Wolfgang von Juvalta

Wolfgang Konradin von Juvalta (auch Wolfgang von Juvalt oder Wolfgang Konradin von Juvalt; * 21. April oder 22. April 1838 in Vespran oder Zuoz; † 16. Februar oder 17. Oktober 1873 in Zürich) war ein Schweizer Historiker.

Leben

Juvalta, Sohn des Landammanns Wolfgang von Juvalta, absolvierte das Basler Pädagogium. Anschliessend studierte er Architektur am neugegründeten Polytechnikum in Zürich. Durch ein grösseres Erbe konnte er ein unabhängiges Leben führen. 1860 kaufte er das Schloss Ortenstein im Domleschg, das er bis 1868 vergrösserte. Ausserdem bemühte er sich um die Erweiterung und die Neuordnung des Schlossarchivs von Ortenstein. Dort verwahrte er auch seine literarische, genealogische und diplomatische Sammlung.

Juvalta widmete sich der Bündner Geschichte. Aufgrund seinen frühen Tods kamen nur zwei Schriften zur Veröffentlichung. Seine Geschichte der Landschaft Domleschg sowie seine Forschungen zur Familie Juvalta/Juvalt blieben unveröffentlicht.

Werke

  • Necrologium Curiense, das ist: Die Jahrzeitbücher der Kirche zu Cur. Verlag der Antiquariatsbuchhandlung, Chur 1867.
  • Forschungen über die Feudalzeit im curischen Raetien. 3 Bände. Orell Füssli, Zürich 1871.

Literatur