Wolf Girl & Black Prince
| Wolf Girl & Black Prince | |
| Originaltitel | オオカミ少女と黒王子 |
|---|---|
| Transkription | Ōkami Shōjo to kuro Ōji |
| Genre | Romantik, Comedy |
| Manga | |
| Land | Japan |
|---|---|
| Autor | Ayuko Hatta |
| Verlag | Shueisha |
| Magazin | Bessatsu Margaret |
| Erstpublikation | 25. Okt. 2011 – 13. Mai 2016 |
| Ausgaben | 16 |
| Animeserie | |
| Titel | Wolf Girl & Black Prince |
|---|---|
| Originaltitel | オオカミ少女と黒王子 |
| Transkription | Ōkami Shōjo to kuro Ōji |
| Produktionsland | Japan |
| Originalsprache | Japanisch |
| Erscheinungsjahr | 2014 |
| Länge | 23 Minuten |
| Episoden | 12 |
| Produktionsunternehmen | TYO Animations |
| Regie | Kenichi Kasai |
| Musik | Go Sakabe |
| Premiere | 5. Okt. 2014 auf Tokyo MX, Yomiuri TV, BS11, Chukyo TV |
| → Synchronisation | |
| Film | |
|---|---|
(2016) → Ōkami Shōjo to kuro Ōji
|
Wolf Girl & Black Prince (jap. オオカミ少女と黒王子 Ōkami Shōjo to kuro Ōji) ist eine Mangaserie von Ayuko Hatta. Sie erschien in Japan von 2011 bis 2016 erhielt 2014 eine Umsetzung als Anime. Die romantische Komödie handelt von der 17-jährigen Erika, die aus Geltungssucht ihren Schulfreundinnen gegenüber behauptet, in einer Beziehung mit ihrem attraktiven Klassenkameraden Kyōya zu sein. Aus der vorgetäuschten Beziehung entwickelt sich nach einiger Zeit eine echte Liebe.
Inhalt
Die 17-jährige Erika Shinohara erzählt aus Geltungssucht ihren Schulfreundinnen gern von ihrem Liebesleben. Dabei hatte sie noch nie eine Beziehung. Nur ihre beste Freundin Ayumi weiß Bescheid und, obwohl sie eigentlich dagegen ist, hilft Erika sogar, indem sie am Telefon ihren Freund spielt. Schließlich behauptet Erika sogar, mit ihrem attraktiven Klassenkameraden Kyōya Sata zusammen zu sein. Damit der Schwindel nicht auffliegt, bittet sie ihn insgeheim, die Beziehung vorzutäuschen. Kyōya willigt ein, nutzt die Situation aber aus und verlangt, dass sie sich von ihm herumkommandieren lassen muss. Auch wenn sie davon angewidert ist, geht ihr Plan auf. Während sie mit ihm zusammen ist, lernt Erika, dass Kyōya zwar nach außen die Rolle des perfekten Prinzen spielt, aber privat ein Ekel sein kann. Dazu bekommt sie nun den Hass vieler anderer Mädchen an der Schule ab, da sie ihnen den gutaussehenden Kyōya weggeschnappt hat. Auch die Mädchen aus ihrer Clique wollen Erika ihren Freund ausspannen. Schon bald verlieben sich jedoch Erika und Kyōya tatsächlich ineinander und werden ein echtes Liebespaar.
Veröffentlichung
Der Manga erschien zunächst von Oktober 2011 bis Mai 2016 im Magazin Bessatsu Margaret beim Verlag Shueisha. Dieser brachte die Serie auch gesammelt in 16 Bänden heraus. Als Beilage zu einer Sonderausgabe des sechsten Bandes erschien im Mai 2013 ein Hörspiel auf CD.[1]
Eine deutsche Fassung der Bände wurde von April 2015 bis Oktober 2017 von Kazé Manga veröffentlicht. Die Übersetzung stammt von Yuko Keller. Bei Viz Media erschien die Serie auf Englisch, bei Kurokawa auf Französisch, bei Edizioni Star Comics auf Italienisch und bei Ever Glory Publishing auf Chinesisch.
Verfilmungen
Beim Studio TYO Animations entstand eine zwölfteilige Adaption des Mangas als Anime für das japanische Fernsehen. Regie führte Kenichi Kasai und die Drehbücher schrieb Sawako Hirabayashi. Die Geschichte orientiert sich eng an der Vorlage und setzt Inhalte aus den Bänden 1 bis 6 um.[2] Das Charakterdesign stammt von Maki Fujioka und die künstlerische Leitung lag bei Hisaharu Iijima. Für die Kameraführung war Shinya Katō verantwortlich und Tonregie führte Satoshi Motoyama. Die Serie wurde im April 2014 erstmals angekündigt[1] und vom 5. Oktober bis 21. Dezember 2014 von den Sendern Tokyo MX, Yomiuri TV, BS11 und Chukyo TV in Japan gezeigt. International erfolgte die Veröffentlichung über diverse Streamingplattformen, darunter auf Deutsch bei Anime on Demand. Die Synchronfassung erschien bei Kazé auch auf Kaufmedien.
Mit Ōkami Shōjo to kuro Ōji kam 2016 auch eine Realverfilmung in die japanischen Kinos. Bei der Produktion von Studio Plus D führte Ryūichi Hiroki Regie, Yukiko Manabe schrieb das Drehbuch. Die Hauptrollen übernahmen Fumi Nikaidō (Erika Shinohara) und Kento Yamazaki (Kyōya Sata).
Synchronisation
Die deutsche Synchronfassung entstand bei Oxygen Sound Studios unter der Regie von René Dawn-Claude und Rieke Werner nach Dialogbüchern von Charlotte Uhlig.
| Rolle | japanische Stimme (Seiyū) | deutsche Stimme |
|---|---|---|
| Erika Shinohara | Kanae Itō | Kristina Tietz |
| Kyōya Sata | Takahiro Sakurai | Roman Wolko |
| Aki Tezuka | Mikako Komatsu | Esra Vural |
| Takeru Hibiya | Yoshimasa Hosoya | Jacob Weigert |
| Nozomi Kamiya | Yoshitsugu Matsuoka | Jeffrey Wipprecht |
| Marin Tachibana | Mariya Ise | Jenny Maria Meyer |
| Ayumi Sanda | Ai Kayano | Laura Elßel |
| Yū Kusakabe | Ayumu Murase | Vincent Borko |
Musik
Die Musik der Serie stammt von Go Sakabe. Das Vorspannlied ist Love Good Time von SpecialThanks und der Abspanntitel ist Ōkami Heart von Oresama.
Rezeption
Bis April 2014 erreichte der Manga eine Gesamtauflage von über 2,4 Millionen.[1] Viele der Bände gelangten in die japanischen Manga-Verkaufscharts, erstmals 2012 Band 4 mit knapp 100.000 Verkäufen in den ersten Wochen.[3] Die höchsten Verkaufszahlen in den Chartplatzierungen hatte 2015 Band 12 mit 236.000 verkauften Exemplaren.[4] Der Abschlussband Nummer 16 erreichte 2016 noch 226.000 Verkäufe.[5]
Die deutsche Zeitschrift AnimaniA beschreibt den Manga als „klassische Liebesgeschichte, deren größtes Kapital die zwei merkwürdigen Hauptcharaktere sowie das gelungene und saubere, moderne Artwork sind“. Die beiden Protagonisten seien dabei „auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig“, […] „da jeder für sich auch unangenehme, fast anstrengende Eigenschaften offen zu Schau“ trägt. Auch alle Nebenfiguren seien „vollwertige Charaktere“ und würden so ins Geschehen einbezogen, dass sie ihr eigenes Profil erhalten. Die Serie sei durchaus vorhersehbar und nicht frei von Genre-Klischees, diese würden aber zu einer amüsanten Story verbunden und optisch ansprechend präsentiert: „Abwechslungsreiche Seitenlayouts decken von ungewöhnlich dynamischen Actionszenen über wichtige Grimassen bis hin zu statischen Dialogsequenzen alle Ausdrucksformen ab. Zweckmäßige realistische Alltagskulissen dominieren ergänzend zu routiniert verarbeiteten Effektrasterfolien die schlichte Hintergrundgestaltung“.[2]
Weblinks
- Offizielle Website zum Anime (japanisch)
- Manga beim Incomplete Manga Guide
- Manga und Anime bei Anime News Network (englisch)
Einzelnachweise
- ↑ a b c Anime News, Top Stories & In-Depth Anime Insights. Abgerufen am 16. September 2025 (englisch).
- ↑ a b AnimaniA 3/2015, S. 48f.
- ↑ Japanese Comic Ranking, September 3-9. 12. September 2012, abgerufen am 16. September 2025 (englisch).
- ↑ Japanese Comic Ranking, May 11-17. 20. Mai 2015, abgerufen am 16. September 2025 (englisch).
- ↑ Japanese Comic Ranking, June 13-19. 22. Juni 2016, abgerufen am 16. September 2025 (englisch).