Wolfgang Jeschke

Wolfgang Jeschke (* 19. November 1936 in Tetschen, Tschechoslowakei; † 10. Juni 2015 in München[1]) war ein deutscher Schriftsteller, Verlagslektor und Herausgeber von Buchreihen im Heyne Verlag aus dem Bereich der Science-Fiction-Literatur. Neben zahlreichen Werken gab er über 100 für die deutsche Science-Fiction-Literatur mitbestimmende Anthologien heraus sowie die Science-Fiction-Jahrbücher, die neben literarischen Entdeckungen vor allem sekundärliterarische Beiträge wie Essays und Interviews zur Science-Fiction enthalten. Er gilt als eine der prägenden Figuren der deutschsprachigen Science-Fiction.[2]

Leben

Wolfgang Jeschke wurde 1936 im böhmischen Tetschen geboren und wuchs nach 1945 in Asperg bei Ludwigsburg auf. Nach der mittleren Reife absolvierte er eine Lehre als Werkzeugmacher und arbeitete im Maschinenbau. 1959 erwarb er nachträglich das Abitur und studierte anschließend Germanistik, Anglistik und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Es folgte ein Buchhändlerpraktikum bei der C. H. Beck’schen Verlagsbuchhandlung. 1969 bekam Jeschke eine Anstellung als Redaktionsassistent bei „Kindlers Literatur Lexikon“, später auch als Redakteur.

Als 1970 Herbert W. Franke, ein Sachbuchautor der Verlagsgruppe, dem Haus einen Science-Fiction-Roman anbot, erinnerte man sich daran, dass Jeschke sich seit Jahren mit Science-Fiction beschäftigte, und bat ihn um ein Urteil.[3] Daraus entstand die von Jeschke herausgegebene Reihe „Science Fiction für Kenner“ im Lichtenberg Verlag, in der nicht nur Frankes Roman Zone Null erschien, sondern auch Jeschkes eigene Kurzgeschichtensammlung Der Zeiter. In der Edition wurden einige bedeutende Autoren erstmals in Deutschland in vollständigen – nicht aufs Heftchenformat heruntergekürzten Ausgaben – zugänglich gemacht, wie Robert Silverberg, Thomas M. Disch und Brian W. Aldiss. Als am Jahresende 1972 die Stelle des SF-Lektors und -Herausgebers im Heyne-Verlag frei wurde, übernahm Jeschke – anfangs zusammen mit Herbert W. Franke – diese Position, zunächst als freier Mitarbeiter.

Jeschke trug ab den 1970er Jahren maßgeblich dazu bei, dass wichtige Texte der Science-Fiction in Deutschland ungekürzt in deutscher Übersetzung erschienen. Er hatte großen Anteil an der Etablierung der Gattung, unter anderem auch als Herausgeber zahlreicher Anthologien.

„Er holte die Science Fiction aus dem Ghetto der »Schundliteratur«, ließ sie reifen und erwachsen werden.“

Andreas Brandhorst: Das Science Fiction Jahr 2015[4]

Der Erfolg der Reihe Heyne Science Fiction und Fantasy führte zu einer steigenden Zahl von Titeln, so dass Jeschke 1978 seinen Abschied bei Kindler nahm und ausschließlich Lektor bei Heyne wurde. Nach dem Weggang Frankes 1979 war er alleinverantwortlicher Redakteur für Science-Fiction bei Heyne und blieb es bis 2002, als er in den Ruhestand ging. In dieser Zeit brachte er Texte weiterer Autoren nach Deutschland, wie Der stählerne Traum von Norman Spinrad, den er auch intensiv während des Rechtsstreits aufgrund der Indizierung des Romans betreute.[5]

Bis zu seinem Tod lebte er in München und gab nach wie vor das von ihm begründete Das Science Fiction Jahr heraus, gemeinsam mit Sascha Mamczak.

Wolfgang Jeschke verstarb am 10. Juni 2015 in München.[6] In Das Science-Fiction-Jahr 2015 wurden 35 Nachrufe auf Jeschke veröffentlicht, u. a. von Brian W. Aldiss, Andreas Brandhorst, Dietmar Dath, Andreas Eschbach, Herbert W. Franke, Werner Fuchs, David G. Hartwell, Christopher Priest, Robert Silverberg, Karlheinz Steinmüller und Norman Spinrad.[7]

Werk

Jeschke interessierte sich bereits seit den 1950er Jahren für Science-Fiction und gehörte zu den ersten Mitgliedern des 1955 gegründeten SFCD. Erste Kurzgeschichten erschienen in Fan-Magazinen und semiprofessionellen Publikationen, und mit Ad astra gab er zusammen mit Peter Noga auch ein eigenes Fanzine heraus. In den Jahren seiner Tätigkeit als Redakteur und Herausgeber kam er wenig zum Schreiben, so dass sein Werk relativ schmal blieb. Es wurde jedoch stark beachtet und etliche seiner Texte wurden ausgezeichnet. Kennzeichnend für seine Science-Fiction-Texte ist die atmosphärische Dichte der geschilderten Szenarien, die psychologischen Dimensionen der Protagonisten und das Thema „Zeitreise“ in allen Variationen. Dabei verlässt er auch die Konventionen des Erzählens und montiert fiktive Dokumente zusammen (Dokumente über den Zustand des Landes vor der Verheerung) oder liefert eine Liste, die aus ebenso fiktiven geschichtlichen Ereignissen besteht (Die cusanische Acceleratio). Sein erster Roman Der letzte Tag der Schöpfung wurde mehrfach übersetzt und immer wieder nachaufgelegt; er schildert den Versuch, die Geschichte zu korrigieren – und sein grandioses Scheitern. Jeschke ist auch als Hörspielautor hervorgetreten, wobei es einige dieser Stoffe auch als Erzählungen gibt.

Veröffentlichungen

Romane

  • 1981: Der letzte Tag der Schöpfung. Heyne, München, ISBN 3-453-52121-8, Taschenbuchausgabe 1985 mit einem Vorwort von Brian W. Aldiss, ISBN 3-453-31134-5.
  • 1989: Midas oder Die Auferstehung des Fleisches. Heyne, München, ISBN 3-453-06228-0.
  • 1997: Meamones Auge. Heyne, München, ISBN 3-453-08461-6.
  • 1997: Osiris Land Heyne, München (Erstausgabe 1982 als Privatdruck), ISBN 3-453-12823-0.
  • 2005: Das Cusanus-Spiel. Droemer, München, ISBN 3-426-19700-6; Taschenbuchausgabe bei Droemer Knaur, München 2008, unter dem Titel: Das Cusanus-Spiel, oder Ein abendländisches Kaleidoskop. ISBN 3-426-63958-0.
  • 2013: Dschiheads. Heyne, München, ISBN 978-3-453-31491-7.

Übersetzungen in fremde Sprachen:

  • Französisch
    • 1981: Le dernier jour de la création (Der letzte Tag der Schöpfung)
    • 2008: Le Jeu de Cuse (Das Cusanus-Spiel) – ISBN 2-84172-416-6.
  • Englisch
    • 1982: The Last Day of Creation (UK/USA) – ISBN 0-7126-0042-6 / ISBN 0-312-47061-4 (Der letzte Tag der Schöpfung)
    • 1985: The Land of Osiris (USA, in Isaac Asimov’s Science Fiction Magazine, Mar 1985) (Osiris Land)
    • 1990: Midas (UK) – ISBN 0-450-50937-0 (Midas oder Die Auferstehung des Fleisches)
    • 2014: The Cusanus Game (Das Cusanus-Spiel) – ISBN 978-0-7653-1909-8
  • Polnisch
    • 1987: Ostatni dzień stworzenia (Der letzte Tag der Schöpfung)
    • 1990: Pielgrzymi czasu (Der Zeiter)
  • Ungarisch
    • 1990: A Teremtés utolsó napja (Der letzte Tag der Schöpfung)
    • 1997: Ozirisz országa (Osiris Land)
    • 1999: Midas/Meamone szeme (Midas oder Die Auferstehung des Fleisches und Meamones Auge in einem Band)
    • 2008: A Cusanus-játszma (Das Cusanus-Spiel, in zwei Bänden)

Kurzgeschichtensammlungen

  • 1970: Der Zeiter, erweiterte Neuauflage 1978 – ISBN 3-926126-65-5
  • 1993: Schlechte Nachrichten aus dem Vatikan – ISBN 3-453-06605-7
ausgewählte Kurzgeschichten in drei Bänden (Shayol Verlag)
  1. 2006: Der Zeiter, überarbeitete und erweiterte Neufassung, mit einem Vorwort von Andreas Eschbach – ISBN 978-3-926126-65-8
  2. 2008: Partner fürs Leben, Vorwort von Franz Rottensteiner, enthält Meamones Auge und bisher nicht in Buchform publizierte Erzählungen – ISBN 978-3-926126-78-8
  3. 2011: Orte der Erinnerung, Vorwort von Herbert W. Franke – ISBN 978-3-926126-91-7

Hörspiele

  • 1975: Der König und der Puppenmacher
  • 1984: Wir kommen auf Sie zu, Mister Smith. Regie: Alexander Malachovsky, BR, 9 Min.
  • 1985: Sibyllen im Herkules, oder Instant Biester
  • 1988: Jona im Feuerofen, oder Das versehrte Leben
  • 1989: Cataract
  • 1991: Midas, oder Die Auferstehung des Fleisches
  • 1993: Der Wald schlägt zurück
  • 2019: Der letzte Tag der Schöpfung, Ohrenkneifer, 147 Min.

Kurzgeschichten

  • 1959: Supernova, auch Der Riß im Berg, in Utopia Magazin, Nr. 23
  • 1957: Welt ohne Horizont, in Thomas Landfinder (Hrsg.): Welt ohne Horizont
  • 1957: Der Türmer, in Henry Bings (Hrsg.): Lockende Zukunft
  • 1958: Zwölf Minuten und einiges mehr
  • 1959: Die Anderen, in Jürgen vom Scheidt (Hrsg.): Das Monster im Park
  • 1960: Sirenen an Ufern, in: Mario Kwiat (Hrsg.): Amateur Science Fiction Stories
  • 1960: Unweit Toulouse, auch Tore zur Nacht
  • 1961: Der König und der Puppenmacher, in Munich Round-Up, Nr. 43 (Beilage)
  • 1961: Pater Ramseys Totenmessen, in Munich Round-Up, Nr. 56 (Beilage)
  • 1974: I Love Bombay 1980 (Gedicht)
  • 1975: Denkmodelle (Gedicht)
  • 1976: Seveso (Gedicht)
  • 1976: Sterne (Gedicht)
  • 1976: Aufbruch (Gedicht)
  • 1979: Begegnung, in Gedankenkontrolle (o. Hrsg., Das Neue Berlin, Auszug aus Unweit Toulouse)
  • 1980: Nackt zum Gipfel, auch Yeti, in Playboy, Nr. 4/1980
  • 1980: Anachronismen, oder Die Flöte des heiligen Veit, in: Frank Flügge (Hrsg.): Utopia. SFCD-Sonderdruck 2/1980 (Auszug aus Der letzte Tag der Schöpfung)
  • 1981: Dokumente über den Zustand des Landes vor der Verheerung, in Science Fiction Story Reader 15
  • 1982: Osiris Land, in Arcane (hrsg. zus. mit Helmut Wenske)
  • 1983: Wir kommen auf Sie zu, Mr. Smith, in Dieter Hasselblatt (Hrsg.)
  • 1984: Sybillen im Herkules oder Instant Biester
  • 1985: Nekyomanteion, in Science Fiction Jubiläumsband – Das Lesebuch
  • 1988: Jona im Feuerofen oder Das versehrte Leben
  • 1989: Nachrichten von Lebenden und Toten
  • 1988: The Mississippi Straightforward Society
  • 1993: Es lebe der Wald
  • 1993: Happy Birthday, dear Alice! Happy Birthday, dear Anne!
  • 1993: Schlechte Nachrichten aus dem Vatikan
  • 1995: Partner fuers Leben
  • 1997: Die Reise einer Zeitmaschine
  • 1999: Die Cusanische Acceleratio[8], in Erik Simon (Hrsg.): Alexanders langes Leben, Stalins früher Tod
  • 2001: Allah akhbar – And So Smart Our NLWs
  • 2004: Das Geschmeide[9], in: Andreas Eschbach (Hrsg.): Eine Trillion Euro
  • 2005: Lucia
  • 2010: Orte der Erinnerung

Auch auf Englisch erschienen:

  • 1970: The King and the Dollmaker
  • 1975: A Little More Than Twelve Minutes
  • 1980: Yeti
  • 1983: Haike the Heretic’s Writings
  • 1984: Loitering at Death’s Door

Sachbücher

  • 1980: Lexikon der Science Fiction Literatur, 2 Bände. Mit Hans Joachim Alpers, Werner Fuchs und Ronald M. Hahn, Heyne Verlag, ISBN 3-453-01063-9 / ISBN 3-453-01064-7.
  • 1988: Lexikon der Science Fiction Literatur, erweiterte und aktualisierte Neuausgabe in einem Band. Mit Hans Joachim Alpers, Werner Fuchs und Ronald M. Hahn, Heyne Verlag, ISBN 3-453-02453-2.
  • 2003: Marsfieber. Mit Rainer Eisfeld, Droemer Knaur Verlag, ISBN 3-426-27288-1.

Herausgeberschaft

Anthologien

  • 1982: Arcane, ISBN 3-453-30856-5 (mit Helmut Wenske)
  • 1985: Fantasy, ISBN 3-453-37005-8
  • 1985: Das Auge des Phönix, ISBN 3-453-31223-6
  • 1989: Frohes Fest. 13 grausige Bescherungen, ISBN 3-453-03900-9 (mit Uwe Luserke)
  • 1991: Frohes Fest, ISBN 3-453-05369-9 (mit Uwe Luserke)
  • 1992: Die Rückkehr der Göttin, ISBN 3-453-06236-1 (mit Henry Rider Haggard)
  • 1993: Neuland, ISBN 3-453-06227-2 (mit Karl-Michael Armer)
  • 1998: Star Trek Timer 1998, ISBN 3-453-13369-2 (mit Ralph Sander)
  • 2000: Fernes Licht, ISBN 3-453-17117-9
  • 2001: Ikarus 2001 – Best of Science Fiction, ISBN 3-453-17984-6
  • 2002: Ikarus 2002 – Best of Science Fiction, ISBN 3-453-19669-4

Nebula-Award-Preisträger

Jeschke verantwortete als Herausgeber bzw. Redakteur einen Teil der deutschen Übersetzungen der Sammelbände an SF-Stories, die den Nebula Award erhalten hatten.

US-Erscheinungs-
datum
US-Titel Deutsche Äquivalenz-
veröffentlichungen
1966 Nebula Award Stories 1965
(auch als: Nebula Award Stories 1)
Teil 1:
  • Computer streiten nicht
    (Lichtenberg 1970, Heyne 1973)

Teil 2:

  • Der Gigant (Lichtenberg 1971)
  • Panne in der Hölle
    (Heyne 1973; leicht gekürzt)
1967 Nebula Award Stories Two Der Tag Milion
(Lichtenberg 1971, Heyne 1974)
1968 Nebula Award Stories 3 Eispiloten
(Lichtenberg 1971)

Der vierte US-Band der Reihe hatte keine direkte Entsprechung, allerdings erschien 1972 eine eigene deutsche Auswahl aus dem zweiten und vierten Band unter dem Titel Steigen Sie um auf Science Fiction im Kindler Verlag, bei dem Jeschke bis zu seinem 1972 erfolgenden Wechsel zu Heyne wirkte. Die Bände 5–10 der US-Reihe erschienen erst Anfang der 1980er Jahre ohne Beteiligung Jeschkes auf Deutsch im Rahmen der Reihe Playboy Science Fiction im Moewig Verlag.

Internationale Science Fiction Stories

  • 1971: Planetoidenfänger, ISBN 3-7852-2006-5
  • 1971: Die sechs Finger der Zeit, ISBN 3-453-30354-7
  • 1977: Die große Uhr, ISBN 3-453-30434-9
  • 1978: Im Grenzland der Sonne, ISBN 3-453-30498-5
  • 1979: Spinnenmusik, ISBN 3-453-30559-0
  • 1979: Der Tod des Dr. Island, ISBN 3-453-30593-0
  • 1980: Eine Lokomotive für den Zaren. ISBN 3-453-30629-5
  • 1980: Aufbruch in die Galaxis, ISBN 3-88010-074-8
  • 1981: Feinde des Systems, ISBN 3-453-30707-0
  • 1985: Science Fiction Jubiläumsband, ISBN 3-453-31113-2
  • 1985: Die Gebeine des Bertrand Russell, ISBN 3-453-31000-4
  • 1985: Venice 2, ISBN 3-453-31174-4
  • 1986: Das digitale Dachau, ISBN 3-453-31116-7
  • 1986: Das Gewand der Nessa, ISBN 3-453-31057-8
  • 1986: Entropie. ISBN 3-453-31236-8
  • 1986: Langsame Apokalypse, ISBN 3-453-31319-4
  • 1987: Schöne nackte Welt, ISBN 3-453-31375-5
  • 1987: L wie Liquidator, ISBN 3-453-00419-1
  • 1988: Wassermans Roboter, ISBN 3-453-02768-X
  • 1988: Second Hand Planet, ISBN 3-453-00995-9
  • 1989: Papa Godzilla, ISBN 3-453-03152-0
  • 1989: An der Grenze, ISBN 3-453-03475-9
  • 1990: Johann Sebastian Bach Memorial Barbecue, ISBN 3-453-04279-4
  • 1990: Mondaugen, ISBN 3-453-03914-9
  • 1991: Das Blei der Zeit, ISBN 3-453-04996-9
  • 1991: Die wahre Lehre, nach Micky Maus, ISBN 3-453-04487-8
  • 1992: Der Fensterjesus, ISBN 3-453-05396-6
  • 1993: Die Zeitbraut, ISBN 3-453-06210-8
  • 1994: Lenins Zahn und Stalins Tränen, ISBN 3-453-06627-8
  • 1995: Partner fürs Leben, ISBN 3-453-08573-6
  • 1996: Die Verwandlung, ISBN 3-453-10935-X
  • 1996: Riffprimaten. ISBN 3-453-09454-9
  • 1997: Die säumige Zeitmaschine. ISBN 3-453-11905-3
  • 1998: Die letzten Bastionen, ISBN 3-453-12659-9
  • 1998: Die Vergangenheit der Zukunft, ISBN 3-453-13337-4
  • 1999: Winterfliegen, ISBN 3-453-13985-2
  • 1999: Das Proust-Syndrom, ISBN 3-453-14886-X
  • 2000: Das Jahr der Maus, ISBN 3-453-15651-X
  • 2002: Das Wägen von Luft, ISBN 3-453-16177-7
  • 2002: Reptilienliebe, ISBN 3-453-17113-6
  • 2002: Auf der Straße nach Oodnadatta, ISBN 3-453-18780-6

Titan – Klassische Science-Fiction-Erzählungen

Titel Datum Anmerkungen
Titan 1–5 1976–1977 Bei den Bänden 1–5 handelte es sich um eine deutsche Übersetzung der von 1953 bis 1959 von Frederik Pohl in den USA herausgegebenen Anthologie Star Science Fiction mit damals aktuellen SF-Stories.

  • 1976: Titan-1, ISBN 3-453-30357-1 – mit Frederik Pohl
  • 1976: Titan-2, ISBN 3-453-30397-0 – mit Frederik Pohl
  • 1976: Titan-3, ISBN 3-453-30386-5 – mit Frederik Pohl
  • 1977: Titan-4, ISBN 3-453-30426-8 – mit Frederik Pohl
  • 1977: Titan-5, ISBN 3-453-30440-3 – mit Frederik Pohl
Titan 6–16 1977–1981 Bei den Bänden 6–16 handelte es sich um eine Übersetzung der im US-Original zweibändigen, 1970 und 1973 erschienenen The Science Fiction Hall of Fame. Das Konzept der US-amerikanischen Bände bestand darin, klassische SF-Stories zu versammeln, die extra für diese Veröffentlichung von offiziellen Mitgliedern der Science Fiction Writers of America (SFWA) per Abstimmung als die besten, vor 1965 erschienenen SF-Werke bestimmt worden waren. Das Jahr 1965 war hierbei bewusst gewählt, da erst ab diesem Jahr der Nebula Award als erster seriöser SF-Preis für aktuelle Werke vergeben wurde.
  • Die von Robert Silverberg herausgegebenen Bände der deutschen Reihe entsprachen dem 1970 herausgegebenen ersten US-Band, der sich den besten SF-Kurzgeschichten widmete, die zwischen 1929 und 1964 erschienen waren.
  • Die von Ben Bova herausgegebenen Bände der deutschen Reihe entsprachen dem 1973 herausgegebenen zweiten US-Band, der sich den besten SF-Novellen und -Kurzromanen widmete, die zwischen 1895 und 1962 erschienen waren.
  • 1977: Titan-6, ISBN 3-453-30452-7 – mit Robert Silverberg
  • 1978: Titan-7, ISBN 3-453-30474-8 – mit Robert Silverberg
  • 1978: Titan-8, ISBN 3-453-30504-3 – mit Ben Bova
  • 1978: Titan-9, ISBN 3-453-30522-1 – mit Robert Silverberg
  • 1979: Titan-10, ISBN 3-453-30545-0 – mit Ben Bova
  • 1979: Titan-11, ISBN 3-453-30564-7 – mit Ben Bova
  • 1979: Titan-12, ISBN 3-453-30586-8 – mit Ben Bova
  • 1980: Titan-13, ISBN 3-453-30611-2 – mit Ben Bova
  • 1980: Titan-14, ISBN 3-453-30637-6 – mit Ben Bova
  • 1980: Titan-15, ISBN 3-453-30688-0 – mit Robert Silverberg
  • 1981: Titan-16, ISBN 3-453-30729-1 – mit Ben Bova
Titan-17 1981 Beim Band 17 handelte es sich um eine eigene Zusammenstellung von Jeschke und Ronald M. Hahn an Stories, die 1926–29 in Amazing Stories erschienen waren, dem ersten US-amerikanischen Magazin, das ausschließlich der SF gewidmet war. (Eine der hier enthaltenen Stories, Der verrückte Planet von Murray Leinster, war allerdings vor der Veröffentlichung in Amazing bereits zuvor schon 1920 im Pulpmagazin Argosy erschienen, das sich allgemein auf Abenteuergeschichten spezialisiert hatte.) Der Untertitel dieses Bandes lautete "Die berühmtesten SF-Erzählungen der 20er Jahre".

  • 1981 Titan-17, ISBN 3-453-30776-3 – mit Ronald M. Hahn
Titan 18–21 1982–1983 Bei den Bänden 18–21 handelte es sich um eine deutsche Übersetzung der Reihe Galactic Empires (hrsg. Brian W. Aldiss).

  • 1982: Titan-18, ISBN 3-453-30846-8 – mit Brian W. Aldiss
  • 1983: Titan-19, ISBN 3-453-30879-4 – mit Brian W. Aldiss
  • 1983: Titan-20, ISBN 3-453-30926-X – mit Brian W. Aldiss
  • 1983: Titan-21, ISBN 3-453-30977-4 – mit Brian W. Aldiss
Titan 22–23 1984–1985 Bei den Bänden 22–23 handelte es sich um die deutsche Übersetzung von Evil Earths (hrsg. von Aldiss).

  • 1984: Titan-22, ISBN 3-453-31078-0 – mit Brian W. Aldiss
  • 1985: Titan-23, ISBN 3-453-31133-7 – mit Brian W. Aldiss

„Die schönsten Zeitreisegeschichten“

  • 1985: Band 1: Zielzeit, ISBN 3-453-31093-4 (mit Karl Michael Armer)
  • 1984: Band 2: Die Fußangeln der Zeit ISBN 3-453-31019-5 (mit Karl Michael Armer)
    • Neuveröffentlichung beider Bände in einem Band: Die Gehäuse der Zeit, 1994, ISBN 3-453-07268-5

„Bibliothek der Science Fiction Literatur.“ Heyne Verlag

Weitere Reihen

Heyne Science Fiction Jahresband. Heyne Verlag
  • 1980: Heyne Science Fiction Jahresband 1980, ISBN 3-453-30633-3
  • 1981: Heyne Science Fiction Jahresband 1981, ISBN 3-453-30692-9
  • 1982: Heyne Science Fiction Jahresband 1982, ISBN 3-453-30756-9
  • 1983: Heyne Science Fiction Jahresband 1983, ISBN 3-453-30894-8
  • 1984: Heyne Science Fiction Jahresband 1984, ISBN 3-453-31007-1
  • 1985: Heyne Science Fiction Jahresband 1985, ISBN 3-453-31160-4
  • 1986: Heyne Science Fiction Jahresband 1986, ISBN 3-453-31241-4
  • 1987: Heyne Jahresband Science Fiction 1987, ISBN 3-453-31380-1
  • 1988: Heyne Jahresband Science Fiction 1988, ISBN 3-453-01007-8
  • 1989: Heyne Jahresband Science Fiction 1989, ISBN 3-453-03148-2
  • 1990: Heyne Science Fiction Jahresband 1990, ISBN 3-453-03923-8
  • 1991: Heyne Science Fiction Jahresband 1991, ISBN 3-453-04477-0
  • 1992: Heyne Science Fiction Jahresband 1992, ISBN 3-453-05385-0
  • 1993: Heyne Science Fiction Jahresband 1993, ISBN 3-453-06214-0
  • 1994: Heyne Science Fiction Jahresband 1994, ISBN 3-453-07264-2
  • 1995: Heyne Science Fiction Jahresband 1995, ISBN 3-453-07979-5
  • 1996: Heyne Science Fiction Jahresband 1996, ISBN 3-453-09459-X
  • 1997: Heyne Science Fiction Jahresband 1997, ISBN 3-453-11910-X
  • 1998: Heyne Science Fiction Jahresband 1998, ISBN 3-453-13330-7
  • 1999: Heyne Science Fiction Jahresband 1999, ISBN 3-453-14899-1
  • 2000: Heyne Science Fiction Jahresband 2000, ISBN 3-453-16188-2
Heyne Science Fiction Magazin. Heyne Verlag
  • 1981: Heyne Science Fiction Magazin 1, ISBN 3-453-30777-1
  • 1982: Heyne Science Fiction Magazin 2, ISBN 3-453-30755-0
  • 1982: Heyne Science Fiction Magazin 3, ISBN 3-453-30811-5
  • 1982: Heyne Science Fiction Magazin 4, ISBN 3-453-30832-8
  • 1983: Heyne Science Fiction Magazin 5, ISBN 3-453-30860-3
  • 1983: Heyne Science Fiction Magazin 6, ISBN 3-453-30885-9
  • 1983: Heyne Science Fiction Magazin 7, ISBN 3-453-30924-3
  • 1983: Heyne Science Fiction Magazin 8, ISBN 3-453-30958-8
  • 1984: Heyne Science Fiction Magazin 9, ISBN 3-453-30994-4
  • 1984: Heyne Science Fiction Magazin 10, ISBN 3-453-31048-9
  • 1984: Heyne Science Fiction Magazin 11, ISBN 3-453-31088-8
  • 1985: Heyne Science Fiction Magazin 12, ISBN 3-453-31125-6
Das Science Fiction Jahr. Heyne Verlag
  • 1986: Das Science-Fiction Jahr 1986, ISBN 3-453-31233-3
  • 1987: Das Science Fiction Jahr 1987, ISBN 3-453-31365-8
  • 1988: Das Science Fiction Jahr 1988, ISBN 3-453-00983-5
  • 1989: Das Science Fiction Jahr 1989, ISBN 3-453-03139-3
  • 1990: Das Science Fiction Jahr 1990, ISBN 3-453-03905-X
  • 1991: Das Science Fiction Jahr 1991, ISBN 3-453-04471-1
  • 1992: Das Science Fiction Jahr 1992, ISBN 3-453-05379-6
  • 1993: Das Science Fiction Jahr 1993, ISBN 3-453-06202-7
  • 1994: Das Science Fiction Jahr 1994, ISBN 3-453-07245-6
  • 1995: Das Science Fiction Jahr 1995, ISBN 3-453-07967-1
  • 1996: Das Science Fiction Jahr 1996, ISBN 3-453-09445-X
  • 1997: Das Science Fiction Jahr 1997, ISBN 3-453-11896-0
  • 1998: Das Science Fiction Jahr 1998, ISBN 3-453-13313-7
  • 1999: Das Science Fiction Jahr 1999, ISBN 3-453-14984-X
  • 2000: Das Science Fiction Jahr 2000, ISBN 3-453-16183-1
  • 2001: Das Science Fiction Jahr 2001, ISBN 3-453-17944-7
  • 2002: Das Science Fiction Jahr 2002, ISBN 3-453-19674-0

ab hier in Zusammenarbeit mit Sascha Mamczak

  • 2003: Das Science Fiction Jahr 2003, ISBN 3-453-87049-2
  • 2004: Das Science Fiction Jahr 2004, ISBN 3-453-87896-5
  • 2005: Das Science Fiction Jahr 2005, ISBN 3-453-52068-8
  • 2006: Das Science Fiction Jahr 2006, ISBN 3-453-52183-8
  • 2007: Das Science Fiction Jahr 2007, ISBN 3-453-52261-3
  • 2008: Das Science Fiction Jahr 2008, ISBN 3-453-52436-5
  • 2009: Das Science Fiction Jahr 2009, ISBN 3-453-52554-X

ab hier auch als elektronische Ressource

  • 2010: Das Science Fiction Jahr 2010, ISBN 3-453-52681-3
  • 2011: Das Science Fiction Jahr 2011, ISBN 978-3-453-53379-0

ab hier in Zusammenarbeit zusätzlich mit Sebastian Pirling

  • 2012: Das Science Fiction Jahr 2012, ISBN 978-3-453-52972-4
  • 2013: Das Science Fiction Jahr 2013, ISBN 978-3-453-53444-5
  • 2014: Das Science Fiction Jahr 2014, ISBN 978-3-453-31580-8
  • 1974: Science Fiction Story Reader 1, ISBN 3-453-30251-6
  • 1975: Science Fiction Story Reader 3, ISBN 3-453-30311-3
  • 1976: Science Fiction Story Reader 5, ISBN 3-453-30355-5
  • 1977: Science Fiction Story Reader 7, ISBN 3-453-30389-X
  • 1978: Science Fiction Story Reader 9, ISBN 3-453-30469-1
  • 1979: Science Fiction Story Reader 11, ISBN 3-453-30538-8
  • 1980: Science Fiction Story Reader 13, ISBN 3-453-30605-8
  • 1980: Science Fiction Story Reader 14, ISBN 3-453-30640-6
  • 1981: Science Fiction Story Reader 15, ISBN 3-453-30681-3
  • 1981: Science Fiction Story Reader 16, ISBN 3-453-30720-8
  • 1982: Science Fiction Story Reader 17, ISBN 3-453-30746-1
  • 1982: Science Fiction Story Reader 18, ISBN 3-453-30820-4
  • 1983: Science Fiction Story Reader 19, ISBN 3-453-30872-7
  • 1983: Science Fiction Story Reader 20, ISBN 3-453-30931-6
  • 1984: Science Fiction Story Reader 21, ISBN 3-453-30983-9

Fernsehauftritte (Auswahl)

  • 1999/2000: Science-Fiction und Theologie, 160 min, vierteilig, BR.
  • 2001: Perry Rhodan – Eine literarische Fiktion zukünftiger Raumfahrt, 30 min, BR-Alpha.
  • 2001: Science-Fiction-Literatur – Spiegel moderner Mythen und Weltbilder (1): …phantastisch?, 30 min, BR-Alpha.
  • 2001: Science-Fiction-Literatur – Spiegel moderner Mythen und Weltbilder (2): …irdisch?, 30 min, BR-Alpha.
  • 2001: Science-Fiction-Literatur – Spiegel moderner Mythen und Weltbilder (3): …extraterrestrisch?, 30 min, BR-Alpha.
  • 2001: Science-Fiction-Literatur – Spiegel moderner Mythen und Weltbilder (4): …neomythisch?, 30 min, BR-Alpha.
  • 2002: Mene, mene tekel upharsin – Der mahnende Zeigefinger der Science-Fiction-Literatur, 15 min, BR-Alpha.
  • 2006: Der dunkle Rest – Bauplan für ein Universum, 30 min, BR-Alpha.
  • 2006: Rechengenie im Würfel – Bundeshöchstleistungsrechner SGI Altix 4700, 30 min, BR-Alpha.
  • 2008: Extraterrestrische Physik – Forschen im unsichtbaren Licht, 30 min, BR-Alpha.

Auszeichnungen

Wolfgang Jeschke erhielt den Kurd-Laßwitz-Preis für:

  • Lexikon der Science Fiction Literatur. Sonderpreis 1980 mit Hans Joachim Alpers, Werner Fuchs und Ronald M. Hahn
  • Der letzte Tag der Schöpfung. bester Roman 1981
  • Midas oder Die Auferstehung des Fleisches. bester Roman 1989
  • Dokumente über den Zustand des Landes vor der Verheerung. beste Erzählung 1981
  • Osiris Land. beste Erzählung 1982
  • Nekyomanteion. beste Erzählung 1984
  • Schlechte Nachrichten aus dem Vatikan. beste Erzählung 1993
  • Partner fürs Leben. beste Kurzgeschichte 1996
  • Jona im Feuerofen. bestes Hörspiel 1988
  • als Förderer der deutschen SF und Herausgeber des Heyne Science Fiction Magazins. Sonderpreis 1981
  • Das Science Fiction Jahr. Sonderpreis 1987
  • die Förderung der SF-Kurzgeschichte und seine Herausgeberschaft des Jahrbuchs Das Science Fiction Jahr. Sonderpreis 1996
  • Die Cusanische Acceleratio. beste Kurzgeschichte 1999
  • sein Lebenswerk und seine Verdienste um die SF in Deutschland. Sonderpreis 2001 als Autor, Herausgeber und Förderer der Science Fiction
  • Allah akbar And So Smart Our NLWs. beste Kurzgeschichte 2001
  • Das Geschmeide. beste Kurzgeschichte 2004
  • Das Cusanus-Spiel. bester Roman 2006
  • Dschiheads. bester Roman 2014

Den Deutschen Science-Fiction-Preis erhielt er für:

  • Nekyomanteion. beste Kurzgeschichte 1986
  • Schlechte Nachrichten aus dem Vatikan. beste Kurzgeschichte 1993
  • Das Cusanus-Spiel. bester Roman 2006
  • Orte der Erinnerung. beste Kurzgeschichte 2011
  • Dschiheads. bester Roman 2014

Kritik

„Was sich in der Inhaltsangabe wie ein gradliniger und spannungsgeladener Thriller ohne Haken und Ösen ausmacht, erweist sich in der literarischen Form als ein subtiler, nicht auf vordergründige Effekte setzender Roman mit einem humanistischen Anliegen. Wie Menschen benützt werden, wie Menschen mit Menschen umgehen, ist das eigentliche Thema. Die Frage, was eigentlich den 'echten' Menschen ausmacht, wirft Jeschke in der genialen Schlüsselszene auf …“

Thomas Tilsner über Midas oder Die Auferstehung des Fleisches[10]

„Romantisch in ihrer Mischung aus Exotik, Zivilisationsskepsis und melancholischer, gleichwohl trostverheißender Symbolik ist schließlich auch die Grundstimmung des Buches. Wolfgang Jeschke ist einer der wenigen zeitgenössischen deutschen Autoren, die den SF-spezifischen Sense of wonder zu evozieren vermögen, durchaus auch mit jener Spur Eskapismus, der doch wie mit Gummischnüren an der Wirklichkeit haftet. Ganz ähnlich wirkte seinerzeit sein – narrativ freilich anders strukturiertes und wohl auch optimistischeres – Osiris Land, desgleichen finden sich in Der letzte Tag der Schöpfung… solche visionären Entwürfe und Szenen.“

Erik Simon über Meamones Auge[11]

Literatur

  • Hans Joachim Alpers, Werner Fuchs, Ronald M. Hahn: Reclams Science-fiction-Führer. Reclam, Stuttgart 1982, ISBN 3-15-010312-6, S. 219 f.
  • Hans Joachim Alpers, Werner Fuchs, Ronald M. Hahn, Wolfgang Jeschke: Lexikon der Science Fiction Literatur. Heyne, München 1991, ISBN 3-453-02453-2, S. 582–585.
  • Kai U. Jürgens: Schrecken und Schönheit nach der Apokalypse. Wolfgang Jeschkes preisgekrönte Novelle „Osiris Land“ gehört zu den besten Erzählungen der Science Fiction, 20. September 2018.
  • Kai U. Jürgens: Wenn die „Kralle“ abspringt. Wolfgang Jeschke schildert in „Meamones Auge“ Genmanipulation in ferner Zukunft, 15. Juni 2021.
  • Hartmut Kasper, Alexander Seibold: Warum sollte ich es dem Leser leicht machen? Ein Gespräch mit Wolfgang Jeschke. In: Das Science Fiction Jahr 2006. München 2006, ISBN 3-453-52183-8, S. 735–769.
  • Waldtraut Lewin: Der reproduzierbare Mensch. In: Berliner Lesezeichen. Band 4, Heft 7, 1996, ISSN 0945-0106, S. 37–39 (über Midas oder Die Auferstehung des Fleisches).
  • Michael Matzer: Science Fiction von innen. In: Flugasche. Nr. 24, 1987 (Interview mit Wolfgang Jeschke).
  • Hartmut Panskus: Interview mit Wolfgang Jeschke und Rolf Heyne. In: Börsenblatt für den deutschen Buchhandel. Nr. 37, 1985.
  • Anja Rebhann: Von Außen- und Innenräumen. Eine Analyse zeitgenössischer deutschsprachiger Science-Fiction-Literatur. [Zu: Das Cusanus-Spiel] Aisthesis, Bielefeld 2013, ISBN 978-3-89528-974-3.
  • Franz Rottensteiner: Wolfgang Jeschkes Kurzprosa. In: Franz Rottensteiner: Im Labor der Visionen. Anmerkungen zur phantastischen Literatur. 19 Aufsätze und Vorträge aus den Jahren 2000–2012. Verlag Dieter van Reeken, Lüneburg 2013, ISBN 978-3-940679-72-7, S. 199–204.
  • Franz Rottensteiner: Dschiheads. In: Quarber Merkur. Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik. Band 115, 2014, ISBN 978-3-934273-94-8, S. 194–196.
  • Franz Rottensteiner: Jeschke, Wolfgang. In: Lexikon der Science Fiction-Literatur seit 1900. Mit einem Blick auf Osteuropa, herausgegeben von Christoph F. Lorenz, Peter Lang, Frankfurt/Main 2016, ISBN 978-3-631-67236-5, S. 359–366.
  • Christina Stange-Fayos: Spécificités et difficultés de la traduction de textes de science-fiction. À l’exemple du roman de Wolfgang Jeschke, Das Cusanus-Spiel. In: Traduire, adapter, transposer (= Cahiers d’études germaniques. Nr. 56). 2009, ISSN 0751-4239, S. 153–166 (französisch).
  • Neal Tringham, John Clute: Jeschke, Wolfgang. In: John Clute, Peter Nicholls: The Encyclopedia of Science Fiction. 3. Auflage (Online-Ausgabe), Version vom 4. April 2017.

Anmerkungen

  1. Wolfgang Jeschke (1936–2015) Der große Science-Fiction-Autor und -Herausgeber ist tot. auf diezukunft.de
  2. In Erinnerung an Wolfgang Jeschke. In: Das Science Fiction Jahr 2015. S. 15.
  3. Vgl. Erhard Ringer: Interview mit Wolfgang Jeschke, in Fantasia, Nr. 1, 1978.
  4. Das Science Fiction Jahr 2015, S. 30
  5. Norman Spinrad: Nachruf. In: Das Science Fiction Jahr 2015. S. 72.
  6. Nachruf bei DieZukunft.de http://diezukunft.de/news/buch/wolfgang-jeschke-1936-2015
  7. http://www.isfdb.org/cgi-bin/pl.cgi?544707
  8. Epilog.de: Die Cusanische Acceleratio (Memento vom 9. März 2005 im Internet Archive)
  9. Epilog.de: Das Geschmeide (Memento vom 3. Januar 2006 im Internet Archive)
  10. Vgl. Der Golem. Jahrbuch zur phantastischen Literatur 1989, hrsg. von Harald Junker, Udo Klotz und Gerd Rottenecker, Freiberg 1990, ISSN 0937-5880, S. 94.
  11. Vgl. Das Science Fiction Jahr 1997, Wilhelm Heyne Verlag, München, ISBN 3-453-11896-0, S. 786.