Wolfpassing an der Hochleithen
| Wolfpassing an der Hochleithen (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Wolfpassing an der Hochleithen | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Mistelbach (MI), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Mistelbach | |
| Pol. Gemeinde | Hochleithen | |
| Koordinaten | 48° 26′ 56″ N, 16° 31′ 54″ O | |
| Höhe | 226 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 577 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 10,71 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05055 | |
| Katastralgemeindenummer | 15223 | |
| Ortsansicht mit Kirche | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Wolfpassing an der Hochleithen ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Hochleithen im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich mit 577 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
Geografie
Das nordwestlich des Hochleithenwaldes gelegene Dorf, das von der Weinviertel Autobahn über die Landesstraße L30 erreichbar ist, wird durch die L3100 erschlossen. Der Wolfpassinger Bach teilt den Ort in eine westliche und eine östliche Hälfte und fließt später in den Hautzendorfer Bach ein, einen Vorfluter des Rußbaches. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 339 Adressen.[2]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 149 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Niederkreuzstetten besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Kreuzstetten, Ulrichskirchen, Velm und Ragelsdorf sowie der Kirche Wolfpassing.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Wolfpassing zwei Autoverkehrsunternehmer, zwei Bäcker, ein Binder, ein Brunnenbauer, zwei Fleischer, ein Friseur, drei Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, ein Maler, ein Maurermeister, eine Milchgenossenschaft, zwei Sattler, ein Schlosser, zwei Schmiede, zwei Schneider und vier Schneiderinnen, sechs Schuster, ein Spengler, drei Trafikanten, ein Tischler, ein Wagner und ein Weinhändler ansässig.[4]
Sehenswertes
- Katholische Pfarrkirche Wolfpassing an der Hochleithen hl. Nikolaus
Literatur
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Manhartsberg. 7 von 34 Bänden. 7. Band: Sebarn bis Zwingendorf. Mechitaristen, Wien 1835, S. 244 (Wolfpassing – Internet Archive; mit einem Nachtrag zum 6. Band: Schloßhof; c) Sebarn).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 42, Sektion Gaunersdorf, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,2 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 229.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 418 (Wolfpassing in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 516