wie bei allen Ohrenrobben, gibt es auch beim Galápagos-Seelöwen das typische polygyne Paarungssystem, wobei ein Männchen sich mit mehreren Weibchen paart. Im Gegensatz zu anderen Ohrenrobben-Arten brauchen die Galápagos-Seelöwen jedoch direkten Zugang zum Wasser (um sich im heißen Klima abkühlen zu können). Daher verteidigen die größten und konkurrenzfähigsten Männchen semi-aquatische Territorien entlang der Strände, an denen die Weibchen ihre Jungen säugen. Da die Fortpflanzungssaison aber sehr lang is (Mai bis Januar), und die Paarung oft im Wasser stattfindet, ist es den dominanten Männchen unmöglich sich mit allen Weibchen in seinem Territorium zu paaren. Im Gegensatz zu anderen Ohrenrobben-Arten scheinen Männchen davon abhängig zu sein von den Weibchen ausgewählt zu werden. Weibchen sind etwa 4 Wochen nach der Geburt paarungsbereit.[1]

Sowohl Geburt als auch Paarung finden zwischen Mai und Januar statt. Auf Grund der langen Säugezeit von 11 bis 12 Monaten, findet man deshalb das ganze Jahr über Jungtiere in der Kolonie. Einige einjährige Jungtiere werden weiter gesäugt, obwohl das Muttertier bereits ein weiteres Junges geboren hat. Nur ein bis zwei Wochen nach der Geburt, begeben sich die Jungen bereits ins Wasser und perfektionieren das Schwimmen. Nach der Geburt bleibt die Mutter sechs bis sieben Tage durchgehend beim Jungtier, bevor sie beginnt es alleine zu lassen, um selbst auf Futtersuche zu gehen.[11]

Weibchen haben ihr erstes Jungtier meist im Altern von sechs Jahren und ziehen im Schnitt nur alle zwei bis drei Jahre erfolgreich ein Jungtier groß. Dies ist wahrscheinlich ein Resultat der langen Säugezeit pro Jungtier.[1]

Population und Artenschutz

Die Populationsgröße schwankt zwischen 20.000 und 40.000 Individuen, abhängig von der Produktivität des Meeres, die während El-Niño-Ereignissen dramatisch zurückgehen kann. Solche führen zu Massensterben und einer Unterbrechung des Fortpflanzungszyklus.[6] 2021 wurde der Bestand auf 17.000 Tiere geschätzt.[1]

Die El Niño und die Southern Oscillation (ENSO) führt regelmäßig zu einem erheblichen Rückgang der Population. So reduzierten ENSO-Ereignisse in den Jahren 1982–1983, 1992–1993, 1997–1998 und 2002–2003 die Population der Galápagos-Seelöwen innerhalb von 20 Jahren um etwa 50 %.[8]

Landraubtiere gab es in ihrem Lebensraum praktisch nicht, bis Siedler Hunde auf die Inseln brachten, die Jungtiere töteten. Schwertwale (Orcinus orca) sind potenzielle Meeresräuber. Haie greifen Galápagos-Seelöwen an, wobei überlebende Tiere typische Bisswunden und Narben aufweisen. In der Nähe von Kolonien wurde beobachtet, dass Galápagos-Seelöwen Galapagoshaie (Carcharhinus galapagoensis) vertreiben, die sich ihnen zu sehr nähern.[6]

Der Galapagos-Seelöwe genießt den gesetzlichen Schutz der ecuadorianischen Regierung.[6] Außerdem ist ihr Lebensraum geschützt, denn 1959 wurden 97 Prozent der Landfläche des Archipels zum Nationalpark erklärt[12] und das Meeresgebiet um die Inseln steht seit 1998 als Reserva Marina Galápagos unter Schutz.[13]

Seit 1996 wird der Galápagos-Seelöwe als bedrohte Tierart auf der Roten Liste der IUCN geführt und wird dort als "stark gefährdet" (engl.: endangered) eingestuft.[2]

Tourismus und Forschung

Galápagos-Seelöwen stehen in intensivem Kontakt mit Menschen und Haustieren, da sie sich oft in menschlichen Siedlungen aufhalten, am deutlichsten auf San Cristóbal und in geringerem Maße auf Santa Cruz, wo sie oft im Hafenbereich ruhen.[1] Dadurch scheinen sie eine gewisse Toleranz gegenüber Menschen entwickelt haben, zeigen verminderte Wachsamkeit und werden oft beim Ruhen in Siedlungsnähe abgelichtet.[14] An Land sind sie erstaunlich furchtlos gegenüber Menschen und untersuchen und klettern auf allem was diese herumliegen lassen.[11]

Bereits Mitte der 1950er Jahre veröffentlichte I. Eibl-Eibesfeldt verschiedene Aufsätze und Dokumentarfilme zu den Galápagos-Seelöwen.[15]

Seit 2003 sind die Tiere auf der Insel La Lobería / Caamaño Islet (4 Kilometer von Puerto Ayora auf Santa Cruz entfernt) Teil eines Bürgerwissenschaftenprojekts der Universität Bielefeld, Deutschland. Seelöwen werden induvidiell identifiziert und mit kleinen Markierungen an den Vorderflossen versehen. Unter dem Titel "Sea Lion Project Galápagos" (deut. Galápagos-Seelöwen Projekt) kann man Seelöwen mit Markierungen auf den Galapagosinseln melden.[16]

Eine 2012 veröffentlichte Studie, zeigte, dass menschliche Einflüsse wie Haustiere und Umweltverschmutzung das Immunsystem von Galápagos-Seelöwen beeinträchtigen können, wodurch sich ihr Jagderfolg verringert und sie bei Nahrungsknappheit eher hungern müssen.[17]

Galerie

Einzelnachweise

  1. a b c d e f g h i j Oliver Krüger, Stephanie Kalberer, Kristine Meise, Jonas Schwarz, Eugene DeRango, Paolo Piedrahita, Diego Páez-Rosas, Fritz Trillmich: Galápagos Sea Lion (Zalophus wollebaeki, Sivertsen 1953). In: Ecology and Conservation of Pinnipeds in Latin America. Springer International Publishing, Cham 2021, ISBN 978-3-03063176-5, S. 145–163, doi:10.1007/978-3-030-63177-2_8 (englisch).
  2. a b c F. Trillmich: Galápagos Sea Lion (Zalophus wollebaeki). In: The IUCN Red List of Threatened Species 2015. International Union for Conservation of Nature, 26. Oktober 2014, doi:10.2305/iucn.uk.2015-2.rlts.t41668a45230540.en (englisch, iucnredlist.org [abgerufen am 19. November 2025]).
  3. a b Jochen B. W. Wolf, Diethard Tautz, Fritz Trillmich: Galápagos and Californian sea lions are separate species: Genetic analysis of the genus Zalophus and its implications for conservation management. In: Frontiers in Zoology. Band 4, Nr. 1, 15. September 2007, S. 20, doi:10.1186/1742-9994-4-20 (englisch).
  4. Erling Siversten: A survey of the eared seals (family Otariidae) with remarks on the Antarctic seals collected by M/K Norvegia in 1928-1929. Det Norske Videnskaps-Akademi i Oslo, Oslo 1954, S. 74 (englisch).
  5. OBIS-SEAMAP Species Profile - Zalophus wollebaeki. Abgerufen am 19. November 2025 (englisch).
  6. a b c d e Russell A. Mittermeier, Don E. Wilson: Zalophus wollebaeki Sivertsen 1953. In: Handbook of the Mammals of the World. 4: Sea Mammals, 2014, ISBN 978-84-96553-93-4, doi:10.5281/zenodo.6606872 (englisch, zenodo.org [abgerufen am 20. November 2025]).
  7. Gerardo Ceballos, Sandra Pompa, Eduardo Espinoza, Andrés García: Extralimital Distribution of Galapagos (Zalophus wollebaeki) and Northern (Eumetopias jubatus) Sea Lions in Mexico. In: Aquatic Mammals. Band 36, Nr. 2, 1. Juni 2010, S. 188–194, doi:10.1578/AM.36.2.2010.188 (englisch, aquaticmammalsjournal.org [abgerufen am 19. November 2025]).
  8. a b Diego Páez-Rosas, David Aurioles-Gamboa: Alimentary niche partitioning in the Galapagos sea lion, Zalophus wollebaeki. In: Marine Biology. Band 157, Nr. 12, Dezember 2010, ISSN 0025-3162, S. 2769–2781, doi:10.1007/s00227-010-1535-0 (englisch).
  9. Marjorie Riofrío-Lazo, Francisco Arreguín-Sánchez, Diego Páez-Rosas: Population Abundance of the Endangered Galapagos Sea Lion Zalophus wollebaeki in the Southeastern Galapagos Archipelago. In: PLOS ONE. Band 12, Nr. 1, 1. April 2017, ISSN 1932-6203, S. e0168829, doi:10.1371/journal.pone.0168829, PMID 28052081, PMC 5215494 (freier Volltext) – (englisch, plos.org [abgerufen am 23. November 2025]).
  10. Andrea Rayas-Estrada, Claudia Janetl Hernández-Camacho: Fine-scale site fidelity in California sea lions, Zalophus californianus, in the colony at Los Islotes, La Paz Bay, Mexico. In: Ciencias Marinas. Band 45, Nr. 4, 18. Dezember 2019, ISSN 2395-9053, S. 163–174, doi:10.7773/cm.v45i4.3019 (englisch, com.mx [abgerufen am 23. November 2025]).
  11. a b Thomas A. Jefferson, Marc A. Webber, Robert L. Pitman, Uko Gorter: Marine mammals of the world: a comprehensive guide to their identification. 2nd edition Auflage. Elsevier/AP, Academic Press is an imprint of Elsevier, London, UK San Diego, CA, USA 2015, ISBN 978-0-12-409542-7 (englisch).
  12. UNESCO World Heritage Centre: Galápagos Islands. Abgerufen am 20. November 2025 (englisch).
  13. Galápagos Marine Reserve Celebrates 25 Years of Creation. In: Galápagos Conservancy. Abgerufen am 20. November 2025 (amerikanisches Englisch).
  14. Anders Pape Møller: Transgenerational Consequences of Human Visitation. In: Ecotourism’s Promise and Peril. Springer International Publishing, Cham 2017, ISBN 978-3-319-58330-3, S. 47–58, doi:10.1007/978-3-319-58331-0_4 (englisch).
  15. I. Eibl-Eibesfeldt: Einige Bemerkungen über den Galápagos-Seelöwen (Zalophus wollebaeki Sivertsen), in: Säugetierkundl. Mitt., Bd. 3, S. 101–103 (1955); Beobachtungen über territoriales Verhalten und Brutpflege des Galápagos-Seelöwen, in: Z. Säugetierkunde, 20, S. 75–78 (1955)
  16. Sea Lion Project Galápagos. In: Become a Citizen Scientist - Universität Bielefeld. Abgerufen am 20. November 2025 (amerikanisches Englisch).
  17. P. M. Brock, A. J. Hall, S. J. Goodman, M. Cruz, K. Acevedo-Whitehouse: Applying the tools of ecological immunology to conservation: a test case in the Galapagos sea lion. In: Animal Conservation. Band 16, Nr. 1, 2013, ISSN 1469-1795, S. 19–31, doi:10.1111/j.1469-1795.2012.00567.x (englisch).

Literatur

  • C. B. Heath: California, Galapagos, and Japanese sea lions Zalophus californianus, Z. wollebaeki, and Z. japonicus. in: W. F. Perrin, B. Wursig, and J. G. M. Thiewissen, eds. Encyclopedia of marine mammals. Academic Press 2002, S. 180–186.
  • Ronald M. Nowak: Walker's Mammals of the World. Johns Hopkins University Press, 1999, ISBN 0-8018-5789-9
  • Erling Sivertsen: A survey of the eared seals (family Otariidae) with remarks on the Antarctic seals collected by M/K "Norvegia" in 1928–1929, I kommisjon hos Jacob Dybwad : Oslo 1954
  • Don E. Wilson & DeeAnn M. Reeder: Mammal Species of the World, a Taxonomic & Geographic Reference. Johns Hopkins Univ. Press, 3rd ed., 2005, ISBN 0-8018-8221-4
  • G. L. Kooyman & F. Trillmich: Diving behavior of Galapagos sea lions. in: R. L. Gentry, and G. L. Kooyman, eds. Fur seals maternal strategies on land and at sea. Princeton University Press 1986, S. 209–219.
  • D. K. Odell: California sea lion-Zalophus californianus Lesson, 1828. in: S. H. Ridgway and R. J. Harrison, eds. Handbook of marine mammals, Vol. 1: The walrus, sea lions, fur seals and sea otter. Academic Press 1981, S. 67–97
  • R. T. Orr: The Galapagos seal lion. in: Journal of Mammalogy 1967: 48(1):62-69.
  • F. Trillmich & K. G. K. Trillmich: The mating system of pinnipeds and marine iguanas: convergent evolution of polygyny. in: Biological Journal of the Linnean Society 1984: 21(1‐2):209 - 216
  • F. Trillmich: Attendance behavior of Galapagos sea lions. in: R. L. Gentry, and G. L. Kooyman, eds. Fur seals maternal strategies on land and at sea. Princeton University Press 1986, S. 196–208
  • F. Trillmich & T. Dellinger: The effects of El Niño on Galapagos pinnipeds. in: F. Trillmich & K. A. Ono, eds. Pinnipeds and El Niño. Ecological Studies Springer-Verlag, Berlin, 1991:88, S. 66–74
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